CH244369A - Einrichtung zur Erstellung einer Liegestätte, die als Rettungsschlitten, Tragbahre, Biwak verwendbar ist, unter Zuhilfenahme von Skiern und Stöcken. - Google Patents

Einrichtung zur Erstellung einer Liegestätte, die als Rettungsschlitten, Tragbahre, Biwak verwendbar ist, unter Zuhilfenahme von Skiern und Stöcken.

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CH244369A
CH244369A CH244369DA CH244369A CH 244369 A CH244369 A CH 244369A CH 244369D A CH244369D A CH 244369DA CH 244369 A CH244369 A CH 244369A
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CH
Switzerland
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skis
sticks
holding means
bracing
bed
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Inventor
Hauser Hans
Original Assignee
Hauser Hans
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C11/00Accessories for skiing or snowboarding
    • A63C11/002Stretchers formed of skis or of accessories for skis

Landscapes

  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description


  Einrichtung zur Erstellung einer     Liegestätte,"die    als     Rettungsschlitten,    Tragbahre,  Biwak verwendbar ist, unter Zuhilfenahme von Skiern und Stöcken.'    Die bisher bekannten zerlegbaren Trag  bahren, Feldbetten und mit Hilfe von Skiern  in Rettungsschlitten umwandelbaren Einrich  tungen haben den Nachteil,     dass    sie zu viel  lose Teile aufweisen, die bei der Aufstellung  der Einrichtungen die     Ursaclie    von grossen  Zeitverlusten darstellen, indem der Zusam  menbau der Teile sorgfältige -Überlegungen  voraussetzt. Dieser Übelstand und nicht zu  letzt das immer noch zu grosse Gewicht sol  cher Einrichtungen stehen bis jetzt einer  Einführung bei der Armee hindernd im  Wege.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Einriehtung    zur Erstellung einer  Liegestätte, die als Rettungsschlitten, Trag  bahre oder Biwak verwendbar ist, unter Zu  hilfenahme von Skiern und Stöcken. Erfin  dungsgemäss weist die Einrichtung eine zu  einem Bündel     aufrollbare    Stoffbahn auf,  welche eine     Liegefläche    zu ergeben bestimmt  ist und mit vordern und     hinternQuerverstre-          bungs-    und Haltemitteln versehen ist, mittels       welchen        sie,

          an        der        Spitze        bez        #        -.w.        F,        Ide        eines       Skipaares festgemacht und gespannt werden  kann und dazwischen weitere     Querverstre-          bungs-    und Haltemittel zum Verbinden der  beiden Längsränder der Stoffbahn mit  Stöcken aufweist.<B>-</B>  In der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.

   Es zeigen:       Fig.   <B>1</B> eine, Seitenansicht und     Fig.    2 die  Draufsicht der zu einem Rettungsschlitten       bezw.    Biwak zusammengestellten     Einrich-          tung,          Fig.   <B>3</B> eine Ansicht der Stoffbahn von  der Unterseite,       Fig.    4,<B>5</B> und<B>6</B> in grösserem Massstab,<B>je</B>  einen Querschnitt nach Linie     IV-IV        -bezw.          V-V        bezw.        VI-VI    in     Fig.    2,       Fig.   <B>7</B> eine Teildraufsicht,

   vor dem Be  festigen der Stöcke.  



  Die gezeichnete Einrichtung wird gebil  det durch eine zu einem Bündel     aufrollbare     Stoffbahn<B>1,</B> welche die Liegebahn zu erge  ben bestimmt ist und welche mit mehreren       Querverstrebungs-    und Haltemitteln versehen      ist. Das am vordern Ende der Bahn be  festigte     Querverstrebungs-    und Haltemittel  besteht aus zwei Teilen 2,<B>3</B> aus Holz, welche  durch zwei äussere Schrauben 4 mit     Flügel-          muttern   <B>5</B> und durch zwei innere Schrauben  <B>6</B> mit Flügelmuttern<B>7</B> miteinander     verspann-          bar    sind.

   Die Befestigung dieses     Querverstre-          bungs-    und     Fixationsmittels    an den Ski  spitzen geschieht durch Einspannen der letz  teren zwischen die Teile 2,<B>3 je</B> zwischen  einer     innern    und einer äussern Schraube 4,<B>6.</B>  Durch     Anschlagstücke   <B>8</B> zwischen den Teilen  2,<B>3</B> wird der Sitz der letzteren auf den Ski  spitzen verbessert.<B>9</B> sind mit Schnallen<B>10</B>  versehene und zu den Querverstrebungen ge  hörende Gurten oder Riemen zum Fest  schnallen der Stöcke.

   Das am hintern Ende  der Bahn<B>1</B> befestigte     Querverstrebungs-    und  Haltemittel besteht aus einem obern Teil<B>11</B>  aus Holz, an welchem, an beiden Enden,  durch<B>je</B> eine äussere Schraube 4' mit Flügel  mutter<B>5'</B> und eine innere Schraube<B>6'</B> mit  Flügelmutter<B>7'</B> ein     Flacheisenstück    12     fest-          spannbar    ist.

   Zwischen dem Teil<B>11</B> und<B>je</B>  einem Teil 12 sind die Hinterenden der Ski       einspannbar.    Um die Liegebahn abzustützen,  ist diese an der Unterseite mit einer     Vier-          kantrohrverstrebung   <B>13</B> versehen, in welcher  an beiden Enden um Achszapfen 14 Stützen  <B>15</B> aus ihrer waagrechten Ruhelage in eine  steile Stützstellung     ausschwingbar    gelagert  sind. Die Verstrebung<B>13</B> weist an der Ober  seite Rasten<B>16</B> für den Eingriff des vordern       Skistockpaares   <B>17</B> auf, während die Stützen  <B>15</B> Klauen<B>18</B> zum Festhalten der Stöcke in  den Rasten<B>16</B> aufweisen.

   Durch die Schräg  stellung der Stützen<B>15</B> wird, bei Belastung  der Bahn<B>1,</B> durch die Klauen<B>18</B> ein Klemm  druck     auf    die in den Rasten liegenden Stöcke  ausgeübt, durch welchen letztere festgehalten  und zugleich in dem richtigen Abstand von  einander gesichert werden.<B>19</B> sind die Ver  strebung<B>13</B> mit der Stoffbahn<B>1</B> verbindende  Nieten. Durch die Stützen<B>15</B> wird das  Hauptgewicht der von der Liegebahn aufzu  nehmenden Last unter entsprechender Ent  lastung der Stöcke auf die Ski übertragen.

    Die übrigen     Querverstrebungs-    und Halte-    mittel werden durch in Abständen voneinan  der auf der Unterseite der Bahn<B>1</B>     auf-          genietete    Holzleisten 20 gebildet, welche an  den Enden über die Bahn<B>1</B> vorstehende  Haken 21 für den Eingriff der Stöcke tra  gen. 22 ist eine an der Kopfpartie der Stoff  bahn<B>1</B>     auf,##-enähte    Tasche für die Auf  nahme von Verbandszeug und Stärkungs  mitteln aller Art sowie von Kleidungs  stücken     usw.     



  Der in     Fig.   <B>1</B> und 2 dargestellte Rettungs  schlitten oder Biwak wird wie folgt zusam  mengestellt: Ein Paar Ski wird mit einem  Abstand von 40     ein    auf dem Boden bereit  gelegt. Die Stoffbahn<B>1</B> wird     auseinander-          gerollt    und die hinterste Verstrebung<B>11, 122</B>  Über die Skienden lose geführt. Hierauf wird  die vorderste     Verstrebuno,   <B>2, 3</B> auf die Ski  spitzen auf- klemmt. Zwei Skistöcke<B>17</B>  werden mit den Spitzen auf die Enden der  Verstrebung 2,<B>3</B> gelegt und mittels der Rie  men oder Gurten<B>9</B> festgeschnallt.

   Die Stöcke  <B>17</B> werden nun nach vorheriger     Vertikal-          siellung    der Stützen     1.5    in die Rasten<B>16</B> auf  den Enden der Verstrebung<B>13</B> sowie in die  Haken 21 der Verstrebungen 20 gelegt und  die Klauen<B>18</B> durch     Sehrägstellen    der Stützen  <B>15</B> zugedrückt. Durch die Klauen werden die  Stöcke<B>1.7</B> in ihrem gegenseitigen Abstand  und damit auch der Eingriff der Haken 21  in die Stöcke gesichert. Ein zweites Paar  Stöcke<B>17'</B> wird zur Stützung des hintern  Teils der Bahn<B>1</B> verwendet. Die Spitzen der  Stöcke<B>17'</B> werden an den Enden der hinter  sten Verstrebung<B>11,</B> 12 vermittels der daran  befestigten Gurten oder Riemen<B>9'</B> fest  geschnallt.

   Nach Einhängen der Haken 21 in  die Stöcke<B>17</B>     bezw.   <B>17'</B> werden letztere mit  dem Knauf mittels der Zehenriemen<B>23</B> an  den Zehenbacken der Skibindung     fest-          Creschnallt.    Die Flügelmuttern<B>5, 5'</B> der     vor-          t'        zn          dern    und hintern Querverstrebungen 2,<B>3</B> und  <B>11,</B> 12 weisen verhältnismässig grosse Flügel  auf, welche eine sichere Eingriffslage.

   für  die an den Enden der Verstrebungen 2,<B>3</B>  und<B>11,</B> 12 festzuschnallenden Stöcke<B>17, 17'</B>  bieten, wie dies aus     Fig.   <B>5</B> ersichtlich     -#st.     Bei     Verwendun    der     Einrichtuno,    als     Schlit-          zz        el              ten    dient ein Paar kreuzweise miteinander  verbundener Stöcke als Zugvorrichtung, wo  bei die Spitzen der Stöcke unter den innern  Flügeln der Flügelmuttern gesteckt     und     durch Zehenriemen, Schnüre     usw.    an den  Enden der Verstrebungen 2,<B>3</B> befestigt  werden.  



  Soll die Einrichtung als Tragbahre die  nen, so empfiehlt sich eine Verstärkung der  Stoffbahn<B>1</B> durch Einschieben von     Lawinen-          sondierstangenteilen    oder weiteren Stöcken  zwischen die Stoffbahn<B>1</B> und die Quer  verstrebungen<B>13,</B> 20.  



  Für den Fall,     dass    beim Transport der  Tragbahre auch die Ski von Führer und       Rückhaltemann    mitgenommen werden müs  sen, wird bei jedem Paar der eine Ski durch  die Backen des andern hindurchgestossen,  wobei die Skispitzen entgegengesetzt zuein  ander gerichtet sind. Die so miteinander ver  bundenen Skipaare werden mit ihren Lauf  flächen an die Laufflächen der Skier der  Bahre gelegt und an diesen festgebunden.  Als Traggurten können Felle verwendet  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erstellung einer Liege stätte, die als Rettungssehlitten, Tragbahre oder Biwak verwendbar ist, unter Zuhilfe nahme von Skiern und Stöcken, gekennzeich net durch eine zu einem Bündel aufrollbare Stoffbahn, welche eine Liegefläche zu er geben bestimmt ist und mit vordern und hintern Querverstrebungs- und Haltemitteln versehen ist, mittels welchen sie an der Spitze bezw. Ende eines Skipaares fest gemacht und gespannt werden kann und da zwischen weitere Querverstrebungs- und Haltemittel zum Verbinden der beiden Längs ränder der Stoffbahn mit Stöcken aufweist.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1,</B> Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vordern und hintern Querverstrebungs- und Haltemittel zum Anschluss an die Skiers aus durch Schrauben und Flügelmuttern zusammen- spannbaren Teilen gebildet sind, wobei der der Lauffläc'he der Skier anzuliegen be stimmte Teil der hintersten Verstrebung wenigstens einen ebenen, an die Skiers-Lauf- fläc'he flach anlegbaren Teil aufweist. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die vordern und hintern Querverstre- bungs- und Haltemittel für die Skier an ihren Enden mit Mitteln zum Verbinden mit Skistöcken versehen sind.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüclien <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zwischen-Querverstrebungs- und Haltemittel der Stoffbahn zur Verbin- duug mit den Skistöcken nach unten gerich tete Haken aufweisen. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch. und Unteransprüchen<B>1-3,</B> dadurch gekennzeich net, dass an den Zwisellenverstrebungen zur Abstützung der Last schwenkbar angelenkte Stützen vorgesehen sind, welche bei der Her stellung der Liegestätte als Rettungsschlitten in Eingriff mit den Skistöcken bringbar sind.
    <B>5.</B> Einrichtung nach Patentanspruch -und Unteransprüchen 1--4, dadurch gekennzeich net, dass die Flügelschrauben der an den bei den Enden der Stoffbahn befestigten Quer- verstrebungs- und Haltemittel so ausgebildet sind, dass sie einen guten Eingriff für die daran zu verbindenden Skistöcke ermög lichen.
CH244369D 1944-03-11 1944-03-11 Einrichtung zur Erstellung einer Liegestätte, die als Rettungsschlitten, Tragbahre, Biwak verwendbar ist, unter Zuhilfenahme von Skiern und Stöcken. CH244369A (de)

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