CH246673A - Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Holzstäbchen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Holzstäbchen.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von: Holzstäbchen:- Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren und eine Vorrichtung zurr- Schneiden von Holzstäbchen, beispielsweise Zündholz stäbchen, durch Ritzen und Abschneiden- der Stäbchen aus.
einem Holzklotz, wobei dieser in der Längs- und Querrichtung der Holz fasern geritzt wird, wonach die Stäbchen mittels eines Messers vom glotz abgeschnitten werden.
Bei den bisher bekannten Verfahren und. Vorrichtungen zu diesem sogenannten Hobeln der Stäbchen erfolgte das Länjzs- ritzen nach dem Querritzen und die Längs- ritzmesser, die Querritzmesser und das Ab schneidemesser waren- auf je einem von drei getrennten Trägern angebracht.
Erfindungs gemäss ist die Reihenfolge der. Ritzvorgänge umgekehrt, so dass der Holzklotz zuerst in der Längsrichtung der Fasern in. der Breite der Stäbchen entsprechenden Abständen und, danach in der Querrichtung zu den Fasern in der Länge der Stäbchen. entsprechenden Abständen geritzt wird, wonach die Stäb- chen mittels eines Abschneidemessers- vom Holzklotz abgeschnitten werden.
Bei der Vor richtung zur Durchführung des. Verfahrens gemäss der Erfindung sind die- Querritz- messer und das Abschneidemesser auf einem gemeinsamen Träger angebracht:
Wenn der genannte Träger senkrecht zur Bewegungs- bahn der die Längsritzmesser tragenden Schlitten verschiebbar angeordnet ist,- kann die Vorrichtung ausserdem in einfacher Weise doppeltwirkend gemacht werden, dadurch,
dass der Träger mit einer doppelten Garnitur entgegengesetzt gerichteter Querritz- und Absühneidemesser versehen ist, um- in Zu sammenwirkung mit zwei zueinander paral lelen, die Längsritzmesser tragenden Schlit- ten abwechselnd zwei Holzklötze zu bear beiten.
Vorzugsweise werden die Längsritz- messer in mehrere hintereinandergestellte Reihen mit der Anzahl der Reihen entspre- clhendemAbstand voneinander angeordnet.
Eine Ausführungsform einer erfindungs- gemässen Vorrichtung ist auf. der beigefügten Zeichnung schematisch veranschaulicht.
Fig. L zeigt eine Vorderansicht der Ma- schine.
Fig. 2 zeigt im. Grundriss,. in grösserem Massstab, einen Teil eines Halters mit Längs- ritzmessern.
Die verschiedenen Teile der Maschine werden von einem Gestell l: getragen; das mit Führungen 2, 3 für einen: waagrecht: verschiebbaren Träger- 4 und- mit Führungen <B>5,</B> 6 für zwei lotrecht verschiebbare Schlitten 7-, B versehen ist.- Diese Führungen- sind so ausgeführt;
däss der Träger 4 -und der Schlit ten 7 bezw. & sich abwechselnd- über eine. (Öffnung im Gestell bewegen- können, durch welche ein Halzklatz@ 9- bezw:. 10 senkrecht zur Zeichnungsebene nach vorn vorgeschoben wird.
Die Holzklötze, die mit senkrecht ste hender Faserrichtung- angebracht und in zweckmässiger Höhe zugeschnitten. sind; wer- den von einer an- sich- bekannten;
nicht dar gestellten Vorrichtung in der gewünschten Dicke der Stäbchen entsprechenden Stufen selbsttätig vorgeschoben und sind zwischen je zwei Führungsbacken 11, 12 geführt, die mit in der Vorschubrichtung verlaufenden Führungsmessern zum Eingriff in das Holz versehen sein können. Die obere Führungs backe 11 wird zweckmässig von im Gestell angeordneten, nicht gezeigten Druckfedern nach unten gepresst.
Die drei Schlitten erhalten ihre Bewegung dadurch, dass jeder derselben mit einem auf einer hin- und herdrehenden Welle ange brachten Arm verbunden ist. Bei der gezeig ten Ausführungsform ist somit eine zentral angeordnete Welle 13 mit einem dreiarmigen, T-förmigen Hebel 14, 15, 16 verbunden, dessen Arm 14 mit einem Kreuzkopf 17 in einer senkrecht gerichteten Führung 18 des Trägers 4 eingreift und dessen zwei andere Arme 15, -16 durch je einen Lenker 19 mit den lotrecht verschiebbaren Schlitten 7 bezw. 8 verbunden sind.
Die Maschine ist in bezug auf die Vertikalebene durch die Welle 13 symmetrisch aufgebaut. Die Welle 13 erhält ihre hin- und hergehende Drehbewegung zweckmässig dadurch, dass ein an derselben fest angebrachter Arm 20 mittels eines Len kers 21 mit einer Kurbelscheibe 22 auf der Hauptantriebswelle 23 der Maschine verbun den ist, mit der auch die vorher erwähnte, nicht gezeigte Vorschubvorrichtung für den Holzklotz in treibender Verbindung steht.
Jeder der Schlitten 7 und 8 ist oben mit einer waagrechten Tragfläche ausgebildet, auf welcher ein Ritzmesserhalter 24 ange bracht ist, auf wed-chem bei der gezeigten Ausführungsform zwei Reihen von Längsritz messern 25, 2"6. übereinander fest eingespannt sind. Die Teilung der Ritzmesser in jeder Reihe ist doppelt so gross wie die Breite der Holzstäbchen, und die beiden, Reihen sind um eine Stäbchenbreite gegeneinander versetzt.
Durch diese in Fig. 2 gezeigte Anordnung wird - erreicht, dass das Holzmaterial beim Längsritzen einer geringeren Zusammen- drückung zwischen den Messern ausgesetzt wird, wodurch es das nachfolgende Quer ritzen leichter ohne Beschädigung ertragen kann.
Zu demselben Zwecke könnte statt dessen offenbar der Längsritzmesserhalter am Ende jedes Hubes um eine Stäbehenbreite selbsttätig seitlich verschoben werden und mit einer einzigen Reihe von in beiden Rich tungen wirkenden Ritzmessern versehen sein, die mit @ einem der doppelten Stäbchenbreite entsprechenden Abstand angeordnet sind.
Statt doppeltwirkender Ritzmesser könnten auch zwei einander gegenüberliegende Reihen von je in einer Richtung wirkenden Messern vorgesehen werden. Bei der in Fig. 2 darge stellten Ausführung sind sämtliche Ritz messer mit ihrer Schneide so angeordnet, um beim Rückgang des Schlittens nach unten zu arbeiten.
Der waagrecht verschiebbare Träger 4 ist an jedem Ende teils mit einer gewissen Anzahl, im gezeigten Falle drei, Ritzmessern 28,, teils mit einem sich über die gesamte Höhe des Holzklotzes 9 bezw. 10 erstrecken den Messer 29, mit zur Bewegungsrich tung des Schlittens senkrecht angebrachter Schneide, versehen. Die Querritzmesser 2$ sind in. einem besonderen, am Träger fest geschraubten Halter 27 und in einem , der Stäbchenlänge entsprechenden Abstand von einander angebracht.
Sie haben zur Aufgabe, die Stäbchen in der richtigen Länge abzu schneiden, bevor sie durch das unmittelbar folgende Abschneidemasser 29 vom Holz klotz abgetrennt werden. Es sind auch andere Ausführungsformen als die oben beschriebenen denkbar. So könn ten bei doppeltwirkenden Maschinen die Längsritzmesserhalter auf dem gemeinsamen Träger 4 und die Querritzmesser mit zuge hörigen Abschneidemessern auf je einem der zwei Schlitten 7, 8 angebracht sein.
Insbe sondere wenn die Holzklötze verhältnismässig geringe Ausdehnung in der Faserrichtung haben, können die Längsritzmesser auf einem einzigen vor dem Holzklotz um eine- zur Faserrichtung senkrechte Achse drehbeweg lichen Halter angebracht, sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Schneiden von Holz stäbchen aus einem Holzklotz, dadurch ge kennzeichnet, dass dieser zuerst in der Längs- richtung der Fasern in der Breite der Stäbchen entsprechenden Abständen und danach in der Querrichtung zu den Fasern in der Länge der Stäbchen entsprechenden Ab ständen geritzt wird, wonach die Stäbchen mittels eines Abschneidemessers vom Holz klotz abgeschnitten werden.II. Vorrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, mit auf wenigstens einem Schlitten angebrachten Längsritzmessern, dadurch gekennzeichnet, dass die Querritzmesser und das Abschneide messer auf einem gemeinsamen Träger ange bracht sind.UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsritz messer auf mehrere hintereinandergestellte und gegeneinander versetzte Reihen mit der Anzahl der Reihen entsprechendem Abstand voneinander verteilt sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 1, bei welcher der Träger senkrecht zur Bewegungsbahn von die Längs- ritzmesser tragenden Schlitten verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger mit einer doppelten Garnitur entgegengesetzt gerichteter Querritz- und Absehneidemesser versehen ist, um in Zusammenwirkung mit zwei zueinander parallelen,die Längsritz- messer tragenden Schlitten abwechselnd zwei Holzklötze zu bearbeiten. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass Träger und Schlitten je mit einem Arm einer abwechselnd hin- und herdrehenden Welle in Antriebsverbindung stehen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch II, bei welcher die Längsritzmesser in einer Reihe auf einem Halter eines senkrecht zur Bewegungsbahn des Trägers beweglichen Schlittens angebracht sind, dadurch gekenn zeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Halter am Ende jedes Hubes senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schlittens zu ver schieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| SE246673X | 1944-11-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH246673A true CH246673A (de) | 1947-01-31 |
Family
ID=20306061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH246673D CH246673A (de) | 1944-11-30 | 1945-11-22 | Verfahren und Vorrichtung zum Schneiden von Holzstäbchen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH246673A (de) |
-
1945
- 1945-11-22 CH CH246673D patent/CH246673A/de unknown
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