CH244477A - Verfahren zum Empfang von amplitudenmodulierten elektrischen Signalen mit reduziertem Träger. - Google Patents

Verfahren zum Empfang von amplitudenmodulierten elektrischen Signalen mit reduziertem Träger.

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CH244477A
CH244477A CH244477DA CH244477A CH 244477 A CH244477 A CH 244477A CH 244477D A CH244477D A CH 244477DA CH 244477 A CH244477 A CH 244477A
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Gesellschaft Zur F Eidgenoessi
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Ges Foerderung Forschung Technische Physik Eth Zuerich
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/30Circuits for homodyne or synchrodyne receivers

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description


  Verfahren zum Empfang von     amplitudenmodullerten        elektrischen    Signalen  mit reduziertem Träger.    Bei der Übertragung elektrischer Signale  durch das Mittel der     Amplitudenmodulation     einer Trägerwelle sieht ,man sich unter Um  ständen veranlasst, nach vorgenommener Mo  dulation den     Träger    nachträglich im Ver  gleich zu den Seitenbändern zu reduzieren,  den     Modulationsgrad    also wesentlich zu er  höhen. Dieser Fall tritt z. B. dann ein, wenn  es sieh darum handelt, die     Endstufe    eines  Senders für drahtlose     Telephonie    energetisch  günstig auszunützen.

   Auf der Empfangsseite  muss der ursprüngliche     Modulationsgrad    oder  sogar noch ein kleinerer wieder hergestellt  werden. Bei den     heute    üblichen Verfahren  geschieht dies derart, dass man dem emp  fangenen Signaleinen synchronen Träger zu  setzt. Zu diesem Zweck wird aus dem emp  fangenen Signal der reduzierte Träger aus  gesiebt und entweder getrennt bis zu dem  jenigen Betrage verstärkt, mit welchem er  dem empfangenen Signal wieder zugeführt  werden soll, oder zur Synchronisierung eines    lokalen     Oszillators    verwendet, welcher den  Zusatzträger von der gewünschten Grösse lie  fert.  



  Dieses     bekannte    Verfahren stösst im Ge  biete hoher Sendefrequenzen auf erhebliche       Schwierigkeiten,    weil bei relativ geringem       Frequenzabstand    der Seitenbänder von der  Trägerwelle, das heisst bei geringem Abstand  der niedrigsten Frequenz des obern Seiten  bandes     bezw.    der höchsten Frequenz des un  tern Seitenbandes von der Trägerwelle (mi  nimaler     Frequenzabstand)    die Ansprüche an  die Schärfe der Siebmittel zur Ausfilterung  der Trägerwelle sehr gross werden.

   Nun be  sitzt man allerdings in den Kristallfiltern       Mittel,    die die notwendige hohe Selektivität  aufweisen würden, jedoch sind diese Kristall  filter für kurze und ultrakurze Wellen nicht  mehr     herstellbar.    Auch die Selektivität von  Filtern, die aus     Hohlraumresonatoren    zu  sammengesetzt .sind, genügt bei ultrakurzen  Wellen nicht mehr, während im mittleren      und kurzen Wellenbereich diese     Filter    ausser  ordentlich voluminös ausfallen. Darüber hin  aus     bedingt    das bekannte Verfahren einen  erheblichen Aufwand für die     Aus.siebung    des  reduzierten Trägers. und die     nachherige    Bei  fügung des wiederum verstärkten Trägers.

    



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  ein Verfahren zum Empfang von     arnplituden-          modulierten    elektrischen     Signalen    mit redu  ziertem Träger beliebig kurzer Wellen, wobei  der     relative        Frequenzabstand    zwischen Trä  gerwelle und Seitenbändern des empfangenen  Signals     kleiner        als        1 /0"    ist, so dass durch  bekannte Siebmittel eine Trennung von Trä  gerwelle und Seitenbändern nicht mehr vor  genommen werden kann.  



  Das Verfahren besteht darin,     da.ss    durch       Einwirkung    des gesamten empfangenen  Signals, das heisst sowohl des, Trägers wie  der Seitenbänder, ein lokaler, selbsterregter       Oszillator    synchronisiert. wird und dass des  sen     Schwingung    phasenrichtig dem empfan  genen Signal aufgedrückt wird, so dass des  sen Träger in einem solchen Betrage vergrö  ssert wird, dass durch     Demodulation    das     ur-          spriingliche    Signal mit einem     Klirrfaktor          zurückgewinnbar    ist, der kleiner als 5     %    ist.

    Dabei kann das, empfangene Signal aus einer  ultrahochfrequenten Trägerwelle bestehen,  welche     mit    mehreren     Zwischenfrequenzen     moduliert ist, die ihrerseits wieder in ver  schiedener Weise niederfrequent moduliert  sind.  



  Bei dem Verfahren nach der vorliegenden  Erfindung wird auf eine     Aussiebung    des  Trägers überhaupt verzichtet und mit dem  gesamten empfangenen Signal ein selbst  erregter lokaler     Oszillator    synchronisiert. Zu  diesem Zwecke braucht nur das gesamte  Signal in der Regel nach einer     Vorverstär-          kung    dem Gitterkreis eines     Oszillators    zuge  führt zu werden. Bei Abstimmung dieses       Oszillators    auf die Trägerwelle des     ,Signals     synchronisiert sich dann der     Oszillator    mit  der Trägerwelle.

   Kleine Abweichungen der       Abstimmung    des     Oszillators    von der exakten  Abstimmung auf die Trägerwelle sind zu  lässig, weil sich der     Oszillator    innerhalb eines         bestimmten        Abstimmbereiches,        Synchronisier-          bereich    genannt, mit der Trägerwelle syn  chronisiert, das heisst von ihr mitgenommen  wird. Fügt man die so erhaltene Schwin  gung in genügend grossem Betrage als Träger  zusatz zum empfangenen Signal, so lässt sich  durch     Frequenzumsetzung        bezw.    Gleichrich  tung das ursprüngliche Signal in einwand  freier Güte wieder zurückgewinnen.

   Es ist  ohne weiteres einleuchtend, dass durch das  erfindungsgemässe Verfahren Signale, bei  welchen der     F'requenzabstand    von Seitenband  und Träger äusserst gering ist, ohne :Schwie  rigkeit empfangen werden können, da. ja der  Abstand überhaupt keine Rolle mehr spielt.  



  Als Beispiel für die vorteilhafte Anwen  dung des vorliegenden Verfahrens sei nur  darauf hingewiesen,     da.ss,    falls der Träger  auf der Sendeseite so stark vermindert wird,  dass seine Amplitude nur noch den fünften  Teil der Amplitude eines beispielsweise aus  einer einzigen Frequenz bestehenden Seiten  bandes ausmacht, sich beim Empfang ohne  Trägerzusatz nach erfolgter     Demodulation     ein     Klirrfaktor    von der Grössenordnung von  wenigstens 50% ergibt,

   während nach dem  vorliegenden Verfahren der     Klirrfaktor    sich  beliebig klein halten lässt     bezw.    in den prak  tischen Ausführungsformen der Schaltungen  zur Durchführung des     Zierfahrens    2     bis        3, o'     nicht überschreitet.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist sche  matisch eine Darstellung für die grundsätz  liche Anordnung für den Empfang eines        < ",mplitudenmodulierten    Signals mit reduzier  tem Träger entsprechend der vorliegenden  Erfindung beispielsweise dargestellt. Das  Eingangssignal, dessen     Fre        quenzschema    mit       a;    am Eingang dargestellt ist, wird über zwei       Kanäle    1 und 2 geführt, und zwar beide  Male zunächst über einen Vorverstärker 3  und 4.

   Der Zweig 1 führt nach dem Vorver  stärker zu einem lokalen,     selbsterregten          Oszillator    5 und die Frequenz dieses     Oszilla-          tors    wird von dies     em    über eine     Ankopplungs-          und        Regulierstufe    6 zu einer Stufe 7 geleitet,  in welcher die vom Vorverstärker 3 und der       Ankopplungs-    und Regulierstufe 6 geliefer-           ten    Frequenzen und Spannungen addiert, das  heisst zu einem Signal mit verstärkter Trä  gerwelle zusammengesetzt werden.  



  Von hier aus wird in bekannter Weise  über ein Bandfilter 8, eine     Demodulations-          stufe    9 und eine     Niederfrequenzstufe    10 die  weitere Verarbeitung des Signals besorgt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Empfang von amplituden- modulierten elektrischen Signalen mit redu ziertem Träger, wobei der relative Frequenz abstand zwischen Trägerwelle und Seitenbän dern des empfangenen Signals kleiner als 1%" ist, so dass durch bekannte Siebmittel eine Trennung von Trägerwelle und Seiten bändern nicht mehr vorgenommen werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass durch Einwirkung des gesamten empfangenen Signals, das heisst sowohl des Trägers wie der Seitenbänder, ein lokaler,
    selbsterregter Oszillator synchronisiert wird und dass dessen Schwingung phasenrichtig dem empfangenen Signal aufgedrückt wird, so dass dessen Trä ger in einem solchen Betrage vergrössert wird, dass durch Demodulation das ursprüngliche Signal mit einem glirrfaktor zurückgewinn- bar ist, der kleiner als 5 % ist.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das empfangene .Signal aus einer ultrahochfrequenten Trägerwelle besteht, welche mit mehreren Zwischenfre quenzen moduliert ist, wobei die Zwischen frequenzen in verschiedener Weise niederfre quent moduliert sind.
CH244477D 1943-09-29 1943-09-29 Verfahren zum Empfang von amplitudenmodulierten elektrischen Signalen mit reduziertem Träger. CH244477A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964250C (de) * 1953-01-21 1957-05-23 Western Electric Co Empfaenger fuer Restseitenband-Signale
FR2472878A1 (fr) * 1979-12-27 1981-07-03 Thomson Csf Circuit pour la demodulation d'un signal module par une information numerique et recepteur comportant un tel circuit

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