CH244880A - Vorrichtung zur stereophonischen Aufnahme von Schallschwingungen. - Google Patents

Vorrichtung zur stereophonischen Aufnahme von Schallschwingungen.

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CH244880A
CH244880A CH244880DA CH244880A CH 244880 A CH244880 A CH 244880A CH 244880D A CH244880D A CH 244880DA CH 244880 A CH244880 A CH 244880A
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CH
Switzerland
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artificial head
microphones
artificial
distance
stereophonic recording
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R5/00Stereophonic arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Stereophonic Arrangements (AREA)

Description


  Vorrichtung zur stereophonischen Aufnahme von Schallschwingungen.    Bei der     stereophonischen    Aufnahme von       Schalls,ahwingunben        m2#telsi        zwieiem    Mikro  phone,     -die        im,        einziger        Enitfernung        voneinander          angeordnet        sind,        muss        b,

  ekannidh#ch    dieser Ab  stand für     versidhiedene        Sehsa.llquedlen    verschie  den     sein.        Bei,        dler        Wiedergabe    ,der Musik eines       ganzen        OrchiesMrs        wird        @diesier        Abstand    näm  lich     ;grösser    sein Tals bei der Wiedergabe der       Stimme    eines     einzigen        Sprechers,    z.

   B.     eines          Schauspielers,        wenn        einte        möglichst    naturge  treue Wiedergabe gewünscht wird.  



       Falls        zwei;        Mikrophone    unabhängig von  einander     angeomdbet        sind,    bereitet dies     wenig          Schwierigkeiten;    es wird     aber    schwieriger  bei     Verwendung        eines        sogenannten        "guns@-          kopfes",    d. h. eines zweckmässig kugeligen  Körpers mit zwei auf beiden Seiten angeord  neten     Mikrophonen;    dieser Körper bildet ein  akustisches Hindernis für die Schallschwin  gungen.

   In diesem Fall werden mehrere Kunst  köpfe     verschiedenen        Durchmessers        erforder-      lieh sein, was nicht nur umständlich, sondern  auch ziemlich kostspielig ist.         Im,        Zusammenhang        hiermit        isst        bereits        vor-          geschlagen    worden, einen     derarägen        Kunst-          kopf    mit vier Mikrophonen, zwei auf jeder  Seite,     auszustatten,        die,

  derart        elektrisch        mit-          einander    gekoppelt     sind,        diass    :der     sicheinbare          Abstand    zwischen den beiden     Mikrophonkom-          binationen        veränderlich        ist.     



  Die vorliegende     Erfindung    bezieht sich       ebenfalls        auf        eine     mit einem       Kunstkopf        und    bezweckt     eine        Lösung    zu  schaffen,     die        gleich        wirksam        wie    das vorer  wähnte     Verfahren,    aber viel     wnrtsehaftlicher     ist.  



  Die     erfindungsgemässe        Vorrichtung    ist       dadurch        geikennzeiehnet,        @dlass    der längs der       Oberf1äehe    .des     Kunetkopfes        gemessene        gegen-          seitige        Abstand        ;

  der    am     Kunstkopf        auigeorid-          neten    Mikrophone durch     ,rein    mechanische       Mittel        veränderlich        ist,        woidurch,die    sich zwi  schen     den    Mikrophonen     befindIliche    Ober  fläche     .des        Kunstkopfes    ein     veränderliches          aku,

  stüehes        Hindernis        bildet.         Der Vorzug     einer    Vorrichtung nach der  Erfindung     besteht        darin,    dass man mit einer       Minimumzahl    von Mikrophonen,     vorzugsweise     zwei, auskommt,     und        dass        weiter        keine        zu-          sätzlichen        elektrischen    Schaltungen erforder  lich sind,

   so dass das Ganze beträchtlich billi  ger als die bekannten     Vorrichtungen        sein     wird.  



  Der     Kunstkopf    kann     aus    zwei Hälften     be-          stehen.,    die mittels eines     Stiftes        in.    ,der einen       Hälfte,    der in     ein        Looh    in .der andern Hälfte  hineinpasst, drehbar in bezug aufeinander  sind, wobei an     jeder    Hälfte ein     Mikrophon          befestigt    ist.  



  Für eine     richtige        VTiediergaabe    ist     es    er  wünscht-, dass sieh die beiden     Mikrophone     stets in     einer        waagrechten    Ebene     befinden.     Dies ist z. B.     dadurch    erziehbar,     diass    man den  Kunstkopf lose auf     einem    Block mit einer       Aussparung        ruhen    lässt.  



  Dieses     Ausführungsbeispiel    ist an Hand  der     beiden.        Figurm    der beiliegenden     Zeich-          nung    im     folgenden    näher erläutert.  



       Fig.    1     zepigt    die     Vorrichtung    in     Ansicht     und       Fig.    2 die drei     auseinandergenomnmenen          Teile        aderselben.     



  In     @än        Figuren    sind Halbkugeln, an     denen     die Mikrophone 3 und 4 befestigt sind, mit 1  und 2     bezeichnet.        Dass    Ganze     ruht    auf einem  Block 5. In     Fig.    1 ist der Kunstkopf     derart          eingestellt,    dass der Abstand zwischen dien  beiden Mikrophonen durch Drehung der     Teile     1 und 2 in bezug aufeinander gering ist und  also z. B. zur Wiedergabe     ,eines        -Sprechers    ver  wendet werden kann.

   Ein Teil des     Kunst-          kopfes        fliegt    überdies derart im einer     Ausspa-          rung,des    Blockeis,     dass        die        Mikrophone    in einer       waagrechten    Ebene     liegen.     



  Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, wie die Halb  kugel 2 mit     einem    Stift 6 versehen     ist,    der  in     ein    Loch 7 der Halbkugel 1     hineinpass,t,    so   & ss     die        Halbkugeln        gegeneinander    drehbar  sind. Im     Block    5 ist eine Aussparung 8     vor-          gesa'hen,    in der die untere Halbkugel ruhen    kann.

   Infolgedessen ist durch Drehung der  ganzen Kugel im Block in sämtlichen     vor-          kommenden    Fällen erzielbar, -dass     d!ie    beiden  Mikrophone in     einer    waagrechten Ebene lie  gen.  



       Selbstverständlich    sind     neben    dieser     vor-          .genannten        Ausführungsform    auch andere       Ausführungsforme    n denkbar; z. B. können  die Mikrophone selbst auf  & m     Kunstkopf          beweglich    angeordnet sein. Eine andere Mög  lichkeit     besteht    in einer     Form-    oder Volu  menänderung des Kunstkopfes selbst.

   Auch  braucht der     Kunstkopf    nicht kuglig zu sein  ,es kann     nämlich    zur Erzielung bestimmter       Wirkungen    gewünscht sein, ihn anders     a.us-          zueestalten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur @stereophonisehen Auf nahme von Sch:allschw;ingun igen mittels eines Kunstkopfes, dadurch gekennzeichnet,
    dass der längs der Oberfläche des Kunstkopfes gemessene gegenseitige Abstand der am Kunstkopf angeordneten Mikrophone durch rein. mechanische Mittel veränderlich isst, wo durch die sich zwischen den Mikrophonen befindliche Oberfläche dies Kunstkopfes ein veränderliches akustisches Hindernis bildet.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Voin^ichtun:g nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet"dass der Kunstkopf aus zwei Hälften besteht, !lie mittels:
    eines Stifte, in der einten Hälfte, der in ein Loch in der andern Hälfte hineinpasst, in bezug aufeinan der drehbar -sind, unfi ,dass an jeder Hälfte ein 11'fikrop@hon befestigt ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunstkopf lose auf einem mit einer A ussparung versehenen Block ruht, so dass beide Mikrophone für jeden beliebigen gegen seitigen. Abstand derselben in eine waag rechte Ebene gebracht werden können.
CH244880D 1943-05-17 1944-05-15 Vorrichtung zur stereophonischen Aufnahme von Schallschwingungen. CH244880A (de)

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