CH244184A - Kontakteinrichtung an kontinuierlichen Kohleelektroden. - Google Patents

Kontakteinrichtung an kontinuierlichen Kohleelektroden.

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CH244184A
CH244184A CH244184DA CH244184A CH 244184 A CH244184 A CH 244184A CH 244184D A CH244184D A CH 244184DA CH 244184 A CH244184 A CH 244184A
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CH
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contact device
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Det Norske Aktieselsk Industri
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Norske Elektrokemisk Ind As
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
    • H05B7/107Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes specially adapted for self-baking electrodes

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Description


  Kontakteinrichtung an kontinuierlichen     Kohleelektroden.       Bei kontinuierlichen Elektroden, wie z. B.       Söderberg-Elektroden,    führt man     in    der Re  gel der Elektrode den elektrischen Strom  mittels wassergekühlter Kontaktbacken zu,  die mit Hilfe eines     Druckringes,    der die  Backen umgibt, gegen die Oberfläche der  Elektrode gepresst werden. Um den Druck  regulieren zu können und dadurch das Glei  ten der Elektrode in den     Kontaktbacken    zu  ermöglichen, ohne dass man sich der Elek  trode zu nähern braucht, hat man.

   Fassungen  eingeführt, bei welchen der Druck gegen die  Kontaktbacken durch Federn hervorgerufen  wird, die zwischen dem Druckring und den  Backen angebracht sind, wobei das Gleiten  der Elektrode dadurch bewirkt wird, dass  der Federdruck aufgehoben wird, z. B. auf       hydraulischem    oder pneumatischem Wege.  



  Man hat schon die Kontakteinrichtung so  ausgebildet, dass sie durch das Gewölbe in  den elektrischen Schmelzofen gesenkt werden  kann, wo sie angewandt werden soll. Zu  diesem Zweck sind die     Kontakte    von einem  Schutzmantel umgeben, der eventuell wasser  gekühlt wird und die     Kontakte    vollständig  umschliesst.    Die     Kontakteinrichtung    gemäss der Er  findung ist dadurch gekennzeichnet, dass die  Kontaktbacken in einem wassergekühlten  Mantel angeordnet sind, der unten in     einem     wassergekühlten     Druckring    endet, der bei       entsprechender    axialer Verschiebung gegen  über den Kontaktbacken diese gegen die  Oberfläche der Elektrode presst.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen     Kontakteinrichtung    ist auf beilie  gender Zeichnung dargestellt, wobei die  rechte Seite der Figur einen     Schnitt    durch  die Klemmbacke, die andere Seite einen  Schnitt zwischen den Backen darstellt.  



  1 ist die Elektrode, 2 eine wassergekühlte  Kontaktbacke im Schnitt. Die Backe ist mit  tels     Lenker    bildender Flacheisen 3 in bekann  ter Weise an einem die Elektrode umgebenden       Aufhängungsmantel    4 befestigt, dessen unterer  verstärkter Teil aus der Figur hervorgeht. Der  elektrische Strom wird den Backen     mittels     wassergekühlter Kupferrohre 5 zugeführt.

    Die Backen     sind    mit auswendigen, zweck  mässig elektrisch isolierten     Klötzen    6 ver  sehen, die eine schräge Fläche tragen, gegen      welche die innere schräge     Fläche    des Druck  ringes 7     anliegt.    Der Druck gegen die Backe  entsteht dadurch, dass der Druckring gegen  über den Kontaktbacken axial verschoben  wird. Diese Verschiebung wird     bewirkt    durch       regulierbare    Aufhängung des Druckringes in  eventuell wassergekühlten Stangen 8, deren  obern Enden einen Kolben 9 tragen, der auf  kräftigen Federn 10 ruht, die     in    einem  wassergekühlten     Federhauszylinder    11 un  tergebracht sind.

   Dieser ist im Aufhängungs  mantel der Elektrode mit Hilfe des Ringes  12 aufgehängt. Letzterer     ist    wassergekühlt  und trägt Kanäle für die Druckluft zum  Zylinder. Die Kontaktbacken sind     in    dem  wassergekühlten Mantel 13 angeordnet,  dessen unteres Ende sich an den Druckring  anschliesst und dessen oberes Ende einen  Sand- oder     Wasserverschluss    trägt, der gegen  den früher erwähnten Ring 4 abschliesst. Der  Kontaktdruck gegen die Elektrode kann in  bekannter Weise reguliert werden, z. B. da  durch, dass man dem Federdruck durch Ein  pressen von. Luft oder Druckwasser über dem  Kolben 9 in den Zylinder entgegenwirkt.  



  Bei der hier gezeigten     Anordnung,    wo  die Federn im Verhältnis zur Elektrode axial  angebracht sind, vermeidet man jede Ver  grösserung der Breite der Kontakteinrichtung,  so dass das Loch im Gewölbe des elektrischen  Schmelzofens, durch welches .die Fassung ge  senkt wird, auf ein Minimum beschränkt  werden kann.  



  Um zu verhindern, dass Staub vom  Schmelzofen zu den Kontakten gelangt, kann  man diese zweckmässig     unter    schwachem       Überdruck    halten, z. B. dadurch, dass gerei  nigtes Ofengas durch das Rohr 16 eingeführt  wird.  



  Die Elektrode kann auch in den Kontak  ten aufgehängt werden. Gewöhnlich wird  man jedoch den Druck der Kontakte gegen  die Elektrode so regulieren, dass man nur den  wesentlichen Teil des     Elektrodengewichtes    in  den Kontaktbacken aufnimmt. Der Rest des  Gewichtes wird dann mit Hilfe einer sekun  dären Aufhängungsanordnung aufgenommen,  die am obern Teil der Elektrode wirkt, z. B.    mit Hilfe der sogenannten     Wisdom-Bänder.     Der Druck der Federn gegen die Elektrode  kann durch Links- und Rechtsschrauben 17  reguliert werden, die an der Stange 8 ange  bracht sind.  



  Die Kontakteinrichtung kann sowohl in  offenen als in geschlossenen Ofen angewandt  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kontakteinrichtung an kontinuierlichen Kohleelektroden von Elektrodenöfen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktbacken in einem wassergekühlten Hantel angeordnet sind, der unten in einem wassergekühlten Druckring endet, der bei entsprechender axialer Verschiebung gegenüber den Kon taktbacken diese gegen die Oberfläche der Elektrode presst. UNTERANSPRti CIIE 1. Kontakteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Bewegung des Druckringes mit Hilfe axial angebrachter Federn bewirkt wird. 2.
    Kontakteinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Teil des Druckringes eine schräge Fläche trägt, die gegen eine andere schräge Fläche anliegt, die mit den Kontaktbacken verbunden ist. 3. Kontakteinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mit tel vorgesehen sind, um innerhalb des wasser gekühlten Schutzmantels einen Überdruck durch Zirkulation von Ofengas aufrechtzu erhalten. 4.
    Kontakteinrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Federdruck so gross ist, dass nur ein Teil des Elektrodengewichtes durch die Kontaktbacken aufgenommen wird, während der Rest des Gewichtes von einer sekundären Aufhängungsanordnung auf genommen wird.
CH244184D 1944-04-22 1945-04-14 Kontakteinrichtung an kontinuierlichen Kohleelektroden. CH244184A (de)

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CH244184A true CH244184A (de) 1946-08-31

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CH244184D CH244184A (de) 1944-04-22 1945-04-14 Kontakteinrichtung an kontinuierlichen Kohleelektroden.

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1128581B (de) * 1957-07-26 1962-04-26 Mc Graw Edison Co Kraftbetaetigte Halte- und Nachschubvorrichtung fuer Ofen-elektroden
DE1142425B (de) * 1960-11-24 1963-01-17 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Elektroden-Nachsetz- und -Haltevorrichtung
DE3128867A1 (de) * 1980-07-25 1982-06-09 Elkem A/S, Oslo Elektrodenfassung fuer elektrothermische oefen

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