CH244457A - Verfahren zur Herstellung von luftdicht abgeschlossenen Gefässen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von luftdicht abgeschlossenen Gefässen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von luftdicht abgeschlossenen Gefässen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zur Herstellung von luftdicht abge schlossenen Gefässen, deren Wand zumindest teilweise aus Glas besteht, in die ein oder mehrere elektrische Leiter eingeschmolzen sind. Es ist bei diesen Gefässen insbesondere an entlüftete Gefässe, wie elektrieche Ent- ladUngsxöhreU und Glühlampen, zu denken.
Die Erfindung bezieht sich ausserdem auf ein gemäss diesem Verfahren hergestelltes Gefäss.
Für Einschmelzungen von Leitern, in Glas sind vielerlei Kombinationen bekannt. So wurde beispielsweise vorgeschlagen, Leiter aus Werkstoffen, wie Wolfram, Modybdän, Nickel, Kupfer, Eisen und Chromeisen, in eine ihnen so viel wie möglich angepasste Glassorte einzuschmelzen. Dabei sind jedoch grosse Schwierigkeiten zu überwinden.
Ausser den mit der immer bestehenden Verschieden heit der Ausdehnungskoeffizienten von Me tall und Glas verbundenen Schwierigkeiten, besteht ein oft auftretender Nachteil in @dem- ungenügenden Anhaften des Glases am Me tall bei der Temperatur, bei der die Ein schmelzung erfolgt.
Um in dieser Hinsicht eine Verbesserung zu erzielen, wird bekanntlich Borax ange wendet, wodurch einbesseres Ausfliessendes Glases auf dem Metall und. .daher ein besseres Haften bewerkstelligt wird. Borax hat jedoch eine sehr niedrige Schmelztemperatur, so dass er, insbesondere bei Verwendung von gepress- ten gläsernen Teilen, die Werkzeuge ver stopft.
Eine sehr gute Einschmelzung wird nun durch Anwendung des Verfahrens gemäss der vorliegenden Erfindung erhalten. Dieses Ver fahren besteht darin, dass ein in einen :gläser nen Wandteil eines luftdicht abgeschlossenen Gefässes einzuschmelzender elektrischer Lei ter mit einer dünnen Chromschicht überzogen und dann in. ,den genannten Wandteil einge schmolzen wird.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass dieses Verfahren deshalb ,sehr günstige Ergebnisse liefert, weil die dünne Chrom schicht beim Einschmelzen zu Ohromtrioxyd oxydiert, das eine sehr gute Anschmelzung an Glas ergibt, da es in der Flamme nicht verbrennt und das Glas an ihm sehr gut haftet.
Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung ist anwendbar bei jeder Kombi nation von Leiter und Glas. So können Durchführungen aus Essen mit einer Chrom schicht überzogen werden; es ist jedoch auch, möglich, aus Nickel, Nickeleisen, Wolfram oder Molybdän bestehende Leiter mit einer solchen Schicht zu versehen.
Die Dicke der Schicht ist im allgemeinen nidht sehr kri tisch; jedenfalls ist die .Schicht so dick zu wählen, dass dass- unterliegende Material bei der Einschmelzung nicht verbrennt. Bei stromführenden Leitern für elektrische Ent- ladungsröhren (die Dicke dieser Leiter schwankt gewöhnlich zwischen 0-,5 und 4 mm) beträgt die Dicke der Chromschicht gewöhn lich 5 bis 10 Mikron.
Wie im vorstehenden bereits erwähnt wurde, ist das, Verfahren gemäss der Erfin dung an sehr verschiedenen Leitern anwend bar. Diese Leiter bestehen im allgemeinen aus einem Kern aus einem bestimmten Metall, auf den dann eine Chromschicht aufgebracht wird.
Dieser Tragkörper für das Chrom kann jedoch selbst auch aus mehreren Schichten bestehen; die Erfindung kann beispielsweise bei für kurze und sehr kurze Wellen angewendet werden, bei denen die eingeschmolzenen Leiter häufig aus einem Kernkörper bestehen, der mit einer dünnen Schicht eines Metallei mit grösserem Leitungs vermögen als Nickel, z. B. Kupfer oder Sil ber, überzogen ist. Es ergibt sich nun in die sem Fall, dass die Dicke der Chromschicht kritisch ist.
Wenn dabei auf bekannte Weise, beispielsweise auf elektrolytischem Wege, eine Chromschicht in einer Dicke von 5 bis 10 Mikron aufgebracht wird, tritt eine sehr grosse Zunahme des Widerstandes auf.
Gemäss einer bestimmten Ausführungsform des Ver fahrens ;gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun ein verkupferter Leiter mit einer Chromeähicht überzogen, deren Dicke .nicht grösser als 1,u ist, @d. h. mit einer Schicht, die so dünn ist, dass sie beim Einschmelzen des Leiters in das Glas ganz oder nahezu ganz in. Chromtrioxyd umgesetzt wird.
Es fliesst dabei also bei Anwendung bei kurzen und sehr kur zen Wellen infolge der Hautwirkung doch nahezu der ganze Strom durch die Kupfer schicht.
Im folgenden wird ein Ausführungsbei spiel des Verfahrens gemäss der Erfindung im einzelnen beschrieben.
Es wird von einem Chromeieenleiter mit einer Dicke von 1 mm ausgegangen, der elek- trolytisch mit einer Kupferechiicht in einer Dicke von 10 bis 30,u überzogen. wird, wor auf gleichfalls auf elektrolytischem Wege eine Chromschidht in einer Dicke von höch stens 1,
u aufgebracht wird. Der Leiter wird dann in die Glaswand einer Entladungsröhre eingeschmolzen und die Röhre wird dann fertiggestellt.
Das Aufbringender verschiedenen,Sehich- ten kann auch auf andere Weise erfolgen als im vorstehenden beschrieben wurde, z. B. auf kataphoretisdhem Wege oder durch Auf dampfen.
Wie im vorstehenden erörtert wurde, isst die Erfindung an vielerlei Kombinationen von Durchführungsleitern und Wandmateria- len anwendbar, wobei diese Leiter aus. einer oder mehreren Schichten bestehen können.
Es ist ferner einleuchtend, dass die Erfin dung nicht auf die im Ausführungsbeispiel genannten Entladungsröhren beschränkt ist, sondern bei verschiedenen Arten von ge- schllossenen Gefässen, wie Glühlampen, Druckkondenisatoren, angewendet werden kann.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren zur Herstellung von luft dicht abgeschlossenen Gefässen, deren Wand zumindest teilweise aus Glas besteht, in das mindestens ein elektrischer Leiter einge schmolzen ist, dadurch gekennzeichnet, -dass dieser vor der Einschmelzung mit einer Chromedhicht überzogen wird II. Luftdicht abgeschlossenes Gefäss,hex- gestellt nach dem Verfahren nach Patent anspruch I. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzei@cbnet, dass die Dicke der Chromschicht 5 bis 10 ,u ist.2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Leiter aus einem Kernkörper aufgebaut ist, der auf der Aussenseite mit einer Schicht aus einem Me tall mit grösserem Leitungsvermögen als Nickel überzogen ist, auf die eine Chrom schicht aufgebracht ist, deren Dicke 0,5 bis 1,u beträgt.
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Family Applications (1)
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