CH243878A - Verhüttungsverfahren für Eisenerz. - Google Patents

Verhüttungsverfahren für Eisenerz.

Info

Publication number
CH243878A
CH243878A CH243878DA CH243878A CH 243878 A CH243878 A CH 243878A CH 243878D A CH243878D A CH 243878DA CH 243878 A CH243878 A CH 243878A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
iron
ore
smelting process
carbon
iron ore
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gallusser Hans Ing Dr
Original Assignee
Gallusser Hans Ing Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gallusser Hans Ing Dr filed Critical Gallusser Hans Ing Dr
Publication of CH243878A publication Critical patent/CH243878A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/14Multi-stage processes processes carried out in different vessels or furnaces
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B13/00Making spongy iron or liquid steel, by direct processes
    • C21B13/12Making spongy iron or liquid steel, by direct processes in electric furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


      Verhüttungsverfahren    für Eisenerz.    Es ist     bekannt,    dass der Kohlenstoffgehalt  im Eisen     dessen        Magnetisierbarkeit    verrin  gert und die     Hysteresisverluste    erhöht. Durch  Versuche wurde festgestellt, dass gerade die  ersten     Zehntel        Promill        Kohlenstoffgehalt    den  grössten Einfloss auf die     Magnetisierung    und  die     Ilysteresisverluste    ausüben.

   Man hat auch       konstatiert,    dass wenn einmal der Kohlen  stoff im Eisen vorhanden ist, es ausserordent  lich schwierig ist, ihn daraus in dem Masse  zu entfernen,     wie    dies für ein     Eisen    von  hoher     Magnetisierbarkeit    notwendig ist. Diese  Schwierigkeiten     suchte    man bisher dadurch  zu     überwinden,    dass man das Eisen zunächst  in Eisenchlorid überführte und dieses dann  durch     Elektrolyse    zersetzte.  



  Dieses Verfahren ist aber sehr teuer und  die Verwendung von Chlor erschwert den  Betrieb.  



  Gemäss vorliegender     Erfindung    werden  die vorerwähnten     Übelstände        behoben.    Zur  Erzeugung von     kohlentoffreinem    Eisen  geht man dabei direkt von Eisenerz aus,    welches bekanntlich absolut keine     Kohle     enthält.  



  Im folgenden     wird    ein     Ausführungsbei-          spiel    des Verfahrens gemäss der     Erfindung     erläutert.  



  Das auf ungefähr 1 mm Korngrösse zer  kleinerte Erz wird zunächst geröstet, um die  Feuchtigkeit,     das    gebundene Wasser und die  Kohlensäure aus dem Erz zu entfernen. Um  zu     vermeiden,    dass während der     Röstung     Kohle     ins        Eisen    übergeht, muss die     Röstung     ohne Kohle oder     Kohlengase    erfolgen. Sie  wird in einem elektrischen     Induktionsofen     durchgeführt, z. B. in einem solchen der  Art, wie er in den Patenten Nr.<B>199537</B> und  203941 beschrieben ist.

   Das Austreiben der       Kohlensäure    aus den     Kalkbegleitern    des  Erzes erfordert bei     Atmosphärendruck        min-          destens    1000  C. Man     kann    diese Tempera  tur herabsetzen, wenn die Gase unter Unter  druck durch     eine    Vakuumpumpe     abgesaugt     werden, weil durch     Senkung    des äussern  Druckes die Kohlensäure schon bei einer tie-           feren    Temperatur entweicht.

   Die     IHerab-          setzung    der Temperatur hat den Vorteil, dass  die Gefahr des     Sintern    des Erzes     beseitigt          wird,    was für die nachfolgende Reduktion  von     Wichtigkeit    ist.  



  Nachdem das Erz auf diese     Weise    ge  röstet ist, wird es einem andern gleicharti  gen Ofen übergeben, in welchen reiner  Wasserstoff eingeleitet wird. Durch elek  trische Erhitzung des gerösteten Erzes und  des Wasserstoffes auf die günstigste     Reduk-          tionstemperatur    wird das Eisenoxyd zu reinem  Eisen reduziert,     das.    keinen     Kohlenstoff    ent  hält, weil es weder mit     Kohle    noch mit       Kohlengasen    in Berührung     gekommen    ist.

    Durch     magnetische    Scheidung werden alle  Bestandteile, die kein Eisen enthalten, abge  schieden und das     Eisenkonzentrat        in    einem       Hochfrequenzofen    eingeschmolzen.  



  Dieses     Eisen    wird, da es absolut keinen       Kohlenstoff    enthält, die höchsten magneti  schen Eigenschaften besitzen, die mit Eisen,  das aus kohlenstoffhaltigem     Roheisen    her-    gestellt     wird,    niemals erreicht werden können,  weil es nicht möglich ist, den Kohlenstoff,  wenn er einmal im Eisen vorhanden ist, voll  ständig zu entfernen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCII Verhüttungsverfahren für Eisenerz, da durch gekennzeichnet, dass man das zerklei nerte Erz in einem Induktionsofen röstet, in einem andern solchen mit Wasserstoff redu ziert, das reduzierte Erz durch magnetische Scheidung anreichert und in einem Hoch- frequenzofeneinschmilzt,wodurch ein kohlen- stofffreies Eisen erhalten wird. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass beim Rösten die Gase, zwecks Herabsetzung der Rösttempe- ratur, durch eine Vakuumpumpe abgezogen werden.
CH243878D 1942-02-05 1942-02-05 Verhüttungsverfahren für Eisenerz. CH243878A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH243878T 1942-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH243878A true CH243878A (de) 1946-08-15

Family

ID=4463874

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH243878D CH243878A (de) 1942-02-05 1942-02-05 Verhüttungsverfahren für Eisenerz.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH243878A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083840B (de) * 1952-12-13 1960-06-23 Friedrich Kocks Dr Ing Vorrichtung zum Reduzieren von Eisenoxyden, vornehmlich von Eisenerzen unter hohem Druck, in einem rohr-foermigen, induktiv beheizten Behaelter

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1083840B (de) * 1952-12-13 1960-06-23 Friedrich Kocks Dr Ing Vorrichtung zum Reduzieren von Eisenoxyden, vornehmlich von Eisenerzen unter hohem Druck, in einem rohr-foermigen, induktiv beheizten Behaelter

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CN109207740A (zh) 高钙高磷钒渣的提钒方法
CN107098365B (zh) 一种从锂云母矿中提取碳酸锂的方法
ES403089A1 (es) Procedimiento para la obtencion de niquel de elevada pure- za.
CH243878A (de) Verhüttungsverfahren für Eisenerz.
US2238437A (en) Process for recovering indium
DE2757068B2 (de) Verfahren zur Gewinnung von Gallium unter Aufbereitung von Aluminatlösungen aus dem Aufschluß von Nephelin o.a. minderwertigen aluminiumhaltigen Erzen
DE610098C (de) Verfahren zur Herstellung von Bariumoxyd
DE615226C (de) Verfahren zur Herstellung von eisenarmen, titanreichen Alkali-Erdalkalititanaten
DE536549C (de) Herstellung von reinem Zirkonoxyd aus Zirkonsilikat
AT230266B (de) Verfahren zur Herstellung von selbstzerfallendem Dikalziumsilikatklinker oder von Materialien, die Dikalziumsilikat enthalten
DE2004878B2 (de) Verfahren zur Anreicherung des Titanoxidgehaltes in Titanerzen
DE1116693B (de) Verfahren zum Aufbereiten von Eisenerz
AT165055B (de) Verfahren zur Herstellung von Tantal und/oder Niob enthaltenden ?rolegierungen aus Mineralien, metallurgischen Nebenprodukten oder ähnlichen Stoffen, welche Tantal und/oder Niob in Form ihrer Oxyde enthalten
DE174698C (de)
AT160559B (de) Verfahren zur Gewinnung von Berylliumverbindungen aus natürlich vorkommenden Erzen.
AT9138B (de) Verfahren zur Reinigung einer Strontian-Zuckermaische.
DE859005C (de) Verfahren zur Herstellung von Tonerde
DE662969C (de) Verfahren zur Verwertung von tonerde- und kieselsaeurereichen Hochofenschlacken
DE727826C (de) Verfahren zur Gewinnung von Eisen oder anderen Metallen
GB272246A (en) Improved process for the electrolytic extraction of pure aluminium from crude aluminium, alloys and the like
DE1130798B (de) Verfahren zur Herstellung von Uranmonocarbid
DE935429C (de) Verfahren zum Aufschluss von kieselsaeurereichen Tonen
AT229048B (de) Verfahren zum Aufschließen von Mineralien
DE930869C (de) Verfahren zur Reinigung von Tonerde
DE607432C (de) Hochofenbetriebsverfahren mit gleichzeitiger Portlandzementerzeugung