CH381904A - Motorschlepper, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke - Google Patents

Motorschlepper, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke

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CH381904A
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CH
Switzerland
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steering
drive part
motor tractor
tractor according
axle
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CH1017760A
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English (en)
Inventor
Valentin Dipl Ing Toedtli
Original Assignee
Motrac Werke Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/0664Light, simple, and economical tractors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  Motorschlepper, insbesondere für landwirtschaftliche Zwecke    Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Mo  torschlepper, insbesondere für landwirtschaftliche  Zwecke. Es sind derartige Schlepper bekannt, welche  einen durch Holmen lenkbaren Antriebsteil mit einem  auf einer Achse gelagerten Motor, Getriebe     usw.    auf  weisen. Wenn derartige Aggregate als Zugmaschinen  verwendet und z. B. mit einem     sogenannten        Trieb-          achs-Anhänger    oder dergleichen gekuppelt werden,  wirkt sich die Lenkung durch Holmen als sehr stö  rend aus. Bei scharfen Wendungen ist es sehr schwie  rig, den Antriebsteil genügend herumzudrücken.

   Die  ser Nachteil soll nun erfindungsgemäss dadurch be  seitigt sein,     dass    ein ein     Lenkhandrad    zur Lenkung  des Antriebsteils bei Nichtverwendung der Holmen  und mindestens einen Sitz tragender Rahmenteil vor  gesehen ist, der unmittelbar und lösbar mit dem  Antriebsteil     kuppelbar    ist und der selbst weder ein  weiteres Räderpaar noch ein Getriebe für dasselbe  aufweist.  



  Der erfindungsgemäss ausgebildete Motorschlep  per kann also<B>je</B> nach Bedarf, z. B. bei Verwendung  als Motormäher, mit den Holmen oder mittels des       Lenkhandrades    gelenkt werden.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfin  dungsgegenstandes soll nun unter Bezugnahme auf  die beiliegende schematische Zeichnung erläutert  werden. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> eine Seitenansicht des Antriebsteils, der mit  einem     wegnehmbaren    Mähapparat versehen ist,       Fig.    2 eine zugehörige Draufsicht,       Fig.   <B>3</B> eine Seitenansicht des als zweiachsiger  Schlepper ausgebildeten Fahrzeuges,       Fig.    4 eine zugehörige Draufsicht,       Fig.   <B>5</B> eine Seitenansicht des mit Anhänger und       Ladebrücke    gekuppelten Antriebsteils,

         Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> Details der     Blockierungsmittel    für  die Achsschenkellenkung.    Die     Fig.   <B>1</B> und 2 zeigen den Schlepper, wie er  als einachsiges Fahrzeug, z. B. in Verbindung  <B>.,</B> mit  dem dargestellten Mähapparat 2, verwendet werden  kann. Die dargestellten Teile bilden einen durch Hol  men<B>3</B> lenkbaren Antriebsteil<B>1,</B> auf dessen Achse 4  in an sich bekannter Weise der Motor, das Getriebe,  die Kupplung     usw.    gelagert sind.

   Durch lösbare Kupp  lungsmittel, die an sich bekannt sind, kann der An  triebsteil<B>1</B> mit einem Zwischenstück<B>5</B> (siehe     Fig.   <B>3</B>  bis<B>5)</B> gekuppelt werden, an welchem eine mit der       Zapfwelle    des Antriebsteils<B>1</B> lösbar     kuppelbare    An  triebswelle gelagert ist, so     dass    der Antrieb vom  Motor über ein Differential auf die Hinterachse über  tragen werden kann. Diese Kraftübertragung erfolgt  in an sich bekannter Weise und braucht daher auch  nicht näher beschrieben zu werden. Das Zwischen  stück<B>5</B> trägt in an sich bekannter Weise einen  Sitz 12.  



  Gemäss Zeichnung weist nun der Antriebsteil<B>1</B>  eine an sich bekannte Achsschenkellenkung<B>6</B> auf.  Der Benützer des Schleppers hat es nunmehr in der  Hand,<B>je</B> nach Gutdünken wahlweise die Lenkung  durch die Holmen<B>3</B> oder durch das am Zwischen  stück<B>5</B> gelagerte     Lenkhandrad   <B>7</B> vorzunehmen. Die  ses     Lenkhandrad    ist über eine lösbare Lenkstange<B>8</B>  mit der     Achssehenkellenkung   <B>6</B> verbunden.

   Bei Ver  wendung des Schleppers als     Einachsfahrzeug    wird  die Achsschenkellenkung<B>6</B> in der Stellung für     Ge-          radeausfahrt    blockiert, und zwar kann dies in ein  facher Weise dadurch geschehen (siehe     Fig.   <B>6, 7),</B>       dass    an der Achse Schrauben<B>9</B> mit Ösen<B>10</B> schwenk  bar gelagert sind.

   In ihrer aufrechten Stellung     (Fig.   <B>6,</B>  <B>7</B> links) treten die Schrauben<B>9</B> in Schlitze von mit  den     Achssehenkeln    fest verbundenen Teilen<B>11</B> ein,  so     dass    sich diese letzteren nicht mehr in     bezug    auf  die Achse     verschwenken    können. Befinden sich die  erwähnten     ösenschrauben   <B>9</B> in der Stellung, die in      den     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> rechts dargestellt ist, so ist die  Blockierung der Achsschenkellenkung aufgehoben,  und die Vorderräder können, wenn die Lenkstange  <B>8</B> angebracht worden ist, mittels des     Lenkhandrades     <B>7</B> verstellt werden.

   Die beschriebenen Blockiermittel  sind sehr einfach im Gebrauch, so     dass    rasch von der  Holmen- auf die     Lenkradlenkung    umgestellt werden  kann.  



  Der beschriebene Schlepper, der zahlreiche Kom  binationsmöglichkeiten erschliesst,     umfasst    im wesent  lichen nur drei     bzw.    vier Teile, nämlich:  <B>1.</B> den     Antriebsteil   <B>1,</B> der mit blockierter Achs  schenkellenkung durch die     Hohnen   <B>3</B> von einer  zu Fuss gehenden Person gelenkt werden kann;  2. das Zwischenstück<B>5,</B> das auch als Verbindungs  deichsel angesprochen werden kann und welches  das     Lenkhandrad   <B>7</B> und den Sitz 12 trägt und in  welchem eine durchgehende     Kardanübertragung     gelagert ist;

    <B>3.</B> eine Hinterachse<B>13</B> mit eingebautem Getriebe  und  4. bei Verwendung als Wagen mit Ladebrücke 14  ein Tragrohr<B>15,</B> welches lösbar mit dem Zwi  schenstück<B>5</B> und der Hinterachse<B>13</B> gekuppelt  ist.  



  Diese Maschine     lässt    viele Verwendungsmöglich  keiten zu: sie kann als     Einachstraktor        (Fig.   <B>1,</B> 2 ohne  Mähapparat), als Traktor mit Vierradantrieb     (Fig.   <B>3,</B>  4) und als Lastfahrzeug mit Ladebrücke     (Fig.   <B>5)</B>  ebenfalls mit Vierradantrieb verwendet werden.       Zweckmässigerweise    können die Lenkholme<B>3,</B> wie in       Fig.   <B>3</B> schematisch angedeutet, bei Nichtgebrauch  nach vom umgelegt werden.  



  Die lösbar miteinander     kuppelbaren    Teile, so z. B.  die Lenkstange<B>8</B> und die Achsschenkellenkung, das  Zwischenstück<B>5</B> und der Antriebsteil<B>1</B>     bzw.    die Hin  terachse<B>13</B>     bzw.    das Tragrohr<B>15,</B> das Kupplungs  pedal am Zwischenstück<B>5</B> und der Kupplungshebel  am Antriebsteil<B>1,</B> werden zweckmässig durch leicht,  rasch und sicher     betätigbare        sogenannte    Schnell  anschlüsse miteinander verbunden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Motorschlepper, insbesondere für landwirtschaft liche Zwecke, mit einem einachsigen, durch eine zu Fuss gehende Person mittels Holmen lenkbaren An triebsteil, dadurch gekennzeichnet, dass ein ein Lenk- handrad <B>(7)</B> zur Lenkung des Antriebsteils<B>(1)</B> bei Nichtverwendung der Holmen<B>(3)</B> und mindestens einen Sitz tragender Rahmenteil<B>(5)</B> vorgesehen ist, der unmittelbar und lösbar mit dem Antriebsteil<B>(1)</B> kuppelbar ist und der selbst weder ein weiteres Rä derpaar noch ein Getriebe für dasselbe aufweist.
    UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Motorschlepper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Antriebswelle tragende Rahmenteil<B>(5)</B> an die Rückseite des Antriebsteils<B>(1)</B> ankuppelbar und als Zwischenstück zwischen dem letzteren und einer angetriebenen Hinterachse<B>(13)</B> verwendbar ist. 2. Motorschlepper nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass zum lösbaren Anordnen zwischen dem Rahmenteil<B>(5)</B> und der angetriebenen Hinterachse<B>(13)</B> ein Tragrohr<B>(15)</B> für eine Lade brücke (14) vorgesehen ist, zum Zwecke, ein Last fahrzeug mit Vierradantrieb zu bilden.
    <B>3.</B> Motorschlepper nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebsteil<B>(1)</B> eine Achsschenkellenkung<B>(6)</B> umfasst, die in einer be stimmten Lage, z. B. in der Stellung für Geradeaus- Pahrt, blockierbar ist, und dass das Lenkhandrad mittels mindestens einere lösbaren Lenkstange<B>(8)</B> mit den Achsschenkeln verbindbar ist. 4. Motorschlepper nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenkholmen<B>(3)</B> bei Nicht gebrauch aus der Arbeitsstellung entfernbar, z. B.
    nach vorn umlegbar sind. <B>5.</B> Motorschlepper nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass zur Blockierung der Achs schenkellenkung schwenkbar gelagerte ösenschrau- ben <B>(9)</B> vorgesehen sind.
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