CH244150A - Regulierungseinrichtung für Dampf- und Gasturbinen. - Google Patents

Regulierungseinrichtung für Dampf- und Gasturbinen.

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CH244150A
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Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D17/00Regulating or controlling by varying flow
    • F01D17/20Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted
    • F01D17/22Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical
    • F01D17/26Devices dealing with sensing elements or final actuators or transmitting means between them, e.g. power-assisted the operation or power assistance being predominantly non-mechanical fluid, e.g. hydraulic

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Description


      Regulierungseinrichtung    für Dampf- und Gasturbinen.    0  Um die Stabilität einer Regulierung für  Dampf- und Gasturbinen zu     gewährleisten,     sollte die Bewegung der     Arbeitsmittelventile     auf das Steuerorgan     rückwirken,    da sonst  zufolge der Trägheit der rotierenden Massen  der Turbine die durch eine Belastungsände  rung notwendig gewordene Neuzuordnung  des     Arbeitsmitteldurchflusses    erst nach einer  längeren Periode von Über- und Unterregu  lierung den Gleichgewichtszustand erreicht.  



  An eine Turbinenregulierung wird ferner  die Forderung gestellt, dass beim Parallel  betrieb mit andern Turbinengruppen zum  Zwecke der     Lastverteilung    auf die einzelnen  Einheiten, die Ungleichförmigkeit - das  heisst die relative Drehzahlspanne zwischen  Vollast und Leerlauf - während des Betrie  bes der Turbine wahlweise verändert werden  kann.  



  Die Stärke der Rückführung sollte eben  falls verändert werden können, um allfälli  gen Pendelerscheinungen der Regulierung be  gegnen zu können. So wäre es z. B. wün  schenswert, bei kleinen     Ungleichförmigkeiten       die Rückführung zu vergrössern. Vorteilhaft  ist ferner, wenn bei einer beliebig eingestell  ten Ungleichförmigkeit die Stärke der Rück  führung ohne Rückwirkung auf die erstere  ebenfalls beliebig gewählt und eingestellt  werden kann.  



  Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine  Regulierungseinrichtung für Gas- und Dampf  turbinen, welche ein Steuerorgan aufweist,  das Impulse von der zu regulierenden Grösse  empfängt und in Abhängigkeit     davon    ein  Ventil zur     Änderung    des     Arbeitsmittelflusses     durch die Turbine steuert, wobei das betref  fende Ventil einen mit Flüssigkeitsdruck be  tätigten Kraftkolben besitzt.

   Die Erfindung  besteht darin, dass der Flüssigkeitsdruck,  welcher den Kraftkolben steuert, auf die Un  gleichförmigkeit der Regulierung     einwirkt     und dass die Rückführung der Bewegung des       Ventils    auf das Steuerorgan durch einen vom  Ventil betätigten Verdrängungskörper er  folgt, welcher mittels Flüssigkeitsübertra  gung einen     Verdrängungskörper    im Steuer  organ betätigt.      Bei einer solchen Regulierung ist es im  Gegensatz zu den bisher üblichen Regulie  rungen möglich, mit einfachen Mitteln so  wohl die Ungleichförmigkeit als auch die  Stärke der Rückführung unabhängig von  einander und während des Betriebes der Tur  bine beliebig voneinander zu verändern.  



  Ausführungsbeispiele der vorliegenden  Erfindung sind in den     Fig.    1 bis 4 der Zeich  nung schematisch dargestellt. In der     Fig.    1       ist    1 die Turbine, deren     Arbeitsmittelfluss     durch das zwischen     Arbeitsmitteleintritt    2  und     Einströmstutzen    3 gelegene Ventil 4 ge  steuert wird, welches einen sich in einem  Zylinder 5 bewegenden Kraftkolben 6 auf  weist, der durch Flüssigkeitsdruck, im vor  liegenden Fall durch Öldruck, im Raume 7  betätigt wird. Die dem Öldruck entgegen  gesetzt gerichtete Kraft auf den Kraftkolben  wird durch die     Zusammendrückung    der Feder  8 erzielt.

   Die gezeichnete Regulierung weist  ein Steuerorgan auf, das die innerhalb der  strichpunktierten Linie 104 gelegenen Teile  enthält, welches von einem schematisch ange  deuteten     Geschwindigkeitsregler    103, der  über einen nicht gezeichneten     Antrieb    von  der Turbinenwelle betätigt wird, Impulse er  hält und     in    Abhängigkeit davon einen Öl  druck steuert, welcher über die Leitung 9  und den Raum 7 den Kraftkolben 6 und  damit das Ventil 4 betätigt.  



  Das Steuerorgan weist den Steuerschieber  10 auf, der vom Drehzahlregler 103 über den  Hebel 11 bewegt     wird.    Im beschriebenen  Beispiel soll einer     Abnahme    der Turbinen  drehzahl ein Senken des Steuerschiebers ent  sprechen. Der Steuerschieber 10 bewegt sich       in.    einer Steuerbüchse 12, welche mit Steuer  kanten 13 und 14 versehen ist. Die Steuer  büchse 12 ist zwischen zwei Federn 15 und  16 eingespannt und trägt einen Kolben 17,  der sich in einem Zylinder 18 bewegt.  



  Der Kolben 17 stellt den Verdrängungs  körper des     Steuerorganes    dar, welcher zur  Rückführung der     Ventilbewegung    auf das  Steuerorgan dient. Von der Ventilspindel 19  wird über den im Drehpunkt 21 gelagerten  Hebel 20 der Kolben 23 mit Hilfe der Stange    22 im Zylinder 24 bewegt. Diese Vorrich  tung stellt einen vom Ventil betätigten Ver  drängungskörper dar. Der Raum 28 im Zy  linder 24 steht mittels der Leitung 25 mit  dem Raum 29 im Zylinder 18 in Verbindung.  Das kommunizierende System erhält Drucköl  aus der Leitung 26, wobei das     Abblaseventil     27 im ganzen System, das heisst in den Räu  men 28, 29, 30 und den Leitungen 25, 32  und 33 einen bestimmten Öldruck aufrecht  erhält, solange die Kolben 23 und 17 in Ruhe  sind.  



  Die Steuerbüchse 12 bewegt sich in einem  starren     Gehä,usse    34. In dieses führen die  Druckölleitung 35 von einer Pumpe und  der Ölablauf 36 sowie die Verbindungs  leitung 9.  



  Die Regulierung arbeitet beispielsweise  bei einer Mehrbelastung der Turbine folgen  dermassen: Zufolge der Belastung wird die  Drehzahl der Turbine sinken. Dabei bewegt  sich wegen des     Ansprechens    von Drehzahl  regler 103 der     Steuersehieber    10 nach unten  und lässt, zufolge der Freigabe der Steuer  kante 14, Öl     aus    der Druckölleitung 35  durch Öffnungen 37 und 38 in der Steuer  büchse 12 und die Leitung 9 unter den  Kraftkolben 6 strömen, wobei das Ventil  gegen die Feder 8 angehoben wird und da  durch den     Arbeitsmittelfluss    durch die Tur  bine vergrössert.

   Ohne Rückführung würde  das Ventil 4 wegen der nötigen Beschleuni  gung des Turbinenläufers eine grössere als  die der neuen Last entsprechende     Öffnung     einnehmen, und zwar so lange, bis die Tur  bine wieder die verlangte Drehzahl erreicht  hätte. Zufolge der Massenträgheit des Tur  binenläufers würde aber die Drehzahl dann  über das gewünschte     Mass    hinaussteigen und  damit     Pendelungen    hervorrufen, da beim  Schliessen des Ventils die verlangte Drehzahl  wieder unterschritten würde. Erst durch die  Wirkung von     Reibungskräften    könnte, nach  einer längeren Periode von Über- und Unter  regulierungen, das notwendige -Gleichgewicht  für den neuen Betriebszustand erreicht werden.  



  Die Rückführung der Ventilbewegung  auf das Steuerorgan geht so vor sich, da?)      durch das Öffnen des Ventils 4 der Kolben  28 eine gewisse Ölmenge verdrängt, welche  durch das Drosselventil 31 und das     Abblas-          ventil    27 ausgestossen     wird.    Durch diese Ver  drängung der Ölmenge entsteht im Raume  29 ein Druck, welcher grösser ist als derjenige  im Raume 30, so dass sich der Kolben 17  nach unten bewegt. Demzufolge wird die  Steuerbüchse 12 nach unten geschoben und  dadurch der     Oldurchfluss    zum Kraftkolben 6       sehon    gedrosselt, bevor die genaue Drehzahl  wieder erreicht ist.

   Nachdem die Bewegung  des Ventils 4 abgebremst wurde, gleicht sich  der Druck in den Räumen 29 und 30 zufolge  der Drosselstelle 31 und des     Abblasventils    27  wieder aus, die Steuerbüchse nimmt ihre ur  sprüngliche Lage wieder ein, und wenn die  Drehzahl in der Zwischenzeit noch nicht den  richtigen Wert erreicht hat, wird das Ventil  4 weiter geöffnet. Die Regulierung mit einer  Rückführung der beschriebenen Art erlaubt  es, den neuen Gleichgewichtszustand ange  nähert aperiodisch, also ohne     Pendelungen,     zu erreichen. Wichtig ist dabei, dass die  Stärke der Rückführung veränderlich ist.

   Im  vorliegenden Beispiel geschieht diese Ver  änderung auf äusserst     einfache    Weise da  durch, dass bei     Verkleinerung    des Durch  flussquerschnittes der Drossel 31 die Rück  führung verstärkt, beim Öffnen der Drossel  31 die Rückführung abgeschwächt wird.  



  Beim     beschriebenen    Steuerorgan müsste  also jeder beliebigen Belastung der Turbine  die genau gleiche Drehzahl entsprechen, da  nur dann die Steuerbüchse 12 und der Steuer  schieber 10 den     Olzu-    oder     -abfluss    des  Raumes 7 unterbrechen.  



  Eine Regulierung dieser Art wird     Iso-          dromregulierung        genannt.    Sie ist aber in den  wenigsten Fällen erwünscht, da, wie eingangs  erwähnt, beim     Zusammenarbeiten    von Tur  binengruppen bestimmte     Ungleichförmig-          keiten    der verschiedenen Einheiten nötig  sind, um die     Lastverteilung    beliebig vor  nehmen zu können.  



       In.    der Regulierung nach der     Fig.    1 wird  der Druck     in.    der Leitung 9, welcher den         Kraftkolben    6 bewegt, zur Erreichung der  Ungleichförmigkeit herbeigezogen. Die Lei  stung der Turbine ist abhängig vom     Arbeits-          mitteldurchfluss    und daher auch vom Hub  des     Ventils    4.

   Bei     gegebenen        Arbeitsmittel-          zuständen    entspricht eine bestimmte     untere     Stellung des Ventils dem Leerlauf, eine be  stimmte obere Stellung .des Ventils der     Voll-          lastleistung    der     Turbine.    Ist das Ventil so  ausgebildet, dass auf den Ventilkegel keine  Kräfte von der     Arbeitsmittelströmung    aus  geübt werden, so wird zufolge der Feder 8  .der Öldruck im Raume 7 und somit in Lei  tung 9 direkt proportional der Belastung  sein.  



  Die Drehzahl der Turbine kann verändert  werden indem die Federn 15     und    16 ver  schieden gespannt werden. Durch Betätigen  der Schraube 40 kann beispielsweise die  Steuerbüchse 12 nach unten     verschoben    wer  den, und bei vorerst gleichbleibender Dreh  zahl der Turbine und damit gleicher Stellung  des Steuerschiebers 10 wird 01 aus dem  Raum 7 durch die Leitung 9 und die Öffnun  gen 38 und 39 in den Ablauf 36 entweichen,  und zwar so lange, bis durch die Schliessung  des Ventils 4 die Drehzahl der Turbine einen  tieferen Wert     angenommen    hat, bei welchem  die Stellung des     Drehzahlreglers    103 und  damit des Steuerschiebers 10 so ist, dass der       Öldurchtritt    durch die Steuerkanten 13 und  14 unterbrochen wird.

    



  Bei positiver Ungleichförmigkeit, das  heisst höherer Drehzahl bei Leerlauf als bei  Vollast, kann der Öldruck in der Leitung 9,  welcher den Kraftkolben 6 steuert, dazu be  nützt werden, um die Federn 15     und    16 bei  zunehmendem Öldruck, das heisst vergrösser  ter Ventilöffnung und daher Belastung der  Turbine, dadurch zu entspannen, dass der  Druck durch die Leitung 41 einem Kolben  42, der sich in einem Zylinder 43     bewegt,     zugeführt wird. Der Kolben 42     ist    durch die  Stange 44 mit einem Hebel 45     verbinden,     der seinen Drehpunkt auf dem verschieb  baren Support 46 hat. Zufolge der Feder 47  entspricht jedem Druck, das heisst jeder Be  lastung der Turbine, eine ganz bestimmte      Lage des Hebelendpunktes 48.

   Befindet sich  der Support 46 mit dem Auflagepunkt des  Hebels 45 in der mit I bezeichneten Stel  lung, so wird bei zunehmender Belastung  der Turbine die     Steuerbüchse    12, wegen der  Auflage des Federtellers 49 der Feder 16 auf  dem Hebel 45, nach unten verschoben und  dabei die Drehzahl bei zunehmender Last  verringert.  



  In der Stellung     II    des Supports 46 hat  die Bewegung des Hebels 45 keinen Einfluss  auf die Stellung der Steuerbüchse 12, die  Drehzahl ist somit für alle Belastungen der  Turbine konstant, was einer Regulierung mit  verschwindender Ungleichförmigkeit, also  einer     Isodromregulierung    entspricht.  



  In der Stellung     III    des Supports 46 hat  die Regulierung negative Ungleichförmig  keit; die Drehzahl ist     bei    Vollast höher als  bei Leerlauf.  



  Man erkennt, dass es mit einfachen Mit  teln gelingt, sowohl die Ungleichförmigkeit  als auch die Rückführung während des  Laufes der Turbine beliebig zu verstellen,  und zwar so, dass im Gegensatz zu den  üblichen Regulierungen diese Grössen unab  hängig     voneinander    eingestellt werden kön  nen. Zwischen dem Steuerorgan und den zu  regulierenden Ventilen sind keine Hebel  verbindungen notwendig, so dass eine den  Aufbau der Turbine nicht beeinflussende  Aufstellung der     beiden    Teile möglich ist.  



  Es ist möglich, vom Steuerorgan aus auch  mehrere nacheinander öffnende Ventile zur  Steuerung des     Arbeitsmitteldurchflusses    zu  betätigen, wenn diese mit Kraftkolben ver  sehen sind, welche auf bestimmte     Öldrücke     abgestimmte Federn besitzen. So können bei  spielsweise Teil- und     Überlastventile    betätigt  werden.

   Die dem Kolben 23 der in     Fig.    1  dargestellten Anordnung entsprechenden Ver  drängungskolben der     einzelnen    Ventile kön  nen mit dem Verdrängungskolben 17 der  Rückführung in gemeinsamer Flüssigkeits  verbindung stehen, und entsprechend der Be  tätigung der einzelnen Ventile wird deren  Bewegung auf das Steuerorgan rückgemel-         det.        Anderseits    ist es     mö        --,lich,    die einzelnen  Ventile von nur     einem    mit einem Kraftkol  ben und einem     Riicl#:führkolben    ausgerüsteten  Regulierventil     mechanisch    zu betätigen.  



  Die     Fig,.    2     zeigt:    eine beispielsweise     Aus-          fiilirun,rsform    einer     solchenVentilbetätigung.     Innerhalb der mit 104 bezeichneten strich  punktierten Linie     befindet    sich das Steuer  organ, das mit dem in     Fig.    1 gezeichneten  identisch ist, und den     Regelimpuls    vom Dreh  zahlregler     7.03    über den Hebel 11 erhält.

       1VIit     4 ist ein     Regulierventil    zur Steuerung des       Arbeitsmitteldurchflusses    durch die nicht ge  zeichnete Turbine angedeutet, welches einen       Kraftkolben    6     besitzt,    der vom     C)ldruck    im  Raume 7 und einer Feder 8 bewegt wird,  wobei der     Oldruck    durch die     Leitung    9 vom  Steuerorgan innerhalb der Linie 104 auf den       Kraftkolben    6     übertra"en    wird.

   Zum Unter  schied von     Fig.    1 ist bei der Anordnung nach       Fig.    2 kein besonderer Verdrängungskolben  23 zur Rückführung notwendig, da die dem  Raum 7     gegenüberliegende    Seite des Kolbens  6 als Verdrängungskolben die Bewegung des  Ventils     auf    das     Steueror        -,an    überträgt, wozu  es nur     nöti--    ist, den Zylinder 5 allseitig ge  schlossen auszubilden und die der Leitung 25  in     Fig.    1     entsprechende        Leitung    50 anzuord  nen.

   Die     Ventilspindel    19 ist durch den Win  kelhebel 51 zwangsläufig mit einer Welle  52 verbunden,     welche    bei einer Bewegung  der Ventilspindel 19 in den Lagern 53 um  ihre Längsachse gedreht wird.  



  In der     Fig.    2 stellt 54 und 55 je ein Teil  lastventil vor. Die Ventile sind mit Stangen  56 und 57 mit den Platten 60 und 61 ver  bunden, welche durch Federn 62 und 63 die  Ventile auf ihrem Sitze halten, solange sie       nicht        durch        die     der Welle 52 und  vermittels der mit der Welle 52 starr ver  bundenen Hebel 58 und 59 angehoben wer  den. Bei kleiner Last     übernimmt    das Ventil  4 allein die Steuerung des Arbeitsmittel  durchflusses. Bei einer gewissen Erhebung  der Ventilspindel 19 wird die Welle 52 so  weit gedreht, dass der Hebel 58 das Spiel X  durchlaufen hat und     daher    das Ventil 54 zu  öffnen beginnt.

   Ist die Drehring der Welle      so weit erfolgt, dass der Hebel 59 den Weg y  zurückgelegt hat, so beginnt auch das Ventil  55 zu öffnen. Durch entsprechende Ausbil  dung der Drosselkegel der einzelnen Ventile  gelingt es, auch hier eine direkte Propor  tionalität zwischen Ventilhub und     Leistung     der Turbine zu erhalten.  



  In vielen Fällen wird es nicht möglich  sein, die Ventile so auszulegen, dass vom Ar  beitsmittel keine Reaktionen auf die Ventil  kegel ausgeübt werden. Beim beschriebenen       Gestängemechanismus    zur Ventilbetätigung  entstehen noch Reibungskräfte, die vom Ven  tilhub abhängen können und zufolge von  Abnützungen zeitlichen Veränderungen aus  gesetzt sind.

   Daher     ist    stets dann, wenn der  vom Steuerorgan erzeugte Öldruck direkt zur  Betätigung der Kraftkolben dient, dieser     Öl-          druck    nicht mehr proportional zur Ventil  erhebung     bezw.    zur Turbinenleistung, da  neben den Federkräften noch zusätzliche  Kräfte auf den Kraftkolben     wirken.    Durch  diesen Umstand wäre die Ungleichförmigkeit.  welche durch den vom Steuerorgan erzeugten  Druck zur Steuerung der Ventile erzielt  wird, nicht nur von Laständerungen, sondern  auch von andern Faktoren abhängig.  



  Um diesem Übelstand abzuhelfen, können  die Kraftkolben der Ventile mit     Vorsteue-          rungen    versehen werden. Eine solche ist in  der     Fig.    3 dargestellt. Der vom Steuerorgan  erzeugte Öldruck, welcher in der Leitung 9  herrscht, wirkt, anstatt direkt auf den Kraft  kolben, auf eine Steuerbüchse 65 vermittels  des im Raum 64 des     Gehäuses    66 liegenden  Stufenkolbens. Die vom Öldruck im Raum 64  auf die Steuerbüchse ausgeübte Kraft wird  durch die Feder 67 im Gleichgewicht gehal  ten, so dass einem bestimmten Öldruck in der  Leitung 9, also eine ganz bestimmte Stellung  der Steuerbüchse 65 entspricht.

   In der  Steuerbüchse 65, welche im Gehäuse 66 ver  schiebbar ist, bewegt sich     ein        Steuerschieber     68, der über den Hebel 69 und die Stange 71  zwangsläufig mit dem Kraftkolben 6 des  nicht gezeichneten Ventils verbunden ist. Bei  einer Mehrbelastung der Turbine wird das  Steuerorgan den Öldruck in der Leitung 9    erhöhen.

   Daher wird die Steuerbüchse 65 nach  oben verschoben und gibt, weil der Steuer  schieber 68 sich     immer    noch     in    der früheren  Lage befindet, die     Öffnung    77 frei, so dass  Drucköl aus der Leitung 73 durch die     Öffnung     77 und 76 sowie die     Leitung    72 in den Raum  7 unter den     Kraftkolben    6 gelangt und dadurch  diesen und damit das nicht gezeichnete     Ventil     gegen die Feder 8 anhebt. Bei einer Auf  wärtsbewegung des Kraftkolbens 6 wird der  Steuerschieber 68 zufolge des im Punkt 70       angelenkten    Hebels 69 ebenfalls nach oben  verschoben.

   Sobald der Kraftkolben 6 einen  bestimmten, in einem festen Verhältnis zum  Hub der     Steuerbüchse    65 stehenden Hub zu  rückgelegt hat, unterbricht :die Steuerkante  79 des Steuerschiebers 68 den     Olzufluss    zum  Raume 7. Dadurch entspricht jeder Lage der  Steuerbüchse 65 eine bestimmte Lage des  Kraftkolbens 6,     und    zwar ist es in diesem  Falle gleichgültig, was für Kräfte auf den  Kraftkolben wirken. Die letzteren müssen  nur kleiner sein als die vom Öldruck maximal       erzeugbare    Kraft.

   Bei einer     Verkleinerung     des Öldruckes in der Leitung 9 bewegt sich  die Steuerbüchse 65 zufolge der Feder 67  nach unten, lässt Öl aus dem Raum 7 durch  die Leitung 72 und die Öffnung 76, 75 in  den Ablauf 74 ausfliessen, bis sich der Kraft  kolben und damit die Steuerkante 78 des  Steuerschiebers 68 so weit nach abwärts be  wegt hat, dass der     Olausfluss    unterbrochen wird.  



  Mit der beschriebenen     Vorsteuerung    ist  der vom Steuerorgan erzeugte Öldruck     zur          Steuerung    der Kraftkolben, welcher auf die  Steuerbüchse der     Vorsteuerung    wirkt, genau  dem Ventilhub und daher der Belastung der  Maschine proportional, und zwar unabhängig  davon, wie gross die     Arbeitsmittelreaktionen     auf die Ventile und allfällige Reibungskräfte  sind.

   Da zur eigentlichen     Betätigung    der  Kraftkolben der volle Öldruck aus der Lei  tung 73 zur Verfügung steht und das  Steueröl vom Steuerorgan nur die Steuer  büchse der     Vorsteuerung    verschieben muss,       kann    die     Sehlusszeit    des Kraftkolbens ver  kleinert und damit die Empfindlichkeit der  Regulierung verbessert werden.

        Dem in     Fig.    1 dargestellten Beispiel  haftet insofern noch ein Nachteil an, weil die       Zusammendrückung    der Federn 15 und 16  der     Steuerbüchse    12 durch den Kolben     4\?     und die Feder 47 zum Zwecke der Errei  chung der     Ungleichförmigkeit    der Regulie  rung abhängig ist von der     Vorspannung    der  Federn, welche durch die Schraube 40 er  folgt.

   Mit der     Schraube    40 lässt sich die mitt  lere Drehzahl der Turbine einstellen und da,  der Druck über dem Kolben 42 dem Druck  im Raume 7 unter dem Kraftkolben 6 ent  sprechen soll, so würde bei verschiedener  mittlerer Drehzahl der Turbine diese die Un  gleichförmigkeit beeinflussen, da die Reak  tionskräfte der Federn 15     und    16 ebenfalls  vom Hebel 45 aufgenommen werden     müssen.     Die Einstellung einer     gewünschten    Ungleich  förmigkeit, welche im Beispiel nach der       Fig.    1 durch Verschieben des Auflage  punktes 46 erfolgt,     wäre    dann abhängig von  der eingestellten mittleren Drehzahl.  



  Um diesem Übelstand zu begegnen, kann  der Kolben 42 mit einer     Vorsteuerung    ver  sehen werden, welche so arbeitet, dass unab  hängig von der     Vorspannung    der Federn 15  und 16 der Kolben 42 bei einem     bestimmten     Druck     in    der Leitung 9 immer die gleiche  Lage einnimmt.  



  Der in     Fig.    1 dargestellte Geschwindig  keitsregler 103, welcher mechanisch von     der     Turbinenwelle angetrieben wird, verhindert,  dass das Steuerorgan, welches den zur Steue  rung der Ventile notwendigen Öldruck lie  fert, unabhängig von der Turbine angeordnet  werden kann, da der Hebel 11 der     Fig.    1 das  Steuerorgan in eine örtliche Abhängigkeit  zur Turbine bringt. Um das Steuerorgan  vollständig unabhängig von der Turbine auf  stellen zu können, kann der Geschwindig  keitsregler von einem Synchronmotor ange  trieben werden, der elektrisch mit einem von  der Turbine angetriebenen Stromerzeuger  verbunden ist.

   Eine andere Möglichkeit be  steht darin. auf der Turbinenwelle     einen     Drehzahlgeber anzuordnen, der einen Öl  druck erzeugt, welcher proportional der Dreh  zahl der Turbine ist und den Drehzahl-         schwanlizungen    ohne zeitliche Phasenverschie  bung zu folgen     vermag.     



  Die     Fig.    4 zeigt ein Ausführungsbeispiel  einer Regulierung, bei welcher das innerhalb  der strichpunktierten Linie 80 gelegene  Steuerorgan sowohl mit der Turbine als auch  mit dem den     Arbeitsmittelfluss    durch die  Turbine     steuernden    Regulierventil nur durch  Ölleitungen verbunden ist und daher unab  hängig von beiden aufgestellt werden kann.  Teile, welche mit solchen der     Fig.    1 identisch  sind, sind mit den gleichen Bezugsziffern  versehen.  



  Auf der Turbinenwelle ist ein Drehzahl  regler 81 angeordnet, welcher im Drehzahl  geber 82 einen Öldruck erzeugt. Dieser Öl  druck,     "Drehzahldrucli-"    genannt, ist ohne  zeitliche Phasenverschiebung ein Mass für  die momentan von der Turbine eingehaltene  Drehzahl. Es soll     an-,enommen    werden, dass  bei höherer Drehzahl ebenfalls der "Dreh  zahldruck" einen höheren Wert erreicht und  umgekehrt.  



  Das innerhalb der Linie 80 angeordnete  Steuerorgan enthält einen Steuerschieber 84,  der an seinem untern Ende einen Kolben 106  trägt, welcher in einem     Zylinder    105 arbei  tet. Der     Zylinder    105 ist mit Leitung 83 an  den Drehzahlgeber 82 angeschlossen. Der auf  den Kolben 106     ausgeübten    Kraft wird von  den Federn 86 und 88 Gleichgewicht gehal  ten.

   Bei der     Soll-Drehzahl    der Turbine  decken die Steuerkanten 89 und 90 die Off  nungen 93 und 94 ab, so dass durch die Öff  nung 95 der Leitung 9 weder Öl zugeführt  noch entnommen wird.     Sinkt    zufolge einer  Lasterhöhung der Turbine die Turbinen  zahl, so wird der Druck in Leitung 83  sinken und demzufolge schieben die Federn  86 und 88 den Steuerschieber 84 nach unten.  Die     Steuerkante.    90 gibt dabei die Öffnung  94 in der unbeweglichen Steuerbüchse 96  frei, und das Drucköl aus der Leitung 92  strömt in die Leitung 9. Dadurch wird der  Druck in ihr erhöht, und der mit 97 bezeich  nete     Vorsteuerapparat    liefert Drucköl unter  den Kraftkolben 6 des Ventils 4.

   Dieses wird  <B>,</B>     tii"elioben,        und    es vergrössert sich der     Ar-          in              beitsmittelfluss    durch die Turbine. Durch das  Öffnen des Ventils 4 wird der     Kraftkolben     6     01    aus dem obern Teil des Zylinders 5 ver  drängen.     Dieses    01 fliesst durch Leitung 50  auf die     untere    Seite des Zylinders 98, strömt  durch die einstellbare Drossel 31 und dann  durch das auf einen bestimmten Druck ein  gestellte     Abblaseventil    27 ins Freie.

       Mittels     der Leitung 99, des     Abblaseventils    27     und     der     Druckölzuführung    26 wird auf der obern  Seite des     Rückführkolbens    87 ein konstanter  Öldruck aufrechterhalten. Zufolge der Dros  sel 31 entsteht beim Öffnen des Ventils 4 ein  Überdruck     unter    dem     Rückführkolben    87,  welcher den Steuerschieber 84 in seine Aus  gangslage rückzuführen bestrebt ist     und     daher die Stabilität der Regulierung gewähr  leistet: Durch     Verkleinerung    der Drossel  öffnung 31 kann die Rückführung verstärkt,  durch Vergrössern die Rückführung abge  schwächt werden.  



  Wenn bei     einer    Entlastung der     Turbine     ihre Drehzahl ansteigt, so wird der Druck       unter    dem Kolben 106     vergrössert,    der Steuer  schieber 84 gegen die Federn 86 und 88 an  gehoben, und die Steuerkante 89 gibt die       Öffnung    93 der Steuerbüchse 96 frei, wobei  01 aus der Leitung 9 durch     die        Leitung    91  abfliesst und wegen der früher beschriebenen       Arbeitsweise    des     Vorsteuerapparates    97, der  Druck     inf    Raume 7 .sich verkleinert.

   Der  Kraftkolben 6 bewegt sich nach unten und  das Ventil 4 verkleinert den Arbeitsmittel  fluss durch die Turbine, um diesen der klei  neren Turbinenlast anzupassen. Der Kraft  kolben 6 saugt bei     seiner        Abwärtsbewegung     01 aus der untern     Seite    des Zylinders 98 an,  welches durch die Drossel 31     zuströmen    muss,  so dass der     0'ldruck    unter dem     Rückführ-          kolben    87 tiefer sein wird als der durch das       Abblaseventil        _    27 eingehaltene,

   konstante Öl  druck auf der     obern    Seite des     Rückführkol-          bens    87. Damit erfährt der     Steuerschieber     84 wiederum eine Kraft, welche ihn in seine  Ausgangslage rückzuführen bestrebt ist. Be  findet sich der Kraftkolben 6 nach der Ein  nahme einer     bestimmten    Lage wieder in    Ruhe, so gleichen sich die Drücke auf der  obern und untern     Seite    des Kolbens 87 aus,  so dass von diesem keine Kräfte mehr auf  den Steuerschieber 84 ausgeübt werden.

   Hat  dagegen die     Turbine    durch die erfolgte Än  derung des     Arbeitsmittelflusses    noch nicht  die richtige Drehzahl eingenommen, so kann  der Steuerschieber nicht in der Stellung sein,       in    welcher die Öffnungen 93 und 94 der  Steuerbüchse 96 verschlossen sind, und er  wird daher den     Arbeitsmittelfluss    so lange  ändern, bis die richtige Drehzahl erreicht ist.  



  Die Ungleichförmigkeit der     Turbine    wird,  wie dies an Hand der     Fig.    1 beschrieben  wurde, dadurch erreicht, dass mit steigendem  Öldruck in den     Leitungen    9 und 41 entspre  chend     einer    erhöhten     Belastung    der Turbine,  zufolge der     Zusammendrückung    der Feder 47  durch den Kolben 42, der Hebel 100 zusam  men mit der Schraube 101 die Federn 88 und  86 entlastet, sofern sich der Drehpunkt 46       des    Hebels 100 in der in     Fig.    4 gezeichne  ten Lage befindet.

   Ist die     Vorspannung    der  Federn 88 und 86 kleiner, so     muss    der Druck  unter dem Kolben 106 und damit die Dreh  zahl der Turbine kleiner     sein,    als wenn die  Federn stärker gespannt sind. Befindet sich  somit der Drehpunkt 46 des Hebels 100  rechts von der Schraube 101     in        Fig.    4, so ist  die Drehzahl bei grösserer Last tiefer als bei  Leerlauf; die Ungleichförmigkeit ist positiv.  Durch Verschieben des     Drehpunktes    46 kann  die Ungleichförmigkeit Null oder     negativ     sein. Soll die Drehzahl der Turbine verändert  werden, so kann dies durch Drehen der  Schraube 101 mittels des Handrades 102 er  reicht werden.

   Diese Drehzahlverstellung  kann auch durch Drehen der     Schraube    101  mittels eines Elektromotors erfolgen, so dass  die Drehzahl der     Turbine    durch     Fernsteue-          rung    eingestellt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regulierungseinrichtung für Dampf- und Gasturbinen, welche ein Steuerorgan auf weist, das Impulse von der zu regulierenden Grösse empfängt und in Abhängigkeit davon ein Ventil zur Änderung des Arbeitsmittel- flusses durch die Turbine steuert, wobei das betreffende Ventil einen mit Flüssigkeits druck betätigten Kraftkolben besitzt, da durch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeits druck, welcher den Kraftkolben steuert, auf die Ungleichförmigkeit der Regulierung ein wirkt, und dass die Rückführung der Bewe gung des Ventils auf das Steuerorgan so er folgt,
    dass ein vom Ventil betätigter Verdrän gungskörper mittels Flüssigkeitsübertragung einen Verdrängungskörper im Steuerorgan betätigt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Regulierungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Ungleichförmigkeit der Regulie rung und die Stärke der Rückführung der Ventilbewegung auf das Steuerorgan wäh rend des Betriebes der Turbine unabhängig voneinander veränderbar sind. 2.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan als Verdrängungskörper einen Rückführkolben aufweist, auf dessen einer Seite ein konstanter Flüssigkeitsdruck auf rechterhalten wird und dessen andere Seite mit einem Verdrängungskolben, welcher vom Ventil betätigt wird, in Flüssigkeitsverbin dung steht., wobei der Flüssigkeitsdruck auf der andern Seite des Rückführkolbens des Steuerorganes und auf dem Verdrängungs kolben des Ventils gleich gross ist wie der konstant gehaltene Flüssigkeitsdruck, wenn sich das Ventil in Ruhe befindet.
    B. Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den beiden Seiten des Rückführ- kolbens des Steuerorganes eine Flüssigkeits verbindung besteht, deren engster Quer schnitt mit Hilfe einer Drosselstelle verän derbar ist, um die Stärke der Rückführung der Ventilbewegung auf das Steuerorgan ein stellen zu können. 4.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Rückführkolben des Steuerorganes durch eine Feder belastet ist und bei stillstehendem Ventil in einer vorbestimmten Lage gehal ten wird, so dass durch Veränderung der Fe derkraft die Turbine eine dazu zugeordnete Drehzahl anzunehmen bestrebt ist. 5.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannung der Feder des Rückführkolbens des Steuerorganes durch ein Gestänge ver änderbar ist, welches durch einen feder belasteten Kolben betätigt wird, auf welchen der mit dem vom Steuerorgan zur Steuerung des Kraftkolbens des Ventils erzeugte Flüs- sigkeitsdruek einwirkt. 6.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge ein einstellbares Übersetzungs- verhältnis aufweist und bei gleichbleibender Bewegungsrichtung des Antriebskolbens wahlweise ein Spannen oder ein Entspannen der Feder des Rückführkolbens des Steuer- organes möglich ist.
    7. Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antriebskolben des Gestänges mit einer Vor steuerung ausgerüstet ist, so dass, unabhängig von den Reaktionskräften der Feder des Rückführkolbens des Steuerorganes, die Lage des Antriebskolbens des Gestänges nur von der Höhe des Flüssigkeitsdruckes abhängt, welchen das Steuerorgan zur Steuerung des Kraftkolbens des Ventils für die Änderung des Arbeitsmittelflusses durch die Turbine erzeugt. B.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, da.ss der Kraftkolben zur Betätigung des Ventils nur auf einer Seite mit Druckflüssigkeit vom Steuerorgan beschickt wird und gegen eine Feder arbeitet, wobei die andere Seite des Kraftkolbens zur Rückführung der Ventil bewegung auf das Steuerorgan dient. 9.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der vom Steuerorgan erzeugte Flüssigkeitsdruck zur Steuerung des Kraftkolbens des Ventils eine Vorsteuerung des Kraftkolbens betätigt, welche unabhängig von auf das Ventil wir- kenden Arbeitsmittel- und Reibungskräften das Ventil in eine nur von der Höhe des Flüs sigkeitsdruckes abhängige Stellung bringt. 10.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 5, mit mehreren Ventilen und Kraftkolben, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftkolben der verschiedenen Ventile zur Änderung des Arbeitsmittelflusses durch die Turbine aufeinander abgestimmte Federn besitzen, und dass die Verdrängungskörper der einzelnen Ventile mit einem gemeinsamen Verdrängungskörper des Steuerorganes in Flüssigkeitsverbindung stehen. 11.
    Regulierungseinrichtung nach Unter anspruch 5, mit mehreren Ventilen, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiedenen Ven tile zur Änderung des Arbeitsmittelflusses durch die Turbine durch Gestänge mecha nisch miteinander verbunden sind und die Ventilbetätigung von einem einzigen Kraft kolben aus erfolgt, der ebenfalls die Rück führung der Ventilbewegungen auf das Steuerorgan vornimmt.
    12. Regulierungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Drehzahlregler, welcher den Regelimpuls der zu regulierenden Drehzahl an das Steuer organ weitergibt, von einem Synchronmotor angetrieben wird, der elektrisch mit einem von der Turbine angetriebenen Stromerzeu ger gekuppelt ist und allen Drehzahlschwan kungen der Turbine ohne zeitliche Verschie bung folgt.
    13. Regulierungseinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Turbine unmittelbar einen Drebzahlgeber antreibt, welcher einen Flüssigkeitsdruck er zeugt, der in einem festen Verhältnis zur Turbinendrehzahl steht und den Schwankun gen der Turbinendrehzahl ohne zeitliche Ver zögerung folgt. 14.
    Regulierungseinrichtung nach den Unteransprüchen 5 und 13, dadurch gekenn zeichnet, dass der vom Drehzahlgeber erzeugte Flüssigkeitsdruck als Regelimpuls auf das Steuerorgan übertragen wird, indem dieser Druck die Lage eines Steuerschiebers beein flusst, welcher ebenfalls von der Federkraft belastet ist, welche den Rückführkolben des Steuerorganes belastet.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0419946A1 (de) * 1989-09-28 1991-04-03 Asea Brown Boveri Ag Stellantrieb

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