CH242229A - Kühlluftführungsvorrichtung an luftgekühlten Verbrennungsmotoren. - Google Patents

Kühlluftführungsvorrichtung an luftgekühlten Verbrennungsmotoren.

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CH242229A
CH242229A CH242229DA CH242229A CH 242229 A CH242229 A CH 242229A CH 242229D A CH242229D A CH 242229DA CH 242229 A CH242229 A CH 242229A
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CH
Switzerland
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air
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cooling air
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flap
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Application number
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English (en)
Inventor
H C F Porsche Dr Ing Kg
Original Assignee
Porsche Kg
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Publication date
Application filed by Porsche Kg filed Critical Porsche Kg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01PCOOLING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; COOLING OF INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01P7/00Controlling of coolant flow
    • F01P7/02Controlling of coolant flow the coolant being cooling-air
    • F01P7/026Thermostatic control

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


      Kühlluftführungsvorrichtung    an     luftgekühlten        Verbrennungsmotoren.       Die Erfindung bezieht sich auf eine       Kühlluftführungsvorrichtung    an luftgekühl  ten     Verbrennungsmotoren,    insbesondere für  Fahrzeuge.  



  Zweck der Erfindung ist die Schaffung  einer Ausführung, um     den!    Motor, besonders  im Winter, nach dem     Starten    möglichst rasch  auf     Betriebstemperatur    zu     bringen.    Es     sind          Ausführungen    dieser Art bekannt, bei wel  chen in dem     Gebläsedruckstutzen    eine von  einem Thermostaten gesteuerte Drosselklappe  die Kühlluftzufuhr zu den Zylindern bei  kaltem     Wetter    absperrt.

   Dadurch findet aber       eine    ungleichmässige     Erwärmung    der Zylin  der statt, wobei einzelne Zylinderteile über  hitzt werden, was zu     Verziehungen    und zur  Zerstörung der Kolben und der Zylinderlauf  bahn führt.  



  Nach der Erfindung soll dieser     Nachteil     dadurch     beseitigt    sein, dass     eine    Temperatur  regeleinrichtung vorgesehen ist, um bei  kaltem Motor die von den     Zylindern    er  wärmte Kühlluft wieder in den Motorrauen    und damit zu den Zylindern zurückzuführen.  Durch den     Umlauf    der Kühlluft wird diese       warm,    so dass der Motor rasch die notwendige  Betriebstemperatur erreicht.

   Die Regelein  richtung arbeitet     zweckmässig        selbsttätig.     Zur Rückführung der Kühlluft in den Mo  torrauen kann der ausserhalb desselben lie  gende     Luftabführungskasten    durch eine ab  sperrbare Leitung mit dem     Motorrauen    ver  bunden sein.  



  Die     Regeleinrichtung    weist bei einer be  vorzugten Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes eine im     Auslass    des Luft  abführungskastens angeordnete     Klappe,    eine  in einer den     Luftabführungskasten    mit dem  Motorrauen     verbindenden;        Leitung    angeord  nete Klappe und einen diese     .betätigenden     Thermostaten auf.  



  In der     Zeichnung    ist eine     beispielsweise          Ausführungsform    'des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Sie zeigt schematisch     einen     senkrechten Mittellängsschnitt durch das  Heck 1 eines Kraftfahrzeuges, in welchem      der nur zum Teil im Schnitt dargestellte  Fahrzeugmotor 2 gelagert     ist.    Der     Motor-          rauen    3 wird durch eine senkrechte Quer  wand 4, eine waagrechte untere Wand 5 und  die Fortsetzung des Daches des Wagen  kastens gebildet.  



  Der     Motor    weist ein Gebläse 6, die Zylin  der 7 und je nach der Bauart einen oder  mehrere     Luftabführungskästen    8 auf. Der       Luftabführungskasten    ist mit dem     Motor-          rauen    durch eine     Rückführleitung    9 verbun  den, in welcher eine Klappe 10 zum Ab  schluss dieser Leitung drehbar um einen  Zapfen 11     befestigt    ist. Auf- der Klappe 10  ist eine Lasche 12 angebracht, welche mit  einem Ende einer Stange 13 drehbar verbun  den ist.

   Das andere Ende der Stange 13 ist  drehbar mit     einer    Lasche 14 verbunden,  welche auf einer weiteren, den     Auslass    der  Kühlluft regelnden Klappe 15 angebracht  ist. Die Klappe 15 ist um die Achse 16  schwenkbar. An die Lasche 14 ist das eine  Ende eines     Thermostaten    17     angelenkt,     dessen anderes Ende im     Luftabführungs-          ka.sten    an einer Konsole 18     schwingbar    fest  gehalten     ist.     



  Das. Gestänge ist so angeordnet, dass bei       kaltem.    Thermostat die Klappe 10 die Rück  führleitung 9 freigibt und die Klappe 15 das  Entweichen der Kühlluft ins Freie verhin  dert. Es wird also nach dem     Anlassen    des  Motors bei kaltem Wetter die Luft aus dem       Motorrauen    angesaugt; sie bestreicht dann die  Zylinder, kommt vorgewärmt in den Luft  abführungskasten und     wird,    da die Klappe  15 geschlossen ist, durch die Leitung 9 in  den     Motorrauen    3 zurückgeführt und heizt  diesen auf. Das Gebläse saugt deshalb immer  wärmere Luft an, so lange, bis der Motor die  richtige     Betriebstemperatur    erreicht hat.

    Unterdessen ist der Thermostat warm gewor  den und hat sich dabei ausgedehnt, so dass  er nun die Klappe 15 öffnet     und    gleichzeitig  mit Hilfe der Stange 13 die Klappe 10    schliesst. Die     warme    Luft wird nun unmittel  bar ins Freie     abgeführt    und Frischluft  durch die     Lufteintrittsöffnungen    19 einge  saugt, womit eine Überhitzung des Motors  verhindert wird. Wenn das Fahrzeug     viel    in  kalten Gegenden zu fahren hat, so     ist    zweck  mässig die Leitung 9 durch das Auspuffrohr  20 geführt, wodurch die rückgeführte Kühl  luft weiter     erwärmt    wird.  



  Selbstverständlich können statt einem  Thermostaten zur     Betätigung    der Klappen  auch deren mehrere verwendet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühlluftführungsvorizchtung an luft gekühlten Verbrennungsmotoren, insbeson dere für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch eine Temperaturregeleinrichtung, um bei kaltem Motor die von den Zylindern (7) erwärmte Kühlluft wieder in den Motorrauen (3) und damit zu den Zylindern zurück zuführen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kühlluftführungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Regeleinrichtung selbsttätig ist.
    2. Kühlluftführungsvorrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der ausserhalb des Motorraumes (3) liegende Luftabführungskasten (8) durch eine ab sperrbare Leitung (9) mit dem Motorrauen verbunden ist.
    3. Kühlluftführungsvorrichtung nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Regeleinrichtung eine im Auslass des Luft abführungskastens (8) angeordnete Klappe (15), eine in einer den Luftabführungs- hasten mit dem Motorrauen (3) verbinden den Leitung (9) angeordnete Klappe (10) und einen diese betätigenden Thermostaten (17) aufweist.
CH242229D 1943-12-10 1944-12-09 Kühlluftführungsvorrichtung an luftgekühlten Verbrennungsmotoren. CH242229A (de)

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CH242229A true CH242229A (de) 1946-04-30

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CH242229D CH242229A (de) 1943-12-10 1944-12-09 Kühlluftführungsvorrichtung an luftgekühlten Verbrennungsmotoren.

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007564B (de) * 1954-06-12 1957-05-02 Jan Roennert Vorrichtung zur Kuehlung und Temperierung einer luftgekuehlten Brennkraftmaschine
DE1025212B (de) * 1954-10-27 1958-02-27 Heinrich Kuckuck Kuehlluftzufuehrung zu lutfgekuehlten Kraftfarhzeug-Brennkraftmaschinen
DE1069423B (de) * 1959-11-19
DE1233656B (de) * 1961-12-29 1967-02-02 Tatra Np Einrichtung zum Regeln der Temperatur einer im Heck eines Kraftfahrzeuges liegenden luftgekuehlten Brennkraftmaschine

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