CH245616A - Wasch- und Koch-Gerät. - Google Patents
Wasch- und Koch-Gerät.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L17/00—Apparatus or implements used in manual washing or cleaning of crockery, table-ware, cooking-ware or the like
- A47L17/02—Basins
Landscapes
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
Wasch- und Noch-Gerät. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ,ein Gerät zum Kochen und zum Waschen und Spülen von Geschirr, das wahlweise das Kochen bezw. Waschen mit heissem Wasser oder mit Dampf ermöglicht. Erfindungsgemäss besitzt das Gerät ein !3efäss, in dessen untern, vor der Inbetrieb nahme mit Wasser zu beschickenden Teil ein umgestülpter Behälter eingesetzt ist, der den beim Beheizen sich entwickelnden Dampf aufnimmt und mit dessen Boden ein nach ab wärts ragendes Rohr verbunden ist zum Durc'htritt von heissem Wasser nach dem obem Teil des Gefässes, in welchem sich das zu behandelnde Gut befindet, während im Behälterboden mindestens ein Ventil vor gesehen ist, das geöffnet Dampf in den obern Teil des Gefässes eintreten lässt. Ein Ausführungsbeispiel<U>des</U> Erfindungs gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, in welcher: Fig. <B>1</B> da-s Gerät im Schnitt zeigt. Fig. 2 ist ein Grundriss. Fig. <B>3</B> zeigt ein Detail im Schnitt nach Linie III-HI in Fig. 2, und Fig. 4 zeigt ein weiteres Detail im Schnitt nach der Linie IV-17 in Fig. 2. Das Gerät besitzt ein Gefäss mit einem zylindrischen untern Teil<B>1</B> und einem koni- scheu obern Teil 2, welcher durch einen lose aufsitzenden Deckel abgeschlossen ist, der einen Randteil<B>3</B> und einen vom Rand ein gerahmten mittleren Teil. 4 aus durchsiell- tigem Material, z. B. Glas, aufweist. Am ob#ern Teil 2 sind Handgriffe<B>5</B> befestigt und am Rand<B>3</B> sind ebenfalls Griffe<B>6</B> ange bracht. Im untern Teil<B>1</B> des Gefässes ist ein um gestülpter zylindrischer Behälter<B>7</B> eingesetzt, der ohne wesentliches Spiel den Teil<B>1</B> aus füllt und mit seinem Rand auf dem Boden <B>8</B> dies Teils<B>1</B> aufsitzt. Der Teil<B>1</B> ist mit Wasser teilweise gefüllt, und der beim Er hitzen des Gefässes sich entwickelnde Dampf wird vom Behälter<B>7</B> aufgenommen, dessen Boden<B>9</B> nach oben abschliesst. Mit letzterem ist ein nach abwärts ragendes Rohr<B>10</B> ver bunden, durch welches Wasser unter dem Druck des Dainpfes in den übern Teil 2 des Gefässes getrieben wird. Um ein Hochheben des Behälters<B>7</B> zu verhindern, ist derselbe durch Bolzen<B>11</B> und Schraube 12 mit dem Gefässboden<B>8</B> verbunden. Im chbern Teil 2 des Gefässes befindet sieh ein Siebhorb <B>13</B> zur Aufnahme des zu behan delnden Gutes, z. B. des zu reinigenden Ge- schirres. Im Boden<B>9</B> des BehäIters <B>7</B> sind drei Ventilsitze 14 (Fig. 4) vorgesehen, mit welohen im Bodenteil des Siebkorbes<B>13</B> be festigte Ventilkegel<B>15</B> zusammenwirken. Am Rahmen<B>3</B> sind Lappen<B>16</B> befestigt, welche durch Verdrehen des Deckelrandes<B>3</B> gegen über dem Siebkorb unter den Rand<B>17</B> des letzteren treten, um beim Anheben des Dek- kels <B>3,</B> 4 den Siebkorb <B>13</B> ebenfalls anheben zu. können. Ein Ausschnitt<B>18</B> im Siebkorb- raud <B>17</B> ermöglicht das Aufsetzen des Dek- kels <B>3</B> auf den Rand des Gefässteils 2, und die Verbindungsmittel<B>16, 17</B> wirken nach Art eine.- Bajonettverschlusses. Eine Marke <B>19</B> und Pfeil 20 zeigen die Stellung an, in welcher die Mittel<B>16, 17</B> im Eingriff mit einander sind und die Ventilkegel <B>15</B> sich auf den Ventilsitzen 14 befinden. Wird das Gefäss z. B. zum Waschen von Geschirr verwendet, so wird letzteres in den Siebkorb<B>13</B> gebracht und der Deckel<B>3,</B> 4 auf das Gefäss aufgesetzt. Sobald das Was ser zu kochen beginnt, drücht der entstehende Dampf das Wasser durch das Rohr<B>10</B> in den obern Teil 2, und das Geschirr wird im koehenden Wasser gewaschen. Ist das, Wa, sehen beendet, so wird der Deckel<B>3,</B> 4 samt dem Siebkorb<B>13</B> etwas angehoben und ver- dreht,so dass die Ventilkegel<B>15</B> sieh von den Sitzen 14 entfernen, und der Deckel<B>3,</B> 4 wird in der neuen Stellung wieder aufgesetzt. Nun tritt der Dampf durch die Ventilsitze 14 in den obern Teil 2 und das Wasser strömt in den untem GefUteil <B>1</B> zurück. Auf das Ge schirr wirkt nunmehr der Dampf ein und sterilisiert dasselbe. Es wird somit-einfachenMittelnundohne komplizierte Abdichtungen zur Verhinderung des Entweiehens von Dampf am Geschirr eine gute Reinigung<B>-</B> und Sterilisierwirkung #, t's erzielt. Auch zum Kochen hann das Ge%ss verwendet werden, und man kann wahlweise mit Wasser oder mit Dampf koo'hen.
Claims (1)
- PATENTA.NSPRUCH: Gerät züm Kochen und zum W. aschen und Spülen von Geschirr mit Wasser und Dampf, gehennzeichnet durch ein Gefäss, in dessen untern, vor der Inbetriebnahme mit Wasser zu beschiehenden Teil ein um gestülpter Behälter ein 'gesetzt ist, der den beim Beheizen sieh entwiehelnden Dampf a,1--tfnimmt und mit dessen oben liegendem Bo den ein nach unten raoendes Rohr verbunden ist, zum Durehtritt von heissem Wasser nach dem obern Teil des Gefässes,in welchem sich da-s zu behandelnde Gut befindet, während im Behälterboden mindestensein Ventil vor-- gesehen ist, das geöffnet, Dampf in den obern Teil des Gefässes eintreten lässt. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiehnet, dass im obern Gefässteil ein Siebkorb zur Aufnahme des zu behandelnden Gutes vorgesehen ist, welcher Mittel zum Betätigen des bezw. der Ventile aufweist. 2.Gerät nach Patentansprueli und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gehennzeichnet, dass der Bodenteil des Siebkorbes mit Ventilkörpern versehen ist, welche mit im Behälterboden vorgesehenen Ventilsitzen zusammenwirken. <B>3.</B> Gerät nach Patentanspruch und Unter anspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet dass ein Deckel zum Abschliessen de-, Gefässes mit dem orb lösbar verbunden ist, um mit dem Riebl- Deckel auch den Siebkorb anheben zu können. 4.Gerät nach Patentanspruch und Unter- ansprüehen <B>1</B> und<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dass dieVerbindun-Smittel zwischen Del-,- kel und Siebkorb nach Art eines Bajonett verschlusses ineinandergreifen und durch Drehen des Deel#:els gegen-iiber dem Siebkorb in und ausser Eingriff miteinander gebracht werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH245616T | 1945-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH245616A true CH245616A (de) | 1946-11-30 |
Family
ID=4465013
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH245616D CH245616A (de) | 1945-03-19 | 1945-03-19 | Wasch- und Koch-Gerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH245616A (de) |
-
1945
- 1945-03-19 CH CH245616D patent/CH245616A/de unknown
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