DE839985C - Aufhaengung von Soederbergelektroden in elektrischen Widerstandslichtbogenoefen - Google Patents

Aufhaengung von Soederbergelektroden in elektrischen Widerstandslichtbogenoefen

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DE839985C
DE839985C DES22219A DES0022219A DE839985C DE 839985 C DE839985 C DE 839985C DE S22219 A DES22219 A DE S22219A DE S0022219 A DES0022219 A DE S0022219A DE 839985 C DE839985 C DE 839985C
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    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/10Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufhängung von Soederbergelektroden, wie sie bei elektrischen Widerstandslichtbogenöfen Verwendung finden.
  • Für diese Elektroden wurden schon verschiedene Arten von Aufhängungen versucht und vorgeschlagen, ohne daß bisher zufriedenstellende Ergebnisse erzielt worden wären. Die Soederbergelektroden sind bekanntlich so beschaffen, daß sie nur an einem Blech in der Stärke von normalerweise nicht über 2 mm gefaßt werden können.
  • Die ersten Aufhängevorrichtungen benutzen für das Einspannen der Elektroden die gleichen Organe, durch die der elektrische Strom zugeführt wird. Diese Aufhängevorrichtungen, die mit beweglichen Backen arbeiten, weisen den Übelstand auf, daß die Elektrode so stark gedrückt wird, daß sie unzulässige Verformungen erfährt.
  • Die in mancher Hinsicht günstigere Aufhängevorrichtung mittels Bändern erlaubt es nicht; das ganze Gewicht der Elektrode den Bändern allein zu übertragen und erfordert daher weitere zusätzliche Aufhängeelemente. Außerdem kann es hierbei leicht vorkommen, daß wegen unterschiedlicher Reibungskoeffizienten, die von verschiedenen Bedingungen der Berührungsflächen abhängen, eines der Bänder vor den übrigen abrutscht.
  • Alle gebräuchlichen Aufhängesysteme außer jenen, bei denen ein großer Kran oberhalb des Ofens vorgesehen ist, lassen einen bequemen Rückzug der Elektrode nicht zu.
  • Erfindungsgemäß werden die genannten Übelstände durch eine Elektrodenaufhängung beseitigt, bei der die Elektrode durch in einer horizontalen Ebene angeordnete, senkrecht zur Elektrodenachse verschiebbare Tragorgane gehalten wird und die dadurch gekennzeichnet sind, daß die Tragorgane in Ringnuten eingreifen, die im Blechmantel der Elektrode vorgesehen sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Elektrodenaufhängung in axialem Vertikalschnitt; Fig. 2 zeigt eine einzelne Elektrode im Aufriß; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach Linie 1-I der Fig. i ; Fig. 4 ist ein konstruktives Detail.
  • Der Blechmantel der Elektrode i setzt sich aus einzelnen, vorzugsweise gleich langen Zylinderabschnitten zusammen, die an ihren Enden durch Metallringe 2, beispielsweise mittels Schweißen, verbunden werden. Die Ringe 2 haben etwa [-förmigen Querschnitt und bilden somit Quernuten zwischen den einzelnen Zylinderabschnitten der Elektrode. In diese Quernuten greifen Tragorgane 4 ein, die auf einem Aufhängezylinder ii an sich bekannter Ausführung angeordnet sind. Die Tragorgane sind als ringsektorförmige Backen ausgebildet und im Innern eines die Elektrode i umgebenden Gehäuses 3 in einer horizontalen Ebene senkrecht zur Elektrodenachse verschiebbar angeordnet. Zu diesem Zweck weisen die Tragorgane 4 eine Führungsstange 4' auf, die gleichzeitig auch als Kolbenstange für einen in einem Zylinder 5 gleitenden Kolben 6 dient. Auf den Kolben 6 wirkt eine Druckfeder 7, die die Backen 4 dauernd gegen den Boden der Ringnut 2 andrückt. Der Rückzug der Tragorgane aus der Ringnut zwecks Freigabe der Elektrode erfolgt entweder durch Hand mittels eines Handrades 9 oder durch ein über die Rohrleitung 8 in den Zylinder 5 eingeführtes Druckmittel (pneumatische oder hydraulische Steuerung).
  • Zwecks besserer Gewichtsverteilung und zum Ausgleich von eventuellen kleinen Höhenunterschieden liegt das Gehäuse 3 auf dem Aufhängezylinder ii unter Zwischenschaltung von kräftigen Federn io auf. Mit 12 sind Leitrollen bezeichnet, die in an sich bekannter Weise zur Führung des Aufhängezylinders ii dienen.
  • Ein weiteres Eingehen auf die Aufhängevorrichtung erübrigt sich, da dieselbe bis auf die erfindungsgemäßen Ringnuten 2 an der Elektrode und die besondere Ausführung der Tragorgane 4 bereits bekannt ist.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufhängung von Soederbergelektroden bei elektrischen Widerstandsöfen, bei der die Elektrode durch in einer horizontalen Ebene angeordnete, senkrecht zur Elektrodenachse verschiebbare Tragorgane gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragorgane in Ringnuten eingreifen, die im Blechmantel der Elektrode vorgesehen sind.
  2. 2. Aufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten in besonders dafür vorgesehenen Metallringen angebracht sind, die in Abständen im Blechmantel der Elektrode eingesetzt und mit diesem fest verbunden sind.
  3. 3. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe [-förmigen Querschnitt haben.
  4. 4. Aufhängung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Ringnuten eingreifende Teil der Halteorgane als Ringsektor ausgebildet ist.
DES22219A 1950-03-15 1951-03-07 Aufhaengung von Soederbergelektroden in elektrischen Widerstandslichtbogenoefen Expired DE839985C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1042788B (de) * 1956-03-09 1958-11-06 Eisen & Stahlind Ag Vorrichtung zur Halterung und Regulierung der Elektroden von Widerstands- und Lichtbogenoefen

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DE4342511C2 (de) * 1993-12-08 1996-02-08 Mannesmann Ag Elektroinduktionsofen mit vertikal bewegbarem Rahmen

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DE1042788B (de) * 1956-03-09 1958-11-06 Eisen & Stahlind Ag Vorrichtung zur Halterung und Regulierung der Elektroden von Widerstands- und Lichtbogenoefen

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CH288015A (de) 1952-12-31

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