CH243532A - Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zum Verhüten des Einfrierens. - Google Patents

Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zum Verhüten des Einfrierens.

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CH243532A
CH243532A CH243532DA CH243532A CH 243532 A CH243532 A CH 243532A CH 243532D A CH243532D A CH 243532DA CH 243532 A CH243532 A CH 243532A
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Description


  Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zum Verhüten des Einfrierens.    Es sind     Heizeinrichtungen    an Fallrohren  von Dachrinnen zum Verhüten des     Einfrie-          rens    bekannt, bei denen etwa in Mannshöhe  über dem Boden ein elektrischer Heizmantel  um das Fallrohr herum angeordnet ist.  



       Ausserdem    ist auch schon versucht wor  den, einen elektrischen Heizkörper im Innern  des Fallrohres konzentrisch zur Rohrlängs  achse anzuordnen.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist nun eine Heizeinrichtung an Fallrohren  von Dachrinnen zum Verhüten des     Ein-          frierens    mit einem im Fallrohrinnern ange  ordneten Heizkörper, bei welcher Mittel zur       Verstärkung    des durch die     Heizeinrichtung     erzeugten Warmluftstromes vorhanden sind.  



  Die Anordnung von     Mitteln    zur Verstär  kung des Zuges im Fallrohr fördert die erfolg  reiche Benutzung einer elektrischen Heizung.  



  Die eingangs erwähnten Heizmäntel  haben nämlich den Nachteil, dass sie zwar  das Fallrohr örtlich stark erhitzen, wobei an  die im Fallrohr enthaltene Luft jedoch  nur relativ wenig Wärme abgegeben wird.  Etwas besser liegen die Verhältnisse, wenn    der elektrische Heizkörper im Rohrinnern  selbst angeordnet wird. Aber auch hier ge  nügt die Zirkulation der erwähnten Luft oft  nicht, die oben im Fallrohr     befindliche    Luft  genügend zu erwärmen, und das     Einfrieren     des ablaufenden Wassers zu verhindern.

   Die  gemäss der     Erfindung    vorgesehenen     Mittel     zur Verstärkung des Zuges im Fallrohr ge  statten in vermehrtem Masse ein     Einfrieren     des Wassers zu verhüten und damit ein Ver  stopfen des Einlaufes zu verhindern.  



       In    der Zeichnung sind vier beispielsweise       Ausführungsformen    des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen senkrechten     Schnitt    durch  eine erste     Ausführungsform    eines Fall  rohres, mit     Seiher    und     Heizeinrichtung,          Fig.    2 einen Längsschnitt durch die  Heizeinrichtung nach     Fig.    1 in grösserem       Massstab,

            Fig.    3 eine Variante des     Seihers    und       Fig.    4 bis 6 drei verschiedene Anord  nungen der     Heizeinrichtung    in schematischer       Darstellung.     



  Bei dem     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1  bis 3 ist     in    das Bodenstück 1 des Fallrohres      ein mit einer Heizvorrichtung versehenes  Rohrstück 2 eingesetzt. In dieses greift ein  auf einem eingepressten Wulst 3 desselben  aufsitzendes, einen Seiher 4 tragendes Rohr  stück 5 ein. Der Seiher 4 sitzt einerseits  mit einer Schulter 6 auf einem eingepressten  Wulst 7 des Rohrstückes 5 und anderseits  mittels seines Randwulstes 8 auf dem obern  Rand des Rohrstückes 5 auf. 9 ist ein über  den zur Dachrinne führenden, mittels einer  Rohrschelle 10 festgehaltenen Fallrohrteil  11 verschiebbares, in den Seiher einmün  dendes Zwischenrohr.  



  Die konzentrisch im Rohr 2 angeordnete  Heizvorrichtung weist einen Heizkörper 12  auf, welcher auf einem einerseits durch einen  Flansch 13 und anderseits durch eine Halte  schraube 14 am Rohr 2 befestigten Träger  15 angeordnet ist. 16 ist die Anschlussdose  für das Stromzuführungskabel -17. 18 sind  im Rohrstück 2 ringsherum in gleichmässi  gen Abständen angeordnete     Lufteintritts     öffnungen, und 19 ist ein über diesen Öff  nungen drehverstellbarer Ringschieber mit  entsprechenden, mit den Öffnungen 18 in  Deckung bringbaren Öffnungen 18'. Durch  die Lufteintrittsöffnungen 18, 18' ist eine  regelbare Aussenluftzufuhr zwecks Verstär  kung des durch die Heizvorrichtung erzeug  ten Warmluftstromes ermöglicht.

   Wie aus  Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, sind die Belüf  tungsöffnungen 18 mit Bezug auf die     Be-          wegungsrichtung    des Luftstromes vor dem  Heizkörper angeordnet.  



  Der Heizkörper besitzt einen Mantel 12a,  welcher an seiner Aussenfläche mit     Wärme-          leit    und Abstrahlungsrippen 20 versehen ist.  Damit Regen- und Schmelzwasser durch den  Heizkörper gut abgelenkt wird, ist das Ober  ende des     Heizmantels    als spitzer Kegel aus  gebildet, an dessen Spitze auch die Wärme  austauschrippen auslaufen. Im Hohlraum des  Heizmantels 12a. ist eine Heizdrahtwicklung  21 auf einem Isolierkörper 22 untergebracht.

    23 ist ein von unten in den Heizkörper ein  geführter, hülsenförmiger Einsatz, durch  welchen der Hohlraum des Heizmantels in  einen     innern    und     äussern    Zylindermantel-    rauen 24 bezw. 25 unterteilt wird, welche  Räume oben miteinander in     Verbindung     stehen. 26 sind unten in der Zwischenhülse  23 angebrachte Öffnungen, welche in den  Zylindermantelräumen 24, 25 eine Heissluft  zirkulation in der durch Pfeile angedeuteten  Richtung ermöglichen. Die Zwischenhülse  23 ist mit einem in eine Ausdrehung 27 des  Heizmantels 12a eingepassten Flansch 28  versehen.

   In diese     Ausdrehung    27 greift       ebenfalls    ein Flansch 29 des Heizkörper  trägers 15 ein, an welchem der Heizkörper  durch einen eingebördelten Rand 30 dessel  ben gehalten wird. 31 ist eine zwischen die  beiden Flanschen 28, 29     eingelegte        Isolier-          und    Dichtungsscheibe, welche die einerseits  mit den Heizdrahtenden und anderseits mit  den     Stromzuführungsdrähten    32,     33    verbun  denen     Anschlussklemmen    34, 35 trägt.  



  Um zu vermeiden,     dass    Regen- und       Schneeschmelzwasser    durch die Lufteintritts  schlitze 18, 18' nach aussen gelangen kann,  ist unmittelbar über diesen am Rohrstück 2  ein ringförmiger Ableitungseinsatz 36 be  festigt, welcher einerseits den Wasseraustritt  verhindert und trotzdem bei geöffnetem  Schieber 19 den Lufteintritt in     Richtung    des  Pfeils 37 gestattet.  



  Bei günstigen     Zugverhältnissen    kann für  die     Warmlufterzeugung    Kanalluft verwen  det werden, welche fast     immer        eine    höhere  Temperatur besitzt als die Aussenluft. In  diesem Fall kann der Schieber 19 mehr oder  weniger oder sogar ganz geschlossen werden.  Bei ungenügendem Auftrieb muss der Ring  schieber 19 mehr oder     weniger    geöffnet wer  den, oder aber es kann das Ansaugen der Ka  nalluft durch einen Ventilator 38 besorgt  werden, der unmittelbar unter dem Heiz  körper angeordnet ist, wie dies in     Fig.    1       strichpunktiert    veranschaulicht     ist.     



  Da im Winter Gefahr besteht, dass der       Seiher    durch herunterfallende     Eisstücke    ver  stopft oder beschädigt wird, kann derselbe  in dieser Zeit durch einen     widerstandsfähige-          ren    Einsatz 39     (Fig.        '3')    ersetzt werden, wel  cher einen offenen Durchgang aufweist, der  nur durch einen Quersteg 40 aus Eisen über-      bifickt ist, welcher die Wucht herunter  fallender Eisstücke bricht und so den Heiz  körper 12 wirksam schützt.  



  Bei geschlossenem Schieber 19 und un  genügendem Zug der Kanalluft     würde    in  folge     ungenügenden        Auftriebes    das Fallrohr  in der nächsten Umgebung des Heizkörpers  übermässig warm, während das Fallrohr  gegen das Dach zu der Gefahr des     Einfrie-          rens    ausgesetzt wäre.

   Diesem Übelstand kann  durch Öffnen des Schiebers 19 abgeholfen  werden, indem die durch die Schlitze 18, 18'  eintretende     Aussenluft    sofort einen lebhaften  Auftrieb ermöglicht, so dass, wie     Messungen     ergeben haben, bei     einer    Aussentemperatur  von beispielsweise-5  C, im Fallrohr in  einer Höhe von 13 bis 14 Metern über dem  Boden noch eine Temperatur von + 7  C ge  messen werden konnte, während in der Um  gebung des Heizkörpers auf der Rohraussen  seite eine Temperatur von nur 0,5  C fest  zustellen war.  



  Bei dem zweiten     Ausführungsbeispiel     nach Fig. 4 bezeichnet 1 wieder das Boden  stück und 2 ein     Rohrstück    des Fallrohres.  Im Gegensatz zu dem vorbesprochenen Bei  spiel ist hier der Heizkörper 12 nicht koaxial  zum Fallrohr angeordnet, sondern desaxial  zu diesem seitlich in eine Nische 2a einge  baut. Diese Anordnung hat gegenüber der  Bauart nach Fig. 1 bis 3 den grossen Vorteil,  dass im Bereiche des Heizkörpers     keine     nennenswerte Einschnürung des Durchfluss  querschnittes des Fallrohres erfolgt, so dass  die Gefahr einer Verstopfung an dieser Stelle  wesentlich vermindert wird.

   Ein weiterer  Vorteil der Anordnung nach Fig. 4 ist so  dann in dem Umstand zu erblicken, dass sich  der Heizkörper an geschützter Stelle befin  det und von herabfallenden festen Gegen  ständen nicht beschädigt werden kann. Um  den Heizkörper völlig vor Beschädigung zu  schützen, ist über demselben noch ein  schräges, dachartiges Leitblech 2b als Ein  satz angeordnet, welches ausserdem auch an  den Wänden des     Fallrohres        herabrieselndes     Wasser ableitet.    In der Wand der Nische 2a sind als  Mittel zur Verstärkung des Luftzuges im  Fallrohr dienende Belüftungsöffnungen 18  ausgenommen, deren Durchflussquerschnitt  mittels eines Schiebers 19 wahlweise regu  liert bezw. gänzlich abgesperrt werden kann.

    Der Schieber 19 ist ebenfalls mit Belüftungs  öffnungen 18' versehen, welche von dach  artigen Schirmblechen 19' überdeckt werden,  durch welch letztere ein     Hineingreifen    und  Berühren des Heizkörpers, z. B. durch Kin  derhand, verhindert werden soll.  



  Beim dritten Ausführungsbeispiel nach       Fig.    5 bezeichnet 1 wieder das Bodenstück  und 2 ein Rohrstück     des    Fallrohres. Bei  dieser Variante ist der Heizkörper 12 in  einen einen Teil des     Fallrohrstückes    2 dar  stellenden, an seinem Ende     zum    Fallrohr  parallelen Stutzen 2e, also immer noch im  Innern des Fallrohres, eingebaut, dessen  oberer bogenförmiger Teil     in.    den Hauptteil  des     Fallrohrstückes    2 einmündet.

   Der     Stutzen     2c ist am untern     Stirnende    durch eine Scheibe       22        d        abgeschlossen,        in        welcher        Belüftung        s        -          löcher    2e     ausgenommen    sind. An der Platte  2d ist ein um eine Achse 2 f drehbarer schei  benförmiger Schieber 2g befestigt, welcher  ebenfalls mit     Belüftungslöchern        2h.    versehen  ist.

   Durch Drehen des Schiebers 2g     kann    der       Durchflussquerschnitt    der     Belüftungslöcher     2e     wahlweise    verändert     bezw.    ganz abge  schlossen werden. Auch bei dieser Ausfüh  rungsform wird der     freie        Querschnitt    des  Fallrohres durch den Heizkörper nicht ein  geschnürt und befindet sich der Heizkörper  zudem in gesicherter Lage.  



  Bei dem vierten Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    6 ist der Heizkörper 12 in einem       Stutzen    2i des Bodenstückes 1 des Fallrohres,  also immer noch in dessen     Innern,    angeord  net. Der Stutzen 2i braucht nicht erst auf  das Bodenstück 1 aufgesetzt zu werden, da  er vielfach an den Bodenstücken 1 bereits  vorhanden ist und zum Durchspülen der     ga,          nalisation    verwendet wird. Soll ein derarti  ges Durchspülen vorgenommen werden, so  wird der Heizkörper 12 samt- der     Abschluss-          und    Befestigungsplatte 2k einfach aus dem      Stutzen 2i herausgenommen.

   Zur Regulie  rung des Zuges dient auch hier wieder ein  Drehschieber 2m, welcher im wesentlichen  gleich ausgebildet ist wie der     Drehschieber     bei dem vorbesprochenen Beispiel. Beim  Beispiel nach Fig. 6 befindet sich der Heiz  körper in völlig geschützter Lage und lässt  den Durchflussquerschnitt des Fallrohres  völlig frei. Es wäre auch möglich, den Ven  tilator ausserhalb des     Fallrohres    anzuordnen  und denselben durch eine Leitung mit dem  Fallrohr zu verbinden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Heizeinrichtung an Fallrohren vom Dach rinnen zum Verhüten des Einfrierens, mit einem im Fallrohrinnern angeordneten Heiz körper, dadurch gekennzeichnet, dass am Fallrohr Mittel zur Verstärkung des durch die Heizeinrichtung erzeugten Warmluft stromes vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel ein Ventilator dient. Heizeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventila tor in das Fallrohr eingebaut ist. B. Heizeinrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventila tor ausserhalb des Fallrohres angeordnet, je doch über eine Leitung mit diesem verbun den ist. 4.
    Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Mittel Be lüftungsöffnungen mit regulierbarem Durch flussquerschnitt am Rohr angeordnet sind, welche das Fallrohrinnere mit der Aussenluft verbinden. 5. Heizeinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüf tungsöffnungen mit Bezug auf die Bewe gungsrichtung des Luftstromes vor dem Heizkörper angeordnet sind. 6. Heizeinrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zum teil weisen oder gänzlichen Abschluss dieser Be- lüftungsöffnungen ein um das Fallrohr herum angeordneter Ringschieber dient.
    7. Heizeinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche der Belüftungsöffnungen ein dachartiger Einsatz im Fallrohr angeordnet ist, um zu verhindern, dass im Fallrohr herunterrinnen des Regen- und Schmelzwasser durch die Be lüftungsöffnungen heraustritt. B. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass der Heizkörper ausserhalb der Fallrohrlängsachse in einer Nische des Fallrohres eingebaut ist. 9. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper in einem am Fallrohr vorhandenen Stutzen eingebaut ist.
    10. Heizeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper einen aussen mit Wärmeleit- und Abstrah- lungsrippen versehenen Mantel aufweist, welcher das Heizelement umschliesst, wobei zwischen diesem letzteren und dem Mantel ein einerends offener, hülsenförmiger Ein satz angeordnet ist, durch welchen der Hohl raum des Heizmantels in einen äussern und einen innern Zylindermantelraum unterteilt wird,
    wobei der Einsatz auf der dem offenen Ende gegenüberliegenden Seite mit Durch brechungen versehen ist. welche die beiden Zylindermantelräume ebenfalls miteinander verbinden und dadurch eine Luftzirkulation in diesen Räumen ermöglichen. 11. Heizeinrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz einerends einen Flansch aufweist, mit wel chem der Einsatz im Heizmantel befestigt ist, wobei zwischen dem Flansch des Ein satzes und einem Flansch des Heizkörper trägers eine Isolier- und Dichtungsplatte an geordnet ist, an welcher die Anschluss klemmen befestigt sind. 12.
    Heizeinrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Heiz- mantel einerends in eine Kegelspitze aus läuft.
CH243532D 1946-02-11 1946-02-11 Heizeinrichtung an Fallrohren von Dachrinnen zum Verhüten des Einfrierens. CH243532A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107953745A (zh) * 2017-12-22 2018-04-24 北京亿华通科技股份有限公司 一种车载电气加热装置
WO2026084632A1 (en) 2024-10-14 2026-04-23 Cad Create And Develop Ab A device for climate control in a downpipe, a system for climate control in a house water drainage system and a method for controlling the climate in a downpipe

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