CH245070A - Anstrichmittel für korrosionsempfindliche Metalle in Form einer wässerigen Emulsion. - Google Patents

Anstrichmittel für korrosionsempfindliche Metalle in Form einer wässerigen Emulsion.

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CH245070A
CH245070A CH245070DA CH245070A CH 245070 A CH245070 A CH 245070A CH 245070D A CH245070D A CH 245070DA CH 245070 A CH245070 A CH 245070A
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Description


      Anstriehmittel:für        korrosionsempfindliche    Metalle in     Torm-einer        -wässerigen--Emüiston.       Es ist     bekannt,    -zur     Einsparung    sowohl  von     Lösungsmitteln        als        auch    von fetten ölen       Anstriclimittel    in .grossem Umfange zu ver  wenden,

       die    aus     wässrigen        -Emulsionen    -von       trocknenden    Ölen oder von     .Natur-        Wider          Kunstharzen,        welch        letztere        .fette        Ole    :oder  andere Stoffe bekannter Art als     Wdich.-          machungsmittel    enthalten, bestehen.

   Als       Emulgatoren        dienen        in    der     Technik        bekannte          kapillarnktive    Substanzen.     Solche        Anstrich-          -mittel    werden als     sogenannte        =Emulsions-          _farben        bezeichnet.     



  Solche     Anstrichmittel    leisten -bei der Aus  führung     von    Wand- und -Holzanstrichen gute  Dienste, doch     kommen    :sie im     allgemeinen    für  Anstriche auf korrosionsempfindlichen Me  tallen, insbesondere Eisen,     nicht    in Frage, da  die durch das Wasser     hervorgerufene    Korro  sion, insbesondere die     Rostbildung,    eine Zer  störung des Untergrundes     sowie    gegebenen  falls ein Abblättern der Anstriche     bewirkt.     



  Es wurde     nun        gefunden.,    dass -man :aus         wässrigen        Emulsionen    bestehende     -4-nstrich-          mittel    .sehr wohl     -zu        .Anstrichen    .auf     @korro-          sionsempfindlichenllZetallen        verwenden.kann,          wenn    sie     .korrosionsverhütende        Balze    ent  halten.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist daher     :ein        Anstrichmittel    für     korrosions-          empfindliche    Metalle in -Form einer     w-,T3rigen     Emulsion,     .das    .dadurch gekennzeichnet -ist,       da    diese     -Emulsion        mindestens    .ein wasser  lösliches, korrosionsverhütendes -Salz enthält.  



  Geeignete     korrosionsverhütendeSalze    sind       beispielsweise        Alkälisälze    der     salpetiigen          Säure,    z. B.     Natriumnitrit,        ATkäl#isalze    der       Orthophosphorsäure,    z.     B.        Di-        und        Tri-          natriumphnspphat,        :

  und        M-karlasalze    von     1'hos-          pharrsäuren,        -die        @wmserärnmer    :sind     :als        Ostho-          phosghorsäure,        _z.    B.     Tetranaitriumpyroghos-          phat,        Hexanatriummetaphasphat        und        .Na-          triumtripolyphosphat.     



       Ferner        sind        -als        lrorrnsionsverhütende          Sasz_e,        beispidlswcise        -Alkälisalm    von Äther-           carbonsäuren    der allgemeinen Formel  (R. 0)g . R'.     COOH     in der R einen beliebigen, wenigstens 4       Kohlenstoffatome    enthaltenden organischen  Rest, R' einen     Alkylenrest,    der auch substi  tuiert sein kann, und x die Zahlen 1 oder 2  bedeutet, mit Vorteil zu verwenden.  



  Derartige     Äthercarbonsäuren    sind z. B.     Bu-          tyloxyessigsäure,        Isoamyloxyessigsäure,    Ge  mische von     Alkoxyessigsäuren,    die durch  Umsetzung von     Alkoholgemischen,    welche  der Reduktion von sogenannten Vorlauf  fettsäuren aus der Paraffinoxydation ent  stammen oder als hochsiedende Anteile bei  der     Methanolsynthese    anfallen, mit Halogen  essigsäure erhältlich sind,     Octyl-    und     Do-          decyloxyessigsäure,        Alkoxyfettsäuren,    er  hältlich aus sekundären Alkoholen,

   die ihrer  seits durch     Ketonisierung    von Fettsäuren  und Hydrierung der entstandenen     Ketone    ge  wonnen     sind,    durch Umsetzung mit Halogen  fettsäuren,     Phenoxyessigsäure,        Cyclohexyl-          oxyessigsäure,        Tetrahydrofurfuryloxyessig-          säure    und dergleichen.     Ferner    sind noch  im Kern substituierte     Aryloxyfettsäuren,          u-Octyloxyisobuttersäure,        a-Butyloxylaurin-          säure    usw. beispielsweise zu nennen.

   Unter  diesen     Athercarbonsäuren    haben die     Alkoxy-          und        Cycloalkoxyfettsäuren    einen     gewissen     Vorrang.  



  Mitunter     ist    es zweckmässig, statt der     Al-          kalisalze    der genannten Art andere wasser  lösliche Salze, beispielsweise die organischer  Basen, wie Anilin,     Cyclohexylamin,        Cy        clo-          hexyldiäthylamin    und     Pyridin    zu verwenden.  



       Ebenso    kann es vorteilhaft sein, statt ein  zelner korrosionsverhütender Salze     Gemische     derselben den in Rede     stehenden    Anstrich  mitteln zuzusetzen.  



  Die den     Emulsionsanstrichmitteln    zuzu  setzenden     Mengen    an korrosionsverhütenden  Salzen können in weiten Grenzen schwanken.  Im     allgemeinen    ist es möglich, mit 1 % und  weniger der Gesamtmenge der Emulsion aus  zukommen, um eine Korrosion vollkommen  zu verhüten, doch kann in Einzelfällen auch    ein Zusatz grösserer Mengen,     beispielsweise     von     3-10%    geboten sein.  



  Durch die im vorstehenden niedergelegte  Regel für technisches Handeln     ist    es möglich  geworden, einerseits der Verwendung von       Emulsionsfarben    ein neues wichtiges An  wendungsgebiet zu erschliessen und anderseits  die     bisher    für Anstriche auf korrosions  empfindlichen Metallen für allein anwendbar  gehaltenen trocknenden Öle und organischen  Lösungsmittel auch auf diesem Gebiet weit  gehend einzusparen.  



       Beispiel   <I>1:</I>  Eine Emulsion von 50 Teilen     Polyvinyl-          acetat    in etwa 50 Teilen Wasser, die durch       Emulsionspolymerisation    der entsprechenden  Menge     monomeren        Vinylacetats    hergestellt  worden ist, wird auf Eisen aufgetragen. Das  Eisen rostet beim Auftrocknen und der An  strich wird durch den Rost gelbbraun ge  färbt.

   Wird der Emulsion 0,5/o des     Cyclo-          hexylaminsalzes    eines     Athercarbonsäure-          gemisches,    hergestellt durch Umsatz von Mo  nochloressigsäure mit einem Gemisch von       Natriumalkoholaten,    das durch     Umsetzung     eines durch Hydrierung von Vorlauffett  säuren mit 6-9     Kohlenstoffatomen    aus der  Paraffinoxydation gebildeten     Alkoho-Ige-          misches    mit metallischem Natrium erhalten  worden ist, zugesetzt, so wird jede Rostbil  dung vermieden, und es entsteht ein farbloser  Film.  



  <I>Beispiel 2:</I>  Einer Emulsion, bestehend aus 30 Teilen  Standöl, 20 Teilen Benzin, 40     Teilsn    Wasser  und 10 Teilen Kasein, das mit Ammoniak  löslich gemacht wurde, werden     0,5%    Na  triumnitrit zugesetzt. Ein auf ein rostemp  findliches Eisenblech aufgebrachter Anstrich  trocknet ohne jede Rosterscheinung auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anstrichmittel für korrosionsempfind liche Metalle in Form einer wässrigen Emul sion, dadurch gekennzeichnet, dass diese Emulsion mindestens ein wasserlösliches, korrosionsverhütendes Salz enthält. UNTERANSPRüCHE 1. Anstrichmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Salz ein Salz einer Äthercarbonsäure der all gemeinen Formel (R . 0)X . R' . COOH ist, wobei R ein wenigstens vier Kohlenstoff atome enthaltender organischer Rest, R' ein Kohlenwasserstoffrest ist, und wobei x die Zahl 1 oder 2 bedeutet.
    2. Anstriehmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass R im genannten Salz einer Äther carbonsäure ein aliphatischer Rest ist. 3. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass R im genannten Salz einer Äther- carbonsäure ein aromatischer Rest ist. 4. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass R im genannten Salz einer Äther carbonsäure ein hydroaromatischer Rest ist.
    5. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass R im genannten Salz einer Äther ; carbonsäure ein heterocyclischer Rest ist. 6. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz ein Salz der Bu- tyloxyessigsäure ist.
    7. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz ein Salz der Iso- amyloxyessigsäure ist. B. Anstrichmittel nach Patentanspruch 5 und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz ein Salz der Phenoxyessigsäure ist.
    9. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- o net, dass das genannte Salz ein Salz der Cy- clohexyloxyessigsäure ist. 10. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das genante Salz ein Salz der Tetra 5 hydrofurfuryloxyessigsäure ist.
    11. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, däss das genannte Salz ein Salz der a-Octyloxyisobuttersäure ist. 12. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz ein Salz der a-Butoxylaurinsäure ist. 13. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz aus einem Ge misch von Salzen von Alkoxyessigsäuren be steht.
    14. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte Gemisch von Alkoxyessigsäuren durch Umsetzung von Halogenessigsäure mit den bei der Methanol synthese anfallenden hochsiedenden Al koholen erhalten wurde.
    15. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass das genannte Gemisch von Alkoxyessigsäuren durch Umsetzung von Halogenessigsäure mit Alkoholgemischen, wie sie bei der Reduktion von aus der Paraffinoxydation stammenden Vorlauffett säuren anfallen, erhalten wurde. 16. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz ein Gemisch von Salzen von mittels sekundären Alkoholen hergestellten Alkoxyfettsäuren ist.
    17. Anstrichmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Salz ein Salz der salpetrigen Säure ist. 18. Anstrichmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Salz ein Salz der Orthophosphorsäure ist. 19. Anstrichmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Salz ein Salz einer Phosphorsäure ist, die sich aus Orthophosphorsäure durch Wasser austritt ableitet.
    20. Anstrichmittel nach Patentanspruch, und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz ein Salz der Pyro- phosphorsäure ist. 21. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeich- net, dass das genannte Salz ein Salz der .Hegametaphosphorsäure ist. 22. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 19, dadurch gekennzeich net, dass das genannte Salz ein Salz der Tri- polyphosphorsäure ist.
    23. Anstrichmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die basische Komponente der genannten Salze ein Alkali- Metall ist. 24. Anstrichmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Salz ein Salz einer organischen Base ist. 25. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass das -Salz ein Anilinsalz ist.
    26. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass das Salz ein Salz des Cyclo- hegylamins ist. , 27. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass das Salz ein Salz des Cyelohegyl- diäthylamins ist. 28. Anstrichmittel nach Patentanspruch und Unteranspruch 24, dadurch gekennzeich net, dass das Salz ein Salz des Pyridins ist.
    29. Anstrichmittel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Salz in Mengen bis 10% in der Emulsion enthalten ist.
CH245070D 1942-06-24 1943-04-28 Anstrichmittel für korrosionsempfindliche Metalle in Form einer wässerigen Emulsion. CH245070A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2008035975A3 (en) * 2006-09-22 2008-11-20 Tno Paint additive

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2008035975A3 (en) * 2006-09-22 2008-11-20 Tno Paint additive

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