CH243576A - Kämmaschine für Textilfasern. - Google Patents
Kämmaschine für Textilfasern.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
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Description
Kämmaschine für Textilfasern. In Kämmaschinen für Textilfasern, Sy stem Nasmith, ist es bekannt, den Vorstech- kamm dadurch zu verschwenken, dass der Arm des Vorsteehkammes mit einem auf einer getrennten Welle, der Vorstechkamm- welle, sitzenden Arm oder Hebel verbunden wird, wobei Mittel vorgesehen sind, um dieser Welle eine hin- und hergehende Drehbewe gung zu erteilen.
Die Zangenwelle und die Vorstechkammwelle schwingen im gleichen Takt hin und her, jedoch ist es nicht not wendig, dass sie die gleiche Amplitude, das heisst den gleichen Schwingbereich haben; es ist vielmehr wünschenswert, dass die Ampli tude oder der Schwingbereich des Vorstech- kammes variiert werden kann, um den ver schiedenen Fasert-,ipen, mit denen man es zu tun hat, angepasst werden zu können. Durch -die vorliegende Erfindung soll dieses Ziel er reicht werden.
Erfindungsgegenstand ist eine Kämmaschine für Textilfasern mit einer zum Antrieb des Vorstechkammes dienenden Welle, der von einer Vorrichtung eine hin- und her gehende Drehbewegung erteilt wird, und die sich dadurch kennzeichnet, dass !furch Ver stellen der Vorrichtung das Ausmass der der Vorstechkammwelle übermittelten Schwing bewegung einstellbar ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes veranschaulicht. Die nicht dargestell ten und näher erläuterten Teile sind an sich bekannt.
Fig. 1 ist eine Seitenansicht der ersten Ausführungsform; Fig. 2 ist eine ähnliche Ansicht der zwei ten Ausführungsform und Fig. 3 der dritten Ausführungsform;
In der Ausführungsform gemäss Fig. 1 ist 3 der Arm des Vorstechkammes, der auf einem Stift 4 der auf der Vorstechkammwelle <I>T</I> sitzenden Kurbel 5 gelagert ist. W ist die Zangenwelle der Maschine und 6 eine Schiebe stange, die an einem Ende eine nach oben ab gebogene Verlängerung 7 aufweist, in der ein Bogenschlitz 8 vorgesehen ist.
Auf der Vor- stechkammwelle T ist der Arm 9 angeordnet, in dessen freiem Ende ein Drehteil 10 ge- lagert ist, durch den hindurch sich die zu Ein stellzwecken dienende Stange 11 erstreckt. Das andere Ende dieser Stange 11 ist dreh bar auf dem vorstehenden Ende eines Stiftes 12 gelagert, der in den Bogenschlitz 8 ein greift und in diesem verstellt werden kann. Dieser Stift 12 ist am Ende mit einem Ge winde versehen und trägt dort eine Mutter, mittels welcher er in irgendeiner Lage im Schlitz gesichert werden kann.
Der Krüm- mungsmittelpunkt des Bogenschlitzes 8 fällt in die am andern Ende der Einstellstange 11 auf dem Drehteil 10 vorgesehene Drehachse der Stange 11, wenn der Vorstechkamm seine vorderste Stellung einnimmt. Wenn die Teile die in Fig. 1 gezeigte Stellung einneh men, nimmt der von der Welle T angetrie bene Vorstechkamm seine vorderste Stellung ein, und man erkennt, dass dann der Bolzen 12 im Schlitz 8 verstellt werden kann, ohne dabei die Lage des Vorstechkammes selbst zu beeinträchtigen.
Wenn die Schwingampli tude des Vorstechkammes geändert werden soll, wird der Bolzen 12 im Schlitz 8 ver stellt, wenn sich der Vorstechkamm in der in Fig. 1 dargestellten Ruhelage befindet. Durch die Verstellung des Bolzens 12 lässt sich also die Weglänge des Vorstechkammes verändern, ohne dass die übrigen Teile be- sinflusst werden.
Die Stange 11 ist mit Ein- stellmuttern 13 versehen, so dass die Welle T und andere mit dem Vorstechkamm verbun dene Teile gleichzeitig eingestellt werden können.
Der oben beschriebene Mechanismus ist ebenfalls auf der andern Seite der Maschine vorgesehen.
In Fig. 2 ist der oben beschriebene 'Me chanismus zwecks Anpassung an eine andere Kämmaschine etwas abgeändert. 14 ist hier der Vorstechkammträger und T die Vorstech- kammwelle. C ist der Kämmzylinder und D die Abreisswalze. Der dreiarmige Hebel 15 schwingt wie üblich auf dem Zapfen 16;
an seinem obern Arm ist in 17 das eine Ende einer Einstellstange 18 aasgelenkt, deren an deres Ende drehbar auf dem seitlich vorste henden Ende des Stiftes 19 gelagert ist, der in den im Arm 21 in dessen Längsrichtung verlaufenden Bogenschlitz 20 eingreift, um so, ähnlich wie oben bereits erläutert, nach Bedarf in diesem Schlitz verstellt und mit tels einer Mutter gesichert werden zu können, wobei die Stange 18 um den Zapfen 17 als Zentrum bewegt wird, der, wenn der Vor- stechkamm seine vorderste Lage einnimmt, gleichzeitig auch den Krümmungsmittel- punkt des Bogenschlitzes 20 bildet.
Der Arm 21 sitzt auf der Vorstechkammwelle T und bildet zusammen mit der Stange 18 und dem Hebel 15 die Mittel zum Hin- und Herschwin- gen dieser Welle in einem Ausmass, das mit tels des Stiftes 19 im Schlitz 20 reguliert werden kann. Hieraus ergibt sich, dass die Grösse des Weges des Kammes reguliert wer den kann, ohne dabei die vorderste Lage des Vorstechkammes 14 im Kopfe der Maschine zn beeinflussen. Die Schwingamplitude wird dabei entsprechend der Distanz, um die der Stift 19 gegen die Welle T oder von dieser weg bewegt wird, eingestellt.
Auf der Welle T sitzt der Arm 22, an welchem das Ende einer Verbindungsstange 23 angelenkt ist, die die Gabel 24 trägt, in welche der Stift 25 am Vorstechkammträger 14 eingreift. Die ein stellbare Bewegung wird auf diese Weise dem Vorstechkamm übermittelt.
In Fig. 3 ist ein Mechanismus gezeigt, in welchem die Schwingbewegung der Vorstech- kammwelle T, anstatt durch Vermittlung des Schwinghebels 15, wie in Fig. 2, direkt von der üblichen Zangenantriebswelle W abge leitet wird. Auf dieser letzteren sitzt der Arm 26 mit einem Bogenschlitz 27, in den ein auf der Einstellstange 29 vorgesehener Stift 28 eingreift, der wiederum mittels einer Mutter in seiner Einstellage im Schlitz 27 gesichert werden kann. Das andere Ende der Stange ist, wie gezeigt, am Arm 30 aasge lenkt, der auf der Vorstechkammwelle T sitzt.
Wie in den andern Ausführungen, bil det wiederum der den Arm 30 und die Stange 29 verbindende Zapfen den Krümmungsmit- telpunkt des Bogenschlitzes 27, wenn der Vorstechkammträger mit dem Vorstechkamm seine vorderste Stellung einnimmt. Eine Ver- stellung des Stiftes 28 im Bogenschlitz 27 gegen die Welle W hin oder von dieser weg verursacht die gewünschte Änderung im Aus mass der von der hin- und herschwingenden Zangenwelle<I>W</I> der Vorstechkammwelle <I>T</I> übermittelten Schwingbewegung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: gämmaschine für Textilfasern, mit einer zum Antrieb des Vorstechkammes dienenden Welle, welcher von einer Vorrichtung eine hin- und hergehende Drehbewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, dass durch Ver stellen der Vorrichtung das Ausmass der der Vorstechkammwelle übermittelten Schwing bewegung einstellbar ist.UNTERANSPRüCHE 1. gämmaschine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine zwischen der Vor- stechkammwelle (T) und der Vorrichtung ein geschaltete Einstellstange (11), deren eines Ende ein Glied (12) trägt, das in einen Bo genschlitz (8) eingreift, dessen Krümmungs- mittelpunkt, wenn der Vorstechkamm seine vorderste Lage einnimmt, in eine am andern Ende der Einstellstange vorgesehene Dreh achse dieser letzteren fällt.2. gämmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Schiebestange (6) aufweist, in deren einem Ende ein Bogenschlitz (8) vorgesehen ist, und dass auf der Vorstechkammwelle (T) ein Arm (9) angeordnet ist, an dem das eine Ende einer Einstellstange (11) aasgelenkt ist, deren anderes Ende ein Glied (12) trägt, das verstellbar in den Bogenschlitz eingreift.3. gämmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung einen drehbar gelagerten Schwinghebel (15) aufweist, und dass auf der Vorstechkamm- welle ein Arm (21) angeordnet ist mit einem in der Längsrichtung des letzteren verlaufen den Bogenschlitz (20), und dass das eine Ende einer Einstellstange (18) am Schwing bebel (15) aasgelenkt ist, während das andere Ende ein Glied (19) trägt, das in den Bogen schlitz (20) eingreift und in diesem gegen die Vorstechkammwelle (T) hin und von dieser weg verstellt werden kann.4. gämmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine schwin gende Zangenwelle (W) einen Arm (26) mit einem Bogenschlitz (27) trägt, in den ein Glied (28) am einen Ende einer Einstell stange (29) verstellbar eingreift, während das andere Ende der Einstellstange an einem Arm (30) auf der Vorstechkammwelle aasge lenkt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH243576T | 1942-10-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH243576A true CH243576A (de) | 1946-07-31 |
Family
ID=4463672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243576D CH243576A (de) | 1942-10-14 | 1942-10-14 | Kämmaschine für Textilfasern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH243576A (de) |
-
1942
- 1942-10-14 CH CH243576D patent/CH243576A/de unknown
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