CH276965A - Schornsteinaufsatz. - Google Patents
Schornsteinaufsatz.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23L—SUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
- F23L17/00—Inducing draught; Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
- F23L17/02—Tops for chimneys or ventilating shafts; Terminals for flues
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Description
Schornsteinaufsatz. Die Erfindung betrifft einen Scho.rn- steinaufsatz mit. einem seitliche Luftführungs- kanäle aufweisenden Untersatz, welcher da durch gekennzeichnet ist, dass über dem Un- tersatz ein -zlbsehlusselement mit einem dü senartig wirkenden, innerhalb eines Mantels liegenden Einsatzkörper angeordnet ist,
des sen Fintrittsöffnun g mindestens angenähert dieselbe Querschnittsfläche wie der RaLich- s,cllacht aufweist lind von der Austrittsöff- nun- <B>de</B> # Untersatzes zwecks Bildung einer Kammer distanziert ist, während die Aus trittsöffnung d,2s Einsatzkörpers eine Quer sehnittsfläche besitzt, die einen Bruchteil der jenigen des Rauelisehachtes beträgt,
ferner dass zwischen dein Einsatzkörper und dem den letzteren umschliessenden Mantel weitere mit der über dem Rauchschacht liegenden Kammer verbundene, in der Verlängerung der Kanäle des Untersatzes liegende Kanäle vorgesehen sind, das Ganze derart, da.ss die gesamte Austrittsquerschnittsf.läche des Auf satzes mindestens angenähert gleich ist -der Quersehnit.tsflache des Rauchkanals und eine Drosselung der Rauchsäule im Schornstein aufsatz vermieden ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht eines Teils eines Schornsteines mit aufgesetztem Schornstein- aufsatz, zum Teil im Schnitt., und Fig. 2 eine Dra,ufsieht. Der Schornstein 1 mit dem Rauchschacht 2 trägt einen bekannten Untersatz 3 mit vier geneigten,
seitlich begrenzten Führungswän- den -1, die zur . Bildung voll Luftfühi-ings- kanälen 5 vorgesehen sind.
Auf diesen Unter satz 3 ist ein weiteres, den Abschluss des Schornsteins bildendes Element mit einem nach dem freien Ende hin sich verjüngenden Mantel 6 und einem die Farm eines Pyra- midenstumpfes besitzenden düsenartigen Ein satzkörper 7 aufgesetzt. Dieser Einsatzkörper 7 hat eine dem Rauehsehacht 2 zugekehrte Eintrittsöffnung, deren Quersehnitt.sfläche mindestens angenähert gleich gross ist wie die Querschnittsfläche des R.auehsehaehtes 2 und die voll der Austrittsöffnung des Unter satzes 3 distanziert ist,
so dass zwischen :dem Einsatzkörper und dem Untersatz eine seitlich durch den Mantel 6 begrenzte Kammer vor handen ist, in die der Rauchschaellt ausmün det.
Die Austrittsöffnung 9 des Einsatzkör pers 7 hingegen besitzt eine Querschnitts- fIäche, die nur einen Bruchteil derjenigen des Ra.uclisehaehtes aufweist. Zwischen dem Mantel 6 lind dein Einsatzkörper 7 sind vier in Richtung auf die Kammer 8 sich verjün gende Führungskanäle 10 vorhanden, in deren Verlängerung sich die Fühi-ingskanäle 5 des Untersatzes 3 befinden.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Schornsteinaufsatzes ist folgende: Regenwasser und Schnee gelangen nach den durch Versuche gemachten Feststellim- gen zufolge der wesentlich kleineren, direkt über dem Rauchschacht 2 liegenden Austritts öffnung nur noch in praktisch vernachlässig- baren Mengen in den Rauchschacht. Das auf die Aussenflächen des Einsatzkörpers auffal lende Regenwasser kann nicht in den Rauch schacht eindringen, es wird vielmehr durch die Führungskanäle 10 und 5 nach aussen abgeleitet, was dadurch erreicht wird, da.ss das vom untern Rande des Einsatzkörpers ab tropfende Wasser im senkrechten Falle auf die Aussenfläche der Führungswände 4 fällt.
Der Rauchabzug und damit der Kaminzug erfährt durch den Einsatzkörper 7 keine Drosselung, da der aus dem Rauchschacht 2 austretende Raueh sieh in der erweiterten Kammer 8 auszubreiten vermag und ausser durch die Austrittsöffnung 9 noch dureh die Führungskanäle 10 ins Freie gelangen kann, wobei letztere derart dimensioniert sind, dass die gesamte zur Verfügung stehende Aus- t.rittsquerschnittsfläche mindestens angenä hert gleich ist der Querschnittsfläche des Rauchschaehtes 2.
Durch die Führungskanäle 5 des Unter satzes eintretende Seitenwinde erzeugen Luft strömungen in Richtung der Führungskanäle 1.0 und durch letztere hindurch, wobei sie die Kammer 8 durchfliessen müssen und eine Saugwirkung auf den Rauchschacht ausüben.
Selbst senkrecht auftreffende Fallwinde ver mögen bei Schornsteinen, deren Austrittsöff nung 9 unter der Firsthöhe des Daches lie gen, nach durchgeführten Messungen keine Stauwirkungen zu erzeugen, denn es konnte unter den genannten Bedingungen fest gestellt werden, dass die durch die Führungs kanäle 10 in Richtung auf die Führungs kanäle 5 fliessenden Luftströmungen eine ausreichende Saugwirkung auf den Rauch- schacht bei ihrem Durchgang dureh die Kammer 8 auszuüben vermögen.
Beim gezeiehneten Ausführungsbeispiel weist der Rauchschacht des Schornsteines eine quadratische Quersehnittsfläehe auf, ebenso besitzen Untersatz 3 und Aufsatzelement qua dratische Ein- und Austrittsöffnungen. Es könnten naturgemäss auch andere Quer- sehnittsformen, beispielsweise rechteckför- mige oder kreisförmige esw., vorgesehen sein. Der Schornsteinaufsatz kann aus einem be liebigen Baustoff, wie Beton, Eisen usw., her gestellt sein.
Claims (1)
- PATENTAN SPRL Cfl Schornsteinaufsatz mit einem seitliche Luftführungskanäle aufweisenden Untersatz, dadureh gekennzeichnet, dass über dem Unter satz ein Absehlüsselenient mit einem düsen artig wirkenden, innerhalb eines Mantels lie genden Einsatzkörper angeordnet ist, dessen Eintrittsöffnung mindestens angenähert.die selbe Quersehnittsfläeliewie der Rauehseliaeht aufweist und von der Austrittsöffnung des Untersatzes zwecks Bildung einer Kammer distanziert ist, während die Austrittsöffnung des Einsatzkörpers eine Querschnittsfläche besitzt, die einen Brechteil derjenigen des Rauclischaehtes beträgt, ferner dass zwiselien dem Einsatzkörper und dein den letzteren um- seliliessenden Mantel weitere mit der über dem Rauehschacht liegenden Kammer ver bundene,in der Verlängerung der Kanäle des Untersatzes liegende Kanäle vorgesehen sind, das Ganze derart., dass die gesamte Austritts querschnittsfläelie des Aufsatzes mindestens angenähert gleich ist, der Quersclinittsfläehe des Rauehkanals und eine Drosselung der Rauchsäule im Schornsteinaufsatz vermieden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH276965T | 1949-11-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH276965A true CH276965A (de) | 1951-08-15 |
Family
ID=4481003
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH276965D CH276965A (de) | 1949-11-02 | 1949-11-02 | Schornsteinaufsatz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH276965A (de) |
-
1949
- 1949-11-02 CH CH276965D patent/CH276965A/de unknown
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