CH242982A - Verfahren und Einrichtung zur Vermehrung der Adhäsion bei mit Schienenbremsen ausgerüsteten Triebfahrzeugen. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Vermehrung der Adhäsion bei mit Schienenbremsen ausgerüsteten Triebfahrzeugen.Info
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- CH242982A CH242982A CH242982DA CH242982A CH 242982 A CH242982 A CH 242982A CH 242982D A CH242982D A CH 242982DA CH 242982 A CH242982 A CH 242982A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H7/00—Brakes with braking members co-operating with the track
- B61H7/02—Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes
- B61H7/04—Scotch-blocks, skids, or like track-engaging shoes attached to railway vehicles
- B61H7/06—Skids
- B61H7/08—Skids electromagnetically operated
- B61H7/086—Suspensions therefor
Landscapes
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- Regulating Braking Force (AREA)
Description
Verfahren und Einrichtung zur Vermehrung der Adhäsion bei mit Schienenbremsen ausgerüsteten Triebfahrzeugen.- Bei Vollbahnen und Strassenbahnen spielt trage des genügenden Adhäsionsgewich tes beim Anfahren eine immer grössere Rolle, weil man bestrebt ist, die kommerzielle Ge schwindigkeit zu erhöhen, zu der unter an derem auch die Anfahrbeschleunigung bei trägt. Um diese zu vergrössern, oder auch in grossen Steigungen, ist man oftmals ge zwungen, die Adhäsion des Fahrzeuges künstlich zu vermehren, damit für das An fahren genügend nützliche Zugkraft vorhan den ist.
Erfindungsgemäss wird dies dort, wo man ohnehin elektromagnetische Schienenbremsen verwendet, dadurch erreicht, dass man die Schienenbremsen zwar erregt, aber an der Berührung mit den Schienen hindert. Dann wird der vom Fahrzeuggewicht herrührende Druck der Räder auf die Schienen um die zu sätzlich von den Bremsmagneten ausgeübte Anziehungskraft zwischen beiden erhöht. Praktisch wird die Begrenzung des Anzugs weges der Schienenbremsen zweckmässig Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens am Drehgestell eines Strassenbahnwagens, und zwar Fig. 1 im Längsschnitt und in Fig. 2 im Quer schnitt, wobei für das Verständnis der Er findung unwesentliche Teile weggelassen sind.
An den Achskisten a der Drehgestell achsen ist mittels Pendeln c der flache Rah men b aufgehängt, der zum Tragen der Schienenbremsen d dient. Diese sind an Quer trägern<I>g</I> befestigt, die über Druckfedern<I>f</I> auf dem Rahmen b ruhen. Dem Gewicht der Schienenbremsen<I>d</I> und der Träger<I>g</I> ent spricht eine bestimmte Durchbiegung der Fe dern f, und die Federspannung wird so ein gestellt. dass bei unerregten Schienenbremsen deren Bremsschuhe bezw. Polflächen einen Abstand e von den Schienen h haben.
-Um beim Anfahren den Druck der Räder <I>i</I> auf die\ Schienen k zu vermehren, werden die Schienenbremsen d vom Führerstand aus Schienen nicht wie beim Bremsen berühren. Der Abstand e darf zwar kleiner, aber nicht Null werden. Um dies zu erreichen, werden für die Anfahrt Riegel k unter die Quer träger g geschoben, die den Anzugsweg der Schienenbremsen d so weit begrenzen, dass eine Berührung der Schienen h noch nicht stattfinden kann.
Die Riegel k sind normalerweise durch eine Feder in zurückgezogen. Sollen die Schie nenbremsen d zur Vermehrung der Adhäsion herangezogen werden, dann wird die Magnet spule 7a. erregt und dadurch werden unter Überwindung der Kraft der Feder<B>in.</B> die Rie gel k unter die Querträger y geschoben, so dass die Federn f beim Einschalten der Ma gnete der Schienenbremse nur bis zum An schlag zwischen<I>g</I> und<I>k</I> zusammengedrückt werden können.
Die Verriegelung der Schienenbremsen beim Anfahren kann auch anders ausgebildet werden. Statt des dargestellten Arbeitsstrom- prinzipes kann das Ruhestromprinzip an gewendet werden. Die Betätigung der Riegel kann statt elektrisch auch rein mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch erfolgen. Die Verriegelung kann eine willkürliche, das heisst vom Willen des Fahrzeugführers ab hängige sein oder zwangläufig, beispiels weise beim Anfahren selbsttätig bewirkt wer den. Sie ist selbstverständlich auch bei Schie nenbremsen anderer als der im Beispiel dar gestellten Bauart anwendbar.
Ausser beim Anfahren kann Adhäsions vermehrung auch zur Verhütung des Schleu derns der Fahrzeugachsen benutzt werden.
Auch beim Bremsen kann eine Adhäsions vermehrung vorteilhaft sein, da dadurch die Bremskraft erhöht werden kann. Die Er höhung der Adhäsion erfolgt dabei jeweils vorgängig der Schienenbremsung.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Vermehrung der Adhä- sion bei mit elektromagnetischen Schienen bremsen ausgerüsteten Triebfahrzeugen, da- durch gekennzeichnet, dass die Schienenbrem sen zwar erregt, aber an der Berührung mit den Schienen gehindert werden. II. Einrichtung zur Ausübung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch verstellbare Riegel, welche derart angeordnet sind, dass sie in einer ihrer End- lagen den Anzugsweg der Schienenbremsen begrenzen. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Adhäsionsver mehrung vom Führerstand aus willkürlich einschaltbar ist.\?. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Adhäsionsver mehrung selbsttätig beim Anfahren erfolgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I. da durch gekennzeichnet, dass die Adhäsionsver mehrung selbsttätig beim Bremsen vorgängig jeder Schienenbremsung erfolgt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch mechanische Betäti gung der Riegel. 5. Einrichtung nach Patentanspruch IL gekennzeichnet durch pneumatische Betäti- yung der Riegel. 6. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch hydraulische Betäti gung der Riegel. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch elektrische Betätigung der Riegel. B.Einrichtung nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch Betätigung der Riegel nach dem Arbeitsstromprinzip. 9. Einrichtung nach Unteranspruch gekennzeichnet durch Betätigung der Riegel nach dem. Ruhestromprinzip. 10. Einrichtung nach Patentanspruch II mit beidseits ;in federnd abgestützten Quer- i.rägerii befestigten Schienenbremsen, da durch gekennzeichnet, dass die Riegel an den Querträgern angreifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH242982T | 1944-10-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH242982A true CH242982A (de) | 1946-06-15 |
Family
ID=4463295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242982D CH242982A (de) | 1944-10-18 | 1944-10-18 | Verfahren und Einrichtung zur Vermehrung der Adhäsion bei mit Schienenbremsen ausgerüsteten Triebfahrzeugen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH242982A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0724997A1 (de) * | 1995-02-02 | 1996-08-07 | Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH | Aufhängung einer Schienenbremse, insbesondere Wirbelstrombremse, an einem Drehgestell eines Schienenfahrzeuges |
| DE102022117696C5 (de) * | 2022-07-15 | 2026-02-19 | Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH | Anordnung und Verfahren zum Hilfslösen einer Bremse eines Schienenfahrzeugs sowie Schienenfahrzeug |
-
1944
- 1944-10-18 CH CH242982D patent/CH242982A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0724997A1 (de) * | 1995-02-02 | 1996-08-07 | Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH | Aufhängung einer Schienenbremse, insbesondere Wirbelstrombremse, an einem Drehgestell eines Schienenfahrzeuges |
| DE102022117696C5 (de) * | 2022-07-15 | 2026-02-19 | Knorr-Bremse Systeme für Schienenfahrzeuge GmbH | Anordnung und Verfahren zum Hilfslösen einer Bremse eines Schienenfahrzeugs sowie Schienenfahrzeug |
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