CH245607A - Verfahren zur Herstellung keramischer Formkörper und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung keramischer Formkörper und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

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CH245607A
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Itschner Robert
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Itschner Robert
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B3/00Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
    • B28B3/20Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/24Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for curing, setting or hardening
    • B28B11/243Setting, e.g. drying, dehydrating or firing ceramic articles

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Description


  Verfahren zur fferstellung keramischer Formkörper und Vorrichtung  zur Durchführung des Verfahrens.    Bei den bisher üblichen Herstellungsver  fahren keramischer Formstücke wird der  Ton in kaltem Zustand geformt. Die feuchten  Formlinge müssen in die Trockenanlagen und  von diesen in den Brennofen gebracht wer  den, was viel Handarbeit erfordert. Da ausser  dem die Trocknung nur langsam     vonstatten     geht, werden verhältnismässig grosse     Trok-          kenanlagen    benötigt. Die vorliegende Erfin  dung bezweckt, den Vorgang der Trocknung  abzukürzen. Es wird dadurch ermöglicht,  die Herstellung der     keramischen        Formkörper     in einer automatischen, kontinuierlichen Ar  beitsweise durchzuführen.  



       Gegenstand    der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung keramischer Form  körper, welches dadurch     gekennzeichnet    ist,  dass man das Rohmaterial, z. B. Ton, vor       seiner    Formung erwärmt und     unmittelbar     an die Formung eine mindestens annähernd  vollständige Trocknung der noch warmen  Formkörper anschliesst.

   Ferner bezieht sich  die Erfindung auf eine Vorrichtung zur    Durchführung des Verfahrens, gekennzeich  net durch eine Kammer zum Erwärmen des  Rohmaterials, eine Formmaschine, einen  Trockenkanal mit Transportvorrichtung und  mit Mitteln für die Zufuhr von erhitzter  Luft und einen mit einer Transportvorrich  tung versehenen     Tunnelbrennofen,    die ganze  Vorrichtung so, dass sie eine kontinuierliche  Arbeitsweise ermöglicht.  



  Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbei  spiel eine     Vorrichtung    zur Herstellung von  Backsteinen. Es stellen dar:  Fig. 1 einen vertikalen Längsschnitt  durch die     Vorrichtung,          Fig.2    eine Draufsicht auf die     Vorrich-          tung,          Fig.    3 einen     Querschnitt    nach der Linie       I-1    der     Fig.    2 und       Fig.4    einen     Querschnitt    nach der Linie       II-II    der     Fig.    2.  



  Das auf das heizbare,     in    entgegengesetz  tem Sinne sich drehende Walzenpaar 1 ge  brachte Rohmaterial, z. B. Ton, gelangt     zwi         sehen den Walzen hindurch in die aus dem  Reizmantel 2, den Heizröhren 3 und dem  Isoliermantel 4 bestehende Vorwärmkammer  5, die gleichzeitig als Einf ülltrichter für die  Formmaschine dient. Das erhitzte Rohmate  rial wird durch die am Grunde der Vorwärm  kammer befindliche Schnecke 6 gegen die  Form 7 gedrückt, aus welcher es, auf den  Rollen 8 gleitend, als Strang 9 austritt. In  dem vwärmeisolierten Gehäuse 10 befindet sich  bei 11 eine nicht eingezeichnete     Abschneide-          vorrichtung,    welche den Strang in einzelne  Backsteine 12 aufteilt.

   Die Formlinge werden  auf das auf den Rollen 13 sich bewegende,  im Trockenkanal 14 sich befindliche end  lose Transportband 15 abgelegt und auf die  sem in der Richtung von links nach rechts  (Fig. 1 und 2) fortbewegt. In der aus wärme  isolierendem Material bestehenden Wandung  16 des Trockenkanals sind die Stutzen 17  und 18 vorgesehen. Durch den ersteren der  beiden Stutzen     wird        erhitzte    Luft ein  geblasen. Sie durchstreicht den Kanal 14 in  zur     Fortbewegungsrichtung    der     Formlinge     entgegengesetzter Richtung, bringt dabei die  heissen Formkörper zur Trockne und ver  lässt den Kanal durch den Stutzen 18.

   Die  Geschwindigkeit des Transportbandes 15  wird etwas grösser bemessen als die Aus  trittsgeschwindigkeit des Stranges 9, was  zur Folge hat, dass die Formlinge im Ab  stand voneinander auf dem Band deponiert  werden und die Trocknung erleichtert wird.  An der     Innenseite    des Trockenkanals sind  Bürsten 19 befestigt, welche die Formlinge  bestreichen und den Austritt der erhitzten  Luft nach rechts (Fig. 2 und 3) verhindern,  so dass diese den erwähnten, ihr vorgeschrie  benen Weg nehmen muss.

   Am Ende des  Transportbandes 15 angelangt, werden die  jetzt     wenigstens        annähernd    trockenen     Form-          linge    von dem im Tunnelofen 20 befindli  chen Schrittmacherbalken 21 übernommen,  dessen fördernde Bewegung durch einen der  bekannten, aber nicht eingezeichneten Mecha  nismen veraulasst wird, wobei die auf den  Auflagern 22 (Fig.4) des Innern der Ofen  wandung aufliegenden Formlinge mittels des    Balkens 21 abgehoben, wenig gegen das Ende  des Tunnelofens bewegt und wieder auf die  Auflager 22 abgesetzt werden und so in stän  diger Wiederholung dieser Bewegung den  Ofen langsam durchwandern.

   Auf der Ober  seite des Ofens sind die Öffnungen 23     vor-          g    o esehen, welche zur Einführung des Brenn  stoffes, z. B. von Kohlengriess, Gas, Öl, die  nen. Die zur Verbrennung nötige Luft strömt  bei 24 ein, während die     Verbrennungsgase     durch das Kamin 25 ins Freie treten. Die  im Tunnelofen     gebrannten,    fertigen     Form-          linge    verlassen schliesslich den Ofen auf dem  endlosen Transportband 26.  



  Da bei der     beschriebenen    Vorrichtung die  Formlinge vom Trockenkanal unmittelbar in  den Brennofen      -andern,    können Verluste an  Wärme nicht eintreten, im Gegensatz zu den       eingangs    erwähnten, bisher üblichen Ver  fahren, bei denen sich die Formlinge wäh  rend des     Verbrzngens    von der Trockenanlage  in den Brennofen     wieder    abkühlen und so  mit im     Brennofen    von neuem erhitzt werden  müssen.  



  Die Vorrichtung kann auch so gebaut  sein, dass     Trockenkaual    und Tunnelofen die  Formlinge von zwei oder mehreren, vorzugs  weise nebeneinander     -angeordneten    Form  maschinen in parallelen Reihen aufzuneh  men     vermögen.    An Stelle der in der Zeich  nung gezeigten Formmaschine kann beispiels  weise auch eine Stempelpresse treten. Ferner  kann die Erwärmung des Rohmaterials vor  dem Formen auch so erfolgen, dass z. B. der  Ton in trockenem Zustand erwärmt und  darauf mit     heissem    Wasser     gemischt    wird.

    Zur genauen Konditionierung der trocknenden  Luft bezüglich Temperatur und Feuchtigkeit  können im     Trockenkanal        Heizelemente    und       Luftbefeuchtungsvorrichtungen    vorgesehen  sein. Die     Aufheizimg    des Tunnelofens auf       Brenntemperatur    kann anstatt     mittels    Brenn  stoffen auch auf     elektrischem    Weg erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRÜCH I: Verfahren zur Herstellung keramischer Formkörper, dadurch gekennzeichnet, dass man das Rohmaterial vor seiner Formung o: erwärmt und unmittelbar an die Formung eine mindestens annähernd vollständige Trock nung der noch warmen Formkörper an schliesst. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die feuchten, heissen Formkörper zwecks wenigstens annä hernd vollständiger Trocknung auf einer kontinuierlich arbeitenden Transportvorrich tung durch einen Kanal führt, durch welchen man erhitzte Luft streichen lässt. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhitzte Luft in zur Transport richtung der Formkörper entgegengesetzter Richtung durch den Trockenkanal streichen lässt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Transportvorrichtung ein endloses Band verwendet wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die wenigstens annähernd getrock neten Formkörper mittels einer kontinuier lichen Transportvorrichtung durch einen auf Brenntemperatur aufgeheizten Tunnelofen führt. 5. Verfahren nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass als letztgenannte Trans portvorrichtung ein Schrittmacherbalken ver wendet wird.
    PATENTANSPRUCH II: Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nachPatentanspruchI und den Unter- ansprüchenl und4, gekennzeichnet durcheine Kammer zumErwärmendesRohmaterials, eine Formmaschine"einen Trockenkanal mit Trans portvorrichtung und mit Mitteln für die Zu fuhr von erhitzter Luft und einen mit einer Transportvorrichtung versehenen Tunnel- brennofen, die ganze Vorrichtung so, dass sie eine kontinuierliche Arbeitsweise er möglicht.
CH245607D 1945-09-03 1945-09-03 Verfahren zur Herstellung keramischer Formkörper und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens. CH245607A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116277436A (zh) * 2023-05-18 2023-06-23 淄博嵩岳建筑陶瓷有限公司 一种瓷砖原坯一体化干燥成型装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116277436A (zh) * 2023-05-18 2023-06-23 淄博嵩岳建筑陶瓷有限公司 一种瓷砖原坯一体化干燥成型装置
CN116277436B (zh) * 2023-05-18 2023-07-21 淄博嵩岳建筑陶瓷有限公司 一种瓷砖原坯一体化干燥成型装置

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