Streudose.
In der gewerblichen Praxis im allgemeinen, in Küche und Backstube, insbesondere aber in der universellen Kleinküche des Haushalts tritt häufig das Bedürfnis auf, mehlförmiges Material in kleinen Quantitäten und möglichst gleichmässig feinverteilt zusetzen oder flächig aufstreuen zu können.
Diesem Bedürfnis konnte bisher nicht wünschbar handlich entsprochen werden, weil ein hierzu geeignetes Hilfsmittel fehlte.
So hat z. B. die Hausfrau ihren Handvorrat an Mehl in einer verschliessbaren Büchse oder in einem der bekannten Mehlbehälter mit scharniertem Deckel, welchem sie das Mehl mit den Fingern oder mittels eines Löffels entnehmen musste. Beschmutzte sie sich im einen Falle die Hand unerwünscht mit Mehl, so ist im andern Falle ein feines Dosieren, wie auch ein flächig verteiltes Ausstreuen nicht möglich, weil die dem Mehl und anderem mehlartigem Material eigene Eigenbindung zu einem schichtweisen und somit mehr oder weniger massierten Abrutschen vom Löffel führt. Anderseits bringt es diese Neigung zum schichtweisen Abrutschen aber auch häufig mit sich, dass ein Teil des Mehls vorzeitig vom Löffel und zu Boden fällt und so unerwünscht bezw. in der gegenwärtigen Zeit höchst unerwünscht verloren geht.
Eine behelfsmässige Anwendung bisher bekannter Zuckerstreuer mit gelochtem Blechstreudeckel ist unbefriedigend, weil Mehl oder ähnliches Material infolge seiner Eigenbindung zu viel flächige Auflage zwischen den Durchtrittslöchern des Streudeckels findet und daher ungenügend ausgestreut wird, ja, feinere Lochungen mehr oder weniger verstopft, wie dies aus der Verwendung von solchen Zuckerstreuern mit Mehlzucker reichlich bekannt ist.
Die angeführten Mängel können durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Streudose behoben werden. Diese kann so ausgebildet sein, dass sie unter wünschbarem Staub- und Feuehtigkeitsabschluss einen zweckmässigen Handvorrat an Streugut aufnimmt und, bei Anpassung des Streusiebes an die Eigenschaft des Streugutes, unter Vermeidung jeglichen Verlustes praktisch jedes beliebige Dosieren unter erwünscht feinverteiltem Einstreuen oder flächig feinem Aufstreuen ermöglicht. Damit entspricht sie nicht nur einem vielseitigen Bedürfnis im Haushalt wie des gewerblichen oder handwerklichen Betriebes, sondern auch dem gegenwärtigen dringenden Gebot der Vermeidung jeglichen verhütbaren Materialverlustes.
Die beiliegende Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel der Streudose gemäss der Erfindung.
Fig. 1 stellt ein Ausführungsbeispiel im Schnitt nach der Längsachse dar. Der zylindrische Behälter 1 ist an seinem obern Ende zum Schutze des Streugutes vor Staub- und Feuchtigkeitszutritt durch einen leicht abnehmbaren Deckel 2 verschlossen. Unter diesen Deckel 2 ist die obere Öffnung des Behälters durch ein zwedkdienlich feines Drahtsieb 3 Iiberspallnt, durch welches der Austritt des im Behälter befindlichen Streugutes reguliert wird.
Zum Nachfüllen des Behälters mit Streugut ist dieser mit einer verschliessbaren Einfüllöffnung im Boden versehen.
Fig. 2 veranschaulicht die Ansicht von oben, und zwar bei abgehobenem oberem Deckel 2.
PATEXTANSPRUCH :
Streudose, dadurch gekennzeichnet, dass sie am Boden des Behälters eine verschliessbare Öffnung zur Einfüllung des Streugutes aufweist, während die obere Öffnung des Behälters zur Regulierung des Streugutaustrittes mit einem Drahtsieb überspannt und zum Schutze des Streugutes vor Staub- und Feuchtigkeitszutritt durch einen leicht abnehmbaren Deckel verschlossen ist.
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Shaker.
In commercial practice in general, in the kitchen and bakery, but especially in the universal small kitchen of the household, the need often arises to be able to add flour-like material in small quantities and as evenly as possible, finely distributed, or spread over a large area.
Up to now, this need has not been able to be met in a way that is desirable and handy, because there was no suitable tool.
So has z. B. the housewife her hand supply of flour in a lockable can or in one of the well-known flour containers with hinged lid, from which she had to remove the flour with her fingers or with a spoon. If in one case she undesirably soiled her hand with flour, in the other case fine dosing and evenly distributed spreading is not possible because the flour and other flour-like material inherent to a layer-by-layer and thus more or less massaged slippage leads from the spoon. On the other hand, this tendency to slide off in layers but also often with it that part of the flour falls prematurely from the spoon and to the ground and so undesirably or. is most undesirably lost at the present time.
A makeshift use of previously known sugar shakers with perforated sheet metal lids is unsatisfactory because flour or similar material, due to its self-binding properties, has too much surface coverage between the through holes of the scatter lid and is therefore insufficiently scattered, yes, finer holes more or less clogged, as is the case with use of such sugar shakers with flour sugar is well known.
The stated deficiencies can be remedied by the shaker forming the subject of the invention. This can be designed in such a way that it takes up an appropriate hand supply of grit with the desired dust and fire protection and, when the sieve is adapted to the properties of the grit, allows practically any dosing with the desired finely distributed scattering or surface fine scattering while avoiding any loss. It thus not only meets a wide range of needs in the household such as commercial or craft operations, but also the current urgent requirement to avoid any preventable loss of material.
The accompanying drawing shows an exemplary embodiment from the shaker according to the invention.
1 shows an exemplary embodiment in section along the longitudinal axis. The cylindrical container 1 is closed at its upper end by an easily removable cover 2 to protect the spreading material from the ingress of dust and moisture. Under this cover 2, the upper opening of the container is spanned by a particularly fine wire screen 3, through which the exit of the spreading material located in the container is regulated.
To refill the container with grit, it is provided with a closable filling opening in the bottom.
FIG. 2 illustrates the view from above, specifically with the upper cover 2 lifted off.
PATEX CLAIM:
Shaker box, characterized in that it has a closable opening at the bottom of the container for filling in the grit, while the upper opening of the container is covered with a wire sieve to regulate the outlet of grit and closed by an easily removable lid to protect the grit from dust and moisture is.
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