CH243046A - Selbsttätige Ausstellvorrichtung für Rolladen. - Google Patents
Selbsttätige Ausstellvorrichtung für Rolladen.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/56—Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
- E06B9/92—Means allowing the closures to be shifted out of the plane of the opening
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Description
Selbsttätige Ausstellvorriehtung für Rolladen. Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine selbsttätige Ausstellvo.rrichtung für Roll- laden, bei welcher auf beiden Rolladenseiten je ein Ausstellarm vorgesehen ist, der mit seinem obern Ende mit einer am Rolladen vorgesehenen Gleitfläche und anschliessender Raste derart zusammenwirkt, dass, beim Herablassen des Rolladens" in Abhängigkeit von dessen Fallgeschwindigkeit,
das obere Ende des Ausstellarmes entweder über die Rate hinweggleitet oder in dieselbe -eintritt, wobei der Rolladen nur in letzterem Fall beim weiteren Herablassen selbsttätig aus gestellt wird.
Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass jeder Ausstellarm einen federnd nachgiebigen Teil aufweist, der in seiner Ruhelage ein an einem ausschwenk baren Gleitschienenteil angeordnetes Haken glied hintergreift, wobei der federnde Teil des Ausstellarmes vom Rolladen, beim Herab lassen dieses letzteren, nach dem Eintreten des obern Endes des Ausatellarmes in die Raste, derart verschoben wird, dass das ge nannte Hakenglied und dadurch der Gleit schienenteil freigegeben wird.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht mit teil weisem Schnitt eines Rolladens mit selbst tätiger Ausstellvorrichtung, in geschlossenem, nicht ausgestelltem Zustand.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht, beim Herab lassen des Rolladens, vor dem Ausstellen des selben.
Fig. 3 zeigt den Rolladen in ausgestelltem Zustand.
Fig. 4 ist eine vergrösserte Schnittdarstel lung eines Teils des Rolladens.
Fig. 5 ist die Innenansicht des. Rolladens. Fig. 6 zeigt einen Querschnitt nach der Linie VI-VI .der Fig. 4.
Fig. 7 ist ein Teilschnitt des Rolladens, im grösseren Massstab, und Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht einer ab geänderten Ausführungsform der Aüsstell- vorrichtung für Rolladen für Balkontüren oder Fenster mit Brüstungsgeländern.
Fig. 9 ist eine Seitenansicht einer weite ren Variante der Ausstellvorrichtung. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 7 sind die Rolladenstäbe 1 in üblicher Weise in seitlichen Gleitschienen geführt, welche je aus einem obern festen Teil 2 und einem mittels Scharnier 3 andiesen angelenkten, ausstellbaren Teil 4 bestehen, wobei die bei den ausstellbaren Teile 4 unten durch einen Querwinkel 5 miteinander verbunden sind.
Am untern Ende der Rolladenstabreihe ist eine aus Metall bestehende, profilierte End- schiene 6 vorgesehen.
Auf den beiden Seiten des Rolladens ist je ein Ausstellarm vorhanden, der aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen 7, 8 besteht, von welchen der Teil 7 an einem Zapfen 9 drehbar gelagert ist, der am Fensterrahmen 10 fest angeordnet ist. Der in den Teil 8 ein tretende Teil 7 weist einen Längsschlitz 11 auf, in welchen eine Druckfeder 12 eingesetzt ist, die einerends gegen ein Schlitzende und anderends gegen einen im Teil 8 befestigten, den Schlitz 11 durchsetzenden Bolzen 13 an liegt. Am freien Ende des Teils 8 ist eine Rolle 14 gelagert, die zufolge des Eigen gewichtes des Ausstellarmes bestrebt ist, gegen den Rolladen anzuliegen.
Ferner ist an diesem Ende des Teils 8 ein seitlich vor stehender, rechtwinklig abgebogener Füh rungsstab 15 befestigt, der in eine an dem Gleitschienenteil 4 befestigte Führungsstange 16 eingreift, um das freie obere Ende des Ausstellarmes in bezug auf die Gleitschiene des Rolladens zu führen.
An einer untern Verlängerung 17 des Teils 8 ist ferner ein Sperrbolzen 18 befestigt, der mit einem an der Führungsstange 16 angebrachten, haken- färmigen Teil 19 zusammenwirkt, bezw. bei geöffnetem oder nicht ausgestelltem Rolladen den Haken 19 hintergreift und dadurch das Ausschwenken des Gl.eitschienenteils 4 ver- hindert.
An der Endschiene 6 ist beiderends zwi schen dem untern., eine Schrägfläche 20 für das Auflaufen der Rolle 14 aufweisenden Profil und einem Anschlagwinkel 21 je eine Raste 22 gebildet, in welche die Rolle 14, beim langsamen Herablassen des Rolladens, eintreten kann.
Ferner ist an dieser End- schiene 6 beiderends noch je ein Lappen 23 angeordnet, der bei geschlossenem, nicht aus gestelltem Rolladen durch einen Schlitz 24 des Querwinkels 5 hindurchtritt und einen am Fensterrahmen befestigten Anschlagwin- kel 25 hintergreift, um in diesem Zustand des Rolladens ein Verschwenken desselben zu verhindern.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Ausstellrolladens ist folgende: Beim Herablassen des Rolladens trifft die Schrägfläche 20 der Endschiene 6 auf die beiden Rollen 14 der Aumtellarme (7, 8), wodurch diese Ausstellarme (7, 8) entgegen der Wirkung ihres Eigengewichtes, bezw. entgegen dem Uhrzeigersinn etwas gedreht werden. Bei langsamem Herablassen des Roll ladens drehen sich die Ausstellarme (7, 8) zurück und die Rollen 14 treten in .die Rasten 22 ein.
Vermittels der beiden Anschlagwinkel 22 <B>1</B> übt .der Rolladen beim weiteren Herab- lassen. auf die Rollen 14 einen Druck nach abwärts aus, wodurch die Teile 8 sich ent gegen der Wirkung der Federn 12 auf den Teilen 7 so verschieben, dass die Bolzen 18 die Teile 19 freigeben (Fig. 7), so dass nun die Gleitschienenteile 4 durch Zusammen wirken mit den Ausstellarmen (7, 8) aus geschwenkt werden (Fig. 3).
Die das Aus schwenken erzeugende Kraftkomponente ent steht dadurch, dass die Rollen 14, auf welche das Gewicht des sich senkenden Rolladens wirkt, ausserhalb der Senkrechten durch die Schwenkachsen 9 der Ausstellarme liegen. Das Sinken des Rolladens bei der Ausstellung wird infolge des Eingriffes des Führungs stabes 15 in die Führungsstange 16 begrenzt, wenn der Führungsstab das untere, mit dem Gleitschienenteil 4 verbundene Ende der Füh rungsstange 16 erreicht.
Beim Hochziehen des Rolladens werden durch Einwirken der Endschiene 6 auf die Rollen 14 die Ausstellarme (7, 8) und dadurch die Gleitschienenteile 4 in die Lage nach Fig. 2 zurückgeschwenkt.
Wenn man den Rolladen nicht ausstellen will, so lässt man ihn rasch herab, so dass die Rollen 14 keine Zeit haben, in die Rasten 22 einzutreten, sondern daran vorbeigleiten (Fig. 1, 4 und 5). Wie ersichtlich, hinter- greifen die Lappen 23, bei ganz herabgelasse nem, nicht ausgestelltem Rolladen, die An- sohlagwinkel 25 und verhindern dadurch ein Verschwenken des Rolladens um die Gelenke 3.
Die Verschwenkung des Rolladens bezw. der Gleitschienenteile 4 wird auch durch Hin tergreifen des Teils 19 durch den Bolzen 18 bei geschlossenem wie auch bei geöffnetem Laden verhindert.
Die Fig. 8 zeigt eine Ausführung eines Rolladens, bei welcher die ausstellbaren Teile 4 der Gleitschienen nicht bis auf die Fenster bank herabreichen, sondern in einem gewissen Abstand darüber endigen, wobei weitere Gleitschienenteile 26 vorgesehen sind, welche bei nicht ausgestellten Teilen 4 eine Fort setzung dieser Teile bilden. Solche Rolläden sind für Fenster und Türen mit Geländer verwendbar.
In der Variante gemäss Fig. 9 ist der feste Haken 19 der Fig. 1 biss 7 durch eine bewegliche, ein Hakenglied bildende Falle 27 ersetzt, die an einem von der Führungsstange 16 getragenen Stück 28 aasgelenkt ist. Diese Falle 27 wirkt mit einer Nase 29 zusammen, die an der Verlängerung 17 des Teils 8 .des Ausstellarmes vorgesehen ist. Die Falle 27 wird vom Ende 30 des Stückes 28 ungefähr in. der in Fig. 9 dargestellten Lage gehalten.
Beim Zuklappen des ausgestellten Rolladens kann die Falle jedoch über die Nase 29 hin- weggleiten, indem sie von der Nase leicht angehoben wird. Infolge ihres Gewichtes fällt aber -die Falle sofort in Eingriff mit der Nase 29, sobald ihr Haken 31 hinter die Nase 29 gelangt. Durch diese Falle wird immer ein sicheres Verriegeln des Rolladens bezw. der ausstellbaren Gleitschienen gewährleistet., wenn der Rolladen nicht geschlossen ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Selbsttätige Ausstellvorrichtung für Roll- laden, bei welcher auf beiden Rolladenseiten je ein Ausstellarm vorgesehen ist, .der mit sei nem obern Ende mit einer am Rolladen vor gesehenen Führung und anschliessender Raste derart zusammenwirkt, dass beim Herablassen des Rolladens in Abhängigkeit von dessen Fallgeschwindigkeit das obere Ende des Aus stellarmes entweder über die Raste Hinweg gleitet oder in dieselbe eintritt,wobei der Rolladen nur in letzterem Fall beim weiteren Herablassen selbsttätig ausgestellt wird, da durch gekennzeichnet, dass jeder Ausstellarm einen federnd nachgiebigen Teil aufweist, der in der nicht ausgeschwenkten Lage des aus schwenkbaren Gl.eitschienenteils ein an die sem angeordnetes Hakenglied hintergreift, wobei der federnd nachgiebige Teil des Aus stellarmes vom Rolladen, beim Herablassen dieses letzteren, nach dem Eintreten des oben Endes des Ausstellarmes in die Raste,derart verschoben wird, dass das genannte. Hakenglied und dadurch der Gleitschienen teil freigegeben wird. UNTERANSPRttCHE 1. Selbsttätige Ausstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an je einem ausschwenkbaren seitlichen Gleit schienenteil des Rolladens ein Führungsorgan vorgesehen ist, durch welches das freie obere Ende des Ausstellarmes geführt wird.2. Selbsttätige Ausstellvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einer untern Endschiene des Rolladens nach unten vorstehende Lappen angeordnet sind, welche bei ganz herabgelassenem, nicht ausgestelltem Rolladen Anschläge für die Rolladenführung hintergreifen, zwecks Siche rung des Rolladens gegen unerwünschtes Ausschwenken. 3.Selbsttätige Ausstellvorriehtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem ausschwenkbaren Gleitschienenteil eine bewegliche hakenförmige Falle angeord net ist, welche mit einer am federnd nach giebigen Teil der Ausstellarme vorgesehenen Nase zusammenwirkt und den ausschwenk- baren Gleitschienenteil 2 festhält, wenn der Rolladen nicht geschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH243046T | 1944-06-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH243046A true CH243046A (de) | 1946-06-30 |
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ID=4463306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243046D CH243046A (de) | 1944-06-16 | 1944-06-16 | Selbsttätige Ausstellvorrichtung für Rolladen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH243046A (de) |
-
1944
- 1944-06-16 CH CH243046D patent/CH243046A/de unknown
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