CH242845A - Verfahren zur Herstellung eines metallisierbaren Polyazofarbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallisierbaren Polyazofarbstoffes.

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CH242845A
CH242845A CH242845DA CH242845A CH 242845 A CH242845 A CH 242845A CH 242845D A CH242845D A CH 242845DA CH 242845 A CH242845 A CH 242845A
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Ag Sandoz
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Ag Sandoz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B35/00Disazo and polyazo dyes of the type A<-D->B prepared by diazotising and coupling
    • C09B35/38Trisazo dyes ot the type
    • C09B35/40Trisazo dyes ot the type the component K being a dihydroxy or polyhydroxy compound

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Description


  Verfahren zur     Allerstellung    eines     metallisierbaren        Polyazofarbstoffes.       Es     wurde    gefunden, dass wertvolle     me-          tallisierbare        Polyazofarbstoffe    dadurch er  halten werden     können,    dass -man auf 1     Mol          Resorcin    in beliebiger Reihenfolge einerseits       Mol    eines.

       diazotierten        Aminoazofarbstoffes     der allgemeinen     Zusammensetzung     
EMI0001.0015     
         w        o        -bd        i    A     den        Rest        einer        Diazo-        oder        Kupp-          lungskomponente,    welcher Rest weder     diazo-          tierbare        Aminogruppen    noch kupplungs  fähige     gohlens@toffatome;

      wohl aber     Azo-          gruppen    enthalten darf,: bedeutet und wobei  im     Benzolrest    B eine     Hydroxylgruppe    in         o-Stellung    zur     Aminogruppe    vorhanden sein       müss    und     ss,    noch weitere     Substituenten    ent  halten     kann,    und anderseits 1     Mol    einer     Di-          azoverbindung    der allgemeinen Zusammen  setzung  
EMI0001.0044     
    wobei X die Gruppen<B>-NIE[</B> .

   CO- oder  -CO .: NI I-1 R den Rest     einer        o-Ogycarbon-          säure    der     Arylreihe    und Y eine     Diazogruppe     bedeuten und C und D noch weitere     Substi-          tuenten    enthalten können, einwirken lässt.  



  Zu den gleichen Farbstoffen gelangt man,  wenn man Farbstoffe der     allgemeinen    Zu  sammensetzung  
EMI0001.0053     
      wobei A den Rest einer     Diazo-    oder Kupp  lungskomponente, welcher Rest weder     diazo-          tierbare        Aminogruppen    noch kupplungs  fähige     Kohlenstoffatome,    wohl aber     Azo-          gruppen    enthalten darf, und X die Gruppen       NH    .

   CO- oder -CO .<B>NIE[-</B> bedeuten,  und wobei im     Benzolrest    B eine     Hydrogyl-          gruppe        in        o-Stellung    zur     Azogruppe    I vor  handen     sein    muss, und B, C und D noch wei  tere     Substituenten    enthalten können,     diazo-          tiert    und mit     o-Oxycarbonsäuren    der     Aryl-          reihe    kuppelt.  



  Die zum Aufbau der neuen Farbstoffe       benötigten        Aminoazofarbstoffe:    von der all  gemeinen     Zusammensetzung     
EMI0002.0025     
         wobei.    A und     B.    die oben     umschriebene        Be-          deutung    besitzen,     lassen-    sich auf verschiedene  Wise herstellen..

   So     können    beispielsweise       Diazoverbndungen,    welche     Azogruppen,    aber  weder freie, noch     acylierte        Aminogruppen,     noch kupplungsfähige     gohlenstoffatome    ent  halten dürfen,     mit        in    der     Aminogruppe        acy-          liertem        1-Oxy-2-aminobenzol        mit    freier     4-Stel-          lung    oder mit dessen     Abkömmlingen    gekup  pelt werden.

       Verseifuug    der     Acylamino-          grüppa        in    den     Kupplungsprodukten    liefert  die     gewünschten        Aminoazofarbstoffe.     



       Anderseits    kann man durch Kupplung  von     1-Diaze-3-acylamino-4-oxybenzolen    oder  deren     Abkömmlingen-mit        Kupplungskompo-          nenten,    die nur eine     einzige,        die        Kupplung     ermöglichende Gruppe und keine freien oder       acylierten        Aminogruppen        enthalten,    und  nachfolgende     Verseifung    ebenfalls     Aminoazo-          farbstoffe    erhalten;

   die der oben     angegebenen     allgemeinen     Zusammensetzung    entsprechen.  



  Die nach dem neuen Verfahren erhält  lichen Farbstoffe färben Baumwolle und  regenerierte     Cellulose        in-    braunen Tönen.  Durch Nachbehandlung mit metallabgeben  den     Mitteln    werden die Färbungen in den       Echtheitseigenschaften    verbessert. So bewirkt    Nachbehandlung mit kupferabgebenden     Mit-          teln    eine     erhebliche    Verbesserung der Licht  echtheit     sowie    der     Nassechtheiten.     



  Das vorliegende Patent betrifft ein Ver  fahren zur Herstellung eines braunen     Pöly-          azofarbstoffes    und ist dadurch gekennzeich  net, dass man 1     Mol        Resorcin,    1     Mol    der Ver  bindung, erhältlich durch Verseifen und D       azotieren    des.

   Farbstoffes aus 1     Mol        diazo-          tierter        Naphthionsäure    und 1     Mol        1-Acet-          amino-2-oxybenzol    und 1     Mol    der aus 1     -Mol          tetrazotiertem        4,4\-Diaminobenzanilid    und 1       Mol        Salicylsäure    erhältlichen Zwischenver  bindung,     aufeinander    einwirken     lässt.       <I>Beispiel:

  </I>    22,3 g     Naphthionsäure    werden wie üblich       diazotiert    und die     Diazoverbindung    mit     einer     Lösung von 15;1 g     1-Acetamino-2-oxyben-          zol,    13,3 g<B>30%</B> Natronlauge und Wasser in  Gegenwart von Soda gekuppelt. Der     Mono-          azofarbstoff    wird durch     Zusatz    von Salz  säure abgeschieden und filtriert. Er     wird     durch     Erwärmen    mit verdünnter Schwefel  säure verseift.

   Das     Verseifungsprodukt        wird          filtriert    und mit Wasser gewaschen. Es be  sitzt mutmasslich die Formel  
EMI0002.0115     
    Zur     W.eiterdiazotierung    wird der     Monoazo-          farbstoff    in Wasser und Natronlauge gelöst.

    Man gibt eine Lösung von 7 g     Natrium=          nitrit    zu und lässt die Lösung unter     Kühlung:     und gutem Rühren in Salzsäure     einfliessen..     Nach     beendeter        Diazotierung    kuppelt     man     mit einer     Lösung    von 11 g     Resorein    in Ge  genwart von Soda.

   Der     Disazofarbstoff    wird  mit     Salzsäure    abgeschieden und     filtriert.    Er  wird in Wasser und :Soda gelöst und mit der  in üblicher Weise hergestellten Zwischenver  bindung aus 22,7 g     4,4'-Diaminobenzanlid     und 13,8 g     Salicylsäure    gekuppelt. Der       Tetrakisazofarbstoff    wird mit Kochsalz ab  geschieden und filtriert.      Der neue Farbstoff stellt     ein    dunkles Pul  ver dar, das     Baumwolle    und regenerierte     Cel-          lulose    in rotbraunen Tönen färbt.

   Mit Kup  fersulfat nachbehandelt werden die Färbun  gen     rotstickig    braun und in der Wasch-,  Licht-, Säure- und     Alkaliechtheit    erheblich  verbessert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines braunen Polyazofarbstoffes, dadurch gekennzeichnet, dass man 1 Mol Resorcin, 1 Mol der Verbin dung, erhältlich durch Verseifen und Diazo- tieren des Farbstoffes aus 1 Mol diazotierter Naphthionsäure und 11Vlol 1-Acetamino-2-ogy- benzol und 1 Mol der aus 1 Mol tetrazotier-
    tem 4,4'-Diaminobenzanilid und 1 Mol Sali- cylsäure erhältlichen Zwischenverbindung, aufeinander einwirken lässt. Der neue Farbstoff stellt ein dunkles Pul ver dar, das Baumwolle und regenerierte Cel- lulose in rotbraunen Tönen färbt. Mit Kup fersulfat nachbehandelt werden die Färbun gen rotstickig braun und in der Wasch-, Licht-, Säure- und Alkaliechtheit erheblich verbessert.
CH242845D 1945-04-16 1945-04-16 Verfahren zur Herstellung eines metallisierbaren Polyazofarbstoffes. CH242845A (de)

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