CH243501A - Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder. - Google Patents

Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder.

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Publication number
CH243501A
CH243501A CH243501DA CH243501A CH 243501 A CH243501 A CH 243501A CH 243501D A CH243501D A CH 243501DA CH 243501 A CH243501 A CH 243501A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
fork
head
front fork
shaft tube
shoe
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesellsch Benteler-Werke
Original Assignee
Benteler Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Benteler Werke Ag filed Critical Benteler Werke Ag
Publication of CH243501A publication Critical patent/CH243501A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices
    • B62K21/02Front wheel forks or equivalent, e.g. single tine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


  Vorderradgabel für     Fahr-    und Motorräder.    Bei den bisher gebräuchlichen Vorder  radgabeln für Fahr- und Motorräder besteht  der Gabelkopf entweder aus     Temperguss    oder  aus Stahlblech     und    ist mit Zapfen oder An  sätzen versehen, auf die die     beiden    aus  ovalen oder     D-förmigen    Rohren bestehenden  Scheiden sowie das     Schaftrohr        aufgesteckt          bezw.    eingeschoben     und    dann durch Hart  lötung     befestigt    werden.

   Die aus     Temperguss     bestehenden     Gabelköpfe    haben den Nachteil,  dass sie teuer und in Notzeiten schwer zu be  schaffen sind, während die Herstellung und  die     Verarbeitung    der     Gabelköpfe    aus Stahl  blech einen sehr grossen Zeitaufwand erfor  dern.  



  Daneben sind noch verschiedene andere  Vorderradgabeln vorgeschlagen worden, die  aus zylindrischen oder     D-förmigen    Rohren  bestehen. Alle diese Gabeln lassen sich jedoch  nur sehr schwierig herstellen und sind daher  viel zu teuer, um Eingang in die Praxis fin  den zu     können.    Ausserdem     besitzen    die  meisten dieser bekannten Gabeln keine ge-         nügende    Festigkeit und schliesslich ist ihre  Verwendung bei den heute     ausschliesslich    ge  bräuchlichen Fahrradkonstruktionen nicht  möglich.  



  Diesem     Bekannten    gegenüber besteht die       Erfindung    darin, dass die Gabelschenkel und  der     Gabelkopf    aus einem in die Gabelform       gebogenen        .Stück        Profileisen        gebildet    sind,  und das     Schaftrohr    durch     Schweissung        in          übereinanderliegenden    Löchern des Kopfes  der Gabel und eines zwischen den Gabel  schenkeln angeordneten Schuhes befestigt ist.

    Bei dieser Ausbildung der Vorderradgabel  kommt ein besonderer Kopf aus     Tempergulss     oder Stahlblech     ganz        in    Fortfall. Dadurch  wird nicht nur     Temperguss,    sondern auch  Arbeitszeit     eingespart.    Da die     Lötungen    fort  fallen, wird auch kein Schlaglot mehr be  nötigt. Ferner können etwa 10 % der bisher  benötigten Menge     'Walzeisen        eingespart    wer  den.

   Trotz dieser     Gewichtseinsparungen        weist     die Gabel eine grössere     Widerstandsfähigkeit     in Richtung der auftretenden     Kräfte    auf als      die bisher gebräuchlichen Gabeln. Ein wei  terer Vorteil der Gabel besteht darin, dass  die bei den gelöteten Gabeln trotz grösster  Sorgfalt bei der Herstellung der     Lötungen          immer    noch möglichen Brüche und die damit  verbundenen Unfälle hier vermieden werden,  da sämtliche     miteinander    verbundenen Teile  der Gabel dem Auge sichtbar sind und da  durch eine einwandfreie     Kontrolle    möglich  ist.

   Schliesslich ist die Gabel ohne     weiteres    in  jedes Fahrrad normaler Bauart einzubauen  oder gegen eine Gabel bekannter Bauart aus  zutauschen.  



       In    der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes darge  stellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht der Vorderrad  gabel, ,       Fig.    2 einen senkrechten     Schnitt        durch     den Gabelkopf nach der Linie A -B der       Fig.    1 in grösserem     Massstabe,          Fig.    3 den in die Gabel einzuschweissen  den Schuh in schaubildlicher Darstellung,       Fig.    4 die Vorderansicht eines Gabel  kopfes mit einem anders geformten Schuh.

    Nach der Erfindung sind die Gabelschen  kel und der Gabelkopf aus einem gepressten  Stück Profileisen gebildet, das     in    die Gabel  form gebogen ist. Als besonders widerstands  fähiges und leicht herzustellendes Profil  kommt das in den dargestellten Ausführungs  beispielen     verwandte        U-Profil    in Frage, je  doch ist auch jedes andere geeignete Profil  verwendbar.

   Zwecks Verstärkung des obern  Teils der Gabel und zur Befestigung des  Schaftrohres<I>a</I> ist     zwischen    den Schenkeln<I>b</I>  der Gabel ein Schuh c befestigt, dessen Form  naturgemäss dem verwandten Profil der Ga  bel angepasst sein muss.     Fig.    3 veranschaulicht  den für das     U-Profil    in Frage kommenden  Schuh c. An den     Kanten    d der senkrecht nach  oben abgebogenen Laschen f wird der Schuh       c    mit den Kanten der Stege des Kopfes g ver  schweisst. Zur     Befestigung    des Schaftrohres a       ist    in dem Kopf der gebogenen Gabel ein  Loch h und unterhalb desselben auch in dein  Schuh c ein Loch i vorgesehen.

   In diese Lö-  
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    eher <SEP> wird <SEP> das <SEP> Schaftrohr <SEP> a <SEP> eingemu>ä9d       mit den Lochrändern verschweisst. Zur Ver  stärkung dieser Verbindung ist es vorteilhaft,  beim Einstanzen der Löcher     h    und i je einen  das Rohr<I>a</I> eng umschliessenden     Kragen   <I>k</I>       bezw.        -in    aus dem Material des Gabelkopfes       bezw.    des Schuhes c herauszuziehen und die  Ränder dieser Kragen mit dem Schaftrohr a  zu verschweissen. Auf diese Weise erhält man  eine Verbindung zwischen Rohr und Gabel  kopf, die allen     Beanspruchungen    standhält.

    Der aus dem Material des Kopfes g heraus  gezogene Kragen     k    dient gleichzeitig zur  Aufnahme des     Konusringes    für das Kugel  lager.  



  Um bei einem eventuellen Schlagen des  Vorderrades oder bei einem plötzlichen Ent  weichen der Luft eine Beschädigung der Be  reifung durch Schleifen an den kantigen  Stegen der     U-Profile    zu vermeiden, können  an den nach innen gerichteten     .Stegen    der  Gabelschenkel b im Bereich der     Reifen    Deck  bleche     n    vorgesehen werden (siehe     Fig.    4).  Diese Deckbleche können getrennt hergestellt  oder auch durch     Abwinklung    der Bodenplatte  des Schuhes c gebildet werden, die     im    letzte  ren Falle naturgemäss länger bemessen wer  den muss als bei der Ausführungsform nach       Fig.    3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorderradgabel für Fahr- und Motor räder, dadurch gekennzeichnet, dass die Ga belschenkel und der Gabelkopf aus einem in die Gabelform gebogenen Stück Profileisen gebildet sind und das Schaftrohr (a) durch Schweissung in übereinanderliegenden Lö chern (h und i) des Kopfes (g) der Gabel und eines zwischen den Gabelschenkeln (b) an geordneten Schuhes (c) befestigt ist.
    U h TERA--\-SPRt,\CHE 1. Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profileisen ein Eisen mit U-förmigem Profil ist. 2. Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des im Boden des Schuhes (c) vorgesehenen Loches<I>(i)</I> zu einem das Schaftrohr<I>(a)</I> eng umschliessenden Kragen (m) ausgezogen ist. 3.
    Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des im Kopf -(g) der Gabel vorgesehenen Loches (h) zu einem das Schaftrohr (a) eng um schliessenden Kragen (1s) ausgezogen ist. 4. Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den nach innen gerichteten Stegen der Gabelschenkel <I>(b)</I> im Bereich des Reifens Deckbleche (n) befestigt sind.
CH243501D 1943-11-11 1944-09-30 Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder. CH243501A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE243501X 1943-11-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH243501A true CH243501A (de) 1946-07-15

Family

ID=5921095

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH243501D CH243501A (de) 1943-11-11 1944-09-30 Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH243501A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121491B (de) * 1957-04-05 1962-01-04 App Control Equip Moteurs Fahrradgabel und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3941625A1 (de) * 1989-12-15 1991-06-20 Michael Zoche Vorderradgabel fuer fahrraeder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1121491B (de) * 1957-04-05 1962-01-04 App Control Equip Moteurs Fahrradgabel und Verfahren zu ihrer Herstellung
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