CH246034A - Magazingrammophon. - Google Patents

Magazingrammophon.

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CH246034A
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gramophone
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Christian Hansen Hans
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Christian Hansen Hans
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  • Feeding And Guiding Record Carriers (AREA)

Description


      Magaziiigrammophon.       Die Erfindung betrifft ein Magazingram  mophon zum Abspielen von Schallplatten     ver-          schiedener    Grösse in beliebiger Reihenfolge,  mit einem nach jedem Abspielen eine be  stimmte Strecke gedrehten Steuerglied,<B>du</B>  sowohl auf eine Vorrichtung zum Schwenken  des Tonarmes bis ausserhalb der Spielstellung  und von dort in eine der     Anfangsrille    der  nächsten Schallplatte entsprechende Stellung  einwirkt     ale    auch die Zuführung einer neuen  Schallplatte     veranlasst,    wobei im Falle,     dass     die Platte eine Platte grossen Durchmessers  ist,

   diese bei ihrer Zuführung auf den Plat  tenteller auf die     Einstellvorrielltung    für den  Tonarm einwirkt und diese so einstellt,     dass     sie die     Einwärtsbewegung    des Tonarmes ent  sprechend steuert.  



  Die Erfindung ist gekennzeichnet durch  ein vom Steuerglied bewegtes     Hilfsst#uer-          glied,    das die     Plattenzuführungseinrichtung     im Sinne der     Zuführting    einer neuen Platte       beeinflusst,    die     Vorriehtung    zum Schwenken  des Tonarmes für das Spielen einer Platte    kleinen Durchmessers einstellt und in     Ab-          hmgigkeit    einer durch das Gewicht der im  Magazin     befindliehen    Platten     beeinflussten     Einrichtung ein Schaltglied so beherrscht,

         dass    nach dem Abspielen der letzten Platte  der Motorstromkreis des Grammophons durch  das Schaltglied unterbrochen wird.  



  In der Zeichnung ist beispielsweise eine  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> einen Teil des     Magazingrammo-          phones    von der Seite gesehen, teilweise im  Schnitt,       Fig.    2 das Grammophon von der ent  gegengesetzten Seite wie in     Fig.   <B>1</B> gesehen,  wobei einige Teile weggelassen sind,       Fig.   <B>3</B> einen Teil des     Grainmophones    von  oben gesehen,       Fig.    4 einen der     Fig.   <B>1</B> entsprechenden  Schnitt mit einzelnen Teilen in einer an  dern Stellung,

         Fig.   <B>5</B> die     Aussehaltvorrichtung    in schau  bildlicher Darstellung,           Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> eine schaubildliche Darstel  lung der Organe, die die richtige     Anfang-          einstellung    des Tonarmes besorgen,       Fig.   <B>8</B> eine     Druekknopfgruppe,          Fig.   <B>9</B> eine Einzelheit.  



  Auf der Zeichnung bezeichnet<B>65</B>     (Fig.   <B>1,</B>  4) den auf irgendeine bekannte Art und  Weise angetriebenen Plattenteller des Gram  mophons, welcher in nicht näher dargestell  ter Weise auf einer senkrechten Büchse<B>103</B>  auf einer     Grundplatte   <B>51</B> gelagert ist, wobei  in die Büchse     J03    eine hohle     Plaftenzufüh-          rungsspindel   <B>105</B> lose eingesetzt ist, die an  ihrem obern Ende mit an sieh bekannten, in  die Spindel einziehbaren Unterstützungs  organen<B>53</B> für einen Stapel von Schallplat  ten versehen ist, wobei die Schallplatten ver  schiedener Grösse und in beliebiger Reihen  folge aufgelegt sein können.

   Das Einziehen  der Unterstützungsorgane in die Spindel<B>105</B>  ,erfolgt mittels eines in der Spindel ver  schiebbar gelagerten, unten aus derselben her  ausragenden Stiftes<B>55,</B> welcher in bekannter  Weise bei seiner Verschiebung nach unten  nicht nur die Organe<B>53</B> in die Spindel<B>105</B>  hineinziehen, sondern auch andere auf der  Zeichnung nicht ersichtliche Unterstützungs  organe aus der Spindel in den Zwischenraum  zwischen der untersten und der zweitunter  sten Platte des Stapels treten     lässt,    so     dass     nur die unterste Platte freigegeben wird und  auf den Plattenteller<B>65</B>     bezw.        auf    die be  reits     daraufliegenden    Platten     herabgleiten     kann.  



  Auf der     Grundplatte   <B>51</B> ist ferner ein als  Zahnrad ausgestaltetes Steuerglied 34 gela  gert, das in bekannter Weise am Ende des  Abspielens einer Schallplatte in langsame  Umdrehung versetzt wird, um nach einer  Umdrehung wieder     stillgesetzt    zu werden.  Das Zahnrad 34 dient zum Steuern des Ton  armes und zur Auslösung des Plattenwech  sels.  



  Zu diesem Zweck ist das Zahnrad 34 mit  einem Zapfen 40 versehen, der mit dem     in-          nern    Rand einer     Kurvenscheibe    42     (Fiv.   <B>7)</B>       ZD     zusammenwirkt, die um einen an der Grund  platte<B>51</B> befestigten Zapfen 44 in waagrech-         ter    Richtung schwenkbar ist und mit ihrer  Öffnung unterhalb einer zu dem Zahnrad 34     j     axialen, drehbaren Säule<B>36</B> liegt, auf der  der     Tonarin   <B>63</B>     (Fig.    2) angeordnet ist.

   Die  Säule<B>36</B> hat einen Arm<B>38,</B> der mit einem       abgekröpften    Teil     (Fig.   <B>5)</B> durch eine     Off-          nuiig    43     (Fig.   <B>7)</B> in der Kurvenscheibe 42     j     greift, so     dass    wenn die     Kurvensebeibe    durch       Einwirkzung    des Zapfens 40 auf ihren innern  Rand um den Zapfen 44 geschwenkt wird,  der     Tonarin   <B>63</B> entsprechend geschwenkt  wird.

   Die Anordnung ist derart,     dass    der Zap  fen 40 zu Beginn der Umdrehung des Zahn  rades 34 auf den krummen Teil des     inn-ern     Randes der Kurvenscheibe 42 einwirkt und  dadurch den Tonarm     na,eli    aussen bis ausser  halb der Spielstellung     sehwenkt.    Diese wird  .nach etwa einer halben Umdrehung im     Uhr-          zeigersinne    von der in     Fig.   <B>7</B> gezeigten Stel  lung des Zahnrades erreicht.

   In dieser Stel  lung verharrt der Tonarm nun vorerst wäh  rend der weiteren Drehung des Zahnrades 34,  und in dieser Zeit wird eine neue Platte vom  obern Plattenstapel auf den Plattenteller       bezw.    auf den untern Plattenstapel herab  gelassen.  



  Während des letzten Teils der Umdrehung  des Zahnrades 34 wirkt der Zapfen 40 auf  einen gradlinigen Teil der Kurvenscheibe 42       (ri        ig.   <B>7)</B> ein, der so angeordnet ist,     dass    da  durch die     Schwenkuno-    des Tonarmes<B>63</B> nach  innen bis in die der Anfangsrille einer gro  ssen<B>(= 30</B> cm) Schallplatte entsprechende  Stellung bewirkt wird.

   Um nun auch die  Einstellung des Tonarmes entsprechend einer  Platte kleinen Durchmessers     zuermöglichen,     ist die     Kurvenseheibe    42 mit einem beweg  lichen Teil 142 verbunden     (Fig.   <B>7),</B> der mit  einer Umbiegung<B>138</B> auf dem Zapfen 44 und  mit einem Schlitz auf einem     umbogenen    Lap  pen 49 der     Kurvensch#eibe    42 gleitet.  



  In die Umbiegung<B>138</B> des Teils 142  reicht ein Arm 140 an einer senkrechten  Stange<B>136,</B> die bei 134 an den einen Arm  <B>132</B> eines     zweischenkligen.    Hebels<B>130</B>     ange-          lenkt    ist. Der Hebel ist bei<B>128</B> auf einem  Ständer<B>126</B> gelagert, der auf der Grund-      platte<B>51</B> befestigt ist     (vergl.        Fig.    2). Der  Teil 142 ist so bemessen,     dass    wenn er auf  der Kurvenscheibe 42 aufliegt und somit der  Zapfen 40 auf     ihn    einwirken kann, der Ton  arm<B>63</B> bis zur     Aufangsrille    einer Schall  platte kleinen Durchmessers einwärts ge  schwenkt wird.

   Der Hebel<B>130</B> ist seiner  seits so bemessen,     dass    wenn eine grosse  Platte die Spindel<B>105</B> heruntergleitet, der  Hebel<B>130</B> vom Rand der Platte getroffen  und in die in     Fig.   <B>7</B> gezeigte Lage geschwenkt  wird und somit den Teil 142 hebt, so     dass    der  Zapfen 40 nur mit der Kurvenscheibe 42 zu  sammenwirkt. Ist dagegen der Teil 142 in  seiner Wirklage und wird eine kleine Platte  auf den Plattenteller herabgelassen, so bleibt  der Hebel<B>130</B> und damit auch der Teil 142  hiervon     unbeeinflusst.     



  Ist der Kurventeil 142 in die in     Fig.   <B>7</B>  dargestellte unwirksame Lage gebracht wor  den, so wird er in dieser Stellung dadurch  gehalten,     dass    eine Nase 146     (Fig.    2 und<B>7)</B>  des senkrechten Endes 144 eines Hebels<B>150</B>       (Fig.   <B>6)</B> unter die Stange<B>136</B> greift. Der  Hebel<B>150</B> ist bei 152 auf der Unterseite der  Grundplatte<B>51</B> gelagert und von einer Fe  der 154     beeinflusst,    die bestrebt ist, die Nase  146 unter der Stange<B>136</B> zu halten.

   Vor<B>je-</B>  dem Plattenwechsel wird der Hebel<B>150</B> in  noch zu beschreibender Weise gegen die Wir  kung der Feder 154 so weit im     Uhrzeigersinn     geschwenkt,     dass    die Nase 146 die Teile<B>136,</B>  140, 142 freigibt und den Teil 142 in die  Wirklage gelangen     lässt.     



       Uni-er    der Grundplatte<B>51</B> ist eine als       Hilfssteuerglied    dienende Stange<B>90</B> angeord  net     (Fig.   <B>1</B> und 4). Diese Stange ist an ihrem  einen Ende an einen Sektor 94     angelenkt,        der     bei<B>96</B> an der Grundplatte<B>51</B> schwenkbar  gelagert ist und von einer Feder<B>95</B> gegen  die Unterseite dieser Platte, gezogen wird.  Etwa an der Mitte ist die Stange<B>90</B> an     ein-er     Feder<B>106</B> aufgehängt" die bestrebt ist, die  Stange<B>90</B> nach oben zu ziehen.

   Das in     Fig.   <B>1</B>  und 4 rechts liegende Ende der Stange liegt  gegen eine in einem Teil 102 gelagerte Rolle  104 an, die die Bewegung der Stange<B>90</B>  nach oben begrenzt. Die Stange verläuft un-         ter    das untere Ende der     Plattenzuführungs-          spindel   <B>105,</B> wobei der in der Spindel ver  schiebbare Stift     55    sieh auf einen Schlitten  <B>108</B> stützt, der auf der Stange<B>90</B> verschieb  bar gelagert ist, indem er mit Stiften 112,  114 durch Schlitze<B>116, 118</B> in den Seiten  teilen der Stange<B>90</B> greift.

   Der Schlitten hat     j     auf seiner Oberseite eine Öffnung der in       Fig.   <B>9</B> dargestellten Gestalt, in die der Stift  <B>55</B> mit seinem Kopf<B>59</B> greift. Wenn nun die       Plattenzuführungsspindel   <U>durch</U> eine oder  mehrere Schallplatten belastet wird, so drückt  sie durch den Stift<B>55</B> gegen die Wirkung  der Feder<B>106</B> die Stange<B>90</B> von der in     Fig.    4  gestrichelt gezeigten Stellung in die mit  vollen Linien gezeigte Stellung.  



  Die Stange<B>90</B> trägt an ihrem in     Fig.   <B>1</B>  und 4 rechten Ende ein Schaltglied in der  Gestalt eines bei 124     angelenkten    Armes 122,  der so angeordnet ist,     dass,    er von seiner senk  rechten Stellung aus über einen gewissen  Winkel im     Uhrzeigersinne    geschwenkt wer  den kann (siehe     Fig.    4), während er in der  senkrechten Stellung im     Gegenzeigersinne     unbeweglich ist.

   Bei der in     Fig.   <B>1</B> und 4 mit  vollen Linien gezeigten Stellung der Stange  <B>90</B> liegt das obere Ende des Armes 122 im  Bewegungsbereich eines am Zahnrad 34 an  geordneten     Mitnehmers   <B>27</B> (siehe     Fig.   <B>3</B> und  <B>5).</B> Wenn nun das Zahnrad 34 sieh im     Uhr-          zeigersinn    dreht und der     Mitnehmer   <B>527</B> dabei  so weit gedreht worden ist,     dass    er auf den  Arm     122    stösst, was erst nach     Wegschwen-          ken    des Tonarmes vom Plattenteller     ge-          schiebt,

      so drückt der     Mitnehmer   <B>27</B> die  Stange<B>90</B> nach links in die in     Fig.   <B>1</B> mit  gestrichelten Linien gezeigte Lage, wobei  der Sektor 94 gegen die Wirkung der Feder  <B>95</B> nach unten geschwenkt wird. Durch diese  verhältnismässig langsame Bewegung nach  links greift der Schlitten<B>108</B> mit dem schma  len Teil seiner Öffnung 120 um den Hals<B>57</B>  des Kopfes<B>59</B> des Teils     55    und zieht diesen  nach unten, so     dass    in bekannter Weise die  unterste Platte des Plattenstapels freigege  ben wird und auf den Plattenteller<B>65</B> ab  sinkt.

   Wenn das Zahnrad 34 so weit gedreht  worden ist,     dass    der     Mitnehmer   <B>27</B> seine Be-           rührung    mit dem Arm 122 verliert, schnellt  die Stange<B>90</B> in ihre Ruhelage zurück.  



  Die Stange<B>90</B> weist ferner einen Nocken  <B>158</B>     (Fig.    2 und<B>3)</B> auf, der bei der verhält  nismässig langsamen Bewegung der Stange  nach links (gemäss-     Fig.    4) auf eine nach un  ten gerichtete Blattfeder<B>156</B> wirkt, die am  vorerwähnten Hebel<B>150</B> befestigt ist. Hier  durch wird dieser im     Uhrzeigersinn    ge  schwenkt und     lässt    daher in der oben beschrie  benen Weise den     Kurventeil    142 auf die Kur  venscheibe 42 absinken, und zwar geschieht  dieses, bevor die Stange<B>90</B> so weit bewegt  worden ist,     dass    eine Platte des obern.     Plat-          tenstapels    ausgelöst wird.

   Im Laufe der wei  teren Bewegung der Stange<B>90</B> nach     links     (gemäss     Fig.    4) gleitet die Blattfeder<B>156</B> am  Nocken<B>158</B> ab, und der Hebel<B>150</B> schnellt  in seine Ausgangsstellung zurück.  



  Ist beim Abspielen der letzten Platte die  Plattenspindel<B>105</B> von der Last befreit wor  den, so wird die Feder<B>106</B> imstande sein,  die Stange<B>90</B> in die in     Fig.    4 gestrichelt  dargestellte Lage zu bewegen. Hierdurch  kommt das obere Ende des Armes 122 in eine  solche Höhenlage,     dass    es mit einer Kerbe  121 einer Kerbe<B>39</B> im Arm<B>38</B> gegenüber  steht (siehe     Fig.   <B>5).</B> Wenn nun das Zahnrad  34 nach Abspielen der letzten Schallplatte  sich dreht und dabei über den Arm<B>38</B> den       Tonarin    nach aussen schwenkt, so greift der  Arm<B>38</B> mit seiner Kerbe<B>39</B> in die Kerbe  121 des Armes 122 und legt diesen nach  rechts in die in     Fig.    4 gestrichelt darge  stellte Lage um.

   Hierdurch drückt der Arm  122 gegen einen Hebel<B>160</B>     (Fig.   <B>3</B> bis<B>5)</B> der  bei<B>162</B> auf der Grundplatte<B>51</B> gelagert ist.  Der Hebel<B>160</B> wird hierdurch im     Gegenzei-          gersinne    geschwenkt und legt den in eine  Öffnung<B>168</B> des Hebels<B>160</B> eingreifenden       Kipphebel    164 eines     Kippschalters   <B>166</B> um,  der den Stromkreis des nicht dargestellten  Antriebsmotors beherrscht. Der Antriebs  motor und damit das gesamte Grammophon  wird daher stillgesetzt.  



  Ein Schenkel des Hebels<B>160</B> greift un  ter eine abgeschrägte F     läche   <B>17 8</B> einer Druck-         knopfstange    174     (Fig.   <B>5</B> und<B>8).</B> Wenn der       Stangendruekknopf    gegen die Wirkung einer  nicht dargestellten Feder nach unten ge  drückt wird, wie es in     Fig.   <B>8</B> gezeigt ist, so  wird der Hebel<B>160</B> wieder in die in     Fig.   <B>3</B>  bis<B>5</B> mit vollen Linien gezeigte Lage ge  bracht und schaltet den Kippschalter<B>166</B> in  Betriebslage.

   Ein solches     Ingangsetzen    des  Grammophons ist jedoch nur dann möglich,  wenn vorher die     Plattenzuführungsspindel     <B>105</B> aufs neue mit einer oder mehreren Plat  ten belastet worden ist, da der sonst zwischen  dem Hebel<B>160</B> und dem Arm<B>38</B> liegende  Arm<B>1292</B> die     T-Traschaltung    des Hebels<B>160</B>  und des     Kippsehalters   <B>166</B> hindert, weil der       dureh    die Kurvenscheibe 42 und den Zapfen  40 in der Aussenlage des Tonarmes festgehal  tene Arm<B>38</B> nicht nachgeben kann.  



  Zum Stoppen des Grammophons ist ein  weiterer Druckknopf<B>172</B> vorgesehen     (Fig.   <B>5</B>  und<B>8),</B> der ebenfalls mit einer Schräge<B>176</B>  mit dem Hebel<B>160</B> zusammenwirkt, jedoch  im entgegengesetzten Sinne     derWirkung    des  Druckknopfes 174. Ferner ist ein Druck  knopf<B>180</B> vorgesehen     (Fig.   <B>8),</B> der einen  waagrechten Arm<B>182)</B> trägt,     weleh#er    bis über  das freie Ende der Stange<B>90</B> reicht. Durch  Drücken dieses Druckknopfes wird das freie  Ende der Stange<B>90</B> so weit nach unten<B>ge-</B>  drückt,     dass    der Arm 122 nicht mehr in den  Bewegungsbereich des     Mitnehmers   <B>27</B> reicht.

    Die Folge ist daher die,     dass    'bei der Um  drehung des Steuergliedes 34 die Stange<B>90</B>  nicht bewegt wird.  



  Es wird somit keine neue Platte auf den  Plattenteller<B>65</B> herabgelassen, und der durch  das Steuerglied 34 und die     Kurvenseheibe    42       naeh    aussen     gesehwenkte    und wieder in die       Anfangssiellung    gebrachte Tonarm wieder  holt daher die     Abspielung,    der auf dem Plat  tenteller liegenden Platte, und zwar ohne  Rücksicht darauf, ob die Plattenspindel un  belastet ist, denn der Arm 122 reicht ja auch  nicht mehr in den Bewegungsbereich des  Armes<B>38</B> und kann somit von diesem nicht  umgeschaltet werden.  



  Der Druckknopf<B>180</B> ist zweckmässig mit      irgendeiner bekannten Sperrung versehen, die  den Druckknopf in der gedrückten Lage  sperrt, bis die Sperrung von Hand aufgeho  ben wird. Die Sperrung erfolgt zweckmässig  selbsttätig mittels einer durch eine Feder<B>192</B>       beeinflussten    Schiene<B>190</B>     (Fig.   <B>8)</B> und kann  durch einen andern Druckknopf 184 ausgerückt  werden, welcher mit einer Schräge<B>188</B> auf  die Schiene einwirkt. Der Druckknopf 184  wirkt gleichzeitig mit einer Schräge<B>186</B> auf  einen     Ilebel    21 ein, der den Antrieb für das  Zahnrad 34 einschaltet.

   Durch Betätigung  des Druckknopfes 184 kann somit, zu einem  beliebigen Zeitpunkt während des Spielens,  ein Plattenwechsel ausgelöst und gleichzeitig  der Wiederholungsknopf<B>180</B> in die Ruhe  lage zurückgestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magazingrammophon zum Abspielen von Schallplatten verschiedener Grösse in belie biger Reihenfolge, mit einem nach jedem<B>Ab-</B> spielen eine bestimmte Strecke gedrehten Steuerglied, das sowohl auf eine Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes bis ausserhalb der Spielstellung und von dort in eine der Anfangsrille der nächsten Schallplatte ent sprechende Stellung einwirkt, als auch die Zuführung einer neuen Schallplatte veran- lasst, wobei im Falle, dass die Platte eine Platte grossen Durchmessers ist, diese bei ihrer Zuführung auf den Plattenteller auf die Einstellvorrichtung für den Tonarm einwirkt und diese so einstellt,
    dass sie die Einwärts- bewegung des Tonarmes entsprecliend steuert, 0.ekennzeichnet durel-i ein vom Steuerglied t' (34) bewegtes Hilfssteuerglied <B>(90),</B> das die Plattenzuführungseinrichtung im Sinne der Zuführung einer neuen Platte beeinflusst,
    die Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes für das Spielen einer Platte kleinen Durch messers einstellt und in Abhängigkeit einer durch das Gewicht der im Magazin befind- liehen Platten beeinflussten Einrichtung<B>(55,</B> <B>105)</B> ein Schaltglied (122) so beherrscht, dass nach dem Abspielen der letzten Platte der Motorstromkreis des Grammophons durch das Sehaltglied (122) unterbrochen wird.
    UNTERÄNSPRüCHE: <B>1.</B> Magazingrammoplion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfssteuerglied <B>(90)</B> vom Steuerglied (34) verhältnismässig langsam bewegt wird und dabei zuerst auf die Einstellvorrichtung für den Tonarm und darnach auf die Plattenzu- führungseinrichtung einwirkt.
    2. 31agazingrammophon nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Hilfssteuerglied in Verbindung stehen der Teil<B>(108)</B> eine am einen Ende eingeengte Öffnung (120) besitzt, deren Rand zum Ein griff mit der zur Zuführung der Platten die nenden Vorrichtung bestimmt ist. <B>3.</B> Magazingramm<B>.</B> ophon nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil<B>(108)</B> als auf dem Hilfssteuerglied <B>(90)</B> verschiebbar gelagerter Schlitten ausgebildet ist. 4.
    Magazingrammophon nach Patentan- sprue,h, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfssteuerglied <B>(90)</B> einen Vorsprung<B>(158)</B> besitzt, der zur Betätigung eines Organes (144,<B>150)</B> dient, das selbst dazu dient, die Einstellvorrichtung für den Tonarm in der zum Abspielen grosser Platten erforderlichen Stellung zu sperren.
    <B>5.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet,. dass das Organ (144,<B>150)</B> in der Sperrstellung unter einer Stange<B>(136)</B> liegt, die mit einem be weglichen Teil (142) der Einstellvorrichtung für den Tonarm zusammenwirkt und den selben in angehobener Stellung hält, bei wel- eher die Einstellvorrichtung für den Tonarm in der zum Abspielen von grossen Platten er forderlichen Stellung sich befindet.
    <B>6.</B> Magazingrammophon nach Unterau- spruch <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stange<B>(136)</B> mit einem auf einer festen Stange<B>(126)</B> drehbar gelagerten, schräg ab wärts gerichteten Arm<B>(130)</B> verbunden ist, dessen freies Ende in der Bewegungsbahn der Platten des grössten Durchmessers bei ihrer Zuführung zum Plattenteller liegt, und der so angebracht ist, dass er bei der Zuführung einer grossen Platte nach unten geschwungen wird und dabei die Stange<B>(136)</B> in diejenige Stellung hebt-, in welcher sie vom Organ (144,<B>150)</B> gesperrt ist. <B>7.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>6,</B> gekennzeichnet durch eine Feder (154), welche auf das Organ (144,<B>150)</B> wirkt.
    <B>8.</B> MagazingramTnophon nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das llilfssteuerglied <B>(90)</B> drehbar gelagert ist, unter der Einwirkung des Gewichtes der im Magazin befindlichen Platten steht und mit einem drehbar gelagerten Arm (122) ver sehen ist, mit dem, wenn keine Platten im Magazin vorhanden sind, und der Tonarm auswärts geschwenkt wird, ein mit dem Ton arm verbundener Arm<B>(38)</B> in Eingriff kommt, wobei der Arm (122) zur Einwir kung auf einen den Schalter des Motorstrom kreises bedienenden Arm<B>(160)</B> gebracht wird.
    <B>9.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch,<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (122) von dem mit dem Tonarm ver bundenen Arm<B>(38)</B> zur Beeinflussung des Schalters in einer Richtung geschwungen werden kann, während seine Drehung in ent gegengesetzter Richtung gesperrt ist. <B>10.</B> Magazingrammaphon nach Unteran spruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (122) in der Stellung, in der er den Motorstramkreis ausgeschaltet hat, die Be dienung des Schalters sperrt, wenn der Ton arm in ausgeschwungener Lage ist.
    <B>11.</B> Magazingrammophon nach Unteran- sprue'h <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Organ, durch welches die Einwirkung der im Magazin befindlichen Platten auf das Hilfs- steuerglied <B>(90)</B> übertragen wird, eine durch das zentrale Loch der Platten des Platten- stapels gehende, diesen tragende Stange<B>(105)</B> ist. 12.
    Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das als Zahnrad ausgebildete Organ (34) mit einem Nocken<B>(27)</B> auf den Arm (122) ein- %virkt und dadurch die Bewegung des Hilfs- steuergliedes <B>(90)</B> bewirkt. <B>13.</B> Magazingrammmophon nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfssteuerglied <B>(90)</B> verschiebbar und gleich zeitig schwenkbar angeordnet ist. 14.
    Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>13,</B> gekennzeichnet durch einen mit dem Hilfssteuerglied <B>(90)</B> zusammenwirken den Arm<B>(182),</B> mittels welchem das Hilfs- steuergl#ied <B>(90)</B> in eine ausgeschwenkte Stel lung gebracht werden kann, in welcher es vom Steuerglied (34) nicht bewegt werden kann. <B>15.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch 14, gekennzeichnet durch eine Sp er- rung für den Arm<B>(182),</B> die denselben in der Stellung sperrt, in welcher er das Hilfs- steuerglied <B>(90)</B> in der ausgesehwungenen Stellung hält.
    <B>16.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arm<B>(182)</B> durch einen Druckknopf<B>(180)</B> betätigt wird. <B>17.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>16,</B> gekennzeichnet durch einen wei teren Druckknopf (184), bei dessen Herab drücken der Arm<B>(182)</B> mit dem Druckknopf <B>(180)</B> gelöst und gleichzeitig die Steuerein richtung des Grammophons zur Ilerbeifüh- rung eines Plattenwechsels beeinflussen wird<B>-</B>
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