CH244787A - In ein Motorgefährt für Transportzwecke, insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe, umwandelbarer zweirädriger Motormäher. - Google Patents

In ein Motorgefährt für Transportzwecke, insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe, umwandelbarer zweirädriger Motormäher.

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CH244787A
CH244787A CH244787DA CH244787A CH 244787 A CH244787 A CH 244787A CH 244787D A CH244787D A CH 244787DA CH 244787 A CH244787 A CH 244787A
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mower
motor mower
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Bucher-Guyer
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Bucher Guyer Ag Masch
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Description


  



  In ein   Motorgefährt    fiir   Transportzweclce,      insbesondere für landwirtschaftliclie       Betriebe, umwandelbarer zweirädriger Motormäher.   



   Es ist bekannt, in landwirtschaftlichen Betrieben die Motorkraft des stark verbreiteten zweirädrigen Motormähers mit vorderseitig vorgesehener Schneidvorrichtung, also mit sogenanntem Frontschneidwerk, bei Nichtgebrauch des Mähers in der Weise für Transportzwecke auszunutzen, dass das Frontschneidwerk weggenommen und am Motor  mäher-Fahrgestell    hinten ein zweirädriger Transportwagen angehÏngt wird, dessen Zugdeichsel man oberhalb der   Treibachse    des Motormäher-Fahrgestelles auf diesem aufliegen lässt, um einen Teil der Nutzlast des Transportwagens auf das Motormäher-Fahrgestell zu übertragen, damit dieses das für die Zugkraft erforderliche Adhäsionsgewicht erhält ;

   die Zugdeichsel ist um einen senkrechten   Steekbolzen      aussaliwenkbar.    Es ist   lilar,    daB hierbei die Lenkung der treibenden   Räderachse    des   Motormäher-Fahrgestelles    für den   Fa. hrer sehr mühsa. m ist    und dass das Befahren von Kurven besondere   Gesehick-    lichkeit erfordert.



   Diese Nachteile werden dadurch vermieden, da¯ dem in ein Motorgefährt für Transportzwecke, insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe, umwandelbaren, zweirädrigen Motormäher gemäss der Erfindung ein lenkbares Fahrgestell zugehört, das an Stelle des Schneidwerkes vorderseitig am Fahrgestell des Mähers angeordnet und mit diesem l¯sbar verbunden werden kann.



   Dadurch ist bei Verwendung der Motorkraft des, wie eingangs erwähnt, stark verbreiteten, zweirädrigen Motormähers mit Frontschneidwerk ein für leichtere Transporte geeignetes   Motorgefährt    geschaffen.



   Die zum Teil schematische Zeichnung dient zur Erklärung eines Ausführungsbeispiels des Erfindungsgegenstandes.



   Fig.   1    zeigt in Seitenansicht einen an sich bekannten, zweirädrigen Motormäher mit   Frontschneidwerk,    das vom Fahrgestell wegnehmbar ist ;
Fig. 2 ist eine Oberansicht,
Fig. 3 eine Rückansicht ; 
Fig. 4 zeigt teilweise im Schnitt die l¯sbare Verbindung des Schneidwerkes mit dem Fahrgestell,
Fig.   5    einen zu Fig. 4 rechtwinklig versetzten Schnitt,
Fig. 6 in Seitenansicht ein im Sinne der Erfindung mit Hilfe eines lenkbaren, zwei   rädrigen Vorderteils gebildetes Motorgefährt.   



   Fig. 7 eine Oberansicht und
Fig.   8    eine Vorderansicht desselben, während
Fig. 9 im Schnitt die l¯sbare Verbindung des erwähnten lenkbaren Vorderteils mit dem   Motormäber-Fahrgestell    zeigt.



   In Fig.   1    bis 3 sind   1    die beiden Laufbezw. Treibräder des MotormÏhers, 2 sind die   Achsrohre,    in welchen sich die Treibräderachse 3 mit Differentialantrieb befindet.



  Auf dem von der Treibräderachse 3   getra-    genen Gehäuse 4 ist der Motor 5 angeordnet. weleher durch die Ha. ube 6 umgeben ist. Auf der Vorderseite des Gehäuses 4 ist ein zylin  drischer    Hals 7 vorgesehen, auf welchen der Ausleger 8 aufgeklemmt ist, wozu der Ausleger 8 am Befestigungsende aufgeschlitzt ist (Fig. 4 und 5) und Spannschrauben 9 aufweist.

   Der in der Längsmittelebene der Maschine liegende Ausleger 8 trägt an seinem vordern Ende das Schneidwerk   10,    dessen Sehneidmesser 11 mit dem Schwinghebel   12    gekuppelt ist, dessen die   Antriebsbewe-    gung vermittelnder langer Arm a. uf die den Hals 7 durchsetzende Welle 13   a. ufgeklemmt    ist, wozu der Schwinghebel 12   a.      m Befesti-      gungsende aufgeschlitzt    ist und Spannschrauben 14 besitzt. Eine Anwurfkurbel   ermög-    licht die Inbetriebsetzung des Motors 5, von welchem aus der Antrieb des Räderpaares 1 über die Achse 3 und des Sehneidmessers 11 iiber die Welle 13 und den Sehwinghebel 12 erfolgt.

   Der Motormäher wird von   Hand ge-    führt, zu welchem Zwecke e n einem F hrungsträger 15 zwei Führungsarme 16 angebracht sind, die auf einem gemeinsa-men Lagerzapfen 17   dreheinstellbar    sind. Am linksseitigen Führungsarm 16 ist ein Handhebel 18 angeordnet, von dem aus ein   Label-    zug 19 zu einem f r den Motorantrieb vorgesehenen Kupplungshebel 20 führt.

   Der   reehtsseitige    F hrungsarm 16 ist mit einem Handhebel 21 ausgerüstet, von dem aus ein   Kabelzug      @abelzug 22 zu   einem für die Treibräder   1    vorgesehenen Bremshebel   23 führt,    der zwei auf der   Bremsstange    24festsitzende Arme aufweist und den   Innenbackenbremsen      25    der beiden Treibräder   1    zugeordnet ist.

     26    und   27    sind zwei Handhebel, von denen der erste zum   Ein-und    Aussehalten des   Messerantrie-    bes des Schneidwerkes und der zweite zum Einstellen von WechselrÏdern dient, welche verschiedene Fahrgeschwindigkeiten sowie   Vorwärts-und Rückwärtsgang    des Motor  mähers ermögliehen.    Hinten am m Gehäuse 4   bezw. am Motormäher-Fahrgestell    befindet sich ein   Nnhängemaul    28 sowie eine Zapfwelle 29.



   Um die   Motorkraft    der beschriebenen Maschine bei Nichtgebrauch des Schneidwerkes anderweitig ausnutzen zu können, werden nach Entspannen ihrer Klemmbacken der Schwinghebel] 2 und der Ausleger   8    von der Welle 13 bezw. vom Ha. ls 7 abgenommen, wodurch das Schneidwerk vom   Motormäher-    Fahrgestell getrennt und dieses für andere   Zweeke    verwendbar wird.

   Hierzu wird am Führungsträger 15 mit Hilfe des f r die   Fuhrungsarme    16 vorgesehenen Lagerzapfens 17 im Sinne der Fig. 6   und 7    ein Fahrersitz   30    losbar befestigt, welcher dadurch gut   zugänglich gemacht wird. dass die    beiden Führungsarme 16 in Richtung gegen den Führungsträger 15 in die in Fig. 6 und 7   ge-    zeichnete Stellung geschwenkt werden.

   Gemϯ Fig. 6 und 7 sind die   Lauf-bezw.    Treibräder 1 an ihrer Achse derart umgestellt worden, daB die aus der Alittelebene jedes Rades versetzte   Stirnwa. nd der R, a. dse-heibe    sich nicht   mehr, wie gemäss Fig. 2    und 3, auf der aus  wärts    liegenden Radseite, sondern gemäB Fig. 7 sich auf der einwärts liegenden Radseite befindet, wodurch die Spurweite dem  entspreehend    vergrössert ist so da. sie mit der des lenkbaren, zweirädrigen Vorderteils 31 übereinstimmt, welcher nach Fig. 6 und 7 vorderseitig a   Motormäher-Fahrgestell    an Stelle des Schneidwerkes angeordnet ist.

   Der lenkbare Vorderteil 31 ist mit der Vorder seite des Gehäuses 4 verbunden, wozu der Hals 7 benutzt ist, indem auf denselben ein starres Verbindungsrohr 32 aufgeklemmt ist, das am Befestigungsende aufgeschlitzt ist und Spannschrauben 33 hat. Da das Verbin dungsrohr 32 gemäss Fig. 9 viereekigen   Quer-    schnitt besitzt, ist es bei dem zylindrischen Hals 7 mit einer diesen umschliessenden Nabe
34 versehen. Durch sein zweites Ende ist das Verbindungsrohr 32 mit der Achsbrücke 35 des lenkbaren Vorderteils 31 fest vereinigt.



   An der Achsbrücke 35 sind die zwei Rader
36 lenkbar angeordnet, deren   Achssehenkel    durch ein Steuergestänge 37 mit der Welle
38 eines Kegelrades 39 verbunden sind, das in ein Kegelrad 40 eingreift. Dieses Rad 40   ka. nn, zwecks    Einstellens der Lenkräder 36, mittels eines   Handsteuerrades    41 durch den auf dem Sitz 30 sitzenden Fahrer gedreht werden, der mit seinen Füssen den für den Motorantrieb vorgesehenen Kupplungshebel 20 und den Bremshebel   23    für die Innenbackenbremsen 25 der beiden Treibräder   1    betätigen kann ;

   die beiden Handhebel 26 und    27    brauchen gemäss Fig. 6 und 7 in ihren Lagerstellen gegenüber der normalen   Anord-      nung    in Fig.   1    bis 3 nur umgestellt zu werden, um den Fahrer in keiner Weise zu behindern. Zur Erhöhung des Adhäsionsgewichtes des lenkbaren Vorderteils 31 ist in den Innenraum des Verbindungsrohres 32 eine (nach Bedarf wählbare) Gewichtsbelastung   42    eingebracht.

   Gegebenenfalls kann eine   zu-    sätzliche Gewichtsbelastung auf die Brücke 43 des lenkbaren Vorderteils 31 gesetzt werden.   TTm    die Verbindung zwi. schen dem Motormäher-Fahrgestell und dem lenkbaren Vorderteil rasch herstellen zu können, ist gemäss Fig. 6 auf der Unterseite des Verbindungsrohres 32 eine   Elappstütze    44 vorgesehen, mittels welcher der lenkbare Vorderteil auf der Anschlussseite unterstützt werden kann, um sich für die Herstellung der Verbindung in passender Hohe zu halten. Da nur die erwähnte einzige   Eupplungsstelle    vorhanden ist, die sich dazu noch ausserhalb des störenden   Zugangsbereiches    der Treibräder befindet, kann die Verbindung um so schneller hergestellt und nach Erfordernis wieder aufgehoben werden.



   Das auf die beschriebene Weise gebildete    Motorgefährt ermöglicht dem Fahrer vom    Sitz 30 aus einen guten Überblick nach vorn und eine bequeme Bedienung der Steuerteile des   Motorgefährtes,    das als Schlepper benutzt werden kann.   Gema. B Fig.    6 ist in das mit einem Steckbolzen   ausgerüstete Anhängemaul    28 des Motormäher-Fahrgestelles die Zugdeichsel 45 z. B. eines Transportwagens oder einer sonstigen, nicht näher dargestellten Vorrichtung oder Machine eingehängt, die z.

   B. für die Bodenbearbeitung oder für andere landwirtschaftliche Zwecke bestimmt ist und die fahrbar oder nicht   fahrba.    r sein kann ; gegebenenfalls kann die angehängte Vorrichtung oder   Machine    ihren Antrieb durch Anschluss an die Zapfwelle 29 erhalten.



   Der lenkbare Vorderteil könnte unter Umständen an Stelle von zwei Laufrädern auch nur ein Laufrad besitzen. Der Motormäher kann bei der beschriebenen Ausführungsform normal, also ohne irgendwelche   Rücksicht-    nahme auf seine Verwendung zu einem Motor  gefährt erwähnter    Art, auf Lager hergestellt werden, und der lenkbare Vorderteil kann nachträglich mit dem Motormäher-Fahrgestell ohne weiteres verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCH : In ein Motorgefährt für Transportzwecke, insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe umwandelbarer, zweirädriger Motormäher, gekennzeichnet durch ein zugehöriges, lenk- bares Fahrgestell, das an Stelle des Schneidwerkes vorderseitig am Fahrgestell des Mä- hers angeordnet und mit diesem lösbar verbunden werden kann.
    UNTERANSPRÜOHE : 1. Motormäher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das lenkbare, vardere Fahrgestell ein starres Verbindungsglied besitzt, welches mit einem am Motormäher Fahrgestell zum Befestigen des Auslegers des Schneidwerkes vorgesehenen Aufnahmeteil losbar verbunden werden kann.
    3. Motormäher nach Patentanspruch und Untera. nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ am Motormäher-Fahrgestell als Aufnahmeteil f r das l¯sbar zu verbindende, starre Verbindungsglied ein Hals dient, der normalerweise zur Befestigung des das Schneidwerk tragenden Auslegers bestimmtist.
    3. MotormÏher nach Patentanspruch und Unteransprüehen l und 2, dadurch gekenn- zeichnet, daB das starre Verbindungsglied aus einem Rohr besteht, das an dem Befestigungsende a. ufgeschlitzt ist und durch Spannwirkung auf dem Hals festklemmbar ist.
    4. Motormäher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das lenkbare vordere Fahrgestell einen zur Aufnahme einer Gewichtsbelastung bestimmten Hohlraum aufweist, um das Adhäsionsgewicht des vordern Fahrgestelles erhöhen zu können.
    5. Motormäher nach Patentanspruch und ZTnteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkung des vordern Fahrgestelles mittels eines vom Motormäher-Fahrgestell aus betatigbaren Steuerorganes erfolgen kann.
    6. Motormäher nach Patentanspruch und Unteransprüehen l und 5, dadureh gekennzeichnet, dass das lenkbare vordere Fahrgestell mindestens ein Lenkrad aufweist, das mittels eines im gekuppelten Zustand von der Hinterseite des Motormäher-Fahrgestelles aus betätigbaren Handsteuerrades eingestellt wer- den kann.
    7. Motormäher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Motormäher- Fa. hrgestell zur losbaren Befestigung eines hintern Fahrersitzes eingerichtet ist, von welchem aus die Stenerteile des Motorgefähr- tes betätigt werden können.
    8. Motormäher nach h Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Motormäher- Fahrgestell hinten eine Zapfwelle besitzt, iiber welche der Motorantrieb weitergeleitet werden kann zwecks Antriebes einer an das s MotorgefÏhrt angehÏngten Arbeitsmaschine.
CH244787D 1944-03-31 1944-03-31 In ein Motorgefährt für Transportzwecke, insbesondere für landwirtschaftliche Betriebe, umwandelbarer zweirädriger Motormäher. CH244787A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933897C (de) * 1948-12-30 1955-10-06 Kurt Hermann Einachsschlepper, der durch einen loesbaren, in der Fahrtrichtung vor dem Schlepper liegenden Anbau in ein zweiachsiges Gefaehrt umwandelbar ist
DE943978C (de) * 1948-10-02 1956-06-07 Kaiserslautern Guss Armatur Schlepper fuer Ackergeraete

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE943978C (de) * 1948-10-02 1956-06-07 Kaiserslautern Guss Armatur Schlepper fuer Ackergeraete
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