CH246235A - Hand-Strickapparat zur Herstellung von Kulierware. - Google Patents

Hand-Strickapparat zur Herstellung von Kulierware.

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CH246235A
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Wernli Fritz
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Description


      Hand-Strickapparat    zur Herstellung von     Kulierware.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung       ist    ein     Hand-Strickapparat    zur     Herstellung     von     Kulierware,    mit zwei Nadelrechen, von  denen der eine fest und der andere mittels  eines Schiebers derart     beweglich    angeordnet  ist, dass seine Nadeln von der einen Seite  durch die Lücken zwischen den Nadeln des       festen    Rechens hindurch nach der andern  Seite des letzteren hin verschoben werden       können,

      wobei die beiden Nadelrechen in Ab  stand voneinander und parallel zueinander  zu liegen     kommen.    und dabei eine Gasse z<U>um</U>  Einlegen des Arbeitsfadens     bilden,    welcher  beim Zurückschieben der beweglichen Nadeln  von diesen mitgenommen wird, an den Na  deln des festen Rechens hängen bleibt und  beim weiteren Zurückschieben der bewegli  chen Nadeln über die     Ebene    des festen Re  chens hinaus in     Schlangenlinienform    gelegt  wird.  



  Bei den bekannten     Hand-Strickapparaten     dieser Art besitzen die waagrecht gelagerten  beweglichen Nadeln je ein aufgebogenes, ha  kenförmiges     Ende.    Zwischen diese Haken  und die Nadeln des festen Rechens wird der  Arbeitsfaden eingelegt und beim Zurück  ziehen der beweglichen     Nadeln:

      von den Ha  ken     mitgenommen    und zu     Schlingen    aus  gezogen.     Hierauf    wird das bereits gestrickte  Stück von der einen Seite des festen Nadel  rechens auf die andere Seite umgelegt, wobei  die im     vorangegangenen        Arbeitsprozess    her  gestellten Schlingen von den Köpfen der fe  sten Nadeln abgleiten und die neuen Schlin-    gen zu     Maschen    abbinden.

   Nach diesem Ar  beitsgang muss der feste Nadelrechen, welcher  auf einer     demontablen    Nadelbarre angeord  net ist, samt der Barre und dem gestrickten  Stück aus dem Apparat herausgehoben. um  180 Winkelgrade um     eine    senkrechte Achse  gedreht und in dieser neuen Stellung wieder  in den Apparat eingesetzt werden. Hernach  müssen die beweglichen Nadeln wieder durch  die Lücken zwischen den festen Nadeln hin  durchgestossen werden, wonach ein weiteres       Stück    des Arbeitsfadens zwischen die festen  Nadeln und die Haken der beweglichen Na  deln eingelegt     werden    kann.  



  Es muss also nach der Herstellung jeder  Maschenreihe die feste Nadelbarre heraus  gehoben, umgedreht und wieder in den Appa  rat eingesetzt werden. Ausserdem muss für  die Herstellung jeder     Maschenreihe    der die  beweglichen Nadeln steuernde Schieber einmal  hin- und einmal herbewegt werden. Dies alles       bedeutet        einen    ganz erheblichen     Zeitverlust;     zudem entsteht beim Hin- und     Herbewegen     des Schiebers ein ziemlich lautes und lästiges       Geräusch.     



  Zur Vermeidung dieser     Übelstände    besit  zen     beim        Hand-Strickapparat    nach der       Erfindung    die beweglichen Nadeln je einen  zu den festen Nadeln parallelen Schenkel  sowie einen zu diesem querverlaufenden Fuss,  welch letzterer in der Bewegungsrichtung  der Nadel nach beiden Seiten hin über den  zu den festen Nadeln parallelen Nadelschen  kel ausladet, derart, dass     in,    beiden Grenz-      Stellungen des beweglichen Rechens dessen       Nadelschenkel    und Fussteile zusammen mit  den Nadeln des festen Rechens eine auf drei  Seiten .geschlossene, oben offene,

   im     Quer-          schnitt        U-förmige    Gasse bilden. Weiter     ist     nach der Erfindung der Schieber für die       Steuerung    der     beweglichen    Nadeln auf einan  der entgegengesetzten Seiten mit zwei zur       Schieberbewegungsrichtung    schräg verlau  fenden     Gleitflächen    versehen, die durch       nichtmetallische,    gespannte Zugorgane gebil  det werden.  



  Die erfindungsgemässe Ausbildung der  beweglichen Nadeln ermöglicht es, den Ar  beitsfaden auf beiden     Seiten    des festen Na  delrechens einzulegen, so dass nicht nur bei  der     Vorwärts-,    sondern auch bei der Rück  wärtsbewegung des Schiebers der Arbeits  faden zu     Schlingen    ausgezogen wird. Ausser  dem besitzt     die    erfindungsgemässe Ausbil  dung der beweglichen Nadeln den Vorteil,  dass der feste Nadelrechen nicht nach der  Bildung einer Maschenreihe aus dem Appa  rat herausgehoben und umgedreht werden  muss; der feste Rechen kann dauernd im  Apparat verbleiben.  



  Die erfindungsgemässe Ausbildung des  Schiebers hat ausserdem den Vorteil, dass das  Verschieben der beweglichen Nadeln prak  tisch geräuschlos     bewerkstelligtwerden    kann,  da die     gespannten,    nichtmetallischen Zug  organe weitgehend schalldämpfend wirken.  



       In    der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 den Apparat von vorn, in Richtung  des     in        Fig.    2 eingezeichneten Pfeils     I    gese  hen, in schematischer Darstellung,       Fig.    2 eine Draufsicht auf den in     Fig.    1  dargestellten Apparat in Richtung des ein  gezeichneten Pfeils     II    gesehen,

         Fig.    3     in    grösserem Massstab einen     Quer-          schnitt    durch einen Teil des Apparates nach  der Linie     III-III    in     Fig.    4,       Fig.    4 eine Draufsicht     auf    den in     Fig.3          dargestellten    Teil, in Richtung des     einge-          zeichneten    Pfeils IV gesehen,         Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V     in     Fig.    3,

         Fig.    6 die Bildung einer Maschenreihe in  einer ersten Herstellungsphase,       Fi,g.    7 einen Schnitt nach der Linie       VII-VII    in     Fig.    6,       Fig.    8 die Herstellung einer Maschen  reihe in einer zweiten Arbeitsphase,       Fig.    9 einen Schnitt nach der Linie       IX-IX    in     Fig.    8, ,       Fig.    10 eine weitere Phase im Her  stellungsprozess der Maschen,       Fig.    11 einen Schnitt nach der Linie       XT-XI    in     Fig.    10,

         Fig.    12 und 14 zwei weitere Phasen des       schenbildungsprozesses,          Fig.    13 einen Schnitt nach der     Linie          XIII-XIII    in     Fig.    12 und       Fig.    15 einen Schnitt nach der Linie       XV-XV    in     Fig.    14.  



  In dem dargestellten Beispiel bezeichnet  1 einen in der Mitte mit einer schlitzförmigen       Ausnehmung    2 versehenen Balken, z. B. aus  Holz. In der     Ausnehmung    2 dieses Balkens  ist eine Schiene 3 befestigt, in welcher ein       Schlittten    4 in der Längsrichtung des Bal  kens 1. verschiebbar geführt ist. Auf dem  Schlitten 4 sind zwei Klemmstücke 5 und 6  mittels Schrauben 7 befestigt.

   Die Klemm  stücke 5 und 6 sind mit quer zu der Bewe  gungsrichtung des Schlittens 4 verlaufenden  und nach entgegengesetzten Seiten hin aus  ladenden Nocken 8 und 9 versehen, welche  an ihren Enden je     eine    Rinne 10     aufweisen.     Die beiden     Klemmstücke    5, 6 besitzen ausser  dem je einen Schlitz 11, welche Schlitze in  gewissen Grenzen eine Verschiebung der  Klemmstücke 5, 6 quer zur Bewegungsrich  tung des Schlittens 4 ermöglichen. Mit Hilfe  der Klemmschrauben 7     können    die     Klemm-          stücke    5, 6 in jeder Stellung am Schlitten  4 festgezogen werden.  



  Auf dem Schlitten 4 sind     ausserdem    zwei  weitere Klemmstücke 12 und 13 in der Be  wegungsrichtung des Schlittens 4 verstellbar  und mittels der Schrauben 7' befestigt.  



  Mit 14 und 15 sind     zwei        in    zwei Ab  schnitte unterteilte Darmsaiten bezeichnet.      Wie aus     Fig.    2 und 4 ersichtlich ist,     ist    die  Saite 14     einerends    bei 16 am Schlitten 4 be  festigt. Von hier aus läuft die     Saite    14 in       Fig.    1     und    2 nach rechts über eine Rolle 17  zu dem     einen    Ende einer Feder 18, deren  anderes Ende an     einem        mit    einem Handgriff  19     ausgerüsteten    Schieber 20 befestigt ist.

    Der     Schieber    20 ist auf     einer    auf der Vor  derseite des Balkens 1 befestigten Schiene  21 längsverschiebbar gelagert. Das andere  Ende der Saite 14 ist bei 22 im     Klemmstück     13 verankert. Von hier aus läuft die Saite  über den Nocken 8 des     Klemmstückes    5 und  über eine     zweite    im Balken 1 gelagerte Rolle  23. Von hier aus läuft die Saite 14     bezw.     deren unteres     Tram    weiter zu dem einen  Ende einer zweiten Feder 24, deren anderes  Ende ebenfalls am Schieber 20     befestigt    ist.  



  Die Saite 15 ist     einerends    bei 25 am       Klemmstück    12 verankert. Von hier aus  läuft .die Saite 15 über den Nocken 9 des       Klemmstückes    6 und weiter über die Rolle  17 zu dem einen Ende einer Feder 26,  welche     anderends    wieder am Schieber 20     be-          festigt    ist. Das andere Ende der     Saite    15 ist  bei 27 am Schlitten 4 befestigt und läuft von  hier aus über die Rolle 23 zum einen Ende       einer    Feder 28     (Fig.    2), deren anderes Ende  gleichfalls am Schieber 20 festgemacht ist.

         Zwischen    den Klemmstücken 12, 13 und den  Nocken 9, 8 bilden die     dazwischenliegenden          Stücke,der    Saiten 14, 15 zwei schräge Gleit  flächen 14' und 15'     (Fig.    4).  



  Mit 29     (Fig.    3 und 4) ist eine zum Bal  ken 1 parallel verlaufende Nadelbarre be  zeichnet, in welcher nagelartige Nadeln 30  in einer Reihe angeordnet     sind.    Die Nadeln  30 sind am     obern    Ende mit je einem Kopf  31 versehen und bilden zusammen einen     fest-          stehenden    Nadelrechen.     Mit    32 sind zu den  festen Nadeln 30 parallele Schenkel der be  weglichen Nadeln bezeichnet, welche gegen  über den festen Nadeln 30 derart angeordnet  sind, dass sie durch die Lücken zwischen den  festen Nadeln 30 hindurch verschoben werden  können.

   Jede der beweglichen     Nadeln    be  sitzt einen zu dem Schenkel 32 quer verlau  fenden Fuss 33, 34, welcher in der Bewe-         gungsrichtung    der beweglichen Nadeln nach  beiden Seiten hin über den Nadelschenkel 32  ausladet. Der Fussteil 34 mündet in eine       rechteckige    Öse 35 bis 38 aus;

   diese Ösen  sind so bemessen und angeordnet, dass der  Schlitten 4     mit    den     Klemmstücken    5 und  6     und    den Saiten 14, 15 durch das Innere  der Öse     hindurch    verschoben werden     kann.     Die Rahmenteile 36 und 38 der Ösen sind in       Rinnen    39 und 40 des Balkens 1 verschieb  bar geführt, während der Fussteil 33 bei 41  in einer Platte 42 eines weiteren Balkens  43, und der     Fussteil    34 bei 44 in einer Platte  45     geführt    ist.  



  Die Handhabung und Wirkungsweise des       vorstehend        beschriebenen        ffand-Strickappa-          rates        ist    folgende:       Angenommen,    die einzelnen     Teile    des       Apparates    befinden sich im     Ausgangspunkt     der nachfolgenden     Betrachtungen        in    der aus       Fig.    3     und    6 ersichtlichen Stellung.

   In die  ser Stellung     wird    ein mit einer Reihe von  Haken 46     versehenes    Band 47 an beiden       Enden47    mittels einer     Schlaufe48    an je einer  Nadel 30' des festen Nadelrechens     angehängt.     Hierauf wird der Arbeitsfaden 49     mittels     eines     Knotens    50 an der der     einen    Nadel 30'       benazhbarten    Nadel des festen Nadelrechens  festgemacht.

       Nun    wird der     Arbeitsfaden     49 durch den ersten Haken 46 des Bandes  47 gezogen und um die nächstfolgende Na  del 30" des festen Nadelrechens herum  geschlungen und hernach wieder zum     ersten     Haken 46 zurückgeführt und in diesen ein  gehängt. Von hier aus wird der Arbeits  faden     zum    zweiten Haken 46' geführt     und     von da aus wieder um     die    nächstfolgende  Nadel des festen Nadelrechens     hergeschlun-          .gen    usw., wie dies aus     Fig.    6 hervorgeht.

    Ist auf diese Weise     eine    der     gewünschten     Breite des zu strickenden Stückes entspre  chende Anzahl solcher Schlingen 49" her  gestellt, so wird der Handgriff 19     (Fig.    2)  in Richtung des Pfeils A verschoben. Hier  bei bewegen sich die     obern        Trume    der bei  den Saiten 14, 15 in Richtung des in     Fig.    1       eingezeichneten    Pfeils B.

   Der     Schlitten    4  macht diese Bewegung mit, wobei das zur           Bewegungsrichtung    des Schlittens schräge       Saitenstück    14' gegen die     Rahmenteile    35  der Nadelösen stösst, wobei die beweglichen  Nadeln 32 nach vorn in die in     Fig.    3 und  6     punktiert    eingezeichneten Stellungen ge  stossen werden.

   Hierbei bilden die Nadel  schenkel 32 zusammen     mit    den Fussstücken  33 und den festen Nadeln 30 eine auf drei       Seiten    geschlossene, oben offene und im       Querschnitt    U-förmige Gasse 51     (Fig.        $).     In diese Gasse     wird    nun das an die letzte  Schlinge 49" anschliessende Stück des Ar  beitsfadens 49' eingelegt, wie dies in     Fig.    6  punktiert angedeutet ist.

   Daran anschliessend  wird der Schlitten 4 wieder in die     aus        Fig.    1  ersichtliche Stellung     zurückgeschoben,    wobei  das schräge Saitenstück 15' gegen die Rah  menteile 37 der Nadelösen stösst und dabei  die beweglichen Nadeln in die in     Fig.    3 aus  gezogen gezeichnete     Stellung    zurückzieht.

    Beim Durchtritt der Schenkel 32 der beweg  lichen Nadel durch die Ebene der festen Na  deln 30 und bei der     Weiterbewegung    der be  weglichen Nadeln in die in     Fig.    3     ausgezogen     gezeichnete Stellung wird der Arbeitsfaden  49' in     Schlangenlinienform    gelegt, und es  werden die Schlingen 49"' gebildet, wie dies  in     Fig.    8     dargestellt    ist. Nun wird das Band  47 erfasst und in die in     Fig.    9 punktiert  gezeichnete     Stellung    umgelegt.

   Hierbei wer  den die Schlingen 49" über die Schlingen  49"' gezogen, wobei jede Schlinge 49"' durch  die zugehörige Schlinge 49" zu einer Ma:  sehe abgebunden wird, wie dies in     Fig.    10  dargestellt ist. Nun wird das Stück 49' des  Arbeitsfadens in die Gasse zwischen den be  weglichen     und    den festen Nadeln gelegt,  wie dies in     Fig.    10 und 11     dargestellt    ist.

    Hierauf     wird    der Schieber 20 mittels des  Handgriffes 19 neuerdings in     Richtung    des  in     Fig.    2 eingezeichneten Pfeils     .A.    verscho  ben, wobei die Nadelschenkel 32 wieder  durch die Lücken zwischen den festen Na  deln 30     hindurchtreten    und das eingelegte  Stück des Arbeitsfadens wiederum     in        Schlan-          genlinienform    legen, so     dass    die Schlingen       491V    gebildet werden, wie dies in     Fig.    12       gezeichnet    ist.

   Hierauf wird das     Blatt    47    in Richtung des in     Fig.    13 eingezeichneten  Pfeils umgelegt, wobei die Maschen 49"'  über die Schlingen     491V    gezogen werden, so  dass eine neue Maschenreihe hergestellt wird,  wie dies     Fig.    14 erkennen lässt. In die  Gasse 51 zwischen dem festen und bewegli  chen Nadelrechen wird nun das anschlie  ssende Stück des Arbeitsfadens 49' gelegt,  wie dies in     Fig.    14 und 15 dargestellt     ist.     Hiernach werden die beweglichen Nadeln  wieder in die in     Fig.    3 ausgezogen gezeich  nete Stellung zurückgeführt usw.

   Wie aus  den vorstehenden Darlegungen ersichtlich ist,  wird bei jedem Umwenden des     Strickstük-          kes        bezw.    des Bandes 47, gleichgültig, nach  welcher Richtung hin dieses Umwenden er  folgt, eine neue Maschenreihe abgebunden       bezw.    abgeworfen.  



  Durch Verstellen der Klemmstücke 5 und  6 kann der Abstand zwischen den einzelnen  Maschenreihen in gewissen Grenzen     reguliert     werden. Auf diese Weise kann mit dem<B>Ap-</B>  parat sowohl eine geschlossene, wie auch  eine sogenannte hungrige     Kulierware    herge  stellt werden. Soll z. B. eine geschlossene  Ware erzeugt werden, so werden die Klemm  stücke 5 und 6 nach Lösen der Schrauben 7  weiter     zurückgestellt,    so dass die Nocken 8  und 9 weniger weit ausladen. Dies hat zur  Folge,     da.ss    die Nadelschenkel 32 beim Ver  schieben des Schlittens 4 nach     beulen    Seiten  hin weniger weit über die Ebene des festen  Nadelrechens hinaus verschoben werden.

    Dementsprechend wird der in die     jeweilige     Gasse eingelegte Arbeitsfaden auch weniger  weit ausgezogen, so     da.ss    die einzelnen     142a-          schinenreihen    näher aufeinander zu liegen  kommen.  



  Soll ein gröberes Garn zur Verwendung  gelangen, so werden die Klemmstücke 12 und  13 möglichst nahe an die Klemmstücke 5 und  6     herangeschoben    und durch Anziehen der  Schrauben 7' festgeklemmt. Kommt dage  gen ein feinerer Faden zur Verarbeitung, so  können die Klemmstücke 12 und 13 mehr       auseinandergeschoben    werden.

   Hierbei     ändert     sich dann der Winkel, den die schrägen  Saitenstücke 14',<B>15</B> ' mit der Schlittenlängs-           aehse        einschliessen,    das heisst beim Verschie  ben des Schlittens 4     können    im letzteren  Falle mehr Nadeln gleichzeitig verschoben  werden, als wenn die     Klemmstücke    12, 13  näher bei den Klemmstücken 5, 6 liegen.  Sowohl beim Verstellen der Klemmstücke 5,  6 wie auch der Klemmstücke 12, 13 wird die  Länge der in sich geschlossenen Zugorgane  entsprechend verändert. Die so erzeugte Län  gendifferenz wird von den     Federn    18 und 24       bezw.    26 und 28 ausgeglichen.

   Die     obern          Trume    der Saiten 14 und 15 stellen gleich  zeitig eine     Lagensicherung    für die verscho  benen Nadeln dar, da die Rahmenteile 35, 37  bei einer unbeabsichtigten Verschiebung der       beweglichen    Nadeln an den Saiten zur An  lage kommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hand-Strickapparat zur Herstellung von Kulierware, mit zwei Nadelrechen, von denen der eine fest und der andere mittels eines Schiebers derart beweglich angeordnet ist, .dass seine Nadeln von der einen Seite durch die Lücken zwischen den Nadeln des festen Rechens hindurch nach der andern Seite des letzteren hin verschoben werden können, wo bei die beiden Nadelrechen in Abstand von einander und parallel zueinander zu liegen kommen und dabei eine Gasse zum Einlegen des Arbeitsfadens bilden, welcher beim Zu rückschieben der beweglichen Nadeln von die sen mitgenommen wird,
    an den Nadeln des festen Rechens hängenbleibt und beim weitern Zurückschieben der beweglichen Na deln über die Ebene des festen Rechens hinaus in Sablangenlinienform gelegt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die beweglichen Nadeln je einen zu den festen Nadeln paralle len Schenkel und einen zu diesem quer ver laufenden Fuss besitzen, welch letzterer in der Bewegungsrichtung der Nadel nach beiden Seiten hin über den zu festen Nadeln par allelen Nadelschenkel ausladet, derart, dass in beiden Grenzstellungen des beweglichen Rechens dessen Nadelschenkel- und -fussteile zusammen mit den Nadeln des festen Rechens eine auf drei Seiten geschlossene, oben offene,
    im Querschnitt U-förmige Gasse bilden, fer ner dadurch gekennzeichnet, dass der Schie ber für die Steuerung der beweglichen Na deln auf einander entgegengesetzten , Seiten zwei zur Schieberbewegungsriehtung schräg verlaufende Gleitflächen besitzt, die durch nichtmetallische, gespannte Zugorgane gebil det sind.
    UNTERANSPRTICHE 1. Hand-Strickapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber zwei quer zu seiner Bewegungsrich- tung verstellbare und nach einander entgegen gesetzten Seiten hin ausladende Nocken auf weist, sowie zwei in der Schieberbewegungs- richtung verstellbare Klemmstücke, wobei die. Zwischenräume zwischen diesen Klemm stücken und den Nockenspitzen durch die nichtmetallischen Zugorgane überbrückt sind.
    2. Hand-Strickapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss die die schrägen Gleitflächen bildenden Zugorgane Teilstücke je eines mittels Verbindungsstücke in sich geschlossenen, über zwei Rollen lau fenden Zugorganes darstellen. 3. Hand-Strickapparat nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in je des Zugorgan als Verbindungsstück eine Zug feder eingeschaltet ist. 4. Hand-Strickapparat nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugorgane durch je eine Darmsaite gebildet sind.
CH246235D 1945-06-20 1945-06-20 Hand-Strickapparat zur Herstellung von Kulierware. CH246235A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2682761A (en) * 1949-08-22 1954-07-06 Jacques Hennique Hand-knitting machine
DE967199C (de) * 1951-11-11 1957-10-24 Quick Strick Handstrickapp Strickgeraet

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