CH246034A - Magazingrammophon. - Google Patents
Magazingrammophon.Info
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Description
Magaziiigrammophon. Die Erfindung betrifft ein Magazingram mophon zum Abspielen von Schallplatten ver- schiedener Grösse in beliebiger Reihenfolge, mit einem nach jedem Abspielen eine be stimmte Strecke gedrehten Steuerglied,<B>du</B> sowohl auf eine Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes bis ausserhalb der Spielstellung und von dort in eine der Anfangsrille der nächsten Schallplatte entsprechende Stellung einwirkt ale auch die Zuführung einer neuen Schallplatte veranlasst, wobei im Falle, dass die Platte eine Platte grossen Durchmessers ist,
diese bei ihrer Zuführung auf den Plat tenteller auf die Einstellvorrielltung für den Tonarm einwirkt und diese so einstellt, dass sie die Einwärtsbewegung des Tonarmes ent sprechend steuert.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch ein vom Steuerglied bewegtes Hilfsst#uer- glied, das die Plattenzuführungseinrichtung im Sinne der Zuführting einer neuen Platte beeinflusst, die Vorriehtung zum Schwenken des Tonarmes für das Spielen einer Platte kleinen Durchmessers einstellt und in Ab- hmgigkeit einer durch das Gewicht der im Magazin befindliehen Platten beeinflussten Einrichtung ein Schaltglied so beherrscht,
dass nach dem Abspielen der letzten Platte der Motorstromkreis des Grammophons durch das Schaltglied unterbrochen wird.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigt: Fig. <B>1</B> einen Teil des Magazingrammo- phones von der Seite gesehen, teilweise im Schnitt, Fig. 2 das Grammophon von der ent gegengesetzten Seite wie in Fig. <B>1</B> gesehen, wobei einige Teile weggelassen sind, Fig. <B>3</B> einen Teil des Grainmophones von oben gesehen, Fig. 4 einen der Fig. <B>1</B> entsprechenden Schnitt mit einzelnen Teilen in einer an dern Stellung,
Fig. <B>5</B> die Aussehaltvorrichtung in schau bildlicher Darstellung, Fig. <B>6</B> und<B>7</B> eine schaubildliche Darstel lung der Organe, die die richtige Anfang- einstellung des Tonarmes besorgen, Fig. <B>8</B> eine Druekknopfgruppe, Fig. <B>9</B> eine Einzelheit.
Auf der Zeichnung bezeichnet<B>65</B> (Fig. <B>1,</B> 4) den auf irgendeine bekannte Art und Weise angetriebenen Plattenteller des Gram mophons, welcher in nicht näher dargestell ter Weise auf einer senkrechten Büchse<B>103</B> auf einer Grundplatte <B>51</B> gelagert ist, wobei in die Büchse J03 eine hohle Plaftenzufüh- rungsspindel <B>105</B> lose eingesetzt ist, die an ihrem obern Ende mit an sieh bekannten, in die Spindel einziehbaren Unterstützungs organen<B>53</B> für einen Stapel von Schallplat ten versehen ist, wobei die Schallplatten ver schiedener Grösse und in beliebiger Reihen folge aufgelegt sein können.
Das Einziehen der Unterstützungsorgane in die Spindel<B>105</B> ,erfolgt mittels eines in der Spindel ver schiebbar gelagerten, unten aus derselben her ausragenden Stiftes<B>55,</B> welcher in bekannter Weise bei seiner Verschiebung nach unten nicht nur die Organe<B>53</B> in die Spindel<B>105</B> hineinziehen, sondern auch andere auf der Zeichnung nicht ersichtliche Unterstützungs organe aus der Spindel in den Zwischenraum zwischen der untersten und der zweitunter sten Platte des Stapels treten lässt, so dass nur die unterste Platte freigegeben wird und auf den Plattenteller<B>65</B> bezw. auf die be reits daraufliegenden Platten herabgleiten kann.
Auf der Grundplatte <B>51</B> ist ferner ein als Zahnrad ausgestaltetes Steuerglied 34 gela gert, das in bekannter Weise am Ende des Abspielens einer Schallplatte in langsame Umdrehung versetzt wird, um nach einer Umdrehung wieder stillgesetzt zu werden. Das Zahnrad 34 dient zum Steuern des Ton armes und zur Auslösung des Plattenwech sels.
Zu diesem Zweck ist das Zahnrad 34 mit einem Zapfen 40 versehen, der mit dem in- nern Rand einer Kurvenscheibe 42 (Fiv. <B>7)</B> ZD zusammenwirkt, die um einen an der Grund platte<B>51</B> befestigten Zapfen 44 in waagrech- ter Richtung schwenkbar ist und mit ihrer Öffnung unterhalb einer zu dem Zahnrad 34 j axialen, drehbaren Säule<B>36</B> liegt, auf der der Tonarin <B>63</B> (Fig. 2) angeordnet ist.
Die Säule<B>36</B> hat einen Arm<B>38,</B> der mit einem abgekröpften Teil (Fig. <B>5)</B> durch eine Off- nuiig 43 (Fig. <B>7)</B> in der Kurvenscheibe 42 j greift, so dass wenn die Kurvensebeibe durch Einwirkzung des Zapfens 40 auf ihren innern Rand um den Zapfen 44 geschwenkt wird, der Tonarin <B>63</B> entsprechend geschwenkt wird.
Die Anordnung ist derart, dass der Zap fen 40 zu Beginn der Umdrehung des Zahn rades 34 auf den krummen Teil des inn-ern Randes der Kurvenscheibe 42 einwirkt und dadurch den Tonarm na,eli aussen bis ausser halb der Spielstellung sehwenkt. Diese wird .nach etwa einer halben Umdrehung im Uhr- zeigersinne von der in Fig. <B>7</B> gezeigten Stel lung des Zahnrades erreicht.
In dieser Stel lung verharrt der Tonarm nun vorerst wäh rend der weiteren Drehung des Zahnrades 34, und in dieser Zeit wird eine neue Platte vom obern Plattenstapel auf den Plattenteller bezw. auf den untern Plattenstapel herab gelassen.
Während des letzten Teils der Umdrehung des Zahnrades 34 wirkt der Zapfen 40 auf einen gradlinigen Teil der Kurvenscheibe 42 (ri ig. <B>7)</B> ein, der so angeordnet ist, dass da durch die Schwenkuno- des Tonarmes<B>63</B> nach innen bis in die der Anfangsrille einer gro ssen<B>(= 30</B> cm) Schallplatte entsprechende Stellung bewirkt wird.
Um nun auch die Einstellung des Tonarmes entsprechend einer Platte kleinen Durchmessers zuermöglichen, ist die Kurvenseheibe 42 mit einem beweg lichen Teil 142 verbunden (Fig. <B>7),</B> der mit einer Umbiegung<B>138</B> auf dem Zapfen 44 und mit einem Schlitz auf einem umbogenen Lap pen 49 der Kurvensch#eibe 42 gleitet.
In die Umbiegung<B>138</B> des Teils 142 reicht ein Arm 140 an einer senkrechten Stange<B>136,</B> die bei 134 an den einen Arm <B>132</B> eines zweischenkligen. Hebels<B>130</B> ange- lenkt ist. Der Hebel ist bei<B>128</B> auf einem Ständer<B>126</B> gelagert, der auf der Grund- platte<B>51</B> befestigt ist (vergl. Fig. 2). Der Teil 142 ist so bemessen, dass wenn er auf der Kurvenscheibe 42 aufliegt und somit der Zapfen 40 auf ihn einwirken kann, der Ton arm<B>63</B> bis zur Aufangsrille einer Schall platte kleinen Durchmessers einwärts ge schwenkt wird.
Der Hebel<B>130</B> ist seiner seits so bemessen, dass wenn eine grosse Platte die Spindel<B>105</B> heruntergleitet, der Hebel<B>130</B> vom Rand der Platte getroffen und in die in Fig. <B>7</B> gezeigte Lage geschwenkt wird und somit den Teil 142 hebt, so dass der Zapfen 40 nur mit der Kurvenscheibe 42 zu sammenwirkt. Ist dagegen der Teil 142 in seiner Wirklage und wird eine kleine Platte auf den Plattenteller herabgelassen, so bleibt der Hebel<B>130</B> und damit auch der Teil 142 hiervon unbeeinflusst.
Ist der Kurventeil 142 in die in Fig. <B>7</B> dargestellte unwirksame Lage gebracht wor den, so wird er in dieser Stellung dadurch gehalten, dass eine Nase 146 (Fig. 2 und<B>7)</B> des senkrechten Endes 144 eines Hebels<B>150</B> (Fig. <B>6)</B> unter die Stange<B>136</B> greift. Der Hebel<B>150</B> ist bei 152 auf der Unterseite der Grundplatte<B>51</B> gelagert und von einer Fe der 154 beeinflusst, die bestrebt ist, die Nase 146 unter der Stange<B>136</B> zu halten.
Vor<B>je-</B> dem Plattenwechsel wird der Hebel<B>150</B> in noch zu beschreibender Weise gegen die Wir kung der Feder 154 so weit im Uhrzeigersinn geschwenkt, dass die Nase 146 die Teile<B>136,</B> 140, 142 freigibt und den Teil 142 in die Wirklage gelangen lässt.
Uni-er der Grundplatte<B>51</B> ist eine als Hilfssteuerglied dienende Stange<B>90</B> angeord net (Fig. <B>1</B> und 4). Diese Stange ist an ihrem einen Ende an einen Sektor 94 angelenkt, der bei<B>96</B> an der Grundplatte<B>51</B> schwenkbar gelagert ist und von einer Feder<B>95</B> gegen die Unterseite dieser Platte, gezogen wird. Etwa an der Mitte ist die Stange<B>90</B> an ein-er Feder<B>106</B> aufgehängt" die bestrebt ist, die Stange<B>90</B> nach oben zu ziehen.
Das in Fig. <B>1</B> und 4 rechts liegende Ende der Stange liegt gegen eine in einem Teil 102 gelagerte Rolle 104 an, die die Bewegung der Stange<B>90</B> nach oben begrenzt. Die Stange verläuft un- ter das untere Ende der Plattenzuführungs- spindel <B>105,</B> wobei der in der Spindel ver schiebbare Stift 55 sieh auf einen Schlitten <B>108</B> stützt, der auf der Stange<B>90</B> verschieb bar gelagert ist, indem er mit Stiften 112, 114 durch Schlitze<B>116, 118</B> in den Seiten teilen der Stange<B>90</B> greift.
Der Schlitten hat j auf seiner Oberseite eine Öffnung der in Fig. <B>9</B> dargestellten Gestalt, in die der Stift <B>55</B> mit seinem Kopf<B>59</B> greift. Wenn nun die Plattenzuführungsspindel <U>durch</U> eine oder mehrere Schallplatten belastet wird, so drückt sie durch den Stift<B>55</B> gegen die Wirkung der Feder<B>106</B> die Stange<B>90</B> von der in Fig. 4 gestrichelt gezeigten Stellung in die mit vollen Linien gezeigte Stellung.
Die Stange<B>90</B> trägt an ihrem in Fig. <B>1</B> und 4 rechten Ende ein Schaltglied in der Gestalt eines bei 124 angelenkten Armes 122, der so angeordnet ist, dass, er von seiner senk rechten Stellung aus über einen gewissen Winkel im Uhrzeigersinne geschwenkt wer den kann (siehe Fig. 4), während er in der senkrechten Stellung im Gegenzeigersinne unbeweglich ist.
Bei der in Fig. <B>1</B> und 4 mit vollen Linien gezeigten Stellung der Stange <B>90</B> liegt das obere Ende des Armes 122 im Bewegungsbereich eines am Zahnrad 34 an geordneten Mitnehmers <B>27</B> (siehe Fig. <B>3</B> und <B>5).</B> Wenn nun das Zahnrad 34 sieh im Uhr- zeigersinn dreht und der Mitnehmer <B>527</B> dabei so weit gedreht worden ist, dass er auf den Arm 122 stösst, was erst nach Wegschwen- ken des Tonarmes vom Plattenteller ge- schiebt,
so drückt der Mitnehmer <B>27</B> die Stange<B>90</B> nach links in die in Fig. <B>1</B> mit gestrichelten Linien gezeigte Lage, wobei der Sektor 94 gegen die Wirkung der Feder <B>95</B> nach unten geschwenkt wird. Durch diese verhältnismässig langsame Bewegung nach links greift der Schlitten<B>108</B> mit dem schma len Teil seiner Öffnung 120 um den Hals<B>57</B> des Kopfes<B>59</B> des Teils 55 und zieht diesen nach unten, so dass in bekannter Weise die unterste Platte des Plattenstapels freigege ben wird und auf den Plattenteller<B>65</B> ab sinkt.
Wenn das Zahnrad 34 so weit gedreht worden ist, dass der Mitnehmer <B>27</B> seine Be- rührung mit dem Arm 122 verliert, schnellt die Stange<B>90</B> in ihre Ruhelage zurück.
Die Stange<B>90</B> weist ferner einen Nocken <B>158</B> (Fig. 2 und<B>3)</B> auf, der bei der verhält nismässig langsamen Bewegung der Stange nach links (gemäss- Fig. 4) auf eine nach un ten gerichtete Blattfeder<B>156</B> wirkt, die am vorerwähnten Hebel<B>150</B> befestigt ist. Hier durch wird dieser im Uhrzeigersinn ge schwenkt und lässt daher in der oben beschrie benen Weise den Kurventeil 142 auf die Kur venscheibe 42 absinken, und zwar geschieht dieses, bevor die Stange<B>90</B> so weit bewegt worden ist, dass eine Platte des obern. Plat- tenstapels ausgelöst wird.
Im Laufe der wei teren Bewegung der Stange<B>90</B> nach links (gemäss Fig. 4) gleitet die Blattfeder<B>156</B> am Nocken<B>158</B> ab, und der Hebel<B>150</B> schnellt in seine Ausgangsstellung zurück.
Ist beim Abspielen der letzten Platte die Plattenspindel<B>105</B> von der Last befreit wor den, so wird die Feder<B>106</B> imstande sein, die Stange<B>90</B> in die in Fig. 4 gestrichelt dargestellte Lage zu bewegen. Hierdurch kommt das obere Ende des Armes 122 in eine solche Höhenlage, dass es mit einer Kerbe 121 einer Kerbe<B>39</B> im Arm<B>38</B> gegenüber steht (siehe Fig. <B>5).</B> Wenn nun das Zahnrad 34 nach Abspielen der letzten Schallplatte sich dreht und dabei über den Arm<B>38</B> den Tonarin nach aussen schwenkt, so greift der Arm<B>38</B> mit seiner Kerbe<B>39</B> in die Kerbe 121 des Armes 122 und legt diesen nach rechts in die in Fig. 4 gestrichelt darge stellte Lage um.
Hierdurch drückt der Arm 122 gegen einen Hebel<B>160</B> (Fig. <B>3</B> bis<B>5)</B> der bei<B>162</B> auf der Grundplatte<B>51</B> gelagert ist. Der Hebel<B>160</B> wird hierdurch im Gegenzei- gersinne geschwenkt und legt den in eine Öffnung<B>168</B> des Hebels<B>160</B> eingreifenden Kipphebel 164 eines Kippschalters <B>166</B> um, der den Stromkreis des nicht dargestellten Antriebsmotors beherrscht. Der Antriebs motor und damit das gesamte Grammophon wird daher stillgesetzt.
Ein Schenkel des Hebels<B>160</B> greift un ter eine abgeschrägte F läche <B>17 8</B> einer Druck- knopfstange 174 (Fig. <B>5</B> und<B>8).</B> Wenn der Stangendruekknopf gegen die Wirkung einer nicht dargestellten Feder nach unten ge drückt wird, wie es in Fig. <B>8</B> gezeigt ist, so wird der Hebel<B>160</B> wieder in die in Fig. <B>3</B> bis<B>5</B> mit vollen Linien gezeigte Lage ge bracht und schaltet den Kippschalter<B>166</B> in Betriebslage.
Ein solches Ingangsetzen des Grammophons ist jedoch nur dann möglich, wenn vorher die Plattenzuführungsspindel <B>105</B> aufs neue mit einer oder mehreren Plat ten belastet worden ist, da der sonst zwischen dem Hebel<B>160</B> und dem Arm<B>38</B> liegende Arm<B>1292</B> die T-Traschaltung des Hebels<B>160</B> und des Kippsehalters <B>166</B> hindert, weil der dureh die Kurvenscheibe 42 und den Zapfen 40 in der Aussenlage des Tonarmes festgehal tene Arm<B>38</B> nicht nachgeben kann.
Zum Stoppen des Grammophons ist ein weiterer Druckknopf<B>172</B> vorgesehen (Fig. <B>5</B> und<B>8),</B> der ebenfalls mit einer Schräge<B>176</B> mit dem Hebel<B>160</B> zusammenwirkt, jedoch im entgegengesetzten Sinne derWirkung des Druckknopfes 174. Ferner ist ein Druck knopf<B>180</B> vorgesehen (Fig. <B>8),</B> der einen waagrechten Arm<B>182)</B> trägt, weleh#er bis über das freie Ende der Stange<B>90</B> reicht. Durch Drücken dieses Druckknopfes wird das freie Ende der Stange<B>90</B> so weit nach unten<B>ge-</B> drückt, dass der Arm 122 nicht mehr in den Bewegungsbereich des Mitnehmers <B>27</B> reicht.
Die Folge ist daher die, dass 'bei der Um drehung des Steuergliedes 34 die Stange<B>90</B> nicht bewegt wird.
Es wird somit keine neue Platte auf den Plattenteller<B>65</B> herabgelassen, und der durch das Steuerglied 34 und die Kurvenseheibe 42 naeh aussen gesehwenkte und wieder in die Anfangssiellung gebrachte Tonarm wieder holt daher die Abspielung, der auf dem Plat tenteller liegenden Platte, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob die Plattenspindel un belastet ist, denn der Arm 122 reicht ja auch nicht mehr in den Bewegungsbereich des Armes<B>38</B> und kann somit von diesem nicht umgeschaltet werden.
Der Druckknopf<B>180</B> ist zweckmässig mit irgendeiner bekannten Sperrung versehen, die den Druckknopf in der gedrückten Lage sperrt, bis die Sperrung von Hand aufgeho ben wird. Die Sperrung erfolgt zweckmässig selbsttätig mittels einer durch eine Feder<B>192</B> beeinflussten Schiene<B>190</B> (Fig. <B>8)</B> und kann durch einen andern Druckknopf 184 ausgerückt werden, welcher mit einer Schräge<B>188</B> auf die Schiene einwirkt. Der Druckknopf 184 wirkt gleichzeitig mit einer Schräge<B>186</B> auf einen Ilebel 21 ein, der den Antrieb für das Zahnrad 34 einschaltet.
Durch Betätigung des Druckknopfes 184 kann somit, zu einem beliebigen Zeitpunkt während des Spielens, ein Plattenwechsel ausgelöst und gleichzeitig der Wiederholungsknopf<B>180</B> in die Ruhe lage zurückgestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Magazingrammophon zum Abspielen von Schallplatten verschiedener Grösse in belie biger Reihenfolge, mit einem nach jedem<B>Ab-</B> spielen eine bestimmte Strecke gedrehten Steuerglied, das sowohl auf eine Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes bis ausserhalb der Spielstellung und von dort in eine der Anfangsrille der nächsten Schallplatte ent sprechende Stellung einwirkt, als auch die Zuführung einer neuen Schallplatte veran- lasst, wobei im Falle, dass die Platte eine Platte grossen Durchmessers ist, diese bei ihrer Zuführung auf den Plattenteller auf die Einstellvorrichtung für den Tonarm einwirkt und diese so einstellt,dass sie die Einwärts- bewegung des Tonarmes entsprecliend steuert, 0.ekennzeichnet durel-i ein vom Steuerglied t' (34) bewegtes Hilfssteuerglied <B>(90),</B> das die Plattenzuführungseinrichtung im Sinne der Zuführung einer neuen Platte beeinflusst,die Vorrichtung zum Schwenken des Tonarmes für das Spielen einer Platte kleinen Durch messers einstellt und in Abhängigkeit einer durch das Gewicht der im Magazin befind- liehen Platten beeinflussten Einrichtung<B>(55,</B> <B>105)</B> ein Schaltglied (122) so beherrscht, dass nach dem Abspielen der letzten Platte der Motorstromkreis des Grammophons durch das Sehaltglied (122) unterbrochen wird.UNTERÄNSPRüCHE: <B>1.</B> Magazingrammoplion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfssteuerglied <B>(90)</B> vom Steuerglied (34) verhältnismässig langsam bewegt wird und dabei zuerst auf die Einstellvorrichtung für den Tonarm und darnach auf die Plattenzu- führungseinrichtung einwirkt.2. 31agazingrammophon nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Hilfssteuerglied in Verbindung stehen der Teil<B>(108)</B> eine am einen Ende eingeengte Öffnung (120) besitzt, deren Rand zum Ein griff mit der zur Zuführung der Platten die nenden Vorrichtung bestimmt ist. <B>3.</B> Magazingramm<B>.</B> ophon nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Teil<B>(108)</B> als auf dem Hilfssteuerglied <B>(90)</B> verschiebbar gelagerter Schlitten ausgebildet ist. 4.Magazingrammophon nach Patentan- sprue,h, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfssteuerglied <B>(90)</B> einen Vorsprung<B>(158)</B> besitzt, der zur Betätigung eines Organes (144,<B>150)</B> dient, das selbst dazu dient, die Einstellvorrichtung für den Tonarm in der zum Abspielen grosser Platten erforderlichen Stellung zu sperren.<B>5.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet,. dass das Organ (144,<B>150)</B> in der Sperrstellung unter einer Stange<B>(136)</B> liegt, die mit einem be weglichen Teil (142) der Einstellvorrichtung für den Tonarm zusammenwirkt und den selben in angehobener Stellung hält, bei wel- eher die Einstellvorrichtung für den Tonarm in der zum Abspielen von grossen Platten er forderlichen Stellung sich befindet.<B>6.</B> Magazingrammophon nach Unterau- spruch <B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Stange<B>(136)</B> mit einem auf einer festen Stange<B>(126)</B> drehbar gelagerten, schräg ab wärts gerichteten Arm<B>(130)</B> verbunden ist, dessen freies Ende in der Bewegungsbahn der Platten des grössten Durchmessers bei ihrer Zuführung zum Plattenteller liegt, und der so angebracht ist, dass er bei der Zuführung einer grossen Platte nach unten geschwungen wird und dabei die Stange<B>(136)</B> in diejenige Stellung hebt-, in welcher sie vom Organ (144,<B>150)</B> gesperrt ist. <B>7.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>6,</B> gekennzeichnet durch eine Feder (154), welche auf das Organ (144,<B>150)</B> wirkt.<B>8.</B> MagazingramTnophon nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das llilfssteuerglied <B>(90)</B> drehbar gelagert ist, unter der Einwirkung des Gewichtes der im Magazin befindlichen Platten steht und mit einem drehbar gelagerten Arm (122) ver sehen ist, mit dem, wenn keine Platten im Magazin vorhanden sind, und der Tonarm auswärts geschwenkt wird, ein mit dem Ton arm verbundener Arm<B>(38)</B> in Eingriff kommt, wobei der Arm (122) zur Einwir kung auf einen den Schalter des Motorstrom kreises bedienenden Arm<B>(160)</B> gebracht wird.<B>9.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch,<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (122) von dem mit dem Tonarm ver bundenen Arm<B>(38)</B> zur Beeinflussung des Schalters in einer Richtung geschwungen werden kann, während seine Drehung in ent gegengesetzter Richtung gesperrt ist. <B>10.</B> Magazingrammaphon nach Unteran spruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arm (122) in der Stellung, in der er den Motorstramkreis ausgeschaltet hat, die Be dienung des Schalters sperrt, wenn der Ton arm in ausgeschwungener Lage ist.<B>11.</B> Magazingrammophon nach Unteran- sprue'h <B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Organ, durch welches die Einwirkung der im Magazin befindlichen Platten auf das Hilfs- steuerglied <B>(90)</B> übertragen wird, eine durch das zentrale Loch der Platten des Platten- stapels gehende, diesen tragende Stange<B>(105)</B> ist. 12.Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das als Zahnrad ausgebildete Organ (34) mit einem Nocken<B>(27)</B> auf den Arm (122) ein- %virkt und dadurch die Bewegung des Hilfs- steuergliedes <B>(90)</B> bewirkt. <B>13.</B> Magazingrammmophon nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfssteuerglied <B>(90)</B> verschiebbar und gleich zeitig schwenkbar angeordnet ist. 14.Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>13,</B> gekennzeichnet durch einen mit dem Hilfssteuerglied <B>(90)</B> zusammenwirken den Arm<B>(182),</B> mittels welchem das Hilfs- steuergl#ied <B>(90)</B> in eine ausgeschwenkte Stel lung gebracht werden kann, in welcher es vom Steuerglied (34) nicht bewegt werden kann. <B>15.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch 14, gekennzeichnet durch eine Sp er- rung für den Arm<B>(182),</B> die denselben in der Stellung sperrt, in welcher er das Hilfs- steuerglied <B>(90)</B> in der ausgesehwungenen Stellung hält.<B>16.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>15,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Arm<B>(182)</B> durch einen Druckknopf<B>(180)</B> betätigt wird. <B>17.</B> Magazingrammophon nach Unteran spruch<B>16,</B> gekennzeichnet durch einen wei teren Druckknopf (184), bei dessen Herab drücken der Arm<B>(182)</B> mit dem Druckknopf <B>(180)</B> gelöst und gleichzeitig die Steuerein richtung des Grammophons zur Ilerbeifüh- rung eines Plattenwechsels beeinflussen wird<B>-</B>
Applications Claiming Priority (1)
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| DK246034X | 1941-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH246034A true CH246034A (de) | 1946-12-15 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH246034D CH246034A (de) | 1941-03-13 | 1942-03-13 | Magazingrammophon. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246034A (de) |
-
1942
- 1942-03-13 CH CH246034D patent/CH246034A/de unknown
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