CH246943A - Möbel mit herausziehbarem Kasten. - Google Patents

Möbel mit herausziehbarem Kasten.

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CH246943A
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Bossart Adolf
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Bossart Adolf
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B53/00Cabinets or racks having several sections one behind the other
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47B17/00Writing-tables
    • A47B17/03Writing-tables with substantially horizontally extensible or adjustable parts other than drawers, e.g. leaves
    • A47B17/036Writing-tables with substantially horizontally extensible or adjustable parts other than drawers, e.g. leaves with sliding or unfolding parts other than leaves or drawers

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Description


  Möbel mit     herausziehbarem    Kasten.    Die vorliegende Erfindung     betrifft    ein  Möbel mit     herausziehbarem    gasten, der aus  zwei     mittels        Scharnieren        verschwenkbar    mit  einander verbundenen Teilen gebildet ist.  



  Es sind bereits derartige Möbel, insbeson  dere     Schreibmaschinentische    bekanntgewor  den., bei denen dem heran     sziehbare    Teil als  zweiteilige Schublade oder als     Do,ppelsührank     mit Fächereinteilung     ausgebildet    ist:

   Der  hierbei im Möbel     verbleibende,        verschiebbar     gelagerte     Kastenteil    hat dabei den andern,       aüs:    dem Möbel herausgezogenen und ausge  schwenkten Teil zu tragen, wobei ein Ver  klemmen der verschiebbaren Teile im festen       MöbeIteil    und ein verhältnismässig rascher  Verschleiss der     Lagerungsorgane        begünstigt     ist.

   Zwecks     Ausschaltung    dieser Unzuläng  lichkeiten hat man den vordern, mit dem     hin-          Lern    gelenkig-     verbundenen.    Kastenteil mit  einem Laufrad versehen,     mittels    welchem       dieser    auf dem Böden des     Aufotelloxtes    des       betreffenden    Möbels abgestützt bleiben soll.

    Abgesehen von der Umständlichkeit und  technischen Unreife einer solchen, 'bei     ge-          s.ehlossenem        Kasten        am        Möbel          ästhetischen    Anforderungen nicht     entspre-          chenden,    Lösung, wirkt eine     solehe    Radab  stützung bei unebenem Boden und:

   Teppich  unterlage     unigenügend        bezw.        hinderlich:     Gemäss vorliegender Erfindung wird das  Gewicht     des        vordern        Kastenteils    über die  Scharniere auf     beidseitig        des        Kastens    im  Möbel ortsfest angebrachte     Führungsschienen     unter Verwendung von     beidseitig        mindestens       zwei am     hintern    Kastenteil     hinter    der       Schwerlinie    des ganzen     

  Kastens    angeordne  ten Rollen     übertragen,    wobei -beidseitig min  destens je eine Rolle     oberhalb        bezw.    unter  halb der     Führungsschiene    liegt, so dass ein  Verklemmen des Kastens beim Herausziehen  desselben verhindert und die     Drehachse    des       vordern        Kastenteils    zur Verschiebegeraden  des     hintern    Kastenteils in jeder Stellung der       Kastenteile        unverändert    in der ursprüngli  chen Winkellage gehalten wird.  



  In der     Zeichnung    ist eine als Schreibtisch  ausgebildete     Ausführungsform    des     Erfin-          dungsgegenstandes        dargestellt.     



       Fig.    1 zeigt das Büromöbel in     perspekti-          visüher    Ansicht mit     herausgezogenem    und  ausgeschwenktem vordern     Kastenteil.     



       Fig.    2 ist ein     vertikaler        Schnitt        nach    der  Linie     1-I    der     Fig.    1.  



       Fig.    3 veranschaulicht ein zur gelenkigen  Verbindung der beiden     Kastenteile    verwen  detes Scharnier in zerlegtem Zustande.  



       Fig.    4 stellt die     verwendiete        Verriegelungs-          einrichtung    der beiden     Kastenteile    in der       Verriegelungsstellung,    im     horizontalen.Schnitt     durch die betreffenden Möbelwandungen dar  und       Fig.    5 dasselbe in der     Entrieg-elungsstel-          lung.     



  Mit M ist das als     Schreibtisch    ausgebil  dete Möbel bezeichnet, in dessen     rechtsseiti-          gen        Schrankraum    ein durch Regale in Fächer  unterteilter 'zweiteiliger     gasten    eingebaut ist.

         A:n        hintern,    im     Gebrauchszustand        des    Möbels      stets im Schrankraum verbleihenden     Kasten-          teil        a1        sind,    wie     aus        Fs        ig.    2 ersichtlich,

   beid  seitig je zwei     Wälzlagerrollen    b     angebracht.     Im     obern        Drittel    ist an den Seitenwänden des  Schrankraumes je eine     Führungssehiene    c  mit     L-förmigem        Profil        innenseitig    ange  schraubt.

   Die zwei seitlichen Rollen b sind  so an den Seitenwänden des     Kastenteils        a,.     drehbar -angeordnet, dass jede der vordern  Rollen etwas     'hinter    der     Schwerlinie    des     ge-          s:chlossenten    ganzen Kastens liegt und -auf dem       rechtwinklig    von der Seitenwand     abstehen-          den.        Schienens,chenke@l        aufruht,    also der       Kasten    an den beiden Seitenschienen hängt       und        die    hintere Rolle, :

  die nahe dem     hintern          Kastenenda    angebracht ist, von unten sich an  den führenden     Sehienenschenkel        anlegt;    wo  durch ein     Kippen        :

  das        Kastens        nach    vorn ver  hindert ist.     Zweckmässigerweisesind    die Rol  len     "b        an.    nicht gezeichneten, verschiebbaren       Lagerlaschen        höhenverstellbar        befestigt,    so       ,dass    eine     praktisch    spielfreie     Einstellung    der  Schiebelagerung     d!es    Kastens a an der Schiene       c"ermöghcht:    ist.  



  Am     hintern        Kastenteil        isst        mittels    eines       obern    und     untern    Scharniers d der     quer-          stlinittsgleirhe    vordere, um     eine    vertikale       DTeha-chse    ausschwenkbare     Kastenteil        a2        an-          gelenkt.    Dias:

       Drehkörperpaar    der :dabei ver  wendeten beiden Scharniere begeht, wie       Fig.    3 zeigt, aus zwei- mit den zu verbinden  den     Kastenteilen        a1    und     a2        verschraubbarbn,     als     Leichtmetallgusshörp:

  ei        hergestellten-    Ar  men     d,.    und     d2,        welche        einerends    je mit einer       Lagerschale        d,'        bezw.    d2' zur Aufnahme des  Wälzlagers e     versehen    sind und     andernends     eine     rechtwinklig    von der     S:charnierarmlängs,-          achse    -     abs:

  tehen@d'e        Klaue        dl"        bezw.        d2"        auf-          weisen;.    Der     Innendurchmesser        der        Lager-          ^schale        d,'        des.        Scharnierarmes    d<B>:

  ,</B> ist     etwas.          gröss,em        bemessen    als der     Aussendurchmesser     des     Wälzlagers    e, wobei     diese        Lagerschale     mit einem Zapfen     versehen    ist, auf :den der       Innenring        des    Lagerkörpers: e mit Haftsitz       äufges.etzt    werden kann.

   Die Lagerschale     dJ     des andern     Seharnierarmes        d2    ist dem     Aussen-          durchmessei    des     äussern        Lagerringes    so an  gapasst;

       däss        dieser    beim     Zusammenfügen    der         Scharnierteile    mit Haftsitz in diese Lager  schaleeingesetzt werden kann.     Diese    Schar  nierarme     d"    und d2 sind oben     und    unten in       entsprechenden        Ausnehmungen    an den     re:

  chts@          seitigen        Brettern    der Kastenteile     a1    und     a,          stirnseitig        derselben        versenkt     und durch die Klauen     d,."        bezw.        d2'        :drin          veraakert,    so     dass        infolge    des:

       Gewichtes        :des     am     ars-o        2D     <B>-</B> v     'hi        ebbar        äglawerten        hinterh    Kasten  teil     angelenikten        vordern        Teile    auftretende,  in     Längsrichtung    der Arme wirkende     Kräfte          durch    :

  diese Klauen     aufgenommen    werden  und     dadurch    eine     Schubbeanspruchung    der       Befestigungsmittel    vermieden ist. Vertikale,  durch das     Gewicht        des-        schwenkbaren:    Kasten  teils     a2        verursachte        Krafteinwirkungen    wer  den .durch das untere Scharnier aufgenom  men, so dass auch eine     ?Senkung        :dieses,    hän  gend: gelagerten     Kastenteils    verunmöglicht ist.  



  Bei dieser     beschriebenen        Süchiebe,        und          Schwenklagerung    der beiden     Kastenteile    ist       omi    -auch bei -verhältnismässig gross  s it     -em    Ge  wicht des     aus.ges.chwenkten    vordern Kasten  teils     ein    Lockern der     SchaTnierbefesti:gungs-          mittel        und;    Verklemmen :

  der     beweglichen          Kastenteile    ausgeschlossen, ohne     d!ass,der        aus-          scliweriktbare        Kastenteil    z.

   B.     mittels    Laufrad  auf dem Boden des     Aufstellortes    des Möbels  abgestützt sein     müss.    Diese Lagerung der     be-          weblichen        Kastenteile    bietet Gewähr,     :dass    die  vertikale Achse des schwenkbaren Teils zur       Vers.chiebegerad@Pn    des     andern        Kastenteils    in  jeder Schwenk-     bezw.        Schiebestellung    :

  des       Kastens        unverändert    in der     ursprünglichen          Winkellage    gehalten wird, was Voraus  setzung für eine einwandfreie, verschleiss  feste     bewegliche        Lagerung,der        verschieb-    und       schwenkbaren        Kastenteile        eines:        derartigen.     Büromöbels ist.  



  Zur Sicherung der     eingeschwenkten     Schliessstellung des vordern     Kastenteile        und     zur     Verhinderung    des     vorzeitigen        Auss,chwen-          kens:    beim     Ileraus.zieb.en    des     Kastens    aus dem  Möbel, ist eine     selbsttätig        wirkende,    in:     h ig.    4  und 5     idargeetellte        Verriegelungsvorrichtung     angeordnet.

   Diese     Vorrichtung    weist eine als  zweiarmiger Hebel ausgebildete     Klinke    k auf,  die     an.        ',der        vertikalen,    :der     Schwenkadhse         gegenüberliegenden Seitenwand     dies.    Kasten  teils     a,.    angeordnet und um eine     vemtikale     Achse     kippbar    ist.

       Bei        .geschlossenem        gasten          wird    unter dem Einfluss einer Druckfeder h  ein mit an ihrem einen     Hebelende.    angeord  neter Daumen in eine     entsprechende        Ausneh-          mung    i des vordern     Kastenteils        az    gedrückt.

    Das andere     Hebelende    der     Klinke    ist mit  zwei     beidseitig    der Klinke angeordneten Rol  len r     versehen.        Zwecks        Aus:klinkung    bei ge  nügend weit     herausgezogenem        gasten:    ist       innenseitig    an der Seitenwand     m    :

  des     Möbels     an passender     Stelle    ein im     vertikalen    Schnitt       U-förmiger    Bügel     u        befestigt,        dessen    zwei  Schenkel je mit einem für den     Einsgriff    der       Rollen    bestimmten Sattel     versehen    sind.

   So  bald' die Rollen     r    an .die in ihrer Verschiebe  bahn     liegenden,    seitlich     abgeschrägten    Rän  der des Bügels     m        anstossen,    werden sie bei  weiterem Ziehen am Griff des äussern Kasten  teils gegen den hintern     Sührankteil    zurück  gedrückt, was ein Kippen der     Klinke    k in  die     :aus        Fig.    5 ersichtlicher     Auelösestellung     bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Möbel mit herausziehbarem Kasten, der aus zwei mittels Scharnieren verschwenkbar miteinander verbundenen Teilen besteht, da durch gekennzeichnet,
    dass das Gewicht des vordern Kastenteils über die Scharniere auf beidseitig des Kastens im Möbel ortsfest an gebrachte Führungsschienen unter Verwen dung von beidseitig mindestens zwei am hin- tern Kastenteil hinter der Schwerlinie des gamzen Kastens angeordneten Rollen über tragen wird,
    wobei beidseitig mindestens- je eine Rolle oberhalb bezw. unterhalb der Füh- rungssehiene liegt, so dass ein Verklemmen des Karstens beim Herausziehen desselben verhindert und die Drehachse des vordern Kastenteils zur Verschiebegeraden des hin- tern Kastenteils in jeder Stellung !der Kasten teile unverändert in der ursprünglichen Win kellage gehalten wird.
    UNTERANSPRüCHE <B>1</B>. Möbel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, @dass die Schienen L-Profil haben und mit ihrem einen Schenkel:
    am obern Drittel der 'Seitenwände des Möbels. be festigt sind, :dass die Rollen @an den Seiten wänden des hintern Kastenteils drehbar an geordnet sind, dass.
    jede der vordern Rollen auf dem zugeordneten, im Innern ' des Schrankraumes. rechtwink'l'ig von dessen .Sei-- tenwänden abstehenden Schienenssch.enkel. auf ruht und somit der Kasten an deni beiden Sei- tensehienen hängt und dass die hintere Rolle von unten sich an den führenden Schienen-
    schenkel anlegt. 2. Möbel- nach Patentanspruch und Unter- anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen an verschiebbaren Lagerlaschen höhenverstellbar angeordnet sind, um eine spielfreie Einstellung der .Schiebelagerung .des Kastens an der Schiene zu ermöglichen. 3.
    Möbel nach Patentanspruch und Un- teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass jedes der Scharniere zwei je in einer aneinarndergrenzenden Wandung der Kasten- teile versenkt befestigte Arme aufweist, die mittels einer Endklaue in;
    den Wandungen derart verankert sind, dassdiese Klauen die in Verschidbungsrichtung wirkenden Kräfte aufnehmen und damit eine Schubbeamspru- chung der Befestigungs.schraubem vermieden ist.
CH246943D 1945-11-24 1945-07-12 Möbel mit herausziehbarem Kasten. CH246943A (de)

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CH246943T 1945-11-24

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