CH243501A - Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder. - Google Patents
Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62K—CYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
- B62K21/00—Steering devices
- B62K21/02—Front wheel forks or equivalent, e.g. single tine
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Description
Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder. Bei den bisher gebräuchlichen Vorder radgabeln für Fahr- und Motorräder besteht der Gabelkopf entweder aus Temperguss oder aus Stahlblech und ist mit Zapfen oder An sätzen versehen, auf die die beiden aus ovalen oder D-förmigen Rohren bestehenden Scheiden sowie das Schaftrohr aufgesteckt bezw. eingeschoben und dann durch Hart lötung befestigt werden.
Die aus Temperguss bestehenden Gabelköpfe haben den Nachteil, dass sie teuer und in Notzeiten schwer zu be schaffen sind, während die Herstellung und die Verarbeitung der Gabelköpfe aus Stahl blech einen sehr grossen Zeitaufwand erfor dern.
Daneben sind noch verschiedene andere Vorderradgabeln vorgeschlagen worden, die aus zylindrischen oder D-förmigen Rohren bestehen. Alle diese Gabeln lassen sich jedoch nur sehr schwierig herstellen und sind daher viel zu teuer, um Eingang in die Praxis fin den zu können. Ausserdem besitzen die meisten dieser bekannten Gabeln keine ge- nügende Festigkeit und schliesslich ist ihre Verwendung bei den heute ausschliesslich ge bräuchlichen Fahrradkonstruktionen nicht möglich.
Diesem Bekannten gegenüber besteht die Erfindung darin, dass die Gabelschenkel und der Gabelkopf aus einem in die Gabelform gebogenen .Stück Profileisen gebildet sind, und das Schaftrohr durch Schweissung in übereinanderliegenden Löchern des Kopfes der Gabel und eines zwischen den Gabel schenkeln angeordneten Schuhes befestigt ist.
Bei dieser Ausbildung der Vorderradgabel kommt ein besonderer Kopf aus Tempergulss oder Stahlblech ganz in Fortfall. Dadurch wird nicht nur Temperguss, sondern auch Arbeitszeit eingespart. Da die Lötungen fort fallen, wird auch kein Schlaglot mehr be nötigt. Ferner können etwa 10 % der bisher benötigten Menge 'Walzeisen eingespart wer den.
Trotz dieser Gewichtseinsparungen weist die Gabel eine grössere Widerstandsfähigkeit in Richtung der auftretenden Kräfte auf als die bisher gebräuchlichen Gabeln. Ein wei terer Vorteil der Gabel besteht darin, dass die bei den gelöteten Gabeln trotz grösster Sorgfalt bei der Herstellung der Lötungen immer noch möglichen Brüche und die damit verbundenen Unfälle hier vermieden werden, da sämtliche miteinander verbundenen Teile der Gabel dem Auge sichtbar sind und da durch eine einwandfreie Kontrolle möglich ist.
Schliesslich ist die Gabel ohne weiteres in jedes Fahrrad normaler Bauart einzubauen oder gegen eine Gabel bekannter Bauart aus zutauschen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorderrad gabel, , Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Gabelkopf nach der Linie A -B der Fig. 1 in grösserem Massstabe, Fig. 3 den in die Gabel einzuschweissen den Schuh in schaubildlicher Darstellung, Fig. 4 die Vorderansicht eines Gabel kopfes mit einem anders geformten Schuh.
Nach der Erfindung sind die Gabelschen kel und der Gabelkopf aus einem gepressten Stück Profileisen gebildet, das in die Gabel form gebogen ist. Als besonders widerstands fähiges und leicht herzustellendes Profil kommt das in den dargestellten Ausführungs beispielen verwandte U-Profil in Frage, je doch ist auch jedes andere geeignete Profil verwendbar.
Zwecks Verstärkung des obern Teils der Gabel und zur Befestigung des Schaftrohres<I>a</I> ist zwischen den Schenkeln<I>b</I> der Gabel ein Schuh c befestigt, dessen Form naturgemäss dem verwandten Profil der Ga bel angepasst sein muss. Fig. 3 veranschaulicht den für das U-Profil in Frage kommenden Schuh c. An den Kanten d der senkrecht nach oben abgebogenen Laschen f wird der Schuh c mit den Kanten der Stege des Kopfes g ver schweisst. Zur Befestigung des Schaftrohres a ist in dem Kopf der gebogenen Gabel ein Loch h und unterhalb desselben auch in dein Schuh c ein Loch i vorgesehen.
In diese Lö-
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eher <SEP> wird <SEP> das <SEP> Schaftrohr <SEP> a <SEP> eingemu>ä9d mit den Lochrändern verschweisst. Zur Ver stärkung dieser Verbindung ist es vorteilhaft, beim Einstanzen der Löcher h und i je einen das Rohr<I>a</I> eng umschliessenden Kragen <I>k</I> bezw. -in aus dem Material des Gabelkopfes bezw. des Schuhes c herauszuziehen und die Ränder dieser Kragen mit dem Schaftrohr a zu verschweissen. Auf diese Weise erhält man eine Verbindung zwischen Rohr und Gabel kopf, die allen Beanspruchungen standhält.
Der aus dem Material des Kopfes g heraus gezogene Kragen k dient gleichzeitig zur Aufnahme des Konusringes für das Kugel lager.
Um bei einem eventuellen Schlagen des Vorderrades oder bei einem plötzlichen Ent weichen der Luft eine Beschädigung der Be reifung durch Schleifen an den kantigen Stegen der U-Profile zu vermeiden, können an den nach innen gerichteten .Stegen der Gabelschenkel b im Bereich der Reifen Deck bleche n vorgesehen werden (siehe Fig. 4). Diese Deckbleche können getrennt hergestellt oder auch durch Abwinklung der Bodenplatte des Schuhes c gebildet werden, die im letzte ren Falle naturgemäss länger bemessen wer den muss als bei der Ausführungsform nach Fig. 3.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorderradgabel für Fahr- und Motor räder, dadurch gekennzeichnet, dass die Ga belschenkel und der Gabelkopf aus einem in die Gabelform gebogenen Stück Profileisen gebildet sind und das Schaftrohr (a) durch Schweissung in übereinanderliegenden Lö chern (h und i) des Kopfes (g) der Gabel und eines zwischen den Gabelschenkeln (b) an geordneten Schuhes (c) befestigt ist.U h TERA--\-SPRt,\CHE 1. Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Profileisen ein Eisen mit U-förmigem Profil ist. 2. Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des im Boden des Schuhes (c) vorgesehenen Loches<I>(i)</I> zu einem das Schaftrohr<I>(a)</I> eng umschliessenden Kragen (m) ausgezogen ist. 3.Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand des im Kopf -(g) der Gabel vorgesehenen Loches (h) zu einem das Schaftrohr (a) eng um schliessenden Kragen (1s) ausgezogen ist. 4. Vorderradgabel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den nach innen gerichteten Stegen der Gabelschenkel <I>(b)</I> im Bereich des Reifens Deckbleche (n) befestigt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE243501X | 1943-11-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH243501A true CH243501A (de) | 1946-07-15 |
Family
ID=5921095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243501D CH243501A (de) | 1943-11-11 | 1944-09-30 | Vorderradgabel für Fahr- und Motorräder. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH243501A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121491B (de) * | 1957-04-05 | 1962-01-04 | App Control Equip Moteurs | Fahrradgabel und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| DE3941625A1 (de) * | 1989-12-15 | 1991-06-20 | Michael Zoche | Vorderradgabel fuer fahrraeder |
-
1944
- 1944-09-30 CH CH243501D patent/CH243501A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121491B (de) * | 1957-04-05 | 1962-01-04 | App Control Equip Moteurs | Fahrradgabel und Verfahren zu ihrer Herstellung |
| DE3941625A1 (de) * | 1989-12-15 | 1991-06-20 | Michael Zoche | Vorderradgabel fuer fahrraeder |
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