CH242335A - Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes.Info
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- CH242335A CH242335A CH242335DA CH242335A CH 242335 A CH242335 A CH 242335A CH 242335D A CH242335D A CH 242335DA CH 242335 A CH242335 A CH 242335A
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23C—DAIRY PRODUCTS, e.g. MILK, BUTTER OR CHEESE; MILK OR CHEESE SUBSTITUTES; PREPARATION THEREOF
- A23C9/00—Milk preparations; Milk powder or milk powder preparations
- A23C9/15—Reconstituted or recombined milk products containing neither non-milk fat nor non-milk proteins
- A23C9/1512—Reconstituted or recombined milk products containing neither non-milk fat nor non-milk proteins containing isolated milk or whey proteins, caseinates or cheese; Enrichment of milk products with milk proteins in isolated or concentrated form, e.g. ultrafiltration retentate
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Description
Verfahren zur Herstellungseines Milchproduktes. Die Erzeugung von soggenannter Eiweiss milch, welche zur Beseitigung diätetisther Störungen bei Säuglingen verwendet wird, ist bekannt. Dabei geht man so vor, daZ man gewöhnliche Milch mit Lab behandelt, die Molke vom Quark abtrennt und letzteren zusammen mit Buttermilch in einem solchen Verhältnis, dass die gewünschte Zusammen setzung erhalten wird, homogenisiert und sterilisiert.
Diese Milch hat den Nachteil, dass sie, wenn ein Behälter angebrochen ist, sehr rasch verbraucht werden muss-, :da sie gegen Befall durch Mikroorganismen eehr empfind lich ist. Dieser Umstand- wird insbesondere im Privathaushalt als nachteilig empfunden.
Es wurde nun gefunden, dass man bei vorsichtiger Durchführung der Labbehand- lung, derart, dass ein feinflockiger Quark entsteht, ein Produkt erhält, das nach Homo g o enisie <B>. .</B> r u ng mit konzentrierter Buttermiloll und Wasser durch Entzug des.
Wassers auf unter 6 % in ein Pulver von .der Art der Trockenmilch übergeführt werden kann, das gut haltbar ist und sich. bei Gebrauch auch gut wieder lösen- lässt.
Gegenstand des vorliegenden Patentes ist demnach ein Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes durch Behandlung von Vollmilch bezw. Magermilch mit Lab, Ab trennung des Quarks von der Molke und Homogenisieren des Quarks mit Buttermilch, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man die Läbbehandlung derart durchführt,
dass .ein sehr feinflockiger Quark entsteht und die Homogenisierung mit konzentrierter But termilch und Wasser unter Druck bei Tem peraturen von lr5@ä@ C erfolgt, worauf man dem Produkt das Wasser bis unter 6.5vo ent zieht.
Die Labung wird vorteilhafterweise sehr langsam durchgeführt, indem man bei Tem peraturen unter 310 arbeitet und nur kleine Labmengen verwendet. Die Fermentierungs- dauer soll zweckmässig länger als eine Stunde sein.
Die Homogenisierung mit vorzugsweise im Vakuum konzentrierter Buttermilch und Wasser erfolgt mit Voxteil bei Temperaturen unter<B>3</B>0 und einem D .,ruck von über 10 Atmosphären. Zweckmässig verwendet man angesäuerte, im Vakuum bei zirka 40 konzentrierte Buttermilch mit einem Säure grad von unter 35 Soxhlet, die auf die Tem- peTatur des Quarks abgekühlt wurde.
Der Wasserentzug aus dem homogeni sierten Produkt kann entweder durch ein Zerstäubungsverfahren oder durch irgendein anderes für Milch bekanntes T'rocknungsver- fahren, z. B. im Vakuumofen bei 610 erfolgen.
Zur Erzielung eines einwandfreien Pro duktes empfiehlt es sich sehr, den ganzen Proze3, einschliesslich der Trocknung, in kupferfreien Apparaturen durchzuführen.
<I>Beispiel:</I> 1 Liter Vollmilch wird mit wenig Lab bei 2-5 versetzt und nach Beendigung der Koagulation, die mehrere Stunden dauert, der Quark von der Molke getrennt. Mauer hält 400--500 g Quark, bestehend aus Casein, Fett und Kalk.
Der Quark wird hier auf mit 1/2 Liter im Vakuum bei 40 konzen trierter Buttermilch, die einen Säuregrad von 26 Soxhlet und die gleiche Temperatur wie der Quark aufweist, und 1/2 Liter Wasser bei 30 und 60 Atm. Druck homogenisiert.
Die homogene Flüssigkeit- wird hierauf in einem Zerstäubungstrockner zu einem weni ger als 6 % Wasser enthaltenden haltbaren und leicht wieder löslichen Pulver getrocknet.
Au Stelle von Vollmilch kann auch Ma germilch verwendet werden: Das aus Vollmilch hergestellte Produkt eignet sich besonders bei Durohfall-Erkran- kungen, Dipepsie, Intoxikationen nach M,TeT- windung des ersten Toxikationsstadiums, Enteritis, Colitis, Dysenterie usw.,
während das aus Magermilch hergestellte Produkt vorzugsweise als Beinahrung zu- Muttermilch in .der Zwiemilch-Ernährung oder als Heil nahrung bei Durchfallerkrankungen speziell bei fettempfindlichen Kindern und Säug lingen verwendet werden kann.
Die Zusammensetzung des in der be schriebenen Weise hergestellten-Pulvers ent spricht der Molke von 1/2 Liter Milch, dem Casein von 11/2 Liter Milch, dem löslichen Eiweiss von 1/2 Liter Mileh, dem Milchzucker von weniger als 1/2 Liter Milch, dem Kalk -von 11/2 Liter Milch und dem Fett von 1 Li ter Milch bezw. Magermilch.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren: zur Herstellung eines Milch produktes durch Behandlung von Vollmilch bezw. Magermilch mit Lab, Abtrennung des Quarks -von .der Modke und Homogenisierung des Quarks mit Buttermilch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Lobbehandlung ,derart durchführt,dass ein sehr feinflockiger Quark entsteht und die Homogenisierung mit kon zentrierter Buttermilch und Wasser unter Druck bei Temperaturen von 15-35, C er folgt, worauf man dem Produkt das Wasser bis auf unter 6,% entzieht. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Labung mit sehr kleinen Lobmengen bei Temperaturen unter 30 erfolgt und länger als eine Stande dauert. 2.Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet,. dass man für die Homogenisierung im Va kuum bei zirka 40 konzentrierte Buttermilch von einem Säuregrad unter 3.5 Soxhlet ver wendet, die auf die Temperatur :des Quarks abgekühlt ist. - 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, @dass die Homogenisierung bei Tem peraturen -unter 30 und Drücken über 7:0 Atm. erfolgt. 4.Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wasserentzug durch Zer- stäubungstrocknung erfolgt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüehen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Wasserentzug in einem. Vakuumofen erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man in kupfer freien Apparaturen arbeitet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH242335T | 1944-11-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH242335A true CH242335A (de) | 1946-05-15 |
Family
ID=4462907
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242335D CH242335A (de) | 1944-11-07 | 1944-11-07 | Verfahren zur Herstellung eines Milchproduktes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH242335A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4007264A (en) | 1968-10-07 | 1977-02-08 | Roussel-Uclaf | Method of treating diarrhea employing a formaldehyde-modified casein |
-
1944
- 1944-11-07 CH CH242335D patent/CH242335A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4007264A (en) | 1968-10-07 | 1977-02-08 | Roussel-Uclaf | Method of treating diarrhea employing a formaldehyde-modified casein |
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