CH242961A - Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen. - Google Patents
Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen.Info
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Description
Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Teleplionanlagen. Das automatische Herstellen von Tele- phonanschlüssen mit der bekannten normalen Wählscheibe birgt verschiedene Nachteile in sich, welche in dem Masse zunehmen, in wel chem sich die Stellen der einzelnen Num mern vermehren. Als besonders nachteilig ist es z. B., dass während des Einstellens der Nummer der eigene Apparat besetzt ist, da vor dem Einstellen der Nummer bekanntlich der Hörer abgehoben. werden muss.
Beim Wiederaufsetzen des Hörers wird die einge stellte Nummer gelöscht. Besinnt sich der Telephonierende nach dem Einstellen der Nummer noch rasch auf etwas anderes und setzt den Hörer wieder auf, oder ist der An zurufende besetzt und muss später angerufen werden, so muss jedesmal die Nummer wieder neu eingestellt werden. Befällt den Tele- phonierenden während des Einstellens eine gewisse Unsicherheit über eine der einzustel lenden Ziffern, oder rutscht man beim Ein- eine falsche Einstellung zu vermeiden. Ein weiterer Nachteil, besonders bei vielstelligen Nummern, bedeutet sodann der Umstand, dass die eingestellte Nummer nicht sichtbar ist.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für automatische Telephonanlagen. welcher so ge baut werden kann, dass alle die vorgenannten Nachteile beseitigt sind.
Erfindungsgemäss ist in demselben eine Anzahl bewegliche Kon taktorgane eingebaut, von denen einzelne Teile in die Bewegungsbahn eines Schalters hineinragen, ferner sind mit Einstellzeichen versehene bewegliche Einstellorgane vorge sehen, die derart einstellbar sind, dass durch sie wahlweise einzelne oder alle Kontakt organe verriegelt werden bezw. unverriegelt belassen werden, wobei das Ganze derart aus gebildet ist, dass der Schalter bei seinem Ab lauf der Reihe nach mit den beweglichen organe betätigt, wobei jedesmal ein Strom impuls ausgelöst wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 den Impulsgeber teilweise im Längsschnitt und teilweise in einer Seiten ansicht, Fig. 2 einen Querschnitt durch den Im pulsgeber nach der Linie II--II in Fig. 1, Fig. 3 einen weiteren Querschnitt nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen der Fig. 3 ähnlichen Quer schnitt mit einzelnen Teilen in einer andern Stellung,
Fig. 5 einige der aus Fig. 4 ersichtlichen Einzelheiten in grösserem Massstab, Fig. 6 ein aus Fig. 1 ersichtliches Detail in einer Seitenansicht, Fig. 7 das in Fig. 6 dargestellte Detail in Richtung des in . Fig. 6 eingezeichneten Pfeils VII gesehen und Fig. 8 ein Schaltungsschema. mit dem ein gebauten Impulsgeber.
In dem dargestellten Beispiel bezeichnet 1 den Mantel eines hohlzylindrischen Ge häuses mit einer Bodenplatte 2 und den bei den Gehäusedeckeln 3 und 4. In den Deckeln 3 und 4 ist eine Welle 5 drehbar gelagert. Auf dieser Welle sitzt ein Kontaktschlitten 6, wele#'Aer auf der Welle achsial verschieb bar, jedoch durch einen Keil 7 gegen Dre hung gegenüber der Welle 5 gesichert ist. An seinem äussern Umfang ist der Kontakt schlitten 6 mit einem Vatergewinde 8 ver sehen, welches in ein Muttergewinde 9 einer koaxial zur Welle 5 angeordneten. fest stehenden Trommel 10 hineingreift. LTm die Trommel 10 herum sind eine Anzahl von Einstellringen 11 drehbar im Gehäusemantel 1 gelagert.
Auf der Aussenseite besitzt jeder Einstellring ein randeriertes Bord 12, wel ches über den Gehäusemantel 1 vorsteht. Ausserdem ist jeder Einstellring auf der Aussenseite mit den zehn Ziffern 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 0 versehen. Im Gehäuse mantel ist über jedem Einstellring ein als :Markierungszeichen dienendes Fenster 13 aus- genommen, welche Fenster sämtlich in einer horizontalen Graden liegen und durch die je eine der Ziffern von aussen sichtbar ist.
Auf der Innenseite ist jeder Einstellring mit einer im Durchmesser abgesetzten Stufe 14 versehen, welche über zwei. An- bezw. Auslaufflächen 15 in einen erweiterten Teil 16 der Einstellringinnenseite übergeht. Unter jedem Einstellring 11 sind zehn Kontakt stifte 17 in der Trommel 10 radial verschieb bar gelagert. Diese Kontaktstifte durch dringen die Trommelwand und ragen auf der Innenseite der Trommel in die Bewegungs bahn eines durch eine gebogene Blattfeder gebildeten Nockens 18 hinein, der in einem Schlitz des Kontaktschlittens 6 befestigt ist. Auf der Trommelaussenseite steht jeder Kon taktstift 17 mit einer Kontaktfeder 19 in Wirkungsverbindung.
Jede dieser Kontakt federn besitzt am freien Ende einen Kontakt kopf 20, der normalerweise an einem wei teren Kontaktkopf 21 der benachbarten Kon taktfeder anliegt, so dass in der Ruhestellung die Kontaktfedern aller zehn Kontaktstifte miteinander verbunden sind. Ausserdem ist jede Kontaktfederreihe mit der Kontakt federreihe der benachbarten Stufe elektrisch verbunden. Die Kontaktfedern 19 sind dabei so bemessen, dass ihre Federkraft geringer ist als diejenige des Blattfedernockens 18.
Auf der einen (in Fig. 1 rechten) Seite ist die Welle 5 mit dem innern Ende einer Spiralfeder 22 verbunden. Das äussere Ende der einen Federmotor darstellenden Spiral feder ist an einem im Gehäusedeckel 4 ver ankerten Bolzen 23 befestigt. Auf der gegen überliegenden Seite steht die Welle 5 mittels einer Verzahnung 24 mit einem Zahnrad 25 in Verbindung, welch letzteres mit einem Ritzel 26 verbunden ist, das mit einem Zahn segment 27 im Eingriff steht. Das Zahn segment 2 7 ist auf einer im Gehäusedeekel 3 verankerten Achse 28 drehbar gelagert und besitzt einen Hebelarm 29, der durch einen Schlitz 30 des Gehäusemantels 1 aus dem letzteren herausragt.
Mit 31 ist eine als. zweiarmiger Hebel ausgebildete Falle be zeichnet, die auf einer Achse 32 verschwenk- bar gelagert ist und deren eines Ende aus dem Gehäuse herausragt, während deren anderes Ende mit einer Nase 33 versehen ist, welche zum Eingriff in eine Aussparung 34 XFig. 7) des Kontaktschlittens 6 bestimmt ist.
Gehäusemantel 1, Trommel 10 und Ein stellringe 11 bestehen zweckmässigerweise aus einem elektrisch isolierenden Baustoff, z. B. aus einem Kunstharz. Es hat dies den Vorteil, dass die elektrischen Leitungen, Kon taktfedern usw. nicht extra abisoliert sein müssen.
Die Handhabung und Wirkungsweise des vorstehend beschriebenen Impulsgebers ist \' lzende: ,1i Fig. 1 befindet sich der Kontaktschlit ten 6 am rechten Ende der Welle 5, in wel cher Stellung die Spiralfeder 22 nahezu ent spannt ist. Das Aufziehen des Federmotors erfolgt durch Verschwenken des Hebels 29 in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeils A.
Hierbei wird die Welle 5 durch Vermitt lung des Zahnsegmentes 27, des Ritzels 26, des Zahnrades 25 sowie des Wellenritzels 24 in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeils B in Drehung versetzt, wobei die Spi ralfeder 22 aufgewunden bezw. gespannt wird. Gleichzeitig wird bei der Drehung der Welle 5 der Kontaktschlitten 6 durch das Gewinde B. 9 nach der (auf der Zeichnung linken) Gehäuseseite hin verschoben, bis die Nase 33 der Falle 31 in den Schlitz 34 des Kontaktschlittens 6 einfällt und diesen fest hält, wobei auch gleichzeitig der Federmotor 22 arretiert wird.
Soll der Impulsgeber auf eine bestimmte Teilnehmernummer, das heisst auf eine ganz bestimmte Impulsfolge eingestellt werden, so werden die Einstellringe 11 der Reihe nach an ihren vorstehenden Borden 12 so weit ge dreht bezw. eingestellt, bis die gewünschte Nummer in den Gehäusefenstern 13 erscheint. Die auf der Aussenseite der Einstellringe an gebrachten Ziffern 1 bis 0 entsprechen hin- Bogenstück der Trommel 10 angeordnet sind, welches sich über /_o des ganzen Trommel umfanges erstreckt. Ausserdem sind die Zif fern derart gegenüber der Stufe 14 auf der Innenseite der Einstellringe angeordnet, dass z.
B. beim Erscheinen der Ziffer 4 im Ge häusefenster die Stufe 14 die aus Fig. 4 er sichtliche Stellung einnimmt, in welcher sich die obersten vier Kontaktstifte im Bereiche der im Durchmesser erweiterten Innenseite des Einstellringes befinden.
Soll die eingestellte und durch die Ge häusefenster abzulesende Teilnehmernummer aufgerufen werden, so wird zunächst der Hörer vom Telephonapparat abgehoben. wo bei ein Stromkreis geschlossen und in an und für sich bekannter Weise ein zu einem Grup penwähler führender Vorwähler betätigt wird. Hierauf wird die Falle 31 in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils C ver- schwenkt, wobei die Nase 33 der Falle aus dem Schlitz 34 des Kontaktschlittens 6 her austritt und diesen freigibt, so dass die Welle 5 samt dem Schlitten 6 durch den Feder motor 22 in Drehung versetzt wird.
Durch das Gewinde 8, 9 wird der Kontaktschlitten gleichzeitig auch axial auf der Welle 5 nach dem Federmotor 22 hin verschoben. Bei der Rotation des Kontaktschlittens 6 gleitet der Blattfedernocken 18 der Reihe nach über die Kontaktstifte 17. Befinden sich die Kontaktstifte beispielsweise in der aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung, das heisst im Bereiche der einen kleineren Durchmesser aufweisenden Stufe 14 der Einstellringe, in welcher Stellung die Köpfe der Kontaktstifte an der Stufe 14 anliegen bezw. verriegelt sind, so wird der Blattfedernocken 18 beim Passieren jedes Kontaktstiftes durchgefedert, das heisst etwas zusammengedrückt,
ohne dass die Stifte 17 angehoben und die Kontakt federn 19 ausgebogen bezw. die Kontakte 20 und 21 unterbrochen werden. Der Stromkreis in der Leitung, von welcher die in Serie ge schalteten Kontaktfedern einen Teil darstel- nur die untern sechs Kontaktstifte von der verengten Stufe 14 des Einstellringes fest gehalten. Die obern vier Stifte, deren Köpfe sich im Bereiche des erweiterten Teils des Einstellringes befinden, werden beim Passie ren des Bandfedernockens 18 der Reihe nach radial verschoben, wobei die Kontaktfedern 19 ausgebogen und die Kontakte 20 und 21 für einen Augenblick unterbrochen werden. In diesem Moment ist der Stromkreis in der zum Schrittschalter führenden Leitung eben falls unterbrochen, wobei der Schrittschalter in an und für sich bekannter Weise betätigt wird.
Im Falle der Fig. 4 erhält der Schritt schalter entsprechend den vier ungesicherten Kontaktstiften vier einzelne Impulse.
Wie erwähnt, sind die Kontaktstifte 17 auf einem Bogenstück angeordnet, welches sich über /2o des Umfanges der Trommel 10 erstreckt, während die abgesetzte Stufe 14 jedes der Einstellringe sich über mindestens angenähert 180 Winkelgrade des Umfanges der Einstellringe erstreckt. Diese Anordnung ermöglicht es, dass alle Kontaktstifte auf einmal freigelegt bezw. verriegelt werden können, wie dies letztere z. B. in Fig. 3 dar gestellt ist. Vom letzten bis zum ersten Kon taktstift bleibt ein Bogenstück von über 180 Winkelgraden frei, welches während der Ro tation des Kontaktschlittens 6 vom Blatt federnocken 18 leer passiert wird.
Hieraus ergibt sich nach dem Passieren jeder Kon- ta.ktstiftenreihe ein Unterbruch in der Im pulssendung, welcher für die richtige Betäti gung des Schrittschalters erforderlich ist und welcher der Zeitspanne entspricht, die mvi- schen je zwei Abläufen der gewöhnlichen, bekannten Wählscheibe verfliesst. Mit der Welle 5 steht noch ein (nicht gezeichneter) Zentrifugalregulator in Wirkungsverbindung. welcher die der Welle 5 vom Federmotor 22 erteilte Drehgeschwindigkeit auf das erfor derliche Mass begrenzt.
In Fig. 8 ist an Hand eines Schemas dar gestellt, wie der Impulsgeber in der Leitung einzubauen ist. In Fig. 8 bezeichnet 35 den in Fig. 1 bis 7 dargestellten Impulsgeber. Mit 36 ist die Übertragerspule einer Fern sprechstelle und mit 37 und 38 sind die Leiter des an den Schrittschalter angeschlos senen Sekundärstromkreises der Übertra- gerspule bezeichnet.
Wie das Schema nach Fig. 8 erkennen lässt, ist der Impulsgeber 35 in diesen Sekun- därstromkreis eingebaut. Zu der Übertrager= spule 36 ist eine mit einem einen Teil des Impulsgebers bildenden Unterbrecher 39 ver sehene Verbindungsleitung 40 parallel ge schaltet, wobei der Unterbrecher 39 derart mit den übrigen Teilen des Impulsgebers 35 in Wirkungsv erbindung steht, dass der Unter brecher 39 beim Ablauf des Kontaktschlit tens 6 geschlossen gehalten und der Sekun därstromkreis der Übertragerspule 36 kurz geschlossen ist.
Diese Anordnung hat den Zweck, eine Übertragung der Impulse auf die Hörmuschel und ein damit verbundenes Knacken in derselben zu verhindern. Zu die sem Zweck kann der Unterbrecher 39 mit der Welle 5 so verbunden sein, dass der Unter brecher während des ganzen Ablaufes des Kontaktschlittens 6 geschlossen gehalten wird, indem z. B. ein Zentrifugalregulator angeordnet ist, welcher bei der Rotation der Welle 5 den Unterbrecher schliesst, und zwar entgegen der Wirkung einer Feder, die den 'Unterbrecher wieder öffnet, sobald der Zen trifugalregulator zur Ruhe kommt.
Wie aus der Schemazeichnung (Fig. 8) weiter ersichtlich ist, ist der Impulsgeber 35 durch eine parallel zu diesem geschaltete und mit einem einen Teil des Impulsgebers bil denden Unterbrecher 41 versehene Leitung 42 überbrückt. Hierbei steht der Unter brecher 41 derart mit den übrigen Teilen des Impulsgebers 35 in Wirkungsverbindung, dass während des Rücktransporte: des Kon taktschlittens 6 der Unterbrecher 41 ge schlossen und damit der Impulsstromkreis des Impulsgebers kurzgeschlossen ist. Es hat diese Anordnung den Zweck, einen Unter bruch in der Sprechleitung zu verhindern, falls der Rücktransport des Kontaktschlit tens während des Gespräches erfolgt. Die Steuerung des Unterbrechers 41 kann z. B.
durch den Schlitten 6 bewerkstelligt wer den. Sobald der Schlitten seine Endlage er reicht, stösst er gegen einen Hebel, durch den der Unterbrecher geschlossen wird. Er wird erst -wieder geöffnet, wenn der Schlitten in seiner Ausgangsstellung anlangt, wo der Schlitten gegen einen zweiten Hebel stösst, der die Umsteuerung des Unterbrechers her beiführt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Im pulsgeber werden die Impulse durch die vor- '#hergehende Unterbrechung eines Strom- =es hervorgerufen. Statt dessen ist es auch z -nügl <B>-</B> ich, die Impulse durch Schliessen eines Stromkreises auszulösen.
Entsprechend den zehn Einstellziffern kann zweckmässig jeder Einstellring mit zehn Rasten versehen werden, denen gegenüber ein unter Federwirkung stehender Schnapper im Gehäuse angeordnet ist. Die Anordnung der Rasten gegenüber den Einstellziffern ist dabei so züz treffen, dass der Schnapper in eine Rast einfällt, wenn sich eine der Ziffern des betreffenden Einstellringes unmittelbar hinter einem Fenster des Gehäuses befindet.
Der vorstehend beschriebene Impulsgeber ermöglicht den Anruf des mit diesem aus gerüsteten Apparates auch während des Ein stellens einer Teilnehmernummer, da das Dlikrotelephon während des Einstellens der Nummer auf der Gabel verbleibt. Dieser Vorteil ist insbesondere bei Apparaten mit starker Gesprächsfrequenz von Bedeutung. Ein weiterer Vorteil bietet sodann der Um stand, dass die eingestellte Nummer auf dem Apparat zusammenhängend sichtbar ist und jederzeit auf ihre Richtigkeit hin geprüft werden kann. Zur Herstellung der eingestell ten Verbindung genügt es, nach Abheben des llikrotelephons bezw. des Hörers die Falle 31 auszulösen.
Durch Einhängen des Hörers wird wohl die Verbindung unterbrochen, die eingestellte Teilnehmernummer indessen nicht gelöscht. Diese kann nach Spannen des Feder motors durch Auslösen der Falle 31 jeder-
EMI0005.0026
Die angeführten Vorteile sind für den ungeübten Telephonbenützer ebenso bedeu tend wie für den vom Telephon abhängigen Geschäftsmann und nicht zuletzt auch für die Telephonverwaltung selbst, da der be schriebene Impulsgeber praktisch fast gar keine Fehlverbindungen mehr aufkommen lässt und die mit derartigen Impulsgebern ausgerüsteten Stationen längstmöglich un besetzt bleiben.
Es ist ohne weiteres auch möglich, zwei oder mehr derartige Apparate sowohl in Serie zueinander wie auch in Serie zu der gewöhn lichen Wählscheibe zu schalten. Dadurch wird es möglich, eine bestimmte Nummer auf dem Impulsgeber eingestellt zu lassen und vor einem neuen Versuch, die betreffende Nummer aufzurufen, mittels der Wählscheibe oder eines zweiten Impulsgebers eine belie bige andere Nummer einzustellen und aufzu rufen.
Statt die einzelnen Einstellringe direkt von Hand zu drehen, wäre es auch möglich, die Einstellringe mit einer Tastatur zu ver binden, in der Weise, dass die gewünschte Teilnehmernummer durch Drücken von ent sprechenden Tasten eingestellt werden kann. Ausserdem könnte noch eine separate Taste zum Auslöschen der eingestellten Nummer vorgesehen sein. Diese Löschtaste -wäre un abhängig vom Aufzugsmechanismus des Federmotors anzuordnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Impulsgeber für die Betätigung von Stromstossempfängern, insbesondere für auto matische Telephonanlagen, dadurch gekenn zeichnet, dass in demselben eine Anzahl be wegliche Kontaktorgane (17, 19) eingebaut ist, von denen einzelne Teile (17) in die Bewegungsbahn eines Schalters (18) hinein ragen, -weiter dadurch gekennzeichnet, dass mit Einstellzeichen versehene bewegliche-Ein- stellorgane (11) vorgesehen sind, die derart einstellbar sind,dass durch sie wahlweise ein- EMI0005.0038 Ablauf der Reihe nach mit den beweglichen Kontaktorganen in ZVirlcungsverbindung tritt und dabei die nicht verriegelten Kontakt organe betätigt, wobei jedesmal ein Strom impuls ausgelöst wird.LTN TERAN SPRüCHE 1. Impulsgeber nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in einem Gehäuse eine mit einer Antriebsvorrichtung in Dreh verbindung stehende Welle gelagert ist, auf welcher ein Schaltorgan (6) angeordnet ist, ferner dadurch gekennzeichnet, dass um eine koaxial zur Welle angeordnete, feststehende Trommel herum eine Anzahl Einstellringe im Gehäuse drehbar gelagert sind, und dass jeder dieser Ringe auf der Aussenseite ein randerier- tes Bord besitzt, das stellenweise radial über das Gehäuse vorsteht, so dass die Einstellringe von aussen gedreht werden können.und dass weiter jeder Ring aussen mit Einstellzeichen versehen ist, von denen jedes durch Drehen der Einstellringe auf ein Markierungszeichen von aussen sichtbar eingestellt werden kann, wobei jeder der Einstellringe auf der Innen seite eine im Durchmesser verkleinerte Stufe besitzt, die sich über mindestens angenähert 180 Winkelgrade erstreckt und über je eine An- und eine Auslauffläche in den erweiter ten Teil der Ringinnenseite übergeht, weiter dadurch gekennzeichnet, dass unter jedem Einstellring in der feststehenden Trommel eine mit der Anzahl der Einstellzeichen über einstimmende Anzahl Kontaktstifte gelagert ist, welche die Trommelwand durchdringen und auf der Trommelinnenseite in die Bewe gungsbahn eines am Schaltorgan (16) be festigten Nockens (18) hineinragen,wobei die Kontaktstifte auf einem Bogenstück an geordnet sind, das sich über mindestens an genähert '/.=o des Trommelumfanges erstreckt, ferner gekennzeichnet durch eine Vorrich tung für den Rücktransport des Schalt- organes in seine Ausgangsstellung sowie einen Zentrifugalregulator für die Begrenzung der Drehgeschwindigkeit der Welle, das Ganze derart, dass durch Drehen der Einstellringe wahlweise einige oder alle Kontaktstifte ver- riegelt oder freigelegt werden können,und dass bei der Inbetriebsetzung der Antriebs vorrichtung die Welle samt dem Schaltorgan in Rotation versetzt wird, wobei der am Schaltorgan befestigte Nocken der Reihe nach über die Kontaktstifte schleift und dabei die nicht verriegelten Stifte betätigt, wobei-bei jeder Verschiebung eines Stiftes ein Strom impuls ausgelöst wird.\?. Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan durch einen auf der Welle verschiebbar an geordneten, aber gegen Drehung gegenüber der Welle gesicherten Schlitten gebildet ist, der an seinem Umfang mit einem Gewinde versehen ist, das in ein Gegengewinde der Trommel eingreift, das Ganze so, dass bei einer Drehung der Welle und des Schlittens der letztere gleichzeitig auf der Welle axial verschoben wird. 3. Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstell zeichen auf den Ringen durch je zehn Zif fern 1 bis 0 gebildet sind.Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die 3Iarkierungs- zeichen durch je ein einem Einstellring zu geordnetes, im Gehäuse ausgenommenes Fen ster gebildet sind, wobei alle Fenster in einer einzigen Geraden liegen. 5. Impulsgeber nach Unteranspruch 1. da durch gekennzeichnet, dass die Antriebsvor richtung ein Federmotor ist. 6. Impulsgeber nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Aufzugs vorrichtung vorgesehen ist. mittels welcher der Federmotor nach jedem Ablauf von aussen wieder gespannt -erden kann.i. Impulsgeber nach Unteranspruch 5, dadurch gel,:enrizeiclinet. dass eine von aussen bedienbare Auslösevorrichtung für die In gangsetzung des Federmotors vorgesehen ist. B. Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt stifte derart mit auf der Trommelangeord neten Kontaktstücken in Wirkungsverbin dung stellen, dass diese letzteren beim Ver- schieben der Kontaktstifte einen Stromkreis schliessen. 9.Impulsgeber nach Unteranspruch 1., dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakt stifte derart mit auf der Trommel angeord neten Kontaktstücken (19) in Wirkungsver bindung stehen, dass beim Verschieben der Kontaktstifte die Kontaktstücke getrennt werden und dabei einen Stromkreis unter brechen. 10.Impulsgeber nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem als Schlitten (6) ausgebildeten Schaltorgan an geordnete Nocken durch eine gebogene Blatt feder gebildet ist, und dass jeder Kontakt stift mit einer an der Trommel befestigten Kontaktfeder (19) in Wirkungsverbindung steht, welche normalerweise einen Stromkreis geschlossen hält, wobei die Spannung der Kontaktfeder kleiner ist als diejenige des Tattfedernockens, so dass beim Gleiten des -tzteren über einen ungesperrten Kontakt stift die Kontaktfeder dieses Stiftes ange hoben und dadurch der Kontakt unterbrochen wird,wogegen beim Gleiten des Blattfeder nockens über einen verriegelten Kontaktstift der Blattfedernocken durchfedert, das heisst zusammengedrückt wird, ohne die Kontakt feder zu beeinflussen. 11. Impulsgeber nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass alle Kontakt federn in Serie geschaltet sind. 12. Impulsgeber nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber mit einem Unterbrecher (39) versehen ist, der beim Ablauf des als Schlitten ausgebil deten Schaltorganes (6) geschlossen gehalten ist, zum Zwecke, beim Ablauf des Impuls gebers eine Übertragung der Impulse auf die Hörmuschel einer Fernsprechstelle und ein damit verbundenes Knacken in derselben ver hindern zu können. 13.Impulsgeber nach Unteranspruch 7 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrecher bei der Betätigung der Auslöse vorrichtung des Federmotors durch diese be tätigt wird. 14. Impulsgeber nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Unter brecher mit der Antriebsvorrichtung des Schlittens in Wirkungsverbindung steht, der art, dass der Unterbrecher während des gan zen Ablaufes des Schlittens geschlossen ge halten wird. 15.Impulsgeber nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgeber einen Unterbrecher (41) aufweist. welcher während des Rücktransportes des als Schlit ten ausgebildeten Schaltorganes in seine An fangsstellung geschlossen ist, wodurch der Impulsstromkreis des Impulsgebers kurz geschlossen ist, zum Zwecke, einen Unter bruch in der Sprechleitung eines mit dem Impulsgeber versehenen Fernsprechapparates verhindern zu können, falls der Rücktrans port des Schlittens während des Gespräches erf olgt.
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