CH243754A - Faltschachtel für Käse. - Google Patents
Faltschachtel für Käse.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D5/00—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
- B65D5/02—Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper by folding or erecting a single blank to form a tubular body with or without subsequent folding operations, or the addition of separate elements, to close the ends of the body
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Description
Faltschachtel für käse.
Man kennt Faltschachteln für Käse von vieleckiger Form, bei denen die vom Bodenrand aufstehenden Seitenwände mittels Zungen zusammengehalten werden, die zum Zu sammen- bezw. Aufrechthalten der Seitenwände in dafür vorgesehene Aussparungen derselben gesteckt werden. Solche Schachteln sind unschön, und ihre Herstellung ist zeitraubend.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine aus zwei ineinanderschiebbaren, einen Unterteil und einen Deckelteil bildenden Hälften bestehende, vieleckige Form besitzende Faltschachtel für Käse von vieleckiger Form, bei welcher im gefalteten Zustand mit dem Umriss des Bodenvieleckes jeder Schachtelhälfte mittels Biegefälzen zusammenhängende, wenigstens annähernd rechteckige Teile Sei tenwandEeile der betreffenden Schachtelhälfte bilden.
Das Charakteristische der Erfindung liegt darin, dass einer der genannten Seitenwandteile jeder Schachtelhälfte durch einen doppelt so hoben Zuschnitteil wie die andern Seitenwandteile gebildet ist, an welchen Teil sich an einer Schmalseite ein sich über die gesamte Länge der andern Seitenwandteile zusammen zu erstrecken vermögender Streifen von gleicher Höhe wie jener Teil anschliesst, welcher Streifen in der Mitte mit einem längslaufenden Biegefalz versehen und mittels querlaufender Biegefälze in Felder von ungefähr gleicher Grösse wie die"andern" Seitenwandteile und einen Endlappen eingeteilt ist, und welcher Streifen an dem dem genannten Zuschnitteil zugekehrten Ende neben der dem Bodenfeld abgewandten Partie dieses Zuschnitteils bis auf den längslaufenden Biegefalz eingeschnitten ist, das Ganze derart,
dass bei vom Bodenfeld aufgebogenen Seitenwandteilen der genannte Streifen um die ,,andern" Seitenwandteile herumgelegt und seine obern Felder einwärts auf die Innenseite dieser Seitenwandteile umgelegt werden können und dann die obere Hälfte des höheren Seitenwandteils auf die Innenseite der andern Hälfte dieses Teils umgelegt werden kann.
Die beigefügte Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Fig. 1 stellt ein ausgestanztes Pappstück dar, das zur Bildung des untern und obern Teils einer erfindungsgemässen Schachtel dient, und Fig. 2 zeigt den fertigen Unterteil der Schachtel in Perspektive gesehen.
Die Bodenplatte 1 des Schachtelunter oder -oberteils hat die Umrissform eines halbkreisförmigen Vieleckes mit fünf im Ealb- kreis angeordneten kurzen Seiten und einer langen Seite 7. An die kurzen Seiten der Bodenplatte 1 schliesst sich mit Biegefalzen je ein angenähert rechteckiger Lappen 2, 3, 4, 5 bezw. 6 an. Jeder derselben ist an den freien Ecken abgerundet und ist etwas weniger hoch als die Schachtel selbst. An der langen Seitenkante 7 schliessen sich nacheinander zwei gerade rechteckige Felder 7a und 12 und ein vieleckiges Feld 15 von der gleichen Form wie die Platte 1 an. An der einen Schmalseite des Feldes 7a ist ein langer, in zwei Reihen Felder 6a, 6a', 5a, 5a', 4a, 4a', 3a, 3a', 2a, 2a' und in ein Einzelfeld 9 unterteilter Streifen angeschlossen.
Die Felderpaare sind durch einen längslaufenden Falz 8 in der Mitte dieses Streifens und durch querlaufende Fälze gegeneinander abgegrenzt und haben ungefähr die Grösse der Felder 2... 6.
Das Endfeld 9 dient als Abschluss organ und ist mit einer schrägen Längskante 10 versehen. Der genannte Streifen hat die gleiche Höhe wie der aus den Feldern 7a und 12 bestehende Zuschnitteil, und dieser ist doppelt so hoch wie die Lappen 2 bis 6.
Die Felder 12 und 6a' sind durch einen bis auf den Falz 8 reichenden Einschnitt 11 im Teil 6a'voneinander getrennt, so dass die Felder 6a'... 2a' um den Längsfalz 8 auf die Lappen 6... 2 umgelegt werden können.
Die querlaufenden Fälze zwischen den Feldern 2ai6a' sind mit am untern Teil keilförmig ausgeweiteten Einschnitten 14 versehen, die das Umlegen der einzelnen Felder erleichtern. Die Bildung des Schachtelunterteils mit dem beschriebenen Kartonstück erfolgt in der Weise, dass zuerst die Lappen 2-6 und das Feld 7. im rechten Winkel zu der Bodenplatte aufgebogen werden, dann legt man den Streifen mit den Feldern 6a...
2. aussen an die Felder 6... 2, biegt die Felder Ga'-... 2a' auf die Innenseite der Lappen 6... 9 um, klappt das Feld 12 auf die Innenseite des Feldes 7a und legt das Feld 15 auf das Bodenfeld 1, wodurch die Felder cd... 2.' an den Lappen 6... 2 anliegend gehalten sind; schliesslich wird das Endfeld 9 auf die Aussenseite des Feldes 7a umgebogen und angeklebt. Der untere Schachtelteil ist nun fertig und kann sich selbst in Form halten; am Umfang weist die Schachtel auf der Aussenseite mit Ausnahme beim Lappen 9 keine Fugen auf.
In genau gleicher Weise, aber in etwas grösseren Abmessungen wird der als Deckel dienende Oberteil hergestellt. welcher über den Schachtelunterteil geschoben wird. Wie durch die gestrichelte Linie 13 angedeutet, kann in den Seitenwandfeldern 4a, 4.' ein Ausschnitt 13 angebracht sein welcher zum Öffnen der Schachtel das Fassen des Schach teluntcrteils erleichtert.
Die Schachtel kann auch eine andere als die dargestellte Vieleckform erhalten, ohne dass man von der Idee die der Erfindung zugrunde liegt, abweicht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Aus zwei ineinanderverschiebbaren, einen Unterteil und einen Deckelteil bildenden Hälften bestehende, vieleckige Form besitzende Faltsehachtel fiir Käse, bei welcher im gefalteten Zustand mit den Umriss kauten des Bodenvieleckes jeder Schachtelhälfte mittels Biegefälzen zusammenhängende, wenigstens annähernd rechteckige im rechten Winkel zu dem Boden stehende Teile Seitenwandteile der betreffenden Schachtelhälfte bilden, dadurch gekennzeichnet, dass eine der genannten Seitenwandteile jeder Schachtelhälfte durch einen doppelt so hohen Zuschnitteil wie die andern Seitenwandteile gebildet ist,an welchen Teil sich an einer Schmalseite ein sich iiber die gesamte Länge der andern Seitenwandteile zusammen zu erstrecken vermögen der Streifen von gleicher Höhe wie jener Teil anschliesst, welcher Streifen in der Mitte mit einem längslaufenden Biegefalz versehen und mittels querlaufender Biegefaize in Felder von ungefähr gleicher Grösse wie die "andern"Seitenwandteile und einen Endlappen eingeteilt ist, und welcher Streifen an dem dem genannten Zuschnitteil zugekehrten Ende neben der dem.Bodenfeld abgewandten Partie dieses Zuschnitteils bis auf den längslaufenden Biegefalz eingeschnitten ist, das Ganze derart, dass bei vom Bodenfeld aufgebogenen Seitenwandteilen der genannte Streifen um die ,,andern" Seitenwandteile herumgelegt und seine obern Felder einwärts auf die Innenseite dieser Seitenwandteile umgelegt werden können, und dann die obere Hälfte des höheren Seitenwandteils auf die Innenseite der andern Hälfte dieses Teils umgelegt werden kann.UNTERANSPRORE: 1. Faltschachtel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Ecken der die ,,andern" Seitenwandteile bildenden Lappen (2-6) abgerundet sind.2. Faltschachtel nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenwandfelder des Streifens durch keilförmig ausgeweitete Einschnitte teilweise voneinander getrennt sind.3. Faltschachtel nach Unteranspruch 2, von halbkreisförmiger Umrissform, dadurch gekennzeichnet, dass an die vom Bodenfeld abgewandte Hälfte des höheren längeren und geraden Seitenwandteils ein Vieleckteil (15) angeschlossen ist, welcher von derselben Form und Grösse wie das Bodenfeld und ein Spiegelbild von diesem ist, und welcher Vieleckteil in der fertigen Schachtelhälfte einen zweiten Boden bilden und mit seinen freien Umrisskanten an den innern Seitenwänden des Streifens anliegen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH243754T | 1945-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH243754A true CH243754A (de) | 1946-07-31 |
Family
ID=4463792
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH243754D CH243754A (de) | 1945-01-15 | 1945-01-15 | Faltschachtel für Käse. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH243754A (de) |
-
1945
- 1945-01-15 CH CH243754D patent/CH243754A/de unknown
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