CH259928A - Regeleinrichtung für Kraftmaschinen. - Google Patents

Regeleinrichtung für Kraftmaschinen.

Info

Publication number
CH259928A
CH259928A CH259928DA CH259928A CH 259928 A CH259928 A CH 259928A CH 259928D A CH259928D A CH 259928DA CH 259928 A CH259928 A CH 259928A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cataract
control
control device
speed
controller
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
Original Assignee
Escher Wyss Maschf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Escher Wyss Maschf Ag filed Critical Escher Wyss Maschf Ag
Publication of CH259928A publication Critical patent/CH259928A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B15/00Controlling
    • F03B15/02Controlling by varying liquid flow
    • F03B15/04Controlling by varying liquid flow of turbines
    • F03B15/06Regulating, i.e. acting automatically
    • F03B15/08Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow
    • F03B15/12Regulating, i.e. acting automatically by speed, e.g. by measuring electric frequency or liquid flow with retroactive action
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description


  Regeleinrichtung für Kraftmaschinen.    Die Erfindung betrifft eine     Regeleinrieli-          tung    für Kraftmaschinen, die mindestens  einen Drehzahlregler, einen Katarakt zur Her  stellung einer temporären Statik und einen  Beschleunigungsregler aufweist, wobei diese  Teile gemeinsam auf mindestens einen Servo  motor einwirken.  



  Bei Regeleinrichtungen genügt eine ge  wöhnliche starre Rückführung nicht immer,  um die Stabilität des Regelvorganges sicher  zustellen. Dies kann z. B. bei Wasserturbinen,  Gasturbinen und Dampfturbinen der Fall  sein. Bei Wasserturbinen ist insbesondere  eine Verbesserung der Stabilität mit fort  schreitender Entwicklung in zunehmendem  Masse notwendig. Durch längereRohrleitungen  wird nämlich die Trägheit der Wassermassen  immer grösser und durch höhere Drehzahlen  der Turbinengruppen die Trägheit der  Schwungmassen immer kleiner. Bei der in  heutigen Anlagen grösser werdenden Trägheit  der W assermnassen folgt aber die Änderung  der Turbinenleistung den Verstellbewegungen  des Servomotors immer langsamer. Umge  kehrt folgt die Drehzahländerung der Ände  rung der Turbinenleistung bei immer kleiner  werdenden Schwungmassen immer schneller.

    Um ein unstabiles Überregeln zu vermeiden,  darf man deshalb die     Drehzahländerung    nur  verlangsamt auf den Servomotor einwirken  lassen.  



  Bisher wird eine solche Verlangsamung  des Regelvorganges auf zwei verschiedenen  Wegen erreicht. Nach der einen Lösung ver-    wendet man einen Katarakt, der     selbst    durch  seine Isodromzeit verzögernd wirkt. Der Ka  tarakt stellt eine temporäre Statik von z. B.  60 % her. Verglichen mit den üblichen per  manenten Statiken von z. B. 4%,, wird dadurch  die Rückführwirkung um ein Vielfaches ver  stärkt. Die zweite Lösung besteht darin, dass  man den Drehzahlregler durch einen Be  schleunigungsregler ergänzt, der zwar die  Rückführwirkung verstärkt, aber nicht wie  der     Kataraktregler    gleichzeitig die notwendige  V erlangsamung des Regelvorganges herbei  führt.

   Beim Vorsehen eines Beschleunigungs  reglers muss deshalb der Servomotor die     sta-          Mlisierende    Verlangsamung selbst herbeifüh  ren, indem er bei kleinen Öffnungen seines  Steuerorganes     mir    ganz langsame Verstell  bewegungen ausführt. Dagegen darf     beim          Kataraktregler    der Servomotor dem Katarakt  beliebig schnell folgen, weil der Katarakt  schon die notwendige Verlangsamung sicher  stellt.  



       Besehleunigungsregl.er    und.     Kataraktregler     haben jedoch jeder ihre     Vor-undNacliteile.    Der  Vorteil des Beschleunigungsreglers ist der,  dass er bei plötzlichen Belastungsänderungen  sofort den Servomotor mit     maximaler        Ver-          stellgesehwindigkeit    in Bewegung setzt, und  zwar schon bevor der Drehzahlregler an  spricht. Das setzt bei grossen, plötzlichen  Laständerungen wegen schnelleren     Anspre-          ehens    die Drehzahlabweichungen herab.

   So  richtig aber das Einschalten der vollen     Ver-          stellgeschwindigkeit    bei grossen, plötzlichen      Laständerungen ist, so schädlich kann es  sein, wenn schon bei kleinsten, plötzlichen  Laständerungen das Steuerventil aufgerissen  wird und sich der Servomotor mit voller G e  sehwindigkeit verstellt, indem dies zu grö  sseren Drehzahlabweichungen durch über  regeln führt. Beim Beschleunigungsregler,  dessen Aufgabe es ist, die Stabilität sicher  zustellen, lässt sich aber dieser Übelstand  nicht beheben. Die Stabilität lässt sich näm  lich z.

   B. bei der immer grösser werdenden  Trägheit der Wassermassen nur durch immer  stärkere Dosierung der Rückführwirkung des  Beschleunigungsreglers sicherstellen, so dass  der hochdosierte Beschleunigungsregler, wenn  dazu noch die Schwungmassen kleiner wer  den, schon bei kleineren, plötzlichen Last  änderungen das Steuerorgan ganz aufreisst  und so die zu grosse maximale Verstell  geschwindigkeit des Servomotors herbeiführt.  



  Ein weiterer Übelstand des     Beschleuni-          gungsreglers    besteht darin, dass die zur Sta  bilität notwendige Verlangsamung der Ver  stellbewegung des Servomotors durch das  Steuerorgan selbst bewirkt werden muss,  indem es erst bei grösseren Hüben die maxi  male Verstellgeschwindigkeit einstellt. Bei  den üblichen hydraulischen Servomotoren ent  stehen aber beim langsameren Durchfluss  durch das Steuerorgan infolge langsamer Ver  stellung des Servomotors nur noch kleinste  steuernde Druckunterschiede. Wenn aber die  Druckunterschiede so klein werden, dass sie  die durch Reibung bedingte Unempfindlich  keit des Servomotors nicht mehr zu über  winden vermögen, bleibt dieser in jeder belie  bigen Lage stehen.

   Deshalb ist der zur Sta  bilität notwendigen grösseren Verlangsamung  beim Beschleunigungsregler eine Grenze gesetzt,  bei der es überhaupt unmöglich wird, mit  einem     Beschleunigungsregler    die Stabilität  sicherzustellen.  



  Beim Kataraktregler, der selbst die sta  bilisierende Verlangsamung herbeiführt, gibt es  die erwähnte Grenze der Verlangsamung  nicht, weil bei dem beliebig schnell dem Ka  tarakt folgenden Servomotor immer grosse  Steuerdrücke zur Verfügung stehen,     mit       denen sich die Unempfindlichkeit des Servo  motors leicht überwinden lässt. Beim Katarakt  selbst lässt sich aber die einer     Verlangsamen,-          entgegenstehende    Unempfindlichkeit beliebig  heruntersetzen, da er als     Vorsteuerorgan    nur  geringe Reibung erzeugende Kräfte zu über  winden hat und sich bei Bedarf mit seinen  kleinen Steuerhüben als federnde Membrane  ohne reibende Unempfindlichkeit ausführen  lässt.  



  Der dem Katarakt beliebig schnell fol  gende Servomotor gestattet beim Vorsehen  eines     Kataraktreglers    auch Eingriffe des  Schaltwärters von Hand sofort und ohne  nachschleichende Verschleppung erfolgen zu  lassen, indem sich     durch    die     Handeingriffe     direkt das Steuerorgan des schnellen Servo  motors beeinflussen lässt. Dagegen folgt die  Maschine beim Vorsehen eines Beschleuni  gungsreglers mit seinem     langsam    laufenden  Servomotor den Handeingriffen um so lang  samer, je grösser die zur     Sicherung    der Sta  bilität notwendige Verlangsamung der     Serv    ö  motorbewegung ist.  



  Ein weiterer Nachteil des Beschleuni  gungsreglers liegt darin, dass sieh die zur  Stabilität notwendige Verlangsamung     nur          umständlich    verändern     1ä        sst,    indem es     hiefür     notwendig ist, das     Hauptsteuerorgan    des       Servomotors    baulich zu verändern, damit die       Verstellgeschwindigkeit    mit dem Steuerhub in  anderem Masse     zunimmt.    Will man aber mit  kleinsten Schwungmassen auskommen, so kann  es notwendig werden, eine Umstellung der  die Stabilität sichernden     Reglergrössen    wäh  rend des Betriebes,

   und zwar augenblicklich  und gegebenenfalls automatisch,     durchführen     zu müssen. Da ferner beim getrennten Be  trieb und beim Parallelbetrieb ganz andere       Selbstregeliuigskonstanten    auftreten können,  sind auch ganz andere Regler     grössen    einzu  stellen, um mit kleinsten     Schwungmassen     stabil und mit geringsten     Frequenzabweichun-          gen    regeln zu können. Im Gegensatz zum Be  schleunigungsregler lässt sich dies beim     Ka-          taraktregler    in einfachster Weise auch auto  matisch ausgelöst durchführen, indem sich  z. B. durch Verstellen einer Blende eine an-      dere Isodromzeit und z.

   B. durch Änderung  einer Hebelübersetzung zwischen     Servomotor     und Katarakt eine andere temporäre Sta  tik einstellen lässt.  



  Die üblichen Beschleunigungsregler mit  rotierenden     Schwungmassen    haben ferner den  Nachteil, dass komplizierte Konstruktionen  notwendig sind,     um    die Beschleunigung in  der Rotation zu messen und in einen Steuer  hub des niehtrotierenden Steuerorganes um  zuwandeln. Ebensogut lässt sich aber auch die  Beschleunigung als Gesclhwindigkeit der Dreh  zahländerung messen, indem z. B. hydraulisch  die Geschwindigkeit gemessen wird, mit der  sich das die Drehzahländerung übertragende  Gestänge bewegt. Ein solcher nichtrotieren  der, einfacher Beschleunigungsmesser ist aber  bei langsamen Bewegungen des Drehzahl  reglers nur dann praktisch verwendbar, wenn  der     Beschleunigungsregler    nicht schon bei  kleinsten Beschleunigungen die volle Steuer  wirkung ausüben muss.

   Ein solcher hoch  dosierter Beschleunigungseffekt ist aber dann  auszuüben, wenn der     Beschleunigungsregler     nicht nur als Ansprechorgan, sondern ausser  dem als Organ zu wirken hat, das die Stabili  tät des Regelvorganges sicherstellt. Nur wenn  es gelingt, die Aufgabe des Beschleunigungs  reglers auf die eines Ansprechorganes bei  plötzlichen Belastungsänderungen zu be  schränken, ist also der Übergang zu den ein  fachen hydraulischen Beschleunigungsreglern  möglich.  



  Der Kataraktregler, der, wie vorstehend  ausgeführt, den Vorteil hat, zur Sicherung  der Stabilität eine beliebige Verlangsamung  der Steuervorgänge zuzulassen, hat jedoch  den Nachteil, dass er bei Belastungsänderun  gen die maximale Verstellgeschwindigkeit erst  hervorbringt, nachdem sich die Drehzahl ent  sprechend geändert hat. Es entsteht dadurch  eine zusätzliche Drehzahländerung gegenüber  dem Beschleunigungsregler, was die Frequenz  haltung im Netz, das von der Kraftmaschine  versorgt wird, verschlechtern kann. Durch  sehr grosse Steuerventile kann maan zwar er  reichen, dass der Servomotor schon bei einem  sehr kleinen Bruchteil (los Vollaststeuerhubes    mit der maximalen Verstellgeschwindigkeit  arbeitet, so dass hierzu nur gerinne Drehzahl  änderungen notwendig sind.

   Dabei ist aber  zu bedenken, dass im Augenblick einer plötz  lichen Belastungsänderung der Drehzahlregler  zunächst mit der vollen temporären Statik  arbeitet, da diese erst später abklingt. Der  vollen temporären Statik entspricht der     Voll-          laststeuerliub.    Auch wenn das Steuerventil  so gross gemacht wird, dass schon bei z. B. 3%  dieses Vollaststeuerhubes der Servomotor mit  maximaler Verstellgesclhwindigkeit arbeitet,  muss sich die Drehzahl hierzu unm 3 % der  temporären Statik ändern. Bei immer höherer  Trägheit der Wassermassen und geringerer  Trägheit der     Schwungmassen    ist es zur Sen  kung der Abklingzeit des Regelvorganges auf  das mögliche Mindestmass notwendig, mit  immer grösseren temporären Statiken zu  arbeiten.

   Es ist nicht zulässig, die notwendige  Verlangsamung statt durch höhere temporäre  Statiken durch stark verlängerte     Isodrom-          zeiten    herbeizuführen. Vielmehr gibt es für  das Verhältnis von temporärer Statik und  Abklingzeit einen günstigsten Wert, bei dem  die     Verlangsamung    des Regelvorganges die  kleinsten Drehzahlabweichungen, also die beste       Frequenzlialtung    des Netzes sicherstellt. Die  ser günstigste Wert wird     aueli    dann nicht  wesentlich herabgesetzt, wenn das Netz eine  starke Selbstregelung aufweist.

   Man kann  vielmehr nachweisen, dass in schwierigen Fäl  len, in denen die     Anlaufzeit    der     Sehwung;-          inassen    nicht mehr grösser ist als die der Was  sermassen, temporäre     Statiken    zwischen 100  und 200     %    notwendig sind.

   Wenn also 3     %     des     Vollaststenerhubes    notwendig sind, uni  auf die maximale     Verstellgeseliwindigkeit    des  Servomotors zu kommen, geschieht dies erst  durch eine zusätzliche     Drehzahländerung,    die  3     %    der     temporären    Statik von 100 bis     200;Ö,     also 3 bis<B>66'</B>     beträgt.    Um diese zusätzlichen  Drehzahländerungen zu senken, müsste man  die Steuerventile des Servomotors noch grö  sser machen, was nicht nur die Steuerventile  selbst, sondern auch den ganzen     antreibenden     Regelmechanismus verteuert.

   Dagegen ist. eine  wesentliche Verbilligung der Regel-     und.         Steuerapparatur dann möglich, wenn man  nicht gezwungen ist, durch Überdimensionie  rung der Steuerventile die zusätzlichen Dreh  zahländerungen herabzusetzen. Dies lässt sieh  erreichen, wenn dafür gesorgt wird, dass nicht  ein Kataraktregler, sondern ein anderes Organ  das schnelle Ansprechen auf plötzliche Bela  stungsänderungen sicherstellt.    Da der Kataraktregler als Stabilisierungs  organ, der     Beschleunigungsregler    dagegen als  Ansprechorgan überlegen ist, hat man des  halb schon vorgeschlagen, Kraftmaschinen so  wohl durch einen Kataraktregler als auch  durch einen Beschleunigungsregler zu steuern.

    Damit eine solche Kombination ihren Zweck  erfüllt, müssen beide Reglerarten so     zusam-          mnenarbeiten,    dass von jedem der betreffenden  Regler nur die Vorteile zur Geltung kommen,  die Nachteile sich dagegen nicht auswirken  können.

   Dies ist der Fall, wenn  a) ein Kataraktregler nur als Stabilisie  rungsorgan zu     wirken    braucht, so dass sich  jede beliebige, zur Stabilität notwendige Ver  langsamung und Steigerung der temporären  Statik herbeiführen lässt; ferner nicht durch  verteuernde Überdimensionierung der Steuer  ventile, sondern durch andere Massnahmen  zusätzliche Drehzahländerungen bei plötz  lichen Laständerungen sich vermeiden lassen,  und sich die Reglergrössen beim     Katarakt-          regler    beliebig schnell bei     veränderten    Netz  bedingungen umstellen lassen;

    b) ein Beschleunigungsregler nur als An  sprechorgan bei plötzlichen Belastungsände  rungen zu dienen hat, da dann dessen Wir  kung nicht zur Sicherung der Stabilität über  dosiert zu werden braucht, so dass die störende, zu  schnelle Herstellung der maximalen Verstell  geschwindigkeit bei kleinsten plötzlichen Last  änderungen entfällt und ferner eine einfache  hydraulische Bauart verwendbar wird. Da  dabei der Kataraktregler die zur Stabilität  notwendige Verlangsamung sichert, kann der  Servomotor den beiden Steuerorganen beliebig  schnell folgen und ein Handeingriff des  Schaltwärters auf das Steuerorgan des schnel  len Servomotors wirkt sofort.

      Bei dem Versuch, Kataraktregler und     Be-          schleunigungsregler    zusammenarbeiten zu  lassen, ist man aber auf grosse     Schwierig-          keiten    gestossen, die dazu zwangen, diese Kom  bination wieder zu verlassen. Im Zusammen  wirken mit dem Drehzahlregler bewirkt der  Katarakt, indem er eine hohe temporäre  Statik herstellt, dass der Drehzahlregler bei  Abweichungen der Drehzahl nur ganz geringe  Verstellbewegungen ausführt. Je grösser die  temporäre Statik ist, um so geringer ist der  Hub, um den sich der Drehzahlregler bei  einer bestimmten Drehzahländerung verstellt.

    So notwendig die Herstellung einer tempo  rären Statik ist, um mit Hilfe des Kataraktes  die Stabilität der Regelung herzustellen, so  nachteilig wirkt sich diese Herabsetzung der       Verstellbewegung    des Drehzahlreglers auf den  gemachten Versuch aus, durch Messung de.     .#          Bewegungsgeschwindigkeit    des Drehzahlreg  lers die     Beschleunigung    zu messen,     iun    regelnd<B>'</B>  auf die Steuerung einzuwirken.

   Bei Steige  rung der temporären Statik auf das für die  Stabilität notwendige Mass wird     praktiseh     einfach der die Geschwindigkeit der Drehzahl  änderung messende Beschleunigungsregler       sl        illgesetzt,    weilt sich der Drehzahlregler     un-          messbar    langsam bewegt.

   Bei dieser schon be  kannten Kombination eines     Kataraktreglers     mit einem die Bewegungsgeschwindigkeit des  Drehzahlreglers messenden Beschleunigungs  regler ist es also unmöglich, beide Regler  arten derart zusammenwirken zu lassen, dass  sich die überlegenen Eigenschaften des     Ka-          taraktreglers    als Stabilisierungsorgan und des       Beschleunigungsreglers    als     Anspreehorgari     ausnutzen lassen, ohne dass die Nachteile bei  der     Reglerarten    sich auswirken.

   Vielmehr ver  hindert der     Kataraktregler    durch die Bedin  gungen, die zu erfüllen sind, um ihn als Sta  bilisierungsorgan wirken zu lassen, die Funk  tion des Beschleunigungsreglers als     Ansprech-          organ.     



  Dagegen gelingt es dadurch, die Vorteile  beider     Reglerarten    auszunützen, ihre Nach  teile zu beheben und ebenso die gegenseitige       Störung    ihrer Funktion     auszuschliessen,    dass  gemäss der Erfindung der Beschleimigungs-      regler unabhängig von der Eiinwvirkung des  Kataraktes frei beweglich in der Weise an  geordnet wird, dal ss die vom Katarakt ein  gestellte temporäre Statik     vergrössert    werden  kann, ohne die freie Bewegung des Beschleu  nigungsreglers zu behindern.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes veranschaulicht.  



  In der Figur bezeichnet 1 eine Kraft  maschine, deren Zuflussorgan 2 durch einen  Servomotor 3 mit Hilfe eines Steuerventils 4  gesteuert wird. Eine Blende 5 dient dazu, die  maximale Verstellgeschwindigkeit des Servo  motors 3 zu begrenzen. Ausser durch eine  Vorsteuerung 6 kann der Servomotor 3 durch  ein Handrad 7 oder einen Fernverstellmotor  8 über ein gemeinsames     Gestänge    9 gesteuert  werden. Ein Stufenkolben 10 der Vorsteue  rung 6 wird dadurch für Gleichgewicht gehal  ten, dass auf der kleineren untern     Kolben-          flächie    ein hoher, auf der obern grossen Kol  benfläche ein tiefer Druck lastet.

   Der hie  für benötigte Öldruck wird durch eine     öl-          pumpe    11 erzeugt, die gleichzeitig auch den  Servomotor 3 mit Drucköl versorgt. Der  Druckunterschied zu beiden Seiten des Stu  fenkolbens 70 wird durch eine Blende 12 her  gestellt. Durch ein V orsteuerventil 13 lassen  sieh Bewegungen des Stufenkolbens 10 nach  beiden     Richtungen    herbeiführen, wobei sieh  dessen Bewegungsgeschwindigkeit durch eine  Blende 14 begrenzen und mit Hilfe eines  Sperrventils 15, das vom Steuerventil 4 be  tätigt wird, der Bewveungsgeschwindigkeit  des Servomotors 3 anpassen lädt.

   Die Vor  steuerung 6 beeinflusst über ein Überset  zungsgestänge 16, 17, 18, 19 und eine Druck  dose 20 einen Katarakt 27. 22 bezeichnet ein o  Blattfeder, die dem Hebel 19 als     Drehpunkt     dient. Durch eine Walze 18 lädt sich mit  Hlilfe einer Stange 23 das Übersetzungsver  hältnis zwischen Vorsteuerung 6 und Ka  tarakt 21 und     damit    die     temporäre        Statik    ver  stellen. Diese wird ausserdem durch die Stärke  einer Zugdruckfeder 24 bestimmt. 25 ist ein  Drosselventil, das die Verbindung mit einem  drueklosen Behälter 26 beherrscht. Durch    Verändern des vom Drosselventil 25 be  herrschten Querschnittes lädt sich in bekann  ter Weise die Isodromzeit des Kataraktes 21  einstellen.

   Das Drosselventil 25 lädt sich  durch eine Gewindestange 27     verstellen.    29 ist  ein Hebel, mit dem die Stangen 23 und 2 7       gelenkig    verbunden sind und der durch eine  als     Schaltorgan        wirkende,    elektrische Spule  30 bewegt werden kann, wobei dann sowohl  die Walze 18 als auch das Drosselventil 25  verstellt, also die temporäre Statik und die  Isodromzeit verändert werden. 28 bezeichnet  ein Abblasev entil, das den Hub des Katarak  tes 21 zu begrenzen erlaubt, indem es ab  bläst, wenn dieser Hub nach oben oder unten  eine bestimmte Grenze überschreitet.  



  32 bezeichnet einen Drehzahlregler, dessen       Hubstaube    33 annähernd proportional mit der  Drehzahl ausschlägt, und 34 bezeichnet einen  hydraulischen Beschleunigungsregler, der  einen Membranbalg 35 mit beweglichem Zwi  schenboden 36, ferner Druckfedern 37, 38 und  eine zu einer Drosselöffnung 39     gehörige    Ein  stellvorrichtung 40 aufweist. Ein Gestänge  41, das starr mit dem Besehleunigungsregler  34 verbunden ist, greift gemeinsam mit dem  Katarakt 21 an einem Gestänge 43 an, wo  durch über Drehpunkt 44 das V     orsteuer-          ventil    13 betätigt wird. 45 ist eine Druck  feder, die sieh an zwei Federtellern 46 und 47  abstützt.

   Das Gestänge 411 trägt zwei Sehei  ben 48, 49; zwischen diesen und den Feder  tellern 46, 47 ist ein Spiel vorhanden. 50 ist  ein zweites, demn Katarakt 21 zugeordnetes  Alnlilaseventil, das abbläst, wenn das Gestänge  41 einen     bestimmten    Hub nach oben oder       ernten    überschreitet.  



  Die beschriebene     Regeleinrichtung    wirkt       fol=-endermassen:    Der Drehzahlregler 32 be  wegt bei sinkender Drehzahl über den     Be--          sehleunigungsregler    34 den     Gelenkpunkt    42  nach unten.     Solair\.:e    dabei die Scheibe     -18    nicht  arg Federteller 46     anschlägt,    folgt der Gelenk  punkt 42 genau den     Bewegungen    des     Dreh-          zulilreglers    32.

   Bei weiterem Sinken der Dreh  zahl. wird der     Zwisehenboden    36 nach     -unten     gedrückt, wonach sieh die Federn 37, 38, 45  und die     üldrüeke    zu beiden Seiten des Zwi-      schenbodens 36 das Gleichgewicht halten.  Unter dem Einfluss der Feder 45 wird die  Feder 37 entspannt     und    die Feder 38 ge  spannt, wobei das im     Beschleunigungsregler     34 eingeschlossene Öl durch die Drosselöff  nung 39 von der Kammer unterhalb des Zwi  schenbodens 36 nach der Kammer oberhalb  desselben fliesst. Bei langsamen Drehzahl  änderungen, also langsamer     Bewegung    der  Stange 33, bewirkt dieser Öldurchfluss prak  tisch keinen Druckuunterschied.

   Die Stellung  des Steuerpunktes 42 ist dann nur von der  Drehzahl abhängig, und der Drehzahlregler  32 steuert den Servomotor 3, indem er über  Steuerpunkte 44 das Vorsteuerventil 13 nach  unten bewegt. Wegen des nun erfolgenden  verstärkten Abflusses aus der obern Kammer  der Vorsteuerung 6 bewegt sich der Stufen  kolben 10 nach oben und betätigt dabei über  das Übersetzungsgestänge 16, 17, 18, 19 und  die Druckdose 20 den Katarakt 21 entgegen  der Zugdruckfeder 24. Dieser     Vorsteuervor-          gang    ist     zunächst    abgeschlossen, sobald der  nach oben sich bewegende     Steuerpunkt    31 den  Steuerpunkt 44 wieder in die Beharrungslage  der Vorsteuerung gebracht hat.

   Dieser Vor  gang ist die temporäre     Rückführung,    durch  die der Steuerpunkt 31 genau den stetigen  Änderungen des Drehzahlreglers 32 folgt, und  entsprechend stetig und langsam bewegt sich  die Vorsteuerung 6. Es ist also keine weitere  Verzögerung zwischen Vorsteuerung 6 und  Servomotor 3 notwendig, um ein Überregeln  zu vermeiden. Auch die nachfolgende Rück  kehr der Drehzahl auf ihren Sollwert, indem  unter dem     Einfluss    der Feder 24 das Öl des  Kataraktes 21 über das Drosselventil 25 aus  fliesst und so den Steuerpunkt 31 in seine  Mittellage zurückbringt, vollzieht sich mit der  verzögernden Isodromzeit des Kataraktes 21.  



  Falls jedoch die Drehzahl schnell sinkt, so  bewegt sich die Stange 33 schnell nach unten,  was nach Eindrücken der Feder 45 auch einen  schnellen Durchfluss durch die Drossel  öffnung 39 bedingt. Die Feder 45 muss dann  nicht nur den Kräften der Federn 37 und     3g     entgegenwirken, sondern dazu noch dem  Druckunterschied, der durch den Überdreck    in der untern Kammer des     Beschleunigungs-          reglers    34 entsteht, um das Ö1 in die obere  Kammer fliessen zu lassen.

   Je grösser die  Beschleunigung ist, um so grösser ist dieser  Druckunterschied und damit der zusätzliche:  Hub, um den die Feder 45 zusammengedruckt       wird.    Steuerpunkt 42 ändert nunmehr seine  Lage entsprechend der Summe der Hübe von  Drehzahlregler 32 und Beschleunigungs  regler 34.  



  Auch wenn man beliebig grosse, die Sta  bilität sichernde temporäre     Statiken    herstellt,  indem man durch das Übersetzungsgestänge  17, 18, 19 dafür sorgt, dass schon bei klein  sten Hüben des     Stufenkolbens    10 und damit  des Servomotors 3 der Katarakt 21 seinen  vollen Hub zurücklegt, wird dadurch die freie       Bewegeng    des Beschleunigungsreglers 34 in  keiner Weise behindert.  



  Bei plötzlichen     BelastimgsändeiLingen     stellt sich die maximale     Verstellgeschwindig-          lseit    des Servomotors 3 ein, ohne dass erst  die     Drehzahl    um den Betrag abweichen muss,  der notwendig ist, um entgegen der     Wirkung     einer     hohep.    temporären Statik das Steuer  ventil 4 um den Hub zu öffnen, der die maxi  male     Verstellgeschwindigkeit    auslöst. Dies       wird    vielmehr durch den Beschleunigungs  regler 34     besorgt,    der hierzu nur schwach  dosiert     zu    werden braucht.

   Er     muss    unter  dem     Einfleiss    der Beschleunigung imstande  sein, einen     Verstellhub    des Steuerpunktes 42  auszulösen, der etwas grösser ist als der maxi  male Hub des     entgegenwirkenden    Kataraktes  21, um trotz dieser     Gegenwirkung    das Vor  steuerventil 13 und damit das Steuerventil 4  betätigen zu können. Durch das     Abblaseventil     28 wird der Hub des Kataraktes 21 und damit  des Steuerpunktes 31 in engen Grenzen ge  halten, indem das Ventil 28 abbläst, sobald  diese Hubgrenzen nach oben oder unten Über  schritten werden.  



  Durch enge Hubbegrenzung für die Ge  genwirkung des Kataraktes 21 kommt man  also mit einer kleinen Dosierung der Beschleu  nigungswirkung des     Beschleunigungsreglers     34 aus, die um ein Vielfaches geringer ist als  wenn der     Beschleunigungsregler    die Stabili-           tät    der     Regelung    herstellen müsste, was der  Katarakt 21 schon besorgt. Man verhindert  dadurch eine übertrieben starke Reaktion des  Besehleunigungsreglens 34, welche die Dreh  zahlregelung verschlechtern würde, indem  dann schon bei kleinsten plötzlichen Last  änderungen die Steuerung mit der vol  len Verstellgesehwindigkeit einsetzen würde.

    Vielmehr lässt sieh durch geeignete Wahl  des toten Spiels zwischen den Scheiben 48, 49  und den Federtellern 46, 46 eine Zone schaf  fen, bei welcher der Beschleunigungsregler 34  überhaupt nicht anspricht. Bei sehr mässiger  Dosierung kann man diese Zone auch weg  fallen lassen. Ferner ist bei mässiger Dosie  rung die dargestellte, äusserst einfache Bau  art eines hydraulischen Besehleunigun     gs-          reglers    verwendbar. Bei höherer, zur Siche  rung der Stabilität notwendiger Dosierung  vermag die relativ langsame Bewegung der  Steuerstange 33 durch einen hydraulischen       Beschleunigungsregler    nicht die     notwendigen     Hubdifferenzen auszulösen.

   Man ist dann ge  zwungen, die viel komplizierteren     nmeclhani-          schen    Beschleunigungsregler zu verwenden,  die in der Rotation den     Beschleunigungs-          effekt    messen.  



  U m die Beschleunigungswirkung noch  weiter herabsetzen, oder um, zwecks Vergrö  sserung der stabilisierenden Zone des Ka  taraktes 21, dessen dem Beschleunigungsregler  34 entgegenwirkenden Hub heraufsetzen zu  können, ist das erwähnte Abblaseventil 50 vor  gesehen, das sieh so einstellen lässt, dass es  den Öldruek im Katarakt 21 und damit seine  Gegenwirkung aufhebt, sobald der Hut) des  Steuerpunktes 42 ein bestimmtes Mass nach  oben oder unten überschreitet.

   Dies ist der  Fall, wenn der Beschleunigungsregler 34 stark  anspricht oder die Drehzahl stark     abweicht.     Die Vorstenerung 6 kann dann, ohne dass  durch Gegenwirkung des Kataraktes 21 das  Vorsteuerventil 13 in seine Beharrungslage  zurückkehrt, un gehindert seine Verstellbewe  gung fortsetzen, so dass der Servomotor 23  immer mit maximaler Verstellgeschwindigkeit  läuft, solange das Abblaseventil 50 offen ist.  Es schliesst aber, sobald     sieh    der     Steuerpunkt       42 seiner Beharrungslage nähert, wonach in  der     schmalen    Zone in der Nähe der Behar  rung, die für die Stabilität, wie bekannt, mass  gebend ist, der Katarakt 21 wieder funkions  fähig wird. Letzterer kann also in dieser  Zone seine stabilisierende Wirkung ausüben.  



  Um ein Überregeln beim Abblasen des  Kataraktes 21 zu vermeiden, kann es zweck  mässig sein, zu verhindern, dass die Vorsteue  rung 6 imstande ist, viel schneller zu laufen  a ls der Servomotor 3. Die Verstellgeschwin  digkeit des Servomotors 3 wird durch die  Blende 5 begrenzt, während bei abblasendem  Katarakt 21, sei es durch das Abblaseventil  28 oder 50, die Vorsteuerung 6 ungehindert  den vollen Hub durchläuft, wenn keine Mass  nahmen hiergegen getroffen werden. Es be  steht dann die Gefahr, dass beim Aufhören  des Abblasevorganges der wieder wirksame  Katarakt 21 die Vorsteuerung 6 in einer mit  demn Servomotor 3 nicht übereinstimmenden  Grenzlage festhält, so dass auch der     Servo-          inotor    3 seinen vollen Hub zurücklegt und da  durch überregelt.  



  Die Verstellgeschwindigkeit der Vorsteue  rung 6 lässt sieh derjenigen des Servomotor  3 anpassen, indem man durch die Blende  14l, die auf die Blende 5 des Hauptservo  motors 3 abgestimmt ist, die Verstellgeschwin  digkeit der Vorstenerung 6 ebenso begrenzt  wie die des Servomotors 3.    Eine noch genauere Abstimmung der     Ver-          stellgesehwindigkeiten    lässt sieh mittels des  Sperrventils 15 erreichen, das vom Steuer  ventil 4 betätigt wird.

   Wenn eine bestimmte  Hubzone des Steuerventils 4 nach oben oder  unten     überschritten    wird, die     genügt,    um die  maximale     Verstell-eselnvindigkeit    des Servo  motors 3 herzustellen, sperrt Ventil 15 ab, so       (lass    die V     orstenerung    6 stehen bleibt. Erst  wenn der Servomotor 3 sieh weiter bewegt.  hat und über die     Rückffihrun-    31 das Steuer  ventil. 4 zu schliessen     beginnt,    wird das Sperr  ventil 15 wieder     freigegeben,    so dass die Vor  steuerun- 6 wieder den     Grenzhub    des Steuer  ventils     4'    herstellt.

   Das Sperrventil 1.5 ver  hindert also,     dal)    die     Vorsteuerung    6 einen      grösseren Hub zurücklegt als notwendig ist,  um das Steuerventil 4 gerade auf seinem  Grenzhub zu halten. Die Vorsteuerung 6  folgt also genau der Rückführbewegung des  Servomotors 3, wodurch übereinstimmende  Verstellgeschwindigkeiten zwischen Servo  motor 3 und Vorsteuerung 6 gesichert sind.  



  Wie bekannt,     genügt    es     zur    Sicherung  der Stabilität, wenn in der Zone kleiner Ab  weichungen von der Beharrung die Mittel     zur     Sicherung der Stabilität zur Wirkung kom  men. In dieser Zone kleiner Abweichungen  sichert der Katarakt 21 die Stabilität, indem  er durch die grosse temporäre Statik und die  grosse Isodromzeit nur ganz langsame Ver  stellbewegungen der Vorsteuerung 6 zulässt.  Je grösser die temporäre Statik ist, um so ge  ringere Bewegungen der Vorsteuerung 6 ge  nügen, um mit Hilfe des Kataraktes 21 bei  Bewegungen des Steuerpunktes 42 das     Vor-          steluerventil    13 wieder in die Beharrungslage  zu bringen. Der Katarakt 21 sichert also  schon die zur Stabilität notwendige Verlang  samung.

   Es muss also nicht zusätzlich noch  der Servomotor 3 so eingerichtet sein, dass  er bei kleinen     Abweichungen    nur ganz lang  same Verstellbewegungen ausführt, wie dies  der Fall sein     muss,    wenn ein Beschleuni  gungsregler vorhanden ist, der ohne Verlang  samung durch einen Katarakt selbst die Sta  bilität sichert.    Bei der beschriebenen Regeleinrichtung  darf also der Servomotor 3 der Vorsteuerung  6 vom     Standpunkt    der Stabilität aus beliebig  schnell folgen. Der schnelle Servomotor 3  lässt sich deshalb durch das Handrad 7 oder  den Fernverstellmotor 8 augenblicklich durch  den Schaltwärter verstellen.

      Der Besehleunigungsregler 34, der auf  plötzliche Belastungsänderungen anspricht,  schon ehe der Drehzahlregler 32 um den Hub  abweicht, der notwendig ist, um entgegen der  temporären Statik das Steuerventil 4 auf  maximale Verstellgeschwindigkeit anzuheben,  gestattet grössere Hübe des Steuerventils 4  vorzusehen. Ohne Beschleunigungsregler 34  würde dieser grössere Hub des Steuerventils    4 eine grössere Drehzahlabweichung bedingen,  bei der sich erst die maximale Verstellge  schwindigkeit des Servomotors 3 einstellt. Dass  der Beschleunigungsregler 34 also ohne grö  ssere Drehzahlabweichungen gestattet, mit  grösseren Hüben des Steuerventils 4 zu arbei  ten, reduziert die zur Herstellung der maxi  malen Verstellgeschwindigkeit notwendigen  Querschnitte des Steuerventils 4.

   Das verbil  ligt das Steuerventil 4, ferner die Vorsteue  rung 6, die zui dessen Antrieb dient, und auch  den Katarakt 21 mit Zubehör, indem alle diese  Teile kleiner bemessen werden können, wenn  ein kleineres Steuerventil 4 zu betätigen ist.  



  Der schnelle Servomotor 3 arbeitet ferner  mit so hohen Öldrücken, dass sich seine Rei  bungskräfte mit Leichtigkeit überwinden las  sen. Während beim reinen Beschleunigungs  regler die zur Stabilität notwendige     Verlang-          samung    in den Servomotor 3 zu verlegen ist,  wodurch so kleine steuernde     Druckunter-          schiede    entstehen, dass der Verlangsamung       Grenzen    gesetzt sind, bei denen der Servo  motor in jeder Lage stehen bleibt, besteht,  eine solche Grenze bei der beschriebenen Ein  richtung in keiner Weise.

   Man kann die zur  Stabilität notwendige Verlangsamung durch  hinstellen der temporären Statik und der       Isodromzeit    des Kataraktes 21 ohne irgend  welche Rückwirkungen auf die Bewegungs  fähigkeit des Servomotors 3 erreichen.  



  Die temporäre Statik wird z. B. durch  Änderung des Übersetzungsverhältnisses zwi  schen der Bewegung der     Vorsteuerung    6 und  des Kataraktes 21 eingestellt, die     Isodromzeit.     durch das Ventil 25. Im Gegensatz zum rei  nen Beschleunigungsregler, der zur Änderung  der Verlangsamung Umbauarbeiten erfordert,  können bei der beschriebenen Einrichtung die       :Änderungen    von temporärer Statik lind     ISo-          dromzeit        dureh    Fernauslösung mit     Hilfe    der  elektrischen Spule 30 im. Betrieb erfolgen.  Die     Umstellung    lässt sich also z.

   B. beim Über  gang vom Parallelbetrieb     zur        Versorgun",#;     eines isolierten Netzteils automatisch durch  führen.  



  An Stelle eines hydraulischen     Besehleuni-          gungsreglers    lässt sieh auch ein rotierender      mechanischer oder ein elektrischer Beschleu  nigungsregler verwenden.  



  Statt den Beschleunigungsregler 34 ge  meinsam mit dem Drehzahlregler 32 auf das  Vorsteuerventil 13 wirken zu lassen, kann  man auch durch den Beschleunigungsregler  34 nur das Abblaseventil 50 für den Katarakt  21 betätigen lassen. Auch dann wird bei  plötzlichen     Belastungsänderungen    sofort eine  Verstellbewegung der Vorsteuerung 6 und  damit des     Servomotors    3     ausgelöst,    indem  schon bei kleinsten     Hüben    des Steuerpunktes  42 die Vorsteuerung 6 sieh ungehindert ver  stellt und damit über Steuerventil 4 die maxi  male V erstellgeschwindigkeit des Servomotors  3 einleitet.

   Auch in diesem Fall arbeiten Be  schleunigungsregler 34 und Katarakt 21 in  der Weise zusammen, dass der Beschleuni  gungsregler 34 nicht durch grössere temporäre  Statik in seiner freien Bewegung gehindert  wird.  



  Ausser der im     vorliegenden    beschriebenen  temporären Statik kann, wie üblich, der Dreh  zahlregler ausserdem durch eine nicht darge  stellte     Einrichtung    eine permanente Statik  herstellen.  



  Ausser der dargestellten Vorsteuerung 6  können noclh weitere Vorsteuerorgane, z. B.  für den Drelhzablregler, vorhanden sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung für Kraftmascbinen, die mindestens einen Drehzahlregler, einen Ka tarakt zur Herstellung einer temporären Statik und einen Besclhleunigungsregler auf weist, wobei diese Teile gemeinsam auf min destens einen Servomotor einwirken, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschleunigungs- rcgler (34) unabhängig von der Einwirkung des Kataraktes (21) frei beweglich in der Weise angeordnet ist, dass die vom Katarakt (21) eingestellte temnporäre Statik vergrössert werden kann, ohne die freie Bewegung des Besclhleuuigungsreglers (34) zu behindern. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Regeleinrichtung narb Patentanspruch, dadurch gekennzeiclhnet, dass Beschleuni- gungsregler (34) und Katarakt (21) unab hängig voneinander ein den Servomotor (3) steuerndes Organ (13) beeinflussen. 2. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschleuni- gungsregler (34) ein Organ (50) betätigt, welches bewirkt, dass beim Ansprechen des Beschleunigungsreglers (34) der Katarakt (21) nicht mehr imstande ist, eine temporäre Statik herzustellen. 3. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (28) vor gesehen sind, welche dafür sorgen, dass der Katarakt (21) nur einen begrenzten Hub zu rücklegen kann. 4.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines von durch den Beschleunigungsregler (34) betätigten Organen (45, 50) derart aus gebildet ist, dass es innerhalb eines begrenzten Bereiches wirkungslos bleibt und erst bei grö sseren Regelabweichungen seine Wirkung aus übt. 5. Regeleinrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkung des Beschleuniguugsreglers (34) schwächer dosiert ist, als der zur Herstellung der Sta bilität mit Hilfe des Beschleunigungsreglers allein notwendigen Dosierung entspräche. 6.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Beschleuni gungsregler (34) auf die Bewegungsgeschwin digkeit des Drehzahlreglers (32) anspricht. 7. Regeleinriehtung nach Patentanspruclh, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (18) vor gesehen sind, um die vom Katarakt (21) ein gestellte temporäre Statik im Betrieb zu ver ändern. B. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (25,<B>27)</B> vorgesehen. sind, um die Isodromzeit des Ka tarakts (21) im Betrieb z.i verstellen.
    9. Reg-eleinriehtung nach Pat.entansprueli und den Unteransprüchen 7 und S, dadurch; gekennzeichnet, dass mindestens eines dee Organe (18, 25), welche die VerlanYsainun"- des Steuervorganges bestimmen, die der Ka- tarakt (21) hervorruft, sich mit Hilfe eines Schaltorganes (30) im Betrieb verstellen lässt. 10. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Katarakt (21) durch eine Vorsteuerung (6) des Servo motors (3) betätigt wird. 11.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass Mittel (14 bzw. 15) vorgesehen sind, um zu verhindern, dass die Vorsteuerung ihren Verstellhub schneller zurücklegt als der Servomotor (3). 12. Regeleinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 und 11, da durch gekennzeichnet, dass eine Blende (14) zur Begrenzung der Verstellgeschwindigkeit der Vorsteuerung (6) dient. 13. Regeleinrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 10 und 11, da durch gekennzeichnet, dass in Abhängigkeit des Steuerventils (4) der Servomotor (3) die Vorsteuerung (6) derart steuert, dass das Steuerventil (4) einen bestimmten Hubbereich nach oben oder unten nicht überschreiten kann.
    14. Regeleinriehtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass von Hand beeinflussbare Verstell organe (7, 8) unmittelbar das Steuerventil (4) des Servomotors (3) zu betätigen gestatten.
CH259928D 1947-12-08 1947-12-08 Regeleinrichtung für Kraftmaschinen. CH259928A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH259928T 1947-12-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH259928A true CH259928A (de) 1949-02-15

Family

ID=4473287

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH259928D CH259928A (de) 1947-12-08 1947-12-08 Regeleinrichtung für Kraftmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH259928A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2113349A1 (de) * 1970-03-20 1971-10-14 United Aircraft Corp Regelsystem zur Regelung einer Groesse auf konstanten Wert,insbesondere zur Brennstoffregelung von Gasturbinentriebwerken

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2113349A1 (de) * 1970-03-20 1971-10-14 United Aircraft Corp Regelsystem zur Regelung einer Groesse auf konstanten Wert,insbesondere zur Brennstoffregelung von Gasturbinentriebwerken

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH259928A (de) Regeleinrichtung für Kraftmaschinen.
DE2847183C2 (de)
DE2848108C2 (de) Papierschneidemaschine oder ähnliche Schneidemaschine mit einem Preßbalken zum Andeuten
DE2206788A1 (de) Verstellbare hydropumpe mit druckregelung
DE833593C (de) Hydraulischer Regler für Kraftmaschinen, insbesondere für Dampfturbinen
DE1932792A1 (de) Brennstoffregelvorrichtung
DE2806956A1 (de) Vorrichtung zum verstellen eines geraeteteils an einem roentgenuntersuchungsgeraet
CH370322A (de) Einrichtung an einer Luftschraube, zur Veränderung des Anstellwinkels der Luftschraubenblätter
DE830735C (de) Hydraulischer Drehzahlregler fuer Kraftmaschinen
EP0001135B1 (de) Druckregler an einem Führerbremsventil einer indirekt wirkenden Druckluftbremse
DE379236C (de) Verfahren zur Regelung des Betriebszustandes von Kreiselverdichtern in gleichzeitiger Abhaengigkeit vom Ansaugevolumen und von dem Foerderdrucke
DE1910439C (de) Regeleinrichtung fur die Zufuhr von flussigem und/oder gasförmigem Brenn stoff zu einer Gasturbinenanlage
CH244150A (de) Regulierungseinrichtung für Dampf- und Gasturbinen.
AT140058B (de) Druckluftbremse.
DE1523593C (de) Betätigungsvorrichtung für ein durch ein Druckmittel betätigbares Ventil
AT92859B (de) Regelungsvorrichtung zur Steuerung eines Servomotors, bei der Hilfsmittel ein Steuerorgan für den Servomotor gegen seine Mittellage drängen.
DE956366C (de) Brennstoffregelvorrichtung fuer Strahltriebwerke von Flugzeugen
DE622644C (de) Regler fuer Kraftmaschinen
CH268651A (de) Regeleinrichtung für Kraftmaschinen mit einem Drehzahlregler.
DE1476827C (de) Ausgleichsregelvornchtung fur mehrere auf eine gemeinsame Last arbeitende Gasturbinentriebwerke
CH325614A (de) Einrichtung zur Regelung einer Wasserturbine
DE878756C (de) Drehzahlregler mit Servomotor fuer Kraftmaschinen, insbesondere Wasserturbinen
CH261481A (de) Regelvorrichtung für Kraftmaschinen.
CH103048A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Regelung des Betriebszustandes von Kreiselverdichtern.
DE1045179B (de) Mehrfach-Regeleinrichtung fuer Gasturbinentriebwerke mit Einspritzung zusaetzlicher Stroemungsmittel fuer Schuberhoehung im Kompressoreinlass