CH244877A - Maximumkontakt. - Google Patents

Maximumkontakt.

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CH244877A
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CH
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maximum contact
maximum
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Inventor
Ag Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Maximumkontakt.    Die Erfindung betrifft einen     sogenannten     Maximumkontakt. Darunter ist eine Kontakt  vorrichtung zu verstehen, durch welche über  ein Relais ein Maximumzeigerzähler oder  ein Maximumregistrierapparat am Ende jeder  Registrierperiode in die Nullage zurückge  führt wird.  



  Ein solcher Maximumkontakt kann als  Ruhestromkontakt oder als Arbeitsstromkon  takt ausgebildet sein, d. h. der Kontakt wird  am Schluss der Registrierperiode kurzzeitig  geöffnet (periodische Unterbrechung) oder  kurzzeitig geschlossen (periodischer Strom  impuls). Die     Steuerung    dieser an sich bekann  ten Maximumkontakte erfolgt durch ein  mechanisches. oder elektrisches Zeitwerk. Von  diesem     wird    über zweckmässig gewählte  Übersetzungen eine Nockenscheibe angetrie  ben, auf welcher zwei Kontaktarme mit.  etwas versetzten Abfallkanten schleifen, die  am Ende jeder Registrierperiode kurzzeitig  betätigt werden. Während dieser Kontakt  betätigung wird im Maximumapparat eine  Maximumeinrichtung wieder in ihre Null-    Stellung zurückgeführt.

   Dazu wird     praktisch     etwa 1 Sekunde benötigt. Die Dauer der  Registrierperioden beträgt in der Regel 5, 10,  15, 30 oder 60     Minuten    und wird     durch    aus  wechselbare     Zahnradübersetzungen    einge  stellt.  



  Die bekannten     Einrichtungen    haben den  Nachteil, dass die Betätigungsdauer des Maxi  mumkontaktes je nach der Dauer der     Regi-          strierperiode    verschieden lang ausfällt und  dass für die wählbaren     Übersetzungen    ver  schiedene Zahnräder auf Lager gehalten wer  den     müssen.    Anderseits bereitet es, erhebliche       Schwierigkeiten,    den Relaisstrom zuverlässig  zu steuern, da die den Maximumkontakt  steuernde Nockenscheibe sich verhältnismässig  sehr langsam bewegt.

   Es mussten daher ver-    schiedene Verbesserungen vorgenommen wer  den, um zu     einer    guten Ausnutzung der     Regi-          strierperiode    zu gelangen. Die in der Folge  bekanntgewordenen     Anordnungen        gestatten     zwar, die Betätigungsdauer des Maximum  kontaktes konstant zu     halten,        benötigen     jedoch platzraubende und .schwer einstellbare           Konstruktionselemente,    wie z. B. Scheren  hebel, und bedingen immer noch     einen    Wech  sel der Übersetzung für verschieden lange  Registrierperioden.  



  Diese Nachteile werden gemäss der Erfin  dung dadurch behoben, dass zwischen einer  mit einem Zeitwerk gekuppelten Antriebs  achse und einer zwei Arme     mit    versetzten       Abfallkanten    aufweisenden     Kontaktanord-          nung    Übersetzungsmittel vorhanden sind,       durch    welche die Schaltzeit der Kontakt  anordnung unabhängig von der Dauer der  Registrierperiode bestimmt ist.  



  In der Zeichnung     ist    ein Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt. Darin  bedeutet 1 eine Stundenradachse eines weiter  nicht dargestellten Zeitwerkes. Auf dieser  Achse sitzt ein Zahnrad fest, welches über       eine    durch die Zahnräder 3, 4, 5 dargestellte,  für alle Registrierperioden unveränderliche       Übersetzung    ins Schnelle     einen    beispielsweise  als Doppelhebel 6 ausgebildeten Hubhebel  antreibt.  



  Nach jeder halben Umdrehung berührt  ein Ende dieses Doppelhebels einen Stift 7  eines     um    die Achse 8 drehbaren und durch       eine    Feder 9 in seiner Ausgangsstellung  gehaltenen Auslösehebels 10. Das obere Ende  des Auslösehebels besitzt eine Auflagefläche  11, auf welcher zwei     Kontaktarme    12, 13  eines Maximumkontaktes aufliegen, deren  Abfallkanten in Längsrichtung der Arme  gegeneinander versetzt sind.

   In der gewähl  ten     Darstellung        sind    die beiden Kontakte 14,  15 in der Ausgangslage geschlossen, während  die Anordnung eines in der Ausgangslage  geöffneten Maximumkontaktes durch einen  Kontaktarm 22, die     Kontakte    23, 24 und  einen isolierten-     Druckstift    dargestellt ist.  Natürlich wird in der Regel nur eines dieser  beiden Kontaktpaare verwendet.  



  Am linken Ende der Stundenradachse 1  ist eine leicht auswechselbare Nockenscheibe  16 angebracht, welche je nach der gewünsch  ten Dauer der Registrierperiode eine gewisse       Anzahl    von Nocken aufweist. Diese Nocken  können mit einem     ,Stift    17 eines um eine  Achse<B>18</B> drehbaren und durch eine Feder 19    in seiner Anschlagstellung gehaltenen Hebels  20 in Eingriff kommen, wodurch letzterer im  Gegenuhrzeigersinn verschwenkt wird. Da  durch greift ein an ihm     befestigter    Stift 21  unter die Kontaktarme 12, 13 und hebt die  selben, so dass der Auslösehebel 10 wieder  unter die Enden der Kontaktarme einschwen  ken und ihnen anschliessend wieder als Auf  lage dienen kann.  



  Durch den beschriebenen Antrieb voll  führt nun der Doppelhebel 6 eine volle Um  drehung in z. B. 10 Minuten, d. h. nach je  5     Minuten    berührt jeweils eines der Hebel  enden den Stift 7 und schwenkt den Auslöse  hebel 10 um ein gewisses. Mass aus der An  schlagstellung, wodurch die Kontaktarme 13  und 22 zusammen und der Kontaktarm 12       etwas    später abfallen, da die Kanten der  Kontaktarme 1.2 und 13     etwas    gegeneinander  versetzt     sind.    Diese Versetzung beträgt bei  den gewählten Verhältnissen etwa 0,4 mm,  entsprechend einem     Zeitunterschied    von rund  1 Sekunde.

   Durch den Abfall des etwas kür  zeren Kontaktarmes 13 werden die beiden  Kontakte 14, 15 voneinander getrennt     und     gegebenenfalls die beiden Kontakte 23, 24  geschlossen. Der etwas. später folgende Ab  fall des längeren Kontaktarmes 12 stellt den  ursprünglichen Zustand wieder her. Dabei ist  zu beachten, dass das Abfallen der Kontakt  arme 13 und 22 in jeder Registrierperiode  nur einmal erfolgen kann, da die Kontakt  arme nur einmal auf den Auslösehebel 10  gehoben werden. Sind sie hingegen bereits  abgefallen, so bleibt die Betätigung des Aus  lösehebels 10 ohne Einfluss auf die Kontakte.  Erst nachdem die Kontakte vermittels des  Nockens 16 und des Hebels 20 gehoben und  auf dem     Auslösehebel    10 abgesetzt wurden,  können sie neuerdings ausgelöst werden.

   Dar  aus ist ersichtlich, dass die Periodendauer  ausschliesslich von der Ausbildung des  Schaltnockens 16 abhängt.     Anderseits.    erkennt  man aber auch, dass die Schaltdauer     bezw.     ihre Betätigungsdauer, d. h. die Zeit, wäh  rend welcher der     Öffnungs-    oder Schliessvor  gang stattfindet, nur von der Verdrehungs  geschwindigkeit des     Auslösehebels    10, also      vollständig unabhängig von der     Registrier-          periode,        immer    die gleiche     ist.     



  Die den Hebel 20 steuernde Nockenscheibe  7.6 weist     nun    je nach der gewünschten Dauer  der Registrierperiode eine verschiedene Zahl  von Nocken auf,     beispielsweise    für die oben  angeführten Registrierperioden 12, 6, 4, 2  und 1 Nocken. Sobald einer dieser Nocken  in den Bereich des Stiftes 17 des Hebels 20  kommt, nimmt er diesen mit und verschwenkt  ihn. Dadurch werden die Kontaktarme 12, 13  und gegebenenfalls. 22 in die Ausgangslage  gehoben.

   Anschliessend schwenkt der Auslöse  hebel 10     wieder        in    seine Anschlagstellung  zurück, so dass sich die Kontaktarme 12, 13       wieder    auf     seine        Auflagefläche    absetzen kön  nen, wenn die Nockenscheibe 16 den Hebel 20  wieder freigibt. Damit ist die Anordnung  wieder in die Ausgangsstellung zurückge  kehrt, und das Spiel beginnt wieder von  vorne.  



  Die Hauptvorteile der beschriebenen An  ordnung liegen darin, dass neben der raum  sparenden     Konstruktion    nur eine feste Über  setzung vorhanden ist und die Betätigungs  dauer des Maximumkontaktes von der Dauer  der Registrierperiode vollständig unabhängig  ist. Ferner kann     die    Änderung der Perioden  dauer durch einfache     Auswechslung    nur einer  Nockenscheibe vorgenommen werden, so dass,  abgesehen von diesem     Teil,    die ganze Ein  richtung stets     fertig    montiert auf Lager  gehalten werden     kann.     



  Es ist selbstverständlich, dass der Hub  hebel nicht     unbedingt    als Doppelhebel aus  gebildet     sein    muss. Beispielsweise kann der  selbe auch als einfacher Hebel ausgebildet  sein. Sollen gleiche     Verhältnisse        wie        beim     Doppelhebel erhalten bleiben, so kann in die-

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maximumkontakt, dadurch gekennzeich net, dass zwischen einer mit einem Zeitwerk gekuppelten Antriebsachse und einer zwei Arme mit versetzten Abfallkanten aufwei senden Kontaktanordnung Übersetzungsmit tel vorhanden sind, durch welche die .Schalt zeit der Kontaktanordnung unabhängig von der Dauer der Registrierperiode bestimmt ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Maximumkontakt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Über- setzungsmittel einen den Abfallkanten der Kontaktanordnung als Auflage dienenden Auslösehebel und einen diesen steuernden, von der Antriebsachse ins, Schnelle übersetzt getriebenen Hubhebel aufweisen. 2.
    Maximumkontakt nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Hebel, der unter dem Einfluss einer auf der Antriebsachse sitzenden Nockenscheibe steht und in dessen Bewegungsbahn die Kon taktarme liegen, derart, dass bei Anheben des Hebels durch die Nockenscheibe dieser die Rückführung der Kontaktarme in die Aus gangslage bewirkt. 3. Maximumkontakt nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs achse die Stundenradachse eines Zeitwerkes ist. 4. Maximumkontakt nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Nockenscheibe zwecks Änderung der Registrierperioden auswechsel bar auf der Antriebsachse angeordnet ist.
    sein Fall die Übersetzung zur Stundenrad- achse verdoppelt werden.
CH244877D 1945-06-26 1945-06-26 Maximumkontakt. CH244877A (de)

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