Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Teleplionanlagen. Das automatische Herstellen von Tele- phonanschlüssen mit der bekannten normalen Wählscheibe birgt verschiedene Nachteile in sich, welche in dem Masse zunehmen, in wel chem sich die Stellen der einzelnen Num mern vermehren. Als besonders nachteilig ist es z. B., dass während des Einstellens der Nummer der eigene Apparat besetzt ist, da vor dem Einstellen der Nummer bekanntlich der Hörer abgehoben. werden muss.
Beim Wiederaufsetzen des Hörers wird die einge stellte Nummer gelöscht. Besinnt sich der Telephonierende nach dem Einstellen der Nummer noch rasch auf etwas anderes und setzt den Hörer wieder auf, oder ist der An zurufende besetzt und muss später angerufen werden, so muss jedesmal die Nummer wieder neu eingestellt werden. Befällt den Tele- phonierenden während des Einstellens eine gewisse Unsicherheit über eine der einzustel lenden Ziffern, oder rutscht man beim Ein- eine falsche Einstellung zu vermeiden. Ein weiterer Nachteil, besonders bei vielstelligen Nummern, bedeutet sodann der Umstand, dass die eingestellte Nummer nicht sichtbar ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen. welcher so ge baut werden kann, dass alle die vorgenannten Nachteile beseitigt sind.
Erfindungsgemäss ist in demselben eine Anzahl bewegliche Kon taktorgane eingebaut, von denen einzelne Teile in die Bewegungsbahn eines Schalters hineinragen, ferner sind mit Einstellzeichen versehene bewegliche Einstellorgane vorge sehen, die derart einstellbar sind, dass durch sie wahlweise einzelne oder alle Kontakt organe verriegelt werden bezw. unverriegelt belassen werden, wobei das Ganze derart aus gebildet ist, dass der Schalter bei seinem Ab lauf der Reihe nach mit den beweglichen organe betätigt, wobei jedesmal ein Strom impuls ausgelöst wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den Impulsgeber teilweise im Längsschnitt und teilweise in einer Seiten ansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Im pulsgeber nach der Linie II--II in Fig. 1, Fig. 3 einen weiteren Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen der Fig. 3 ähnlichen Quer schnitt mit einzelnen Teilen in einer andern Stellung,
Fig. 5 einige der aus Fig. 4 ersichtlichen Einzelheiten in grösserem Massstab, Fig. 6 ein aus Fig. 1 ersichtliches Detail in einer Seitenansicht, Fig. 7 das in Fig. 6 dargestellte Detail in Richtung des in . Fig. 6 eingezeichneten Pfeils VII gesehen und Fig. 8 ein Schaltungsschema. mit dem ein gebauten Impulsgeber.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 den Mantel eines hohlzylindrischen Ge häuses mit einer Bodenplatte 2 und den bei den Gehäusedeckeln 3 und 4. In den Deckeln 3 und 4 ist eine Welle 5 drehbar gelagert. Auf dieser Welle sitzt ein Kontaktschlitten 6, wele#'Aer auf der Welle achsial verschieb bar, jedoch durch einen Keil 7 gegen Dre hung gegenüber der Welle 5 gesichert ist. An seinem äussern Umfang ist der Kontakt schlitten 6 mit einem Vatergewinde 8 ver sehen, welches in ein Muttergewinde 9 einer koaxial zur Welle 5 angeordneten. fest stehenden Trommel 10 hineingreift. LTm die Trommel 10 herum sind eine Anzahl von Einstellringen 11 drehbar im Gehäusemantel 1 gelagert.
Auf der Aussenseite besitzt jeder Einstellring ein randeriertes Bord 12, wel ches über den Gehäusemantel 1 vorsteht. Ausserdem ist jeder Einstellring auf der Aussenseite mit den zehn Ziffern 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 0 versehen. Im Gehäuse mantel ist über jedem Einstellring ein als :Markierungszeichen dienendes Fenster 13 aus- genommen, welche Fenster sämtlich in einer horizontalen Graden liegen und durch die je eine der Ziffern von aussen sichtbar ist.
Auf der Innenseite ist jeder Einstellring mit einer im Durchmesser abgesetzten Stufe 14 versehen, welche über zwei. An- bezw. Auslaufflächen 15 in einen erweiterten Teil 16 der Einstellringinnenseite übergeht. Unter jedem Einstellring 11 sind zehn Kontakt stifte 17 in der Trommel 10 radial verschieb bar gelagert. Diese Kontaktstifte durch dringen die Trommelwand und ragen auf der Innenseite der Trommel in die Bewegungs bahn eines durch eine gebogene Blattfeder gebildeten Nockens 18 hinein, der in einem Schlitz des Kontaktschlittens 6 befestigt ist. Auf der Trommelaussenseite steht jeder Kon taktstift 17 mit einer Kontaktfeder 19 in Wirkungsverbindung.
Jede dieser Kontakt federn besitzt am freien Ende einen Kontakt kopf 20, der normalerweise an einem wei teren Kontaktkopf 21 der benachbarten Kon taktfeder anliegt, so dass in der Ruhestellung die Kontaktfedern aller zehn Kontaktstifte miteinander verbunden sind. Ausserdem ist jede Kontaktfederreihe mit der Kontakt federreihe der benachbarten Stufe elektrisch verbunden. Die Kontaktfedern 19 sind dabei so bemessen, dass ihre Federkraft geringer ist als diejenige des Blattfedernockens 18.
Auf der einen (in Fig. 1 rechten) Seite ist die Welle 5 mit dem innern Ende einer Spiralfeder 22 verbunden. Das äussere Ende der einen Federmotor darstellenden Spiral feder ist an einem im Gehäusedeckel 4 ver ankerten Bolzen 23 befestigt. Auf der gegen überliegenden Seite steht die Welle 5 mittels einer Verzahnung 24 mit einem Zahnrad 25 in Verbindung, welch letzteres mit einem Ritzel 26 verbunden ist, das mit einem Zahn segment 27 im Eingriff steht. Das Zahn segment 2 7 ist auf einer im Gehäusedeekel 3 verankerten Achse 28 drehbar gelagert und besitzt einen Hebelarm 29, der durch einen Schlitz 30 des Gehäusemantels 1 aus dem letzteren herausragt.
Mit 31 ist eine als. zweiarmiger Hebel ausgebildete Falle be zeichnet, die auf einer Achse 32 verschwenk- bar gelagert ist und deren eines Ende aus dem Gehäuse herausragt, während deren anderes Ende mit einer Nase 33 versehen ist, welche zum Eingriff in eine Aussparung 34 XFig. 7) des Kontaktschlittens 6 bestimmt ist.
Gehäusemantel 1, Trommel 10 und Ein stellringe 11 bestehen zweckmässigerweise aus einem elektrisch isolierenden Baustoff, z. B. aus einem Kunstharz. Es hat dies den Vorteil, dass die elektrischen Leitungen, Kon taktfedern usw. nicht extra abisoliert sein müssen.
Die Handhabung und Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Impulsgebers ist \' lzende: ,1i Fig. 1 befindet sich der Kontaktschlit ten 6 am rechten Ende der Welle 5, in wel cher Stellung die Spiralfeder 22 nahezu ent spannt ist. Das Aufziehen des Federmotors erfolgt durch Verschwenken des Hebels 29 in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeils A.
Hierbei wird die Welle 5 durch Vermitt lung des Zahnsegmentes 27, des Ritzels 26, des Zahnrades 25 sowie des Wellenritzels 24 in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeils B in Drehung versetzt, wobei die Spi ralfeder 22 aufgewunden bezw. gespannt wird. Gleichzeitig wird bei der Drehung der Welle 5 der Kontaktschlitten 6 durch das Gewinde B. 9 nach der (auf der Zeichnung linken) Gehäuseseite hin verschoben, bis die Nase 33 der Falle 31 in den Schlitz 34 des Kontaktschlittens 6 einfällt und diesen fest hält, wobei auch gleichzeitig der Federmotor 22 arretiert wird.
Soll der Impulsgeber auf eine bestimmte Teilnehmernummer, das heisst auf eine ganz bestimmte Impulsfolge eingestellt werden, so werden die Einstellringe 11 der Reihe nach an ihren vorstehenden Borden 12 so weit ge dreht bezw. eingestellt, bis die gewünschte Nummer in den Gehäusefenstern 13 erscheint. Die auf der Aussenseite der Einstellringe an gebrachten Ziffern 1 bis 0 entsprechen hin- Bogenstück der Trommel 10 angeordnet sind, welches sich über /_o des ganzen Trommel umfanges erstreckt. Ausserdem sind die Zif fern derart gegenüber der Stufe 14 auf der Innenseite der Einstellringe angeordnet, dass z.
B. beim Erscheinen der Ziffer 4 im Ge häusefenster die Stufe 14 die aus Fig. 4 er sichtliche Stellung einnimmt, in welcher sich die obersten vier Kontaktstifte im Bereiche der im Durchmesser erweiterten Innenseite des Einstellringes befinden.
Soll die eingestellte und durch die Ge häusefenster abzulesende Teilnehmernummer aufgerufen werden, so wird zunächst der Hörer vom Telephonapparat abgehoben. wo bei ein Stromkreis geschlossen und in an und für sich bekannter Weise ein zu einem Grup penwähler führender Vorwähler betätigt wird. Hierauf wird die Falle 31 in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils C ver- schwenkt, wobei die Nase 33 der Falle aus dem Schlitz 34 des Kontaktschlittens 6 her austritt und diesen freigibt, so dass die Welle 5 samt dem Schlitten 6 durch den Feder motor 22 in Drehung versetzt wird.
Durch das Gewinde 8, 9 wird der Kontaktschlitten gleichzeitig auch axial auf der Welle 5 nach dem Federmotor 22 hin verschoben. Bei der Rotation des Kontaktschlittens 6 gleitet der Blattfedernocken 18 der Reihe nach über die Kontaktstifte 17. Befinden sich die Kontaktstifte beispielsweise in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung, das heisst im Bereiche der einen kleineren Durchmesser aufweisenden Stufe 14 der Einstellringe, in welcher Stellung die Köpfe der Kontaktstifte an der Stufe 14 anliegen bezw. verriegelt sind, so wird der Blattfedernocken 18 beim Passieren jedes Kontaktstiftes durchgefedert, das heisst etwas zusammengedrückt,
ohne dass die Stifte 17 angehoben und die Kontakt federn 19 ausgebogen bezw. die Kontakte 20 und 21 unterbrochen werden. Der Stromkreis in der Leitung, von welcher die in Serie ge schalteten Kontaktfedern einen Teil darstel- nur die untern sechs Kontaktstifte von der verengten Stufe 14 des Einstellringes fest gehalten. Die obern vier Stifte, deren Köpfe sich im Bereiche des erweiterten Teils des Einstellringes befinden, werden beim Passie ren des Bandfedernockens 18 der Reihe nach radial verschoben, wobei die Kontaktfedern 19 ausgebogen und die Kontakte 20 und 21 für einen Augenblick unterbrochen werden. In diesem Moment ist der Stromkreis in der zum Schrittschalter führenden Leitung eben falls unterbrochen, wobei der Schrittschalter in an und für sich bekannter Weise betätigt wird.
Im Falle der Fig. 4 erhält der Schritt schalter entsprechend den vier ungesicherten Kontaktstiften vier einzelne Impulse.
Wie erwähnt, sind die Kontaktstifte 17 auf einem Bogenstück angeordnet, welches sich über /2o des Umfanges der Trommel 10 erstreckt, während die abgesetzte Stufe 14 jedes der Einstellringe sich über mindestens angenähert 180 Winkelgrade des Umfanges der Einstellringe erstreckt. Diese Anordnung ermöglicht es, dass alle Kontaktstifte auf einmal freigelegt bezw. verriegelt werden können, wie dies letztere z. B. in Fig. 3 dar gestellt ist. Vom letzten bis zum ersten Kon taktstift bleibt ein Bogenstück von über 180 Winkelgraden frei, welches während der Ro tation des Kontaktschlittens 6 vom Blatt federnocken 18 leer passiert wird.
Hieraus ergibt sich nach dem Passieren jeder Kon- ta.ktstiftenreihe ein Unterbruch in der Im pulssendung, welcher für die richtige Betäti gung des Schrittschalters erforderlich ist und welcher der Zeitspanne entspricht, die mvi- schen je zwei Abläufen der gewöhnlichen, bekannten Wählscheibe verfliesst. Mit der Welle 5 steht noch ein (nicht gezeichneter) Zentrifugalregulator in Wirkungsverbindung. welcher die der Welle 5 vom Federmotor 22 erteilte Drehgeschwindigkeit auf das erfor derliche Mass begrenzt.
In Fig. 8 ist an Hand eines Schemas dar gestellt, wie der Impulsgeber in der Leitung einzubauen ist. In Fig. 8 bezeichnet 35 den in Fig. 1 bis 7 dargestellten Impulsgeber. Mit 36 ist die Übertragerspule einer Fern sprechstelle und mit 37 und 38 sind die Leiter des an den Schrittschalter angeschlos senen Sekundärstromkreises der Übertra- gerspule bezeichnet.
Wie das Schema nach Fig. 8 erkennen lässt, ist der Impulsgeber 35 in diesen Sekun- därstromkreis eingebaut. Zu der Übertrager= spule 36 ist eine mit einem einen Teil des Impulsgebers bildenden Unterbrecher 39 ver sehene Verbindungsleitung 40 parallel ge schaltet, wobei der Unterbrecher 39 derart mit den übrigen Teilen des Impulsgebers 35 in Wirkungsv erbindung steht, dass der Unter brecher 39 beim Ablauf des Kontaktschlit tens 6 geschlossen gehalten und der Sekun därstromkreis der Übertragerspule 36 kurz geschlossen ist.
Diese Anordnung hat den Zweck, eine Übertragung der Impulse auf die Hörmuschel und ein damit verbundenes Knacken in derselben zu verhindern. Zu die sem Zweck kann der Unterbrecher 39 mit der Welle 5 so verbunden sein, dass der Unter brecher während des ganzen Ablaufes des Kontaktschlittens 6 geschlossen gehalten wird, indem z. B. ein Zentrifugalregulator angeordnet ist, welcher bei der Rotation der Welle 5 den Unterbrecher schliesst, und zwar entgegen der Wirkung einer Feder, die den 'Unterbrecher wieder öffnet, sobald der Zen trifugalregulator zur Ruhe kommt.
Wie aus der Schemazeichnung (Fig. 8) weiter ersichtlich ist, ist der Impulsgeber 35 durch eine parallel zu diesem geschaltete und mit einem einen Teil des Impulsgebers bil denden Unterbrecher 41 versehene Leitung 42 überbrückt. Hierbei steht der Unter brecher 41 derart mit den übrigen Teilen des Impulsgebers 35 in Wirkungsverbindung, dass während des Rücktransporte: des Kon taktschlittens 6 der Unterbrecher 41 ge schlossen und damit der Impulsstromkreis des Impulsgebers kurzgeschlossen ist. Es hat diese Anordnung den Zweck, einen Unter bruch in der Sprechleitung zu verhindern, falls der Rücktransport des Kontaktschlit tens während des Gespräches erfolgt. Die Steuerung des Unterbrechers 41 kann z. B.
durch den Schlitten 6 bewerkstelligt wer den. Sobald der Schlitten seine Endlage er reicht, stösst er gegen einen Hebel, durch den der Unterbrecher geschlossen wird. Er wird erst -wieder geöffnet, wenn der Schlitten in seiner Ausgangsstellung anlangt, wo der Schlitten gegen einen zweiten Hebel stösst, der die Umsteuerung des Unterbrechers her beiführt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Im pulsgeber werden die Impulse durch die vor- '#hergehende Unterbrechung eines Strom- =es hervorgerufen. Statt dessen ist es auch z -nügl <B>-</B> ich, die Impulse durch Schliessen eines Stromkreises auszulösen.
Entsprechend den zehn Einstellziffern kann zweckmässig jeder Einstellring mit zehn Rasten versehen werden, denen gegenüber ein unter Federwirkung stehender Schnapper im Gehäuse angeordnet ist. Die Anordnung der Rasten gegenüber den Einstellziffern ist dabei so züz treffen, dass der Schnapper in eine Rast einfällt, wenn sich eine der Ziffern des betreffenden Einstellringes unmittelbar hinter einem Fenster des Gehäuses befindet.
Der vorstehend beschriebene Impulsgeber ermöglicht den Anruf des mit diesem aus gerüsteten Apparates auch während des Ein stellens einer Teilnehmernummer, da das Dlikrotelephon während des Einstellens der Nummer auf der Gabel verbleibt. Dieser Vorteil ist insbesondere bei Apparaten mit starker Gesprächsfrequenz von Bedeutung. Ein weiterer Vorteil bietet sodann der Um stand, dass die eingestellte Nummer auf dem Apparat zusammenhängend sichtbar ist und jederzeit auf ihre Richtigkeit hin geprüft werden kann. Zur Herstellung der eingestell ten Verbindung genügt es, nach Abheben des llikrotelephons bezw. des Hörers die Falle 31 auszulösen.
Durch Einhängen des Hörers wird wohl die Verbindung unterbrochen, die eingestellte Teilnehmernummer indessen nicht gelöscht. Diese kann nach Spannen des Feder motors durch Auslösen der Falle 31 jeder-
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Die angeführten Vorteile sind für den ungeübten Telephonbenützer ebenso bedeu tend wie für den vom Telephon abhängigen Geschäftsmann und nicht zuletzt auch für die Telephonverwaltung selbst, da der be schriebene Impulsgeber praktisch fast gar keine Fehlverbindungen mehr aufkommen lässt und die mit derartigen Impulsgebern ausgerüsteten Stationen längstmöglich un besetzt bleiben.
Es ist ohne weiteres auch möglich, zwei oder mehr derartige Apparate sowohl in Serie zueinander wie auch in Serie zu der gewöhn lichen Wählscheibe zu schalten. Dadurch wird es möglich, eine bestimmte Nummer auf dem Impulsgeber eingestellt zu lassen und vor einem neuen Versuch, die betreffende Nummer aufzurufen, mittels der Wählscheibe oder eines zweiten Impulsgebers eine belie bige andere Nummer einzustellen und aufzu rufen.
Statt die einzelnen Einstellringe direkt von Hand zu drehen, wäre es auch möglich, die Einstellringe mit einer Tastatur zu ver binden, in der Weise, dass die gewünschte Teilnehmernummer durch Drücken von ent sprechenden Tasten eingestellt werden kann. Ausserdem könnte noch eine separate Taste zum Auslöschen der eingestellten Nummer vorgesehen sein. Diese Löschtaste -wäre un abhängig vom Aufzugsmechanismus des Federmotors anzuordnen.
Pulse generator for the operation of surge receivers, in particular for automatic teleplion systems. The automatic establishment of telephone connections with the known normal dial harbors various disadvantages, which increase as the digits of the individual numbers increase. It is particularly disadvantageous, for. B. that while setting the number, the own set is busy, because the handset is known to be lifted before setting the number. must become.
The set number is deleted when the handset is replaced. If the person making the call quickly thinks about something else after setting the number and puts the receiver back on, or if the person calling is busy and has to be called later, the number has to be reset each time. If the telephone user feels a certain uncertainty about one of the digits to be set while setting, or if one slips when entering the setting, avoiding an incorrect setting. Another disadvantage, especially with multi-digit numbers, is the fact that the set number is not visible.
The subject of the present invention is a pulse generator for the actuation of surge receivers, in particular for automatic telephone systems. which can be built in such a way that all the aforementioned disadvantages are eliminated.
According to the invention, a number of movable con tact organs are built into the same, of which individual parts protrude into the path of movement of a switch, and movable adjusting elements provided with setting characters are provided, which can be set so that individual or all contact organs are locked or locked by them. be left unlocked, the whole being formed from such a way that the switch is operated in sequence with the movable organs when it runs, each time a current pulse is triggered.
In the drawing, an example embodiment of the subject matter of the invention is shown, namely: Fig. 1 shows the pulse generator partially in longitudinal section and partially in a side view, Fig. 2 is a cross section through the pulse generator in the line II - II in Fig. 1, Fig. 3 shows a further cross-section along the line III-III in Fig. 1, Fig. 4 shows a cross-section similar to Fig. 3 with individual parts in a different position,
5 shows some of the details shown in FIG. 4 on a larger scale, FIG. 6 shows a detail shown in FIG. 1 in a side view, FIG. 7 shows the detail shown in FIG. 6 in the direction of FIG. 6 and FIG. 8 shows a circuit diagram. with the built-in pulse generator.
In the example shown, 1 denotes the jacket of a hollow cylindrical Ge housing with a base plate 2 and the housing covers 3 and 4. In the covers 3 and 4, a shaft 5 is rotatably mounted. On this shaft sits a contact slide 6, wele # 'Aer on the shaft axially displaceable, but is secured against the shaft 5 by a wedge 7 against Dre hung. On its outer circumference, the contact slide 6 is seen with a male thread 8 ver, which is arranged in a female thread 9 of a coaxially to the shaft 5. fixed drum 10 engages. A number of setting rings 11 are rotatably mounted in the housing jacket 1 around the drum 10.
On the outside, each setting ring has a bordered rim 12 which protrudes beyond the housing jacket 1. In addition, each setting ring has the ten digits 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 and 0 on the outside. A window 13 serving as a marking symbol is excepted in the housing jacket above each setting ring, which windows are all in a horizontal line and through which one of the digits is visible from the outside.
On the inside of each setting ring is provided with a step 14, which is offset in diameter and which has two. On or Outlet surfaces 15 merges into an enlarged part 16 of the inside of the adjustment ring. Under each setting ring 11 ten contact pins 17 are mounted in the drum 10 radially displaceable bar. These contact pins penetrate the drum wall and protrude on the inside of the drum in the path of movement of a cam 18 formed by a curved leaf spring, which is fixed in a slot of the contact slide 6. On the outside of the drum, each con tact pin 17 is in operative connection with a contact spring 19.
Each of these contact springs has a contact head 20 at the free end, which normally rests on a white direct contact head 21 of the adjacent con tact spring, so that in the rest position the contact springs of all ten contact pins are connected to one another. In addition, each contact spring row is electrically connected to the contact spring row of the adjacent stage. The contact springs 19 are dimensioned such that their spring force is less than that of the leaf spring cam 18.
On one side (on the right in FIG. 1), the shaft 5 is connected to the inner end of a spiral spring 22. The outer end of the spiral spring representing a spring motor is attached to a bolt 23 anchored ver in the housing cover 4. On the opposite side, the shaft 5 is connected by means of a toothing 24 to a gear 25, the latter being connected to a pinion 26 which is in engagement with a tooth segment 27. The tooth segment 2 7 is rotatably mounted on a shaft 28 anchored in the housing cover 3 and has a lever arm 29 which protrudes through a slot 30 of the housing shell 1 from the latter.
At 31 is a. A two-armed lever designed trap is characterized, which is pivotably mounted on a shaft 32 and whose one end protrudes from the housing, while the other end is provided with a nose 33, which for engagement in a recess 34 XFig. 7) of the contact slide 6 is determined.
Housing jacket 1, drum 10 and a collars 11 are advantageously made of an electrically insulating material, for. B. from a synthetic resin. This has the advantage that the electrical lines, contact springs, etc. do not have to be specially stripped.
The handling and operation of the pulse generator described above is \ 'lzende:, 1i Fig. 1 is the Kontaktschlit th 6 at the right end of the shaft 5, in wel cher position the coil spring 22 is almost relaxed. The spring motor is pulled up by pivoting the lever 29 in the direction of the arrow A shown in FIG.
Here, the shaft 5 is set in rotation by mediation of the tooth segment 27, the pinion 26, the gear 25 and the shaft pinion 24 in the direction of the arrow B shown in Fig. 2, the Spi ralfeder 22 wound or respectively. is excited. At the same time as the shaft 5 rotates, the contact slide 6 is displaced through the thread B. 9 to the housing side (on the left in the drawing) until the nose 33 of the latch 31 falls into the slot 34 of the contact slide 6 and holds it firmly, with the spring motor 22 is also locked at the same time.
If the pulse generator is to be set to a specific subscriber number, that is to say to a very specific pulse sequence, the setting rings 11 are rotated in turn on their protruding edges 12 so far ge respectively. until the desired number appears in the housing windows 13. The numerals 1 to 0 on the outside of the setting rings correspond to the curved section of the drum 10, which extends over / _o the entire drum circumference. In addition, the Zif are far away from the stage 14 on the inside of the setting rings that, for.
B. when the number 4 appears in the Ge housing window, the step 14 from Fig. 4 he assumes the position visible, in which the top four contact pins are in the area of the enlarged diameter inside of the adjustment ring.
If the subscriber number set and to be read through the housing window is to be called up, the handset is first lifted from the telephone set. where a circuit is closed and in a manner known per se, a selection leading to a Grup penwähler is operated. The latch 31 is then pivoted in the direction of the arrow C drawn in FIG. 1, the nose 33 of the latch emerging from the slot 34 of the contact slide 6 and releasing it, so that the shaft 5 together with the slide 6 is driven by the spring motor 22 is set in rotation.
By means of the thread 8, 9, the contact slide is also displaced axially on the shaft 5 towards the spring motor 22 at the same time. When the contact slide 6 rotates, the leaf spring cam 18 slides one after the other over the contact pins 17. If the contact pins are, for example, in the position shown in FIG. 3, that is, in the area of the smaller-diameter step 14 of the setting rings, in which position the Heads of the contact pins on the level 14 rest respectively. are locked, the leaf spring cam 18 is sprung through when passing each contact pin, that is, something is compressed,
without the pins 17 being raised and the contact springs 19 bent or respectively. contacts 20 and 21 are interrupted. The circuit in the line, of which the contact springs connected in series represent a part, only the six contact pins below are held firmly by the narrowed step 14 of the setting ring. The upper four pins, the heads of which are located in the area of the enlarged part of the adjusting ring, are shifted radially in succession when the ribbon spring cam 18 is passed, the contact springs 19 being bent and the contacts 20 and 21 being interrupted for a moment. At this moment the circuit in the line leading to the step switch is also interrupted, the step switch being operated in a manner known per se.
In the case of Fig. 4, the step switch receives four individual pulses corresponding to the four unsecured contact pins.
As mentioned, the contact pins 17 are arranged on an arcuate piece which extends over / 2o of the circumference of the drum 10, while the step 14 of each of the adjustment rings extends over at least approximately 180 degrees of the circumference of the adjustment rings. This arrangement enables all contact pins to be exposed at once. can be locked, as the latter z. B. in Fig. 3 is provided. From the last to the first con tact pin an arc of over 180 degrees remains free, which is passed during the rotation of the contact slide 6 from the leaf spring cam 18 empty.
This results in an interruption in the pulse transmission after each row of contact pins has been passed, which is necessary for correct actuation of the step switch and which corresponds to the period of time that elapses between two sequences of the usual, known dial. A centrifugal regulator (not shown) is operatively connected to the shaft 5. which limits the rotational speed given to the shaft 5 by the spring motor 22 to the neces sary degree.
In Fig. 8 a diagram is used to show how the pulse generator is to be installed in the line. In FIG. 8, 35 denotes the pulse generator shown in FIGS. 1 to 7. The transmitter coil of a telephone station is designated by 36 and by 37 and 38 the conductors of the secondary circuit of the transmitter coil connected to the step switch are designated.
As the diagram according to FIG. 8 shows, the pulse generator 35 is built into this secondary circuit. To the transformer = coil 36 is provided with a part of the pulse generator forming interrupter 39 provided connecting line 40 connected in parallel ge, the interrupter 39 is in such a way with the other parts of the pulse generator 35 in operative connection that the interrupter 39 when the Kontaktschlit least 6 kept closed and the secondary circuit of the transmitter coil 36 is short-circuited.
The purpose of this arrangement is to prevent the impulses from being transmitted to the earpiece and from an associated crackling in the same. For this purpose, the interrupter 39 can be connected to the shaft 5 so that the interrupter is kept closed during the entire course of the contact slide 6 by z. B. a centrifugal regulator is arranged, which closes the breaker when the shaft 5 rotates, against the action of a spring that opens the 'breaker again as soon as the Zen trifugal regulator comes to rest.
As can also be seen from the schematic drawing (FIG. 8), the pulse generator 35 is bridged by a line 42 connected in parallel to this and provided with a part of the pulse generator bil Denden interrupter 41. Here, the interrupter 41 is connected to the other parts of the pulse generator 35 in such a way that during the return transport: the contact slide 6, the breaker 41 is closed and the pulse circuit of the pulse generator is short-circuited. The purpose of this arrangement is to prevent an interruption in the voice line if the return transport of the contact slide takes place during the call. The control of the breaker 41 can e.g. B.
accomplished by the carriage 6 who the. As soon as the slide reaches its end position, it hits a lever that closes the interrupter. It is only opened again when the slide arrives in its starting position, where the slide hits a second lever which reverses the interrupter.
In the pulse generator described above, the pulses are caused by the previous interruption of a current = it. Instead, it is okay for me to trigger the impulses by closing a circuit.
According to the ten setting digits, each setting ring can expediently be provided with ten notches, opposite which a spring-action snapper is arranged in the housing. The arrangement of the notches in relation to the setting digits is so quick that the catch falls into a notch when one of the digits of the setting ring in question is located directly behind a window in the housing.
The pulse generator described above enables the call of the equipment equipped with this even during the A set of a subscriber number, since the Dlikrotelephon remains on the fork while setting the number. This advantage is particularly important for devices with high call frequency. Another advantage is the fact that the number set is visible on the device and can be checked for correctness at any time. To produce the set th connection, it is sufficient to bezw after lifting the llikrotelephons. of the listener to trigger trap 31.
The connection is interrupted by hanging up the handset, but the set subscriber number is not deleted. This can after tensioning the spring motor by releasing the latch 31
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The cited advantages are just as important for the inexperienced telephone user as they are for the business man who is dependent on the telephone and, last but not least, for the telephone administration itself, since the described impulse generator allows practically no false connections and the stations equipped with such impulse generators have been unoccupied for a long time stay.
It is also easily possible to switch two or more such devices both in series with one another and in series with the usual dial. This makes it possible to leave a certain number set on the pulse generator and to set and call any other number using the dial or a second pulse generator before a new attempt to call up the number in question.
Instead of turning the individual setting rings directly by hand, it would also be possible to connect the setting rings to a keyboard in such a way that the desired subscriber number can be set by pressing the appropriate keys. In addition, a separate key could be provided for deleting the set number. This delete button -would be arranged un dependent on the winding mechanism of the spring motor.