CH242961A - Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen. - Google Patents

Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen.

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CH242961A
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G Dr Epprecht Alfred
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G Dr Epprecht Alfred
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/56Arrangements for indicating or recording the called number at the calling subscriber's set

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  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description


  Impulsgeber für die Betätigung von     Stromstossempfängern,    insbesondere  für automatische     Teleplionanlagen.       Das automatische Herstellen von     Tele-          phonanschlüssen    mit der bekannten normalen  Wählscheibe birgt verschiedene Nachteile in  sich, welche in dem Masse zunehmen,     in    wel  chem sich die Stellen der einzelnen Num  mern vermehren. Als besonders nachteilig ist  es z. B., dass     während    des     Einstellens    der  Nummer der eigene Apparat besetzt ist, da  vor dem Einstellen der Nummer bekanntlich  der Hörer abgehoben. werden muss.

   Beim       Wiederaufsetzen    des Hörers wird die einge  stellte Nummer gelöscht. Besinnt sich der       Telephonierende    nach dem Einstellen der  Nummer noch rasch auf etwas anderes und  setzt den Hörer wieder auf, oder ist der An  zurufende besetzt und muss später angerufen  werden, so muss jedesmal die Nummer wieder  neu eingestellt werden. Befällt den     Tele-          phonierenden    während des     Einstellens    eine  gewisse Unsicherheit über eine der einzustel  lenden Ziffern, oder rutscht man beim Ein-    eine falsche Einstellung zu vermeiden. Ein  weiterer Nachteil, besonders bei vielstelligen  Nummern, bedeutet sodann der Umstand, dass  die eingestellte Nummer nicht sichtbar ist.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Impulsgeber für die Betätigung  von     Stromstossempfängern,    insbesondere für  automatische     Telephonanlagen.    welcher so ge  baut werden kann, dass alle die vorgenannten  Nachteile beseitigt sind.

   Erfindungsgemäss  ist in demselben eine Anzahl bewegliche Kon  taktorgane eingebaut, von denen einzelne  Teile in die     Bewegungsbahn    eines Schalters  hineinragen, ferner sind mit Einstellzeichen  versehene bewegliche Einstellorgane vorge  sehen, die derart einstellbar sind, dass durch  sie wahlweise einzelne oder alle Kontakt  organe verriegelt werden     bezw.        unverriegelt     belassen werden, wobei das Ganze derart aus  gebildet ist, dass der Schalter bei seinem Ab  lauf der Reihe nach mit den beweglichen           organe    betätigt,     wobei    jedesmal ein Strom  impuls ausgelöst wird.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 den Impulsgeber teilweise im  Längsschnitt und teilweise in einer Seiten  ansicht,       Fig.    2 einen Querschnitt durch den Im  pulsgeber nach der Linie     II--II    in     Fig.    1,       Fig.    3 einen weiteren Querschnitt nach  der Linie     III-III    in     Fig.    1,       Fig.    4 einen der     Fig.    3 ähnlichen Quer  schnitt mit einzelnen Teilen in einer andern  Stellung,

         Fig.    5 einige der aus     Fig.    4 ersichtlichen  Einzelheiten in grösserem Massstab,       Fig.    6 ein aus     Fig.    1 ersichtliches Detail  in einer Seitenansicht,       Fig.    7 das in     Fig.    6 dargestellte Detail  in Richtung des in .     Fig.    6 eingezeichneten  Pfeils     VII    gesehen und       Fig.    8 ein Schaltungsschema. mit dem ein  gebauten Impulsgeber.  



  In dem dargestellten Beispiel bezeichnet  1 den Mantel eines hohlzylindrischen Ge  häuses mit einer Bodenplatte 2 und den bei  den Gehäusedeckeln 3 und 4. In den Deckeln  3 und 4 ist eine Welle 5 drehbar gelagert.  Auf dieser Welle sitzt ein Kontaktschlitten  6,     wele#'Aer    auf der Welle     achsial    verschieb  bar, jedoch durch einen Keil 7 gegen Dre  hung gegenüber der Welle 5 gesichert ist. An  seinem äussern Umfang ist der Kontakt  schlitten 6 mit einem Vatergewinde 8 ver  sehen, welches in ein     Muttergewinde    9 einer  koaxial zur Welle 5 angeordneten. fest  stehenden Trommel 10 hineingreift.     LTm    die  Trommel 10 herum sind eine Anzahl von  Einstellringen 11 drehbar im Gehäusemantel  1 gelagert.

   Auf der Aussenseite besitzt jeder  Einstellring ein     randeriertes    Bord 12, wel  ches über den Gehäusemantel 1 vorsteht.  Ausserdem ist jeder Einstellring auf der  Aussenseite mit den zehn Ziffern 1, 2, 3, 4,  5, 6, 7, 8, 9 und 0 versehen. Im Gehäuse  mantel ist über jedem Einstellring ein als       :Markierungszeichen    dienendes Fenster 13 aus-    genommen, welche Fenster sämtlich in einer       horizontalen    Graden liegen und durch die je  eine der Ziffern von aussen sichtbar ist.  



  Auf der Innenseite ist jeder Einstellring  mit einer im Durchmesser abgesetzten Stufe  14 versehen, welche über zwei. An-     bezw.     Auslaufflächen 15 in einen erweiterten Teil  16 der     Einstellringinnenseite    übergeht. Unter  jedem Einstellring 11 sind zehn Kontakt  stifte 17 in der Trommel 10 radial verschieb  bar gelagert. Diese Kontaktstifte durch  dringen die Trommelwand und ragen auf der  Innenseite der Trommel in die Bewegungs  bahn eines durch eine gebogene Blattfeder  gebildeten Nockens 18 hinein, der in einem  Schlitz des Kontaktschlittens 6 befestigt ist.  Auf der Trommelaussenseite steht jeder Kon  taktstift 17 mit einer Kontaktfeder 19 in  Wirkungsverbindung.

   Jede dieser Kontakt  federn besitzt am freien Ende einen Kontakt  kopf 20, der normalerweise an einem wei  teren Kontaktkopf 21 der benachbarten Kon  taktfeder anliegt, so     dass    in der Ruhestellung  die     Kontaktfedern    aller zehn Kontaktstifte  miteinander verbunden sind. Ausserdem ist  jede     Kontaktfederreihe    mit der Kontakt  federreihe der benachbarten Stufe elektrisch  verbunden. Die Kontaktfedern 19 sind dabei  so bemessen, dass ihre Federkraft geringer  ist als diejenige des     Blattfedernockens    18.  



  Auf der einen (in     Fig.    1 rechten) Seite  ist die     Welle    5 mit dem     innern    Ende einer  Spiralfeder 22 verbunden. Das äussere Ende  der einen Federmotor darstellenden Spiral  feder ist an einem im Gehäusedeckel 4 ver  ankerten Bolzen 23 befestigt. Auf der gegen  überliegenden Seite steht die     Welle    5 mittels  einer Verzahnung 24 mit einem Zahnrad 25  in Verbindung, welch letzteres mit einem       Ritzel    26 verbunden ist, das mit einem Zahn  segment 27 im Eingriff steht. Das Zahn  segment 2 7 ist auf einer im     Gehäusedeekel    3  verankerten Achse 28 drehbar gelagert und  besitzt einen Hebelarm 29, der durch einen  Schlitz 30 des Gehäusemantels 1 aus dem  letzteren herausragt.

   Mit 31 ist eine als.  zweiarmiger Hebel ausgebildete Falle be  zeichnet, die auf einer Achse 32 verschwenk-      bar gelagert ist und deren     eines    Ende aus  dem Gehäuse herausragt, während deren  anderes Ende mit einer Nase 33 versehen ist,  welche zum Eingriff in eine Aussparung 34       XFig.    7) des Kontaktschlittens 6 bestimmt ist.  



  Gehäusemantel 1, Trommel 10 und Ein  stellringe 11 bestehen     zweckmässigerweise     aus einem elektrisch isolierenden Baustoff,  z. B. aus einem Kunstharz. Es hat dies den  Vorteil, dass die elektrischen Leitungen, Kon  taktfedern usw. nicht extra abisoliert sein  müssen.  



  Die Handhabung     und    Wirkungsweise des  vorstehend beschriebenen Impulsgebers ist       \'        lzende:          ,1i        Fig.    1 befindet sich der Kontaktschlit  ten 6 am rechten Ende der Welle 5, in wel  cher     Stellung    die Spiralfeder 22 nahezu ent  spannt ist. Das Aufziehen des Federmotors  erfolgt durch     Verschwenken    des Hebels 29 in  Richtung des in     Fig.    2 eingezeichneten Pfeils  A.

   Hierbei wird die Welle 5 durch Vermitt  lung des Zahnsegmentes 27, des     Ritzels    26,  des Zahnrades 25 sowie des     Wellenritzels    24  in Richtung des in     Fig.    2 eingezeichneten       Pfeils    B in Drehung versetzt, wobei die Spi  ralfeder 22 aufgewunden     bezw.    gespannt  wird. Gleichzeitig wird bei der Drehung der  Welle 5 der Kontaktschlitten 6 durch das  Gewinde     B.    9 nach der (auf der Zeichnung  linken) Gehäuseseite hin verschoben, bis die  Nase 33 der Falle 31 in den Schlitz 34 des       Kontaktschlittens    6 einfällt und diesen fest  hält, wobei auch gleichzeitig der Federmotor  22 arretiert wird.  



  Soll der Impulsgeber auf eine bestimmte  Teilnehmernummer, das heisst auf eine ganz  bestimmte Impulsfolge eingestellt werden, so  werden die Einstellringe 11 der Reihe nach  an ihren vorstehenden Borden 12 so weit ge  dreht     bezw.    eingestellt, bis die gewünschte  Nummer in den Gehäusefenstern 13 erscheint.  Die auf der Aussenseite der Einstellringe an  gebrachten Ziffern 1 bis 0 entsprechen hin-    Bogenstück der Trommel 10 angeordnet sind,  welches sich über      /_o    des ganzen Trommel  umfanges erstreckt. Ausserdem sind die Zif  fern derart gegenüber der Stufe 14 auf der  Innenseite der Einstellringe angeordnet, dass  z.

   B. beim Erscheinen der Ziffer 4 im Ge  häusefenster die Stufe 14 die aus     Fig.    4 er  sichtliche Stellung einnimmt, in welcher sich  die obersten vier Kontaktstifte im Bereiche  der im Durchmesser erweiterten Innenseite  des Einstellringes befinden.  



  Soll die eingestellte und durch die Ge  häusefenster abzulesende Teilnehmernummer  aufgerufen werden, so wird zunächst der  Hörer vom     Telephonapparat    abgehoben. wo  bei ein Stromkreis geschlossen und in an und  für sich bekannter Weise ein zu einem Grup  penwähler führender     Vorwähler    betätigt wird.  Hierauf wird die Falle 31 in Richtung des  in     Fig.    1     eingezeichneten    Pfeils C     ver-          schwenkt,    wobei die Nase 33 der Falle aus  dem Schlitz 34 des Kontaktschlittens 6 her  austritt und diesen freigibt, so dass die Welle  5 samt dem Schlitten 6 durch den Feder  motor 22 in Drehung versetzt wird.

   Durch  das Gewinde 8, 9 wird der Kontaktschlitten  gleichzeitig auch axial auf der Welle 5  nach dem Federmotor 22 hin verschoben.  Bei der Rotation des Kontaktschlittens 6  gleitet der     Blattfedernocken    18 der Reihe  nach über die Kontaktstifte 17. Befinden sich  die Kontaktstifte beispielsweise in der aus       Fig.    3 ersichtlichen Stellung, das heisst im  Bereiche der einen kleineren Durchmesser  aufweisenden Stufe 14 der Einstellringe, in  welcher Stellung die Köpfe der Kontaktstifte  an der Stufe 14 anliegen     bezw.    verriegelt  sind, so wird der     Blattfedernocken    18 beim  Passieren jedes Kontaktstiftes durchgefedert,  das heisst etwas zusammengedrückt,

   ohne dass  die Stifte 17 angehoben und die Kontakt  federn 19 ausgebogen     bezw.    die Kontakte 20  und 21 unterbrochen werden. Der Stromkreis  in der Leitung, von welcher die in Serie ge  schalteten Kontaktfedern einen Teil darstel-      nur die untern sechs Kontaktstifte von der  verengten Stufe 14 des Einstellringes fest  gehalten. Die obern vier Stifte, deren Köpfe  sich im Bereiche des erweiterten Teils des  Einstellringes befinden, werden beim Passie  ren des     Bandfedernockens    18 der Reihe nach  radial verschoben, wobei die Kontaktfedern  19 ausgebogen und die Kontakte 20 und 21  für einen Augenblick unterbrochen werden.  In diesem Moment ist der Stromkreis in der  zum Schrittschalter führenden Leitung eben  falls unterbrochen, wobei der Schrittschalter  in an und für sich bekannter Weise betätigt  wird.

   Im Falle der     Fig.    4 erhält der Schritt  schalter entsprechend den vier ungesicherten  Kontaktstiften vier einzelne Impulse.  



  Wie erwähnt, sind die Kontaktstifte 17  auf einem Bogenstück angeordnet, welches  sich über      /2o    des Umfanges der Trommel 10  erstreckt, während die abgesetzte Stufe 14  jedes der Einstellringe sich über mindestens  angenähert 180 Winkelgrade des Umfanges  der Einstellringe erstreckt. Diese Anordnung  ermöglicht es, dass alle Kontaktstifte auf  einmal freigelegt     bezw.    verriegelt werden  können, wie dies letztere z. B. in     Fig.    3 dar  gestellt ist. Vom letzten bis zum ersten Kon  taktstift bleibt ein Bogenstück von über 180  Winkelgraden frei, welches während der Ro  tation des Kontaktschlittens 6 vom Blatt  federnocken 18 leer passiert wird.

   Hieraus  ergibt sich nach dem Passieren jeder     Kon-          ta.ktstiftenreihe    ein Unterbruch in der Im  pulssendung, welcher für die richtige Betäti  gung des Schrittschalters erforderlich ist und       welcher    der Zeitspanne entspricht, die     mvi-          schen    je zwei Abläufen der gewöhnlichen,  bekannten Wählscheibe verfliesst. Mit der  Welle 5 steht noch ein (nicht gezeichneter)       Zentrifugalregulator    in Wirkungsverbindung.  welcher die der Welle 5 vom Federmotor     22     erteilte Drehgeschwindigkeit auf das erfor  derliche Mass begrenzt.  



  In     Fig.    8 ist an Hand eines Schemas dar  gestellt,     wie    der Impulsgeber in der Leitung  einzubauen ist. In     Fig.    8 bezeichnet 35 den  in     Fig.    1 bis 7 dargestellten Impulsgeber.    Mit 36 ist die     Übertragerspule    einer Fern  sprechstelle und mit 37 und 38 sind die  Leiter des an den Schrittschalter angeschlos  senen     Sekundärstromkreises    der     Übertra-          gerspule    bezeichnet.  



  Wie das Schema nach     Fig.    8 erkennen  lässt, ist der Impulsgeber 35 in diesen     Sekun-          därstromkreis    eingebaut. Zu der Übertrager=  spule 36 ist eine mit einem einen Teil des  Impulsgebers bildenden Unterbrecher 39 ver  sehene     Verbindungsleitung    40 parallel ge  schaltet, wobei der Unterbrecher 39 derart  mit den übrigen Teilen des Impulsgebers 35  in     Wirkungsv        erbindung    steht, dass der Unter  brecher 39 beim Ablauf des Kontaktschlit  tens 6 geschlossen gehalten und der Sekun  därstromkreis der     Übertragerspule    36 kurz  geschlossen ist.

   Diese Anordnung hat den  Zweck, eine Übertragung der Impulse auf  die Hörmuschel und ein damit verbundenes  Knacken in derselben zu verhindern. Zu die  sem Zweck kann der Unterbrecher 39 mit der  Welle 5 so verbunden sein, dass der Unter  brecher während des ganzen Ablaufes des  Kontaktschlittens 6 geschlossen gehalten  wird, indem z. B. ein     Zentrifugalregulator     angeordnet ist, welcher bei der     Rotation    der  Welle 5 den Unterbrecher schliesst, und zwar  entgegen der Wirkung einer Feder, die den       'Unterbrecher    wieder öffnet, sobald der Zen  trifugalregulator zur Ruhe kommt.  



  Wie aus der Schemazeichnung     (Fig.    8)  weiter ersichtlich ist, ist der Impulsgeber 35  durch eine parallel zu diesem geschaltete und  mit einem einen Teil des Impulsgebers bil  denden Unterbrecher 41 versehene Leitung  42 überbrückt. Hierbei steht der Unter  brecher 41 derart mit den übrigen Teilen des  Impulsgebers 35 in     Wirkungsverbindung,     dass während des     Rücktransporte:    des Kon  taktschlittens 6 der Unterbrecher 41 ge  schlossen und damit der Impulsstromkreis des  Impulsgebers kurzgeschlossen ist. Es hat  diese Anordnung den Zweck, einen Unter  bruch in der Sprechleitung zu verhindern,  falls der Rücktransport des Kontaktschlit  tens während des     Gespräches    erfolgt. Die  Steuerung des Unterbrechers 41 kann z. B.

        durch den Schlitten 6 bewerkstelligt wer  den. Sobald der Schlitten seine Endlage er  reicht, stösst er gegen einen Hebel, durch den  der Unterbrecher geschlossen wird. Er wird  erst     -wieder    geöffnet, wenn der Schlitten in  seiner Ausgangsstellung anlangt, wo der  Schlitten gegen einen zweiten Hebel stösst,  der die Umsteuerung des Unterbrechers her  beiführt.  



  Bei dem vorstehend beschriebenen Im  pulsgeber werden die     Impulse    durch die     vor-          '#hergehende    Unterbrechung eines     Strom-          =es    hervorgerufen. Statt dessen ist es auch       z        -nügl   <B>-</B>     ich,        die        Impulse        durch        Schliessen        eines          Stromkreises    auszulösen.  



  Entsprechend den zehn Einstellziffern  kann     zweckmässig    jeder Einstellring mit zehn  Rasten versehen werden, denen gegenüber ein  unter Federwirkung stehender     Schnapper    im  Gehäuse angeordnet ist. Die     Anordnung    der  Rasten gegenüber den Einstellziffern ist  dabei so     züz    treffen, dass der     Schnapper    in  eine Rast einfällt, wenn sich eine der Ziffern  des betreffenden Einstellringes unmittelbar  hinter einem Fenster des Gehäuses befindet.  



  Der vorstehend beschriebene Impulsgeber  ermöglicht den Anruf des mit diesem aus  gerüsteten Apparates auch während des Ein  stellens einer Teilnehmernummer, da das       Dlikrotelephon    während des     Einstellens    der  Nummer auf der Gabel verbleibt. Dieser  Vorteil ist insbesondere bei Apparaten mit  starker Gesprächsfrequenz von Bedeutung.  Ein weiterer Vorteil bietet sodann der Um  stand, dass die eingestellte Nummer auf dem  Apparat zusammenhängend sichtbar ist und  jederzeit auf ihre Richtigkeit hin geprüft  werden kann. Zur Herstellung der eingestell  ten Verbindung genügt es, nach Abheben des       llikrotelephons        bezw.    des Hörers die Falle  31 auszulösen.

   Durch Einhängen des Hörers  wird wohl die     Verbindung    unterbrochen, die  eingestellte Teilnehmernummer indessen nicht  gelöscht. Diese kann nach Spannen des Feder  motors durch Auslösen der Falle 31 jeder-  
EMI0005.0026     
  
         Die angeführten Vorteile sind für den  ungeübten     Telephonbenützer    ebenso bedeu  tend wie für den vom Telephon abhängigen  Geschäftsmann und nicht zuletzt auch für  die     Telephonverwaltung    selbst, da der be  schriebene Impulsgeber praktisch fast gar  keine Fehlverbindungen mehr aufkommen  lässt und die mit derartigen Impulsgebern  ausgerüsteten Stationen     längstmöglich    un  besetzt bleiben.  



  Es ist ohne weiteres auch möglich, zwei  oder mehr derartige Apparate sowohl in Serie  zueinander wie auch in Serie zu der gewöhn  lichen Wählscheibe zu schalten. Dadurch  wird es möglich, eine bestimmte     Nummer     auf dem Impulsgeber eingestellt zu lassen  und vor einem neuen Versuch, die betreffende  Nummer aufzurufen, mittels der Wählscheibe  oder eines zweiten     Impulsgebers    eine belie  bige andere Nummer einzustellen und aufzu  rufen.  



  Statt die einzelnen Einstellringe direkt  von Hand zu drehen, wäre es auch möglich,  die Einstellringe mit einer Tastatur zu ver  binden, in der Weise, dass die gewünschte  Teilnehmernummer durch Drücken von ent  sprechenden Tasten eingestellt werden kann.  Ausserdem könnte noch eine separate Taste  zum Auslöschen der eingestellten Nummer  vorgesehen sein. Diese Löschtaste -wäre un  abhängig vom Aufzugsmechanismus des  Federmotors anzuordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für auto matische Telephonanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass in demselben eine Anzahl be wegliche Kontaktorgane (17, 19) eingebaut ist, von denen einzelne Teile (17) in die Bewegungsbahn eines Schalters (18) hinein ragen, -weiter dadurch gekennzeichnet, dass mit Einstellzeichen versehene bewegliche-Ein- stellorgane (11) vorgesehen sind, die derart einstellbar sind,
    dass durch sie wahlweise ein- EMI0005.0038 Ablauf der Reihe nach mit den beweglichen Kontaktorganen in ZVirlcungsverbindung tritt und dabei die nicht verriegelten Kontakt organe betätigt, wobei jedesmal ein Strom impuls ausgelöst wird.
    LTN TERAN SPRüCHE 1. Impulsgeber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse eine mit einer Antriebsvorrichtung in Dreh verbindung stehende Welle gelagert ist, auf welcher ein Schaltorgan (6) angeordnet ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass um eine koaxial zur Welle angeordnete, feststehende Trommel herum eine Anzahl Einstellringe im Gehäuse drehbar gelagert sind, und dass jeder dieser Ringe auf der Aussenseite ein randerier- tes Bord besitzt, das stellenweise radial über das Gehäuse vorsteht, so dass die Einstellringe von aussen gedreht werden können.
    und dass weiter jeder Ring aussen mit Einstellzeichen versehen ist, von denen jedes durch Drehen der Einstellringe auf ein Markierungszeichen von aussen sichtbar eingestellt werden kann, wobei jeder der Einstellringe auf der Innen seite eine im Durchmesser verkleinerte Stufe besitzt, die sich über mindestens angenähert 180 Winkelgrade erstreckt und über je eine An- und eine Auslauffläche in den erweiter ten Teil der Ringinnenseite übergeht, weiter dadurch gekennzeichnet, dass unter jedem Einstellring in der feststehenden Trommel eine mit der Anzahl der Einstellzeichen über einstimmende Anzahl Kontaktstifte gelagert ist, welche die Trommelwand durchdringen und auf der Trommelinnenseite in die Bewe gungsbahn eines am Schaltorgan (16) be festigten Nockens (18) hineinragen,
    wobei die Kontaktstifte auf einem Bogenstück an geordnet sind, das sich über mindestens an genähert '/.=o des Trommelumfanges erstreckt, ferner gekennzeichnet durch eine Vorrich tung für den Rücktransport des Schalt- organes in seine Ausgangsstellung sowie einen Zentrifugalregulator für die Begrenzung der Drehgeschwindigkeit der Welle, das Ganze derart, dass durch Drehen der Einstellringe wahlweise einige oder alle Kontaktstifte ver- riegelt oder freigelegt werden können,
    und dass bei der Inbetriebsetzung der Antriebs vorrichtung die Welle samt dem Schaltorgan in Rotation versetzt wird, wobei der am Schaltorgan befestigte Nocken der Reihe nach über die Kontaktstifte schleift und dabei die nicht verriegelten Stifte betätigt, wobei-bei jeder Verschiebung eines Stiftes ein Strom impuls ausgelöst wird.
    \?. Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan durch einen auf der Welle verschiebbar an geordneten, aber gegen Drehung gegenüber der Welle gesicherten Schlitten gebildet ist, der an seinem Umfang mit einem Gewinde versehen ist, das in ein Gegengewinde der Trommel eingreift, das Ganze so, dass bei einer Drehung der Welle und des Schlittens der letztere gleichzeitig auf der Welle axial verschoben wird. 3. Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstell zeichen auf den Ringen durch je zehn Zif fern 1 bis 0 gebildet sind.
    Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die 3Iarkierungs- zeichen durch je ein einem Einstellring zu geordnetes, im Gehäuse ausgenommenes Fen ster gebildet sind, wobei alle Fenster in einer einzigen Geraden liegen. 5. Impulsgeber nach Unteranspruch 1. da durch gekennzeichnet, dass die Antriebsvor richtung ein Federmotor ist. 6. Impulsgeber nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufzugs vorrichtung vorgesehen ist. mittels welcher der Federmotor nach jedem Ablauf von aussen wieder gespannt -erden kann.
    i. Impulsgeber nach Unteranspruch 5, dadurch gel,:enrizeiclinet. dass eine von aussen bedienbare Auslösevorrichtung für die In gangsetzung des Federmotors vorgesehen ist. B. Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt stifte derart mit auf der Trommelangeord neten Kontaktstücken in Wirkungsverbin dung stellen, dass diese letzteren beim Ver- schieben der Kontaktstifte einen Stromkreis schliessen. 9.
    Impulsgeber nach Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt stifte derart mit auf der Trommel angeord neten Kontaktstücken (19) in Wirkungsver bindung stehen, dass beim Verschieben der Kontaktstifte die Kontaktstücke getrennt werden und dabei einen Stromkreis unter brechen. 10.
    Impulsgeber nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem als Schlitten (6) ausgebildeten Schaltorgan an geordnete Nocken durch eine gebogene Blatt feder gebildet ist, und dass jeder Kontakt stift mit einer an der Trommel befestigten Kontaktfeder (19) in Wirkungsverbindung steht, welche normalerweise einen Stromkreis geschlossen hält, wobei die Spannung der Kontaktfeder kleiner ist als diejenige des Tattfedernockens, so dass beim Gleiten des -tzteren über einen ungesperrten Kontakt stift die Kontaktfeder dieses Stiftes ange hoben und dadurch der Kontakt unterbrochen wird,
    wogegen beim Gleiten des Blattfeder nockens über einen verriegelten Kontaktstift der Blattfedernocken durchfedert, das heisst zusammengedrückt wird, ohne die Kontakt feder zu beeinflussen. 11. Impulsgeber nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass alle Kontakt federn in Serie geschaltet sind. 12. Impulsgeber nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber mit einem Unterbrecher (39) versehen ist, der beim Ablauf des als Schlitten ausgebil deten Schaltorganes (6) geschlossen gehalten ist, zum Zwecke, beim Ablauf des Impuls gebers eine Übertragung der Impulse auf die Hörmuschel einer Fernsprechstelle und ein damit verbundenes Knacken in derselben ver hindern zu können. 13.
    Impulsgeber nach Unteranspruch 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrecher bei der Betätigung der Auslöse vorrichtung des Federmotors durch diese be tätigt wird. 14. Impulsgeber nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Unter brecher mit der Antriebsvorrichtung des Schlittens in Wirkungsverbindung steht, der art, dass der Unterbrecher während des gan zen Ablaufes des Schlittens geschlossen ge halten wird. 15.
    Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber einen Unterbrecher (41) aufweist. welcher während des Rücktransportes des als Schlit ten ausgebildeten Schaltorganes in seine An fangsstellung geschlossen ist, wodurch der Impulsstromkreis des Impulsgebers kurz geschlossen ist, zum Zwecke, einen Unter bruch in der Sprechleitung eines mit dem Impulsgeber versehenen Fernsprechapparates verhindern zu können, falls der Rücktrans port des Schlittens während des Gespräches erf olgt.
CH242961D 1944-06-13 1944-06-13 Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen. CH242961A (de)

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CH242961D CH242961A (de) 1944-06-13 1944-06-13 Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen.

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