CH244046A - Verfahren zur Herstellung von Chlordioxyd. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Chlordioxyd.

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CH244046A
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Aktiebolag Mo Och Domsjo
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Mo Och Domsjoe Ab
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    • C01B11/00Oxides or oxyacids of halogens; Salts thereof
    • C01B11/02Oxides of chlorine
    • C01B11/022Chlorine dioxide (ClO2)
    • C01B11/023Preparation from chlorites or chlorates

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Description


  Verfahren zur Herstellung von Chlordioxyd.    Die Erfindung bezieht sich auf ein im  Verhältnis zu den     bekannten    Verfahren in  technischer Hinsicht einfach durchführbares  und wirtschaftlich vorteilhaftes Verfahren  zur Herstellung von Chlordioxyd durch Um  setzung eines Metallchlorats, z. B. Natrium  chlorat, mit einem gasförmigen Reduktions  mittel, z. B. Schwefeldioxyd.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass das gasförmige  Reduktionsmittel einer mit einer starken  Sauerstoffsäure angesäuerten, in bezug auf  freie Säure mindestens 2normaligen, wässri  gen Lösung des Chlorats zugeführt wird. Bei  einer zweckmässigen Durchführungsform  dieses Verfahrens wird das gasförmige Re  duktionsmittel in Mischung mit einem indif  ferenten Gas, z. B. Luft oder Stickstoff, in  geeigneter Verdünnung, z. B. in einer Kon  zentration von 5-10 Volumenprozent der  Gasmenge, zugeführt.  



  Mit Hilfe des Verfahrens nach der Erfin  dung erhält man ein praktisch chlorfreies    Chlordioxyd (0-5 Vol. C12 auf 100 Vol.  C102) in (auf die verbrauchte Chloratmenge  gerechnet) hoher Ausbeute. Bei richtiger  Durchführung des Verfahrens beträgt die  Ausbeute an Chlordioxyd somit mindestens  90 % der theoretisch möglichen.  



  Es ist bereits vorgeschlagen worden (ame  rikanisches Patent Nr. 2089913), Chlordioxyd  (in Mischung mit Chlor) durch Reduktion  einer     wässrigen    Lösung eines Metallchlorats  mit     Schwefeldioxyd    herzustellen. Hierbei  wurden Gasmischungen von     C102    und<B>Cl,</B> er  halten, in denen das Verhältnis C102 :     CL     5-10 : 1 betrug.

   Dieses Verfahren weist im  Vergleich mit andern bekannten Verfahren  zur Herstellung von Chlordioxyd gewisse       technische    Vorteile auf, die jedoch den wirt  schaftlichen Verlust nicht aufwiegen kön  nen, der dadurch entsteht, dass die Ausbeute  an Chlordioxyd niedrig ist.     Bestimmte          Zahlen    für die Ausbeute sind in der amerika  nischen Patentschrift zwar nicht angegeben,  aber aus einem     Ausführungsbeispiel    ergibt      sich, dass die Chlordioxydausbeute nur etwa  60% der Menge des verbrauchten Chlorats  entspricht, was auch durch vorgenommene  Versuche bestätigt wurde.  



  Die Ursache für die niedrige Ausbeute an  Chlordioxyd bei diesem Verfahren liegt, wie  vom Erfinder durchgeführte Versuche ge-    zeigt haben, in erster Linie darin, dass ein  grosser Teil des in die Chloratlösung einge  führten Schwefeldioxyds zur Bildung von  Chlorid und freier Schwefelsäure verbraucht  wird, wodurch grosse Chloratverluste ent  stehen. Diese vollständige Reduktion des  Chlorats zu Chlorid verläuft nach der Formel  
EMI0002.0001     
  
    NaC103 <SEP> + <SEP> 3 <SEP> S02 <SEP> + <SEP> 3 <SEP> H2:,0 <SEP> -> <SEP> NaC1I <SEP> +- <SEP> 3 <SEP> H2S04,       Die Reaktion erfolgt mit einer bedeuten  den     Wärmeentwicklung    durch die Oxydation  des Schwefeldioxyds zu Schwefelsäure.

   Erst       nachdem    eine gewisse Säurekonzentration in    der Reaktionslösung erhalten ist, tritt eine       Entwicklung    von Chlordioxyd mit allmählich  steigender Geschwindigkeit ein gemäss der  Reaktionsformel  
EMI0002.0005     
  
    2 <SEP> NaC103 <SEP> + <SEP> S02 <SEP> # <SEP> C102 <SEP> + <SEP> Na2SO4       Der Prozess hat einen ausgeprägten auto  katalytischen Verlauf, das heisst er beschleu  nigt sich selbst, und die     C102-Entwicklungs-          geschwindigkeit    erreicht nach einer gewissen  Reaktionszeit ein Maximum, auf dem sie sich  während einiger Zeit relativ konstant hält,    um dann gegen das Ende des Prozesses  schnell zu sinken.  



  Durch     Umsetzung    des Schwefeldioxyds  mit dem in der Lösung vorhandenen Chlor  dioxyd, die gemäss der Reaktionsformel:  
EMI0002.0009     
  
    2 <SEP> C102 <SEP> + <SEP> 5 <SEP> SO2 <SEP> + <SEP> 6 <SEP> H120 <SEP> # <SEP> 2 <SEP> HCl <SEP> + <SEP> 5 <SEP> H2SO4       verlaufend gedacht werden kann, wird wie  derum eine gewisse Menge Schwefelsäure und  Chlorid gebildet, wodurch unvermeidliche  Verluste entstehen. Diese sind jedoch, soweit  sich nach allem urteilen lädt, von geringerem  Ausmass als die, die durch eine vollständige    Reduktion des Chlorats zu Chlorid verursacht  werden.  



  Infolge der allmählichen Erhöhung der  Konzentrationen der Chlorid- und Wasser  stoffionen während des Prozesses werden  Voraussetzungen für eine     Chlorentwicklung     gemäss der schematischen Reaktionsformel:  
EMI0002.0011     
  
    C103 <SEP> + <SEP> 5 <SEP> Cl- <SEP> + <SEP> 6 <SEP> H+ <SEP> # <SEP> 3 <SEP> C12 <SEP> + <SEP> 3 <SEP> H20       geschaffen. Diese Formel soll natürlich nur       stöchiometrisch    diejenigen Bruttoverhältnisse  von Chlorat-, Chlorid- und Wasserstoffionen  angeben, die die Chlorentwicklung bedingen,  und erhebt keinen Anspruch auf genaue Wie  dergabe des wirklichen Reaktionsmechanis-    Mus, in dem mit grosser Wahrscheinlichkeit  gewisse unstabile Zwischenprodukte, z. B.

         HC10.    und     HC10,    eine wichtige Rolle spielen.  



       Schliesslieh    kann das gebildete Chlor vom  Schwefeldioxyd gemäss folgender Reaktions  formel  
EMI0002.0016     
  
    C12 <SEP> + <SEP> S0-2 <SEP> -I- <SEP> 2 <SEP> H20 <SEP> > <SEP> 2 <SEP> HCl <SEP> -E- <SEP> 1<B><I>U</I></B>01       reduziert werden, wobei neue Chlorid- und  Säuremengen entstehen.  



  Wie     aus    der     vorstehenden    Analyse des         Reaktionsverlaufes,    die sich auf eingehende  experimentelle Untersuchungen stützt, her  vorgeht, liegen bei Umsetzung von Schwefel-      dioxyd mit Chloratlösungen ausserordentlich  komplizierte Verhältnisse vor, und es finden  sieh viele Verlustquellen mit sich daraus er  gebender, niedriger Chlordioxydausbeute.  



  Gemäss der Erfindung, die auf obiger Er  kenntnis beruht, lassen sich diese Verluste  in sehr erheblichem Ausmass dadurch vermei  den, dass man die reagierende Chloratlösung  vor der Reaktion mit einer gewissen, aus  reichenden Menge Säure, z. B. Schwefelsäure,  mischt, so dass eine relativ hohe Säurekonzen  tration erhalten wird. Die zugesetzte Schwe  felsäuremenge darf nicht zu klein, aber auch  nicht zu gross sein, damit eine hohe Aus  beute an Chlordioxyd erhalten wird. Es hat  sich gezeigt, dass eine Schwefelsäurekonzen  tration von 8,5-4 Mol/Liter (7normalig bis  8normalig) in der fertig zubereiteten Reak  tionsmischung die besten Ergebnisse liefert;  das Verfahren ist jedoch natürlich nicht auf  diese Konzentration beschränkt. Die Chlorat  konzentration wird vorteilhaft so hoch wie  möglich, z. B. 8molekular oder etwas höher,  gehalten.  



  In der in eben genannter Weise stark an  gesäuerten Chloratlösung kann man sich das  Vorkommen freier Chlorsäure, HC103, denken.  



  Bei der Umsetzung des Schwefeldioxyds  mit der sauren Chloratlösung dürfte somit  eine primäre Reduktion der Chlorsäure zu  chloriger Säure, HC102, gemäss der Formel:  
EMI0003.0001     
  
    HC103 <SEP> + <SEP> S02 <SEP> f <SEP> H20 <SEP> # <SEP> HC102 <SEP> + <SEP> H2S04       eintreten.  Die primär gebildete, unstabile Verbin  dung HC102 reagiert indessen mit HClO3  sehr schnell unter Entwicklung von Chlor  dioxyd, C102, gemäss der Formel:  
EMI0003.0002     
  
    HC102 <SEP> + <SEP> HC103 <SEP> # <SEP> 2 <SEP> C102 <SEP> + <SEP> H20.

         Dadurch, dass die Chlöratlösung bereits  von Anfang an eine hohe     Säurekonzentration     besitzt, vermeidet man auch die erhebliche  Verzögerung in der Chlordioxydentwicklung,  die eintritt, wenn Schwefeldioxyd in eine  neutrale oder nur schwach saure Chlorat  lösung eingeleitet wird,     und    die durch eine  starke Chlorid- und Schweffelsäurebildung    mit dadurch verursachtem Chloratverlust ge  kennzeichnet ist.  



  Ein für den günstigen Verlauf des Pro  zesses wichtiger Faktor ist     weiterhin    die  Weise, in der das gasförmige Reduktions  mittel, z. B. das Schwefeldioxyd, der sauren  Chloratlösung zugeführt wird. Es hat sich  gezeigt, dass die Konzentration 10 Volumen  prozent<B>SO,</B> in     derindifferentenGasmischung     nicht übersteigen soll, und dass die günstigsten  Ergebnisse bei niedrigen     SO,-Gehalten,    z. B.  5 Volumenprozent, erhalten werden. Eine  gute Berührung     zwischen    dem einströmenden  Gas und der flüssigen Reaktionsmischung ist  auch von wesentlicher     Bedeutung    und wird  durch feine Verteilung des Gases und inten  sives Umrühren der Flüssigkeit am besten  erreicht.  



  Auf diese Weise ist es möglich, die Re  duktion des Chlorats zu Chlordioxyd mit  sehr guter Ausbeute durchzuführen und ein  fast chlorfreies Chlordioxyd zu erhalten, das  mit dem indifferenten Gas, z. B. Luft oder  Stickstoff, auf eine solche     Konzentration     verdünnt ist, dass eine Explosionsgefahr  nicht besteht.  



  Der Prozess verläuft unter den oben an  gegebenen Bedingungen bei sehr geringer       Wärmeentwicklung    und kann bei     ungefähr     gewöhnlicher Temperatur, z. B.     10-40 ,     zweckmässig 20-25  C, besonders vorteilhaft  durchgeführt werden. Infolgedessen brauchen  besondere Massnahmen für die     Erwärmung     oder Abkühlung der Reaktionslösung nicht  getroffen zu werden.

   Die     Reaktions-    und  damit die     Chlordioxydentwicklungsgeschwin-          digkeit    wird daher im wesentlichen von der  in der Zeiteinheit     in    verdünnter Form zuge  führten Menge des gasförmigen Reduktions  mittels geregelt, was eine ausserordentlich  bequeme und sichere     überwachung    des     Reak-          tionsverlaufes    ermöglicht.  



  Die Chlorbildung ist sehr unbedeutend   nur     4-5%    des Chlorats geht bei 90%iger       C102-Ausbeute    in Chlorid über und beruht  im wesentlichen auf einer     gewissen,    unver  meidlichen     Reduktion,    des     Qlilqrdioxyds    durch      Umsetzung mit dem Schwefeldioxyd, wie  oben angegeben wurde.  



  Als Folge der geringen     Chloridkonzen-          tration    in der Lösung wird auch die Chlor  entwicklung äusserst unbedeutend bei  einer Chlordioxydausbeute von 90%, gerech  net auf die verbrauchte Chloratmenge, ist in  dem entwickelten Gas das durchschnittliche  Volumenverhältnis C102 : C12 = 30 : 1 und  macht sich überhaupt kaum geltend, solange  die Chloratkonzentration verhältnismässig  hoch ist. Gemäss einer zweckmässigen Durch  führungsform des Verfahrens, deren Ziel die  Ausnutzung von in der Lösung nach der  Reaktion befindlichen Chemikalien, z. B.  Schwefelsäure und Natriumsulfat, ist, wird  die Säurekonzentration der Lösung nach der  Umsetzung z.

   B. durch Eindampfen und ge  gebenenfalls Zusatz einer weiteren gewissen  Menge Säure erhöht und die Lösung gekühlt,  wobei saures Natriumsulfat auskristallisiert.  Nachdem das letztgenannte Salz abgeschie  den ist, wird die Säurekonzentration der Lö  sung auf einen geeigneten Wert eingestellt,  worauf die Lösung zur Mischung mit frischer  Chloratlösung fertig ist und so in den Prozess  wieder eingeführt wird.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung  kann sowohl kontinuierlich wie auch peri  odisch durchgeführt werden. Die Berührung  zwischen der sauren Chloratlösung und dem  gasförmigen Reduktionsmittel kann auf ver  schiedene Weise hervorgerufen werden, z. B.  dadurch, dass man das fein verteilte Gas  durch die saure Chloratlösung, die durch me  chanisches Umrühren in kräftiger Bewegung  gehalten wird, hindurchführt.  



  In dem folgenden Beispiel sei weiter be  schrieben, wie man bei der Durchführung des  Verfahrens gemäss der Erfindung vorgeht.  



  Beispiel:  100 Milliliter 14,5normalige Schwefel  säure, die aus 4 Vol. konzentrierter H2S04  und 6 Vol. Wasser hergestellt ist, wurden  mit 100 Milliliter einer     46gewielitsprozenti-     gen, 65 g NaC103 enthaltenden Natrium  p hloratlösimg gemischt. Diese Mischung    wurde in ein Reaktionsgefäss gebracht, das  aus einem runden, mit drei Hälsen versehenen  Glaskolben mit einem Volumen von 0,5 Li  tern bestand. Durch den mittleren Hals  wurde ein mechanisch angetriebener     Um-          rührer    aus Glas eingeführt; durch die beiden  andern Hälse erfolgte die Zu- bezw. Ab  führung von Gas.  



  Ein gleichmässiger Strom Stickstoffgas mit  einer Geschwindigkeit von 40 Liter/Stunde  wurde mit einem Strom     Schwefeldioxyd    mit  einer Geschwindigkeit von 2 Liter/Stunde ge  mischt. Diese Gasmischung wurde bei Zim  mertemperatur in die saure Chloratlösung  eingeführt, wobei die Lösung die ganze Zeit  über sehr kräftig umgerührt wurde. Hierbei  wurden 37,7 g Chlordioxyd bei einer während  des grössten Teils der Versuchszeit praktisch  konstanten Konzentration von etwa 5 Volu  menprozent in dem abziehenden Stickstoff  gasstrom erhalten, was einer Ausbeute von  92 % entspricht. Das entwickelte Chlordioxyd  war während des     grössten    Teils des Prozesses  fast chlorfrei (C102 : Cl2 = 50 - 100), und  erst am Ende des Prozesses konnten nennens  werte Mengen Chlor nachgewiesen werden.  



  Nach vollständiger Entlüftung bei er  höhter Temperatur wurde die zurückbleibende  Reaktionslösung analysiert, wobei unter an  derem folgendes Ergebnis erhalten wurde:  Chloratkonzentration: 0       Chloridkonzentration:        O,Inormalig.     Säurekonzentration:     $,4normalig.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Chlor dioxyd durch Umsetzung eines Metallchlorats mit einem gasförmigen Reduktionsmittel, da durch gekennzeichnet, dass das gasförmige Reduktionsmittel einer mit einer starken Sauerstoffsäure angesäuerten, in bezug auf freie Säure mindestens 2normaligen, wässri- gen Lösung des Chlorats zugeführt wird. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, ge- kennzeichnet durch die Verwendung voi; Schwefeldioxyd als gasförmiges Reduktions mittel. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch die Verwendung von Na triumchlorat als Metallchlorat. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man für die An säuerung der Chloratlösung Schwefelsäure benutzt, die in solcher Menge zugesetzt wird, dass die Säurekonzentration in der erhaltenen Reaktionsmischung 6-9normalig ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gasförmige Reduktionsmittel in Mi schung mit einem indifferenten Gas zuge führt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von Luft als indiffe rentes Gas. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch die Verwendung von Stickstoff als in differentes Gas. 7. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4-5, dadurch ge kennzeichnet, dass das Reduktionsmittel in Mischung mit Luft, in einer Konzentration von 5-10 Volumenprozent der Gasmenge, zugeführt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das Reduktionsmittel in Mi schung mit Stickstoff, in einer Konzentration von 5-10 Volumenprozent der Gasmenge, zugeführt wird. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umsetzung bei einer Temperatur von 10-40 C durchgeführt wird. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-4, 6 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umsetzung bei einer Temperatur von 10-40 C durchgeführt wird. 11. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die verbrauchte Reaktionslösung nach Zusatz von Chlorat von neuem für die Umsetzung verwendet wird. 12. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der verbrauchten Reaktionslösung vor der erneuten Verwendung für die Umsetzung ausser Chlorat auch weitere Säure zugesetzt wird. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass aus der verbrauchten Reaktionslösung saures Natriumsulfat durch Eindampfen und Abkühlung gewonnen und darauf die zurückbleibende Lösung für neue Umsetzung mit Chlorat benutzt wird. 14. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 9-, 11, 12 und 13, da durch gekennzeichnet, dass die Ausscheidung des sauren Natriumsi-dfats durch Zusatz von Schwefelsäure begünstigt wird. 15. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung periodisch erfolgt. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Umsetzung kontinuierlich durchgeführt wird.
CH244046D 1943-06-02 1944-04-28 Verfahren zur Herstellung von Chlordioxyd. CH244046A (de)

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