CH246446A - Metallspäne-Scheuerkörper sowie Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Metallspäne-Scheuerkörper sowie Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
Metallspäne-Scheuerkörper sowie Verfahren zu dessen Herstellung. Die Erfindung betrifft einen Meta,14äne- Scheuerkörper sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Der erfindungsgemässe Metallspäne- Scheuerkörper zeichnet sieh durch einen in einer Ebene aufgewickelten Strang aus einem schraubenlinienförmig zu einem Schlauch ge wundenen Metallspänestreifen aus.
Gemäss dem erfindungsgemässen Verfah-. ren wirld ein MetalIspänestreifen schrauben- linienförmig zu einem schlanchförmigen Strang gewunden und dieser in einer Ebene aufgewickelt, worauf die Windungen des Körpers mittels Bindedraht vereinigt werden.
An Hand der Zeichnung wird nachstehend ,ein Au#sführungsbeispiel des Scheuerkörpers -,emä,ss der Erfindung sowie ein Ausfüh rungsbeispiel des Verfahrens zu dessen Her- siellung dargestellt.
F* <B>1</B> zeigt den Strang aus, einem schrau- ig.
benlinienförmig zu einem Schlauch gewun denen Meta,11,spänestreifen.
Fig. 2 zeigt den zum Seheuerkörper auf gewickelten Strang, und Fig. <B>3</B> stellt die Bindung eines Scheuer körpers im Schema dar.
Der Süheuerkörper wird aus einem Metall- spänestreifen <B>1</B> hergestellt. Dieser bestellt aus Web-, Wirk- oder Fleelitware aus Metall, z. B. Stahlspänen, die zweckmässigerweise verzinkt sind. Der Streifen<B>1</B> wird fabrik mässig in Rollen von z. B. 4 bis<B>5 kg</B> her gestellt. Zur Herstellung der Scheuerkörper wird von solchen Rollen laufend jeein Stück im Gewicht von beispielsweise<B>150</B> bis<B>160<I>g</I></B> und etwa<B>3</B> in Länge abgetrennt.
Dieser Streifen wird nun schraubenlinienförmig um eine Stange 2 zu einem Schlauch gewunden, und zwar zweckmässigerweise im steilen Gang,derart, dass mindestens die Hälfte der Gesaintfläche des gewundenen Streifens eine vielfache Schichtung aufweist (Fig. <B>1) .</B> Hier auf wird der Strang von der Stange 2 ab gestreift und. das Ende mit dem gleichen Material gebunden.
Der von der Stange 2 abgenommene Strang wird nun in einer Ebene aufgewik- kelt, und zwar gemäss dem dargestellten Bei spiel um zwei im Abstand voneinander an einem Brett<B>3</B> befestigte Stifte oder Nägel 4 (Fig. 2).
Hierdurch entsteht ein Scheuer körper von reollterkförmigem Grundriss. Stifte 4 können, natürlieli auch in einer der artigen Lage angeordnet sein, dass sich ein Scheuerkörper von quadratischein Grundriss herstellen lässt. Wird der Strang um einen einzigen Stift 4 spiralförinig aufgewickelt,
so entsteht ein im wesentlichen solleiben- förmiger Scheuerkörper mit kreisrundein Grundriss. Die Aufwicklung hat so eng zu erfolgen, dass schon hierbei eine bestimmte Kompaktlieit des entstehenden Körpers er zielt wird.
Nach dem Aufwiekeln wird der Zusam menhalt des Selleuerkörpers durch eine Bin dung gewährleistet, die bei dem vorliegenden Beispiel wie folgt durchgeführt wi.rd: In der Mittelebene des Scheuerkörpers wird ein Bindedralit <B>5</B> in der aus Fig. <B>3</B> er- .sichtlichen Weise mäanderartig vom einen En-de des Körpers zum andern und zurück mit einer NadeJ durcligezogen und.,
die beiden Enden des Drahtes<B>5</B> miteinander bei äa fest verbunden. Durch diese Bind:ung -wird der Selieuerkörper sowohl in Längs- als auch in Querrielltung fest zusammengezogen.
Eine zweite Bindung<B>6</B> erfolgt entspre- ehend den beiden Diagonalen des Körpers. Beide Enden des Diagonalbindedrahtes wer den (an der Stelle<B>7)</B> ebenfalls zusammen gezogen, wobei sie die Windungen fest zu sammenhalten. Durch das feste Zusammen- Zielien der beiden Bindungen in der Mittel ebene parallel zu den flachen Arbeitsflächen <B>8</B> des Scheuerkörpers, sind die Bindungen am Rande<B>9</B> des Körpers versenkt angebracht-, so dass sie nirgends<B>-</B> hervortreten und den Bo den oder Möbelstücke und dergleichen zer kratzen können.
Der ScheuerköTper gemäss Fig. <B>3</B> ist zwei mal diagonal und zehn-mal in der Breite ge bunden. Durch das starke Anziehen des Bindedrahtes entsteht ein gleichmässig ge bundener, kompakter Scheuerkörper; dessen Länge beträgt etwa 20 cm und dessen Breite etwa<B>10</B> ein bei einer Dicke von etwa,<B>3</B> cm.
Der beschriebene Metall-, z. B. Stahl- spIne-Scheuerkörper besitzt eine grosse Zer reissfestigkeit; und hat den Vorteil, an den Oberflächen und Seiten sowie, besonders an den Kanten nicht leicht einzureissen und aus einander zu fallen, wie dies bei bekannten Seheuerkörpern der Fall ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Msst,allspä,ne-Se,lieuerkörper, gekennzeieli- net durch einen in einer Ebene aufgewickel ten Strang aus einem seli-raubenlinienformig zu einem Schlauch gewundenen Metallspäne- streifen. UNTERANSPRüCIIE: <B>1.</B> Seheuerkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang zu einem Körper -mit quadratischem Grundriss auf gewickelt ist.2. Scheuerkörper nach Patentanspruch<B>1,</B> dadu>re,'h gekennzeichnet, dass der Strang zu einem Körper mit rechteckigem Grund auf gewickelt ist. <B>3.</B> Selleuerkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Strang spi ralförmig aufgewickelt ist. 4. Scheuerkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Windungen des Körpers mittels Bindedraht zusammen gehalten sind.<B>5.</B> Scheuerkörper nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2 und 4, dadurch gekenn zeichnet,- dass der Körper in der einen Rieb- tung und in einer zur ersten quer verlaufen den Richtung durch Bindedraht; abgebunden ist. <B>6.</B> Scheuerkörper nach Patentanspruch, I und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch ge kennzeichnet-, dass der Körper mindestens in der einen Diagonale verlaufende Abbindun- gen aufweist.<B>7.</B> Seheuerkörper nach Patentansprueh I und Unteransprueh 4, dadurch, gekennzeich net, dass der Bindedraht; in der Mitte der Körperdicke durch den Körper gegenüber dessen Aussenflächen versenkt gelegt ist. <B>8.</B> Scheuerkörper nach Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallspäne- streifen aus einem Metallgewebe besteht.<B>9.</B> Süheuerkörper nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallspäne- streifen aus Metallwirkware besteht. <B>10.</B> Schenerkörper nach Patentanspriieh I, dadurch gekennzeichnet, dass der Metallspäne- streifen aus Metallflechtware besteht.<B>11.</B> Scheuerkörper nach Patentanspruch. I, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall- spänematerial verzinkt ist.PATENTANSPRUCH II: 'Verfahren zur Ilerstellung eines 'Metall- späne-Scheuerkörpers nach Patenta.nsp-rue,h I., dadurch gekennzeichnet, dass ein Metallspäne- streifen schraubenlinienförmig zu einem schlauchförmigen Strang gewunden und die ser in einer Ebene aufgewickelt wird, wor- auf die Windungen des Körpers mittels Bindedraht vereinigt werden.UNTERANSPRüCHE: 12. Verf aliren nach Patentansprucli II, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung <B>je</B> eines Selieuerkörpers, dienenden Streifen voneiner VorraIsrolle laufend abgeschnitten und verarbeitet -werden.<B>13.</B> Verfahren nach Pafentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Bildung der Scheuerkörper dienenden Streifen sehrau- benlinienförmig auf eine Stange aufgewun- ,den -werden. 14.Verfahren na.ch Patentamprueli II und Unteranspruch<B>13,</B> dadurch gel-,ennzeieli- net, dass die schraubenlinienförmige Aufwin- dung des Streifens derart erfolgt, dass min destens die Hälfte der Gesamtflärhe des Streifens eine vielfache Schichtung aufweist.<B>15.</B> Verfahren nach Patentansprach II und Unteransprüchen<B>13</B> und 14, dadurch ge- 'kennzeichnet, dass der Strang zur Beibehal tung seiner Form am En-de gebunden wird. <B>16.</B> Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen <B>13</B> bis<B>15,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Strang auf einer Unterlage aufgewickelt wird.<B>17.</B> Verfahren nach PatenfanApruch <B>11</B> und Unteransprüchen<B>13</B> bis<B>16,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Strang um zwei im Abstand voneinander auf einer Unterlage be festigte Stifte aufgewickelt wird. <B>18.</B> Verfahren nach Patüntanspruch II und Unteransprüchen<B>13</B> bis<B>17,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der aufgewickelte Strang mit die Windungen zusammenhaltenden Bindedrähten durelizogen wird.<B>19.</B> Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>13</B> bis<B>18,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass ein Bindedraht in Längs- und Querrielltung und ein anderer Binde- dralit in der Richtung der Diagonalen unter Zusammenpressung der Windungen durch den Körper gezogen werden. 20.Verfahren naeh Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>13</B> 'bis<B>19,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Bindedrälite in der Mitte der Körper-dicke in parallelen Ebenen zu den ArbeitsfläcIlen durchgezogen werden. 21. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>13</B> bis 20, dadurch ge kennzeichnet-, dass die Bind#edrähte gegenüber den Seitenflächen des Körpers versenkt an geordnet werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH246446T | 1946-01-08 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH246446D CH246446A (de) | 1946-01-08 | 1946-01-08 | Metallspäne-Scheuerkörper sowie Verfahren zu dessen Herstellung. |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246446A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242821B (de) * | 1956-12-10 | 1967-06-22 | Colgate Palmolive Co | Scheuerballen und Verfahren zu deren Herstellung |
-
1946
- 1946-01-08 CH CH246446D patent/CH246446A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242821B (de) * | 1956-12-10 | 1967-06-22 | Colgate Palmolive Co | Scheuerballen und Verfahren zu deren Herstellung |
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