CH243219A - Einen ferromagnetischen Massekörper aufweisende elektromagnetische Vorrichtung. - Google Patents
Einen ferromagnetischen Massekörper aufweisende elektromagnetische Vorrichtung.Info
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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Description
Einen ferromagnetischen Nassekörper aufweisende elektromagnetische Torrichtung. Es ist bekannt, in Hochfrequenzeinrich- tungen zur Vergrösserung der magnetischen Induktion ferromagnetische Massekörper zu verwenden, das heisst Körper, welche aus in einem Bindemittel eingebetteten Eisenteil chen bestehen.
Weil die letzteren voneinan der isoliert sind, können auf diese Weise die elektrischen Verluste auf einem erträglichen Mass gehalten werden. Wird die Permeabi- lität dieser Massekörper immer mehr gestei gert, so zeigt es sich, dass' die mechanische Festigkeit derselben immer schlechter wird, so dass bei komplizierten Körperformen wegen den mechanischen Eigenschaften für die Permeabilität eine obere Grenze gesetzt ist.
Hier greift nun die Erfindung ein. Diese bezieht sich auf eine einen ferromagnetischen Massekörper aufweisende elektromagnetische Vorrichtung, bei welcher erfindungsgemäss die Permeabilität der Teile des Massekörpers grosser magnetischer Flussdichte grösser ist als diejenige seiner übrigen Teile kleiner magnetischer Flussdiehte. Mantelkernspulen mit einem solchen Massekörper besitzen den Vorteil,
dass die resultierende Permeabilität derselben auf einen grösseren Wert gebracht werden kann als diejenige der bis heute verwendeten. Und weil deshalb die Zahl der Spulenwindungen herabgesetzt werden kann, erhält man eine bedeutende Gewichtsersparnis.
Ausführungsbeispiele der Erfindung seien nun an Hand der Zeichnung im nachfolgen den näher erläutert. Diese beziehen sich auf Mantelkernspulen, das heisst Spulen, welche einen Kern besitzen, über dem die Spulen wicklung angebracht ist, welche ihrerseits von einem Mantel umgeben ist., über welchen die magnetischen Kraftlinien sich schliessen.
In den drei Figuren der Zeichnung ist mit 1 ein Kern aus hochpermeablem Material, mit 2 der äussere Mantel niederer Permeabi- litä,t und mit 3 die über den Kern geschobene Spulenwicklung bezeichnet.
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1 besteht der Kern 1 aus einem Material sehr hoher Permeabilität. Die Form desselben ist denkbar einfach, so dass dessen Herstellung auch bei sehr geringer mechanischer Festig keit noch ohne weiteres möglich ist. Dage gen besitzt der aus zwei Kern 1 und Win dungen 3 umgebenden Schalenkörpern 2 be stehende Mantel bessere mechanische Eigen schaften, was auf Kosten der magnetischen Peimeabilität geschieht.
Dies ist jedoch kein Nachteil, weil der Querschnitt für den In duktionsfluss im Mantel grösser ist als im Kern und somit keine zusätzlichen Verluste bedingt sind. Das Verhältnis der verschie denen Permeabilitätswerte kann je nach Um ständen bedeutend schwanken; im allgemei nen wird AMantet : YKern zwischen 1 : 1,5 und 1 :20 variieren.
Die Fig. 1 veranschaulicht noch eine beispielsweise Halterungsmöglichkeit der Spule. Die beiden Schalenkörper 2 werden durch das Kunstharz- oder Blechgehäuse 5 durch Aufeinanderpressen zusammengehal ten. Das Ganze wird federnd auf einer Filz- oder Gummiunterlage 6 gelagert.
Fig. 2 zeigt eine topfartige Ausführungs form mit veränderbarer Induktivität. Der Kern 1 ist mit dem Mantel 2 vermittels eines Gewindes 4 verbunden und in axialer Rich tung verschiebbar. Er kann somit um ver änderliche Beträge in die Spulenwicklung eintauchen. Es empfiehlt sich aus Gründen der mechanischen Festigkeit, das Gewinde als aufgeleimter oder aufgepresster Kunst harzteil mit einer grösseren mechanischen Festigkeit als das übrige Kernmaterial aus zuführen.
Die den Kern 1 durchsetzenden Kraftlinien schliessen sich auch hier wieder über den Mantel 2, so dass die Dicke desselben vorteilhaft so gewählt wird, dass der magne tische Widerstand längs des ganzen Weges der Kraftlinien angenähert konstant bleibt. Zur Vergrösserung des Abstimmbereiches kann die Permeabilität des verschiebbaren Kernes in axialer Richtung verschiedene Werte besitzen, z. B. kann er aus einzelnen verschiedenen Teilen zusammengesetzt sein.
Eine weitere beispielsweise Anwendung des Massekörpers bildet ein Tonfrequenz Elektromotor oder -Generator, bei welchem die von den Windungen bedeckten Pole eine grössere magnetische Permeabilität besitzen als die übrigen Teile.
Als Bindemittel für den Massekörper eignen sich sowohl gepresste Phenoplaste, Thermoplaste, gesinterte keramische Sub stanzen usw.
Da die Lage des Optimums der Spulen- güte in bezug auf die Frequenz von der Per meabilität abhängig ist, empfiehlt es sich, bei Induktivitäten,welche bei verschiedenen Frequenzen benützt werden, die Spulenkerne auswechselbar auszuführen, damit in jedem einzelnen Falle die besten Arbeitsverhält nisse erreicht werden.
Eine Ausführungsform mit auswechsel barem Kern ist auch bei Mantelkernspulen vorteilhaft, damit Kern und Mantel nicht einzeln aufeinander angepasst werden müssen, sondern je nach Verwendungszweck die ver schiedenen Teile gegeneinander ausgewech selt werden können. Dadurch ergeben sich in der Fabrikation, Konstruktion und Lager haltung bedeutende Verbilligungen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einen ferromagnetischen Mässekörper aufweisende elektromagnetische Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Permeabi- lität der Teile des Massekörpers grosser ma gnetischer Flussdichte grösser ist als diejenige seiner übrigen Teile kleiner magnetischer Flussdichten. UNTERANSPRüCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausserdem die Teile des Massekörpers grosser magnetischer Flussdichte einfacher geformt sind als seine übrigen Teile kleiner magnetischer Fluss dichte. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, aus gebildet als Induktionsspule, dadurch ge kennzeichnet, dass der von Windungen be deckte Teil des Massekörpers eine, grössere Permeabilität aufweist als seine übrigen Teile.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, ausgebildet als Mantelkernspule, dadurch ge kennzeichnet, dass der die Spulenwindungen umgebende Mantel, über welchen sich die magnetischen Kraftlinien schliessen, eine kleinere Permeabilität besitzt als der Spulen- kern. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, aus gebildet als Tonfrequenzmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die Pole des Masse körpers eine grössere Permeabilität besitzen als seine übrigen Teile. 5. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch einen in axialer Richtung verschiebbaren Kern. 6.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern aus Teilen verschiedener Permeabilität besteht. 7. Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Kern in axialer Richtung Teile verschiedener Per meabilität aufeinanderfolgen. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der von Win dungen bedeckte Teil des Massekörpers aus wechselbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH243219T | 1944-10-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH243219A true CH243219A (de) | 1946-06-30 |
Family
ID=4463412
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243219D CH243219A (de) | 1944-10-12 | 1944-10-12 | Einen ferromagnetischen Massekörper aufweisende elektromagnetische Vorrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH243219A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE976763C (de) * | 1951-04-20 | 1964-04-16 | Siemens Ag | Magnetisierbarer Schalenkern fuer Spulen der Nachrichtentechnik |
| DE1169600B (de) * | 1958-11-14 | 1964-05-06 | Philips Nv | Ferromagnetischer Topfkern |
-
1944
- 1944-10-12 CH CH243219D patent/CH243219A/de unknown
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE976763C (de) * | 1951-04-20 | 1964-04-16 | Siemens Ag | Magnetisierbarer Schalenkern fuer Spulen der Nachrichtentechnik |
| DE1169600B (de) * | 1958-11-14 | 1964-05-06 | Philips Nv | Ferromagnetischer Topfkern |
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