CH244992A - Handschliessplombe. - Google Patents

Handschliessplombe.

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CH244992A
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Ag Stoba
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Ag Stoba
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F3/00Labels, tag tickets, or similar identification or indication means; Seals; Postage or like stamps
    • G09F3/02Forms or constructions
    • G09F3/03Forms or constructions of security seals
    • G09F3/0305Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used
    • G09F3/0347Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having padlock-type sealing means
    • G09F3/0352Forms or constructions of security seals characterised by the type of seal used having padlock-type sealing means using cable lock

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Description


      Handschliessplombe.       Durch das Hauptpatent ist eine Hand  schliessplombe     mit    einem im vorgesehenen       Hohlraumrinnern    der     Plombenkapsel    befind  lichen Sperrkörper für das     einzuführende     freie Ende des flexiblen Organes bekanntge  worden. Bei dieser Einrichtung kann es aus  nahmsweise vorkommen, dass die Feder am  Sperrkörper während ihres     Einlegens    unbe  merkt von Hand     in    die Ebene des Sperrkör  pers gedrückt wird, so dass der später ein  geführte Stecker am flexiblen Organ sich  nicht mehr an der Feder des Sperrkörpers  verfangen kann.

   Eine Abhilfe ist in diesem  Falle nicht mehr möglich,     weil    der Sperr  körper plombiert und unzugänglich ist.  



       Gegenstand    vorliegender zusätzlicher Er  findung ist     nun    eine     Handschliessplombe    nach  dem Patentanspruch des     Hauptpatentes,    bei  welcher das     einerends    in der     Plombenkapsel          befestigte    und mit dem andern Ende aus  derselben herausragende flexible Organeinen       als    Flachkörper ausgebildeten Stecker mit  zwei nach verschiedenen Richtungen sich  erstreckenden, federnden Widerhaken auf-    weist, welch letztere dazu     bestimmt    sind, sich  an im Hohlraum der     Plombenkapsel    befind  lichen,

       übereinander    liegenden Gegenversper  rungen zu verfangen.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf bei  liegender Zeichnung     beispielsweise    darge  stellt. Es     zeigt:          Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch die  offene     Plombenkapsel        mit    allen zusammen  gehörigen     Bestandteilen,          Fig.    2 eine Draufsicht auf die leere     Plom-          benkapsel,          Fig.    3 die Vorderansicht derselben in  Richtung des Pfeils P der     Fig.    2,

         Fig.4    den als     Flachkörper    ausgebildeten  Stecker in Seitenansicht,       Fig.    5 die Vorderansicht desselben,       Fig.    6 den untern Sperrkörper im Schnitt,       Fig.    7 den obern Sperrkörper in Drauf  sicht.  



  In den Figuren bedeutet 1 die Plomben  kapsel, 2 die eingelegte     Kartonscheibe,    3 eine       profilierte    Eingangsführung für den an  einem     flexiblen    Organ, z. B. einem in der           ;Mitte    seiner Länge umgebogenen, zopfförmig       gewundenen    Draht 4 befestigten, als Flach  körper ausgebildeten Stecker 5. Dieser im  Querschnitt rechteckig gehaltene Flachkörper  besteht aus zwei kongruenten, übereinander  zu liegen kommenden Blechlappen, welche       einerends    zusammenhängen und einen Falz 6  bilden. Ferner besitzt dieser Flachkörper eine  Aussparung 7 sowie zwei aus der Ausspa  rung herausragende, nach verschiedenen Rich  tungen sich erstreckende, federnde Wider  haken 8 und 9.

   Ferner befindet sich in dem  Stecker 5 ein Loch 10, in welches die um  gebogene Längsmitte des Bezopften Drahtes 4  zu     liegen    kommt.  



       Im.    Boden der     Plombenkapsel    1 befindet  sich     ein    zylindrischer, vorspringender Hohl  raum 11 mit     Bodenrandrille    12. In diese       Bodenrandrille        ist    ein Sperrkörper 13 gelegt,  welcher einen nach oben ragenden,     trichter-          förmigen    Vorsprung 14 besitzt. Ferner befin.  det sich im Boden 15 der     Plombenkapsel    1       ein    Sperrkörper 16 mit einer nach unten  ragenden, trichterförmigen     Öffnung    17.

   Die  ser     im    Vergleich zum Sperrkörper 13 wesent  lich grösser     dimensionierte        Sperrkörper    hat       einen    etwas nach unten gebogenen Rand 18.  Ferner besitzt er zwei auf dem gleichen  Radius liegende, benachbarte     Löcher    19 und  20, und zwar     in    der Nähe der Peripherie.       Durch    die beiden     Löcher    ist das hakenförmige  Doppelende des Bezopften Drahtes 4 gezogen.

    Den Löchern diametral gegenüberliegend be  findet sich in diesem Sperrkörper eine Aus  sparung 21, welche über die profilierte Ein  gangsöffnung 3 der     Plombenkäpsel    1 zu lie  gen     kommt.    In der     Plombenkapsel    befindet  sich diametral zur Eingangsführung 3 noch  ein Loch 22, welches mit dem Loch 20 des  Sperrkörpers 16 korrespondiert, derart, dass  das freie Doppelende des Bezopften Drahtes 4  zuerst durch das Loch 22 und dann der Reihe  nach durch die Löcher 20 und 19 hindurch  gesteckt und am Sperrkörper 16 durch haken  förmiges Umbiegen befestigt werden kann.  



  Die beiden im Innern der     Plombenkapsel     befindlichen Sperrkörper 13 und 16 sind mit  ihren trichterförmigen Vorsprüngen gegen-    einander gerichtet angeordnet. Die mittlere  Öffnung des obern Trichters 17 ragt in den  zylindrischen Hohlraum 11 der Plomben  kapsel 1 hinein, während     umgekehrt    die ent  sprechende Öffnung des untern Trichters 13  nach oben ragt. Die beiden Trichter 14 und  17 sind wenigstens annähernd kongruent.     Ihr     Abstand voneinander entspricht unter Hinzu  rechnung einer gewissen Toleranz der Dicke  des Flachkörpers und     Steckers    5.

   Die recht  eckige Eingangsöffnung 3 in der Plomben  kapsel besitzt in der Mitte oben und unten  kragenartige Ausweitungen 23 und 24, welche  die Passage des     teilweise    vorspringenden  Drahtes 4 am Stecker 5 bei der Einführung  dieses Steckers in die Eingangsöffnung 3  ermöglichen.  



  Nach dem Einlegen der beiden Sperrkör  per in die     Plombenkapsel,    von welchen der  eine, 16, mit dem den Stecker 15 tragenden,  durch die Kapsel hindurchgehenden Draht  versehen ist, sowie nach dem Einlegen der  Kartonscheibe 2 werden die Ränder der       Plombenkapsel    umgebördelt, so dass weder  die Kartonscheibe noch die darin befindlichen  Sperrkörper     unbefugterweise    und ohne Zer  störung der Kapsel daraus entfernt werden  können.  



  Die     Handsehliessplombe,    welche haupt  sächlich als Waggonplombe geeignet ist, ist  nunmehr gebrauchsfertig, indem der Stecker  durch den zu plombierenden Gegenstand ge  zogen und alsdann in die Eingangsöffnung 3  eingeführt werden kann. Dabei werden die  beiden federnden Lappen 8 und 9 des     Stek-          kers    5 zunächst in die Öffnung 7 hinein  gedrückt, um nach dem Passieren der     Trich-          terränder    14 und 17 wieder     zurückzufedern,     so dass sie sich beim Versuch, den Stecker  wieder herauszuziehen, hinter diese     Trichter-          rä    oder legen und eine doppelte Sicherheit  gegen ungewolltes Herausziehen bieten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: 'Handschliessplombe nach dem Patentan spruch des Hauptpatentes, dadurch gekenn zeichnet, dass das einerends in der Plomben kapsel befestigte und mit dem andern Ende aus derselben herausragende, flexible Organ einen als Flachkörper ausgebildeten Stecker mit zwei nach verschiedenen Richtungen sich erstreckenden, federnden Widerhaken auf weist, welch letztere dazu bestimmt sind, sich an im Hohlraum der Plombenkapsel befind lichen, übereinander liegenden Gegenversper rungen zu verfangen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Handschliessplombe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Plombenkapsel eine profilierte Eingangsöff nung für den einzuführenden, als Flachkörper ausgebildeten Stecker aufweist, die in den mit Sperrkörpern versehenen Hohlraum mün det. 2. Handschliessplombe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Sperrkörper, einen Zwischenraum bildend, übereinander liegen und mit trichterartigen Vorsprüngen versehen sind, wobei die kleineren Trichteröffnungen gegeneinander gerichtet sind.
    6. Handschliessplombe nach Patentan- Spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Boden der Plombenkapsel einen zylindrischen, vorsprin genden Hohlraum zur Aufnahme des untern kleineren Sperrkörpers aufweist, und dass der sich auf den Boden der Plombenkapsel stüt zende, obere, grössere Sperrkörper mit seinem trichterförmigen Vorsprung in den zylindri schen,
    vorspringenden Hohlraum der Plom- benkapsel teilweise hineinragt. 4. Handschliessplombe nach Patentan spruch sowie Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass der Zwischen raum zwischen den beiden einander zugekehr ten kleineren Trichteröffnungen der beiden eingelegten Sperrkörper der Dicke des am flexiblen Organ befestigten, als Flachkörper ausgebildeten Steckers entspricht.
    5. Handschliessplombe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass der als Flachkörper ausgebil dete Stecker aus zwei übereinander zu liegen kommenden, kongruenten Blechlappen be steht, die einerends durch einen Falzrücken zusammengehalten werden.
    6. Handschliessplombe nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, ä und 5, da durch gekennzeichnet, dass das flexible Organ aus einem in der Mitte seiner Länge umge bogenen und gezopften Draht besteht, wobei die Ur4biegstelle in ein Loch des Steckers zu liegen kommt, während das freie, durch den Boden der Plombenkapsel hindurchtretende Doppelende dieses Drahtes eine hakenförmige Umbiegung aufweist, mit welcher es am obern Sperrkörper befestigt ist.
CH244992D 1943-10-14 1943-10-14 Handschliessplombe. CH244992A (de)

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