Kraftangetriebene Rechenvorrichtung an Bureauntaschinen. Die Erfindung bezieht sieh auf eine kraft angetriebene Rechenvorrichtung an Bureau- maseliinen mit zwei ein- und ausschalfbaren, willkürliell auf "Addi-Hon" oder auf "Sub- trakti,on" einstellbaren, durch die Ziffern tasten der Maschine gesteuerten Zählwerken. Diese Rechenvorrielitung zeichnet sich da durch aus,
dass sie einen Impulsgeb#er mit neun<B>je</B> durch eine Zifferntaste der Maschine betätigbaren, drehbaren Gliedern zur Erzeu gung j#e eines Stromimpulse-s von der Dauer im Verhältnis 1:2:3:4:5:6.7:8:9 während einer vollständigen Umdrehung der die Glie der tragenden Welle aufweist.
Sie hat ferner .einen mit dem Impulsgeber verbundenen Ko lonnenschalter mit mindestens vier Kontakt- schienengruppen mit an die Zählwerke ange schlossenen Kontakten sowie zwei Schalt organe zur<U>Ein-</U> und AusschaItung der Zähl werke und zwei Schaltorgane, zur Löschung der Zählwerksresultabe. Das Ganze ist derart ausgebildet,
dass jedes der neun Glieder des Impulsgebers mit jeder Dezimalstelle minde stens ein-es der beiden Zählwerke in Verbin dung gebracht werden kann und dass die Ein- und Aussehaltung der Vorrichtung selbsttätig durch die Bureaumaschine erfolgt.
Zwei Ausführungsbei3piele der erfin dungsgemässen Rechenvorrichtung sind in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Es zeigt: Fig. <B>1</B> das Schaltschema des ersten Aus- führi,mgs,beispiel.s, Fig. 2 einen Teil des Impulsgebers, soweit dies zum Verständnis der Arbeitsweise des selben erforderlich ist. Fig. <B>3</B> und 4 zeigen einen Teil eines, Zähl werkes in -einer Seitenansicht bezw. Drauf- Sicht.
Fig. <B>5</B> zeigt das Schaltsühemades zweiten Ausführunzsbeispiels.
Die Rechenvorrichtung weist neun Ar beitskontakte<B>1-9</B> auf, die in 'bekannter Weise mit den Zahlentasten<B>.,X'</B> bis "9" der nicht gezeichneten Maschine mechanisch der art verbunden sind, dass beim Anschlagen einer der letzteren der ihr zugeordnete Arbeitskontakt geschlossen wird. Die Arbeits- konfakte <B>1-9</B> sind<B>je</B> über eine Leitung 1'-9' mit einer Elektramagnetspule <B>11-19</B> eines Impulsgebers<B>J</B> verbunden, von welchem in Fig. 2 ein Teil schematisch dargestellt ist.
Der Impulsgeber<B>J</B> ist mit neun auf einer gemeinsamen Welle wi angeordneten unter sieh gleichen Friktionsscheiben 20 versehen. Jeder Friktionsscheibe ist eine an einem schwenkbaren, unter dem Einflusse einer Zug feder<B>31</B> stehenden Hebel<B>30</B> drehbar ge lagerte Nockensüheibe <B>21-29</B> zugeordnet. Jeder Illebel. <B>30</B> steht ausserdem in Verbin dung mit dem Anker 32,ein-es der genannten Elektromagneten.
Die Nockenscheiben <B>21-29</B> unterscheiden sieh voneinander durch die Länge ihrer Nocken, die im Verhältnis 1:2:3:4:5-6:7:8:9 ausgebildet sind, wobei zweckmässig als Längeneinheit '/,(, des Um fanges, gewählt ist.
In der Bewegungsbahn jedes Nochens der Nockenscheiben <B>21-29</B> ist .ein Arbeitskontakt<B>33</B> vorgesehen, welcher anlässlich der Drehung der Nockenscheibe, nachdem diese durch EA rregung des Elektro- magneten zur Herstellung einer Reibungsver bindung mit der zugehörigen Friktionsscheibe gebracht worden ist, durch ihren Nocken ge schlossen wird. Sämtliche neun Arbeitskon takte<B>33</B> sind parallel geschaltet und an ein-en Kolonnenschalter angeschlossen.
Der Kolonnensichalter weist vier Kontakt- schienengruppen zu<B>je</B> vier Kontaktsehienen BI--B, <B><I>C, C,</I></B> und DD" von welchen<B>je</B> die Schienen A, Bi, CI, <B><I>D,</I></B> usw. miteinander elektrisch leitend verbunden sind. Die Schiene 21, ist über einen Netzschalter 34 mit einer Stromquelle verbunden.
Die Se,hie- nenrefhe, <B>A2,</B><I>B"<B>C, D,</B></I> ist Über eine, Leitung <B>35</B> mit den Arbeitskontakten<B>1-9</B> und mit tels einer Leitung<B>36</B> mit einem Ruhekontakt <B>37</B> verbunden, der unter dem Einflusse einer auf der Impulsgeberwelle wi angebrachten -weiteren Scheibe<B>38</B> steht und an die den neun Arbeitskontakten<B>33</B> gemeinsam-- Lei tung angeschlossen ist.
Die Primärwicklung eines als Stromquelle für Zählwerkkontroll- lampen dienenden Transformators T ist eben falls mit der Schienenreilie -A2, B!" <B>C2, D,</B> und über eine Leitung<B>39</B> mit der Stromquelle der Rechenvorrichtung verbunden.
Der Kon- takisolliene <B>A,</B> ist eine Kontaktreihe mit den zehn Kontakten 41,41", der Kontaktschiene, BI eine Kontaktreilie mit den Kontakten 42, bis 42, usw. zugeordnet, wenn zelinstellige Zählwerke vorhanden sind.
Analoge Kontakt reihen mit den Kontakten 41a,-41a1", 42a,. bis 42a", usw. finden sich auch in Verbin dung mit den Kontaktschienen<B><I>A"</I></B><I> B"<B>C,</B></I> D4- Die beiden Zählwerke Z, und Z, besitzen, auf einer gemeinsamen Welle w. angeordnet, <B>je</B> zehn Friktionsscheiben 45,-45,." bezw. 46,-46,# auf.
Vorhanden sid ferner<B>je</B> Zä111- werk zehn Elektromagnete, 471 47" bezw. 48,48", von welchen- diejenigen derselben Dezimalstelle- parallel geschaltet sind.
Die Elektromagnete 47, und 48, sind mittels einer Leitung 49, an die ebenfalls parallel ge schalteten Kolonnensclialterkontakte 41, 42,., 43, 44, die Elektromagnete 47, und 482 sind mittelseiner Leitung 49, an die parallel oles,ssha,1t,eten Kolonnensolialterkantakte 41" 42, 43., 44, usw. angeschlossen.
Jedem Elek- tromagneten 47,4710 bezw. 48,--48" -ist .eine Ziffernrolle 50=50", bezw. 51=51,o zugeordnet, die drelibar an einem schwenk bar gelagerten und mit dem Magnetanker<B>52</B> verbundenen Hebel<B>53</B> sitzt.
Der Hebel<B>53</B> ist ausserdem an eine Zugfeder 54 angeschlossen, die bestrebt ist, die Ziffernrolle mit den Zif fern<B>1-0</B> in die in Fig. <B>3</B> gezeichnete Ruhe stellung zu ziehen bezw. in dieser zu halten, in welcher ein an der einen Seite liegendes Zahnrad<B>55</B> mit-zehn Zähnen mit einer Zahn lücke auf einem bügelförmigen Anschlag<B>56</B> <U>des</U> Gehäuses<B>57</B> aufliegt.
Jede Ziffernrolle 50,50u, bezw. trägt ausserdem an der dem Zahnrad<B>55</B> gegenüberliegenden Seite einen sich über des Umfauges erstiecken- den Nocken<B>58,</B> in dessen Bewegungsbahn ein Arbeitskontakt <B>59</B> liegt. Sämtlich-- Arbeits kontakte sind mittels einer gemeinsamen Lei tung<B>35</B> mit der Kontaktsehiene A, verbun den. Ausserdem ist jeder der vorhandenen Arbeitskontakte<B>59</B> an die Elektromagnet- spule der nächst 'höheren Dezimalstelle an geschlossen.
Die Kontakte 41a,-41ai.", 42a=42a,.o, 43a,.-43a,#, 44a,'44a,o sind in parallel ge schalteten Kontaktserien angeordnet und mit- -tels Leitungen 61:,-61"# mit zwei Kontroll- lampenserien 62,6210 und 63,-63", ver bunden. Jedem Zählwerk ist eine dieser Lam penserien zugeordnet, deren Lampenzahl der Zahl der Dezimalstellen entspricht.
Die ge- meinsa,me Leitung der beiden KontreIlam- penserien ist mit 64 bezeichuM und an die Sekundärwicklung des Transformators T als Stromquelle angeschlossen, die ausserdem mittels einer Leitung<B>65</B> mit der Kontakt- sellienenreihe A,D4 des Kolonnenschalters verbunden ist. Die Kontaktsellienenreihe A,-D, des letzteren ist durch eine Leitung <B>66</B> an die gemeinsame Leitung der Ruhekon takte<B>33</B> des Impulsgebers<B>J</B> angelegt.
Als Antriebsa ggregat für die Rechen vorrichtung dient ein Elektromotor 11, der an die Netzleitung<B>39</B> und mittels zweier Leitungen<B>67</B> und<B>68</B> an einen Umschalter<B>U</B> angeschlossen ist.
Mittels dies-es Umschalters U ist<B>es</B> möglich, an Stelle der beim gezeichue- ten Ausführungsbeispiel nach Fig. <B>1</B> an die Leitung<B>35</B> angekhalteten Leitung<B>67</B> zum Zwecke der Änderung der Drehrichtung des Motors M die Leitung<B>68</B> mit der Leitung<B>35</B> und damit mit der Kontaktschienenserie, A2-DI, zu verbinden.
Der )Motor 31 treibt über seine Welle tv. und eine. Zwischen- -welle w gleichzeitig und im gleichen Dreh sinne die Impulsgeberwelle wi und die Uhl- werkswelle w..
Parallel zu den Verbindungsleitungen 49, bis 49.jo liegen die Kontakte<B>691</B> 69:to und 70.,-70,., zwe.ier als Nullstellungssehalter für die Zählwerke ausgebildete Druckschalter <B>N,</B> und<B>N"</B> welche anlässlich der Betätigung die genannten Kontakte über eine Leitung.71 bezw. <B>72</B> mit der Leitung<B>35</B> verbinden.
Der Druckschalter <B>N,</B> weist drei Kontaktpaare 73a,<B>73b</B> bezw. 74a,<B>74b</B> bezw. 75a,<B>75b</B> und der Drucksehalter <B>N.,</B> drei Kontaktpaare 76a, <B>76b</B> bezw. 77a,<B>77b</B> bezw. 78a,<B>78b</B> auf. Der Kontakt 73a ist über eine Leitung<B>79</B> an die gemeinsame Leitung der Elektromagnete des ZäUlwerkes. Z, und ferner an einen Ausschal ter<B>E,</B> angeschlossen, der die Herstellung einer Verbindung mit. dem Kontakt<B>73b</B> er möglicht.
Der Kontakt 74a ist über eine Leitung<B>80</B> mit den Elektromagneten des Zählwerkes <B>Z,</B> verbunden, während an den Kontakt 75a ein Elektromagnet<B>81</B> des Zähl werkes Z, angeschlossen ist. Der Kontakt <B>73b</B> bezw. <B>74b</B> des Druckechalters <B>N,</B> ist mit den Kontakten 76a bezw. 77a des Druck schalters<B>N,</B> und der Kontakt<B>75b</B> mit der Leitung<B>71</B> verbunden.
Ein Elektromagnet82 des Zählwerkes<B>Z,</B> ist mit dem Kontakt 78a des Druckschalters N# verbunden, dessen Kohtakt <B>78b</B> mit der Leitung<B>72</B> Verbindung hat, während die, Kontakte<B>76b</B> und<B>77b</B> mit einander verbunden und an einen Ausschalter <B>E,</B> sowie an die Netzleitung<B>39,</B> an welche auch die genannten Elektromagnete<B>81</B> und <B>82</B> Anschluss, haben, angeschlossen sind. Der Schalter E, hat Verbindung mit dem Kon takt 77a.
Die Itechenvorrichtung arbeitet wie folgt: Die Inbetriebsetzung erfolgt mittels Gleitkonta,1,-te <I>K" K,</I> und K, die wom Papierwagen der Maschine mittelbar oder unmittelbar schrittweise von rechts nach links verschoben werden, wobei.
bei geschlossenem Netzsehalter 34 und der gezeichneten Stel lung des Umschalters<B>U</B> vorerst durch den Gleitkontakt <B>K,.</B> die Verbindung zwischen den beiden Kontaktsehienenserien A,-D, und A,-D.> herstellt und damit den Transforma tor T sowie über: Leitung<B>39,</B> Motor M, Lei tung<B>67,</B> Umsehalter <B>U,</B> Leitung<B>35,</B> den Mo,- tor einschaltet.
Es sei angenommen, der Schal ter<B>E,</B> für das Zählwerk Z, befinde sielt in der Stromschliessstellung, der Schalter<B>E,</B> hin gegen in der Unterbrechungsstellung. Soll der Betrag 2456 in das Zählwerk eingebracht werden, so werden die Gleitkontakte schritt-- weise nach links bewegt, bis die, vierte, Dezi- mals,telle von rechts nach links gezählt zum Einbringen des höchsten Stellenwertes er reicht ist, wobei vorerst nacheinander die Kontrollampen<B>62, 63,</B> dann 62#, <B>63,</B> usw. aufleuchten.
Die Einschaltung der der vierten Dezimalstelle zugehörendenKontrollampe62, durch den K#,-Gleitkontakt über die Koutakt- schiene <B>A,</B> und die Leitung 41a, gibt dem Rechner das Zeichen, dass er die Zifferntaste J" der Masehine betätigen kann, wodurch der Arb#eitskoutakt 2 folgenden Stromkreis schliesst: Netzleitung<B>39,</B> Elektromagnet 12, L.eitung 2', irbeitskontakt 2, Leitung<B>35,</B> Schiene A" Gleitkontakt K, Kontaktschiene <B>A,</B> Netz.
Der Elektromagnet 12 schwenkt den Hebel<B>30</B> der No#kenscheibe 22 zur Her stellung ein-er Reibangsverbinduug mit der zugeordneten Friktionsscheibe 20, sc, dass sie in Drellung versetzt wird und der Nocken den Stromkreis schliesst:
Netz, Kontaktschiene A, Gleitkontakt K, Kontaktschiene A, Leitung<B>36,</B> Rullekontakt <B>37,</B> Arbeitskontakt <B>33,</B> der Nockenscbeibe 22, Leitung<B>66,</B> Kon- taktschienenserie Gleitkontakt Ks, Kontakt 41, Leitung 0, Elektromaguet477, Leitung<B>79,</B> Schalter<B>E"</B> Kontakte 76a,<B>76b</B> des Driickschalters N", Leitung<B>39.</B> Der Elek tromagnet 47, des Zählwerkes Z,.
ziehtseinen Anker<B>53</B> an und bringt durch Verschwen- ken des Hebels 52 die Ziffernrolle <B>50,</B> für die Dauer des vom Impulsgeber<B>J</B> abgegebenen Impulses in Reibungsverbindung mit der Friktionszeheibe 45, so dass die Ziffernrolle um einen dem getasteten Ziffernwert eut- sprechenden Winkelbetrag weitergedreht wird.
Nach der Betätigung der Zifferntaste "T' ist der Kolonnenstl:Lalter um eine Stelle weiter gerückt, der Gleitkontakt K" verbindet den Impulsgeber<B>J</B> über seinen 41"-Kontakt mit dem Elektromagneten 47" während der Gleit kontakt K, über den 41a"-Kontakt die Kon trollampen 62" und 63" einschaltet.
Durch Anschlag der Zifferntaste "4" wird der Elektromagnet 14 des Impulsgebers<B>J</B> erregt, der seine Nockenselleibe 24 zum Zwecke der Schliessung eines Stromkreises über den Ar beitskontakt<B>33,</B> den Kolonnenselialter und den Elektromagnelen 47" für die Dauer von vierWerteinlieitenmit seinerFriktionsscheibe 20 in Reibungsverbindung bringt.
Der Eiek- tromagnet 478 verhnlasst seinerseits eine Weiterdreliung sein-er Ziffernrolle<B>50"</B> um den entspreellendenWinkelbetrag von 4X36'. In analoger Weise werden nacheinander der Wert "ä" in die zweite Dezimalstelle und der Wert J" in die erste Dezimalstelle ein gebracht, worauf am Zählwerk Z, der Wert 2456 abgelesen werden kann.
Durch entsprechende Betätigung der Schalter<B>E,</B> und<B>E,</B> sowie des.T-Tmsel-ialters U lassen sich positive oder negative Beträge in das eine oder das andere der beiden Zäl-ll- werke oder aber in beide einbringen, wobei naturgemäss "Additionen" und "Subtraktio nen" in dem einen oder dem andern oder in beiden ZählwerkennachErfordernis während der Durchführung einer Re(1enoperation ohne, vorherige Löschung ein-es Resultates durc'hfüllrba,r sind.
Massgebend für das Aus mass des erreichbaren Winkelbetrages beim Vor- oder Rückwärtsdrelien einerZiffernrolle bei der Einbringung von positiven bezw. ne gativen Zalilengrössen ist allein die Dauer des jeweils getasteten Strominipulses, der vom Impulsgeber ausgeht und in das Zählwerk .eingebracht wird.
Dies wird dadurch ermög licht, indem die Stromimpulse, die Friktions- Scheiben und die Ziffernrollen derart aufein ander abgestimmt sind, dass ein Stromimpuls von der Dauer einer Einheit an der Ziffern rolle eine Winkelverschiebung von<B>36'</B> ver- anlasst. Da die Dauer der Stromimpulse<B>im</B> Verhältnis 1-. <B>2:3:-:9</B> gewählt sind, ergeben sich an den Ziffernrollen WinkelveTseIiiebun- gen im gleichen Verhältnis.
Diese Vorgänge bei -der Durchgabe eines Impulses vom Impulsgeber in das Zählwerk muss während einer einzigen vollen Umdre hung der Impulsgeberwelle wi erfolgen, die seinerzeit während der Schliessungszeit der Arbeitskentakte <B>1-9</B> zur Ausführung kom men muss. Die einzelnen Nockenscheiben des Impulsgebers müssen also stets -wieder in ihre Ausgangsstellungen zurückkehren.
Da die Schliessungsdauer der Arbeitskontakte<B>1</B> --9 von kurzer Dauer ist, ist eine 'hohe Drehzahl an der Impulsgeberwelle wi, wie auch aus analogen Gründen an der Zählwerkswelle W,1 erforderlich, welche aber beim Un),schalten von "Additio.n" auf "Subtraktion" oder um gekehrt nicht eingehalten werden kann,
in dem durch die Drellrielitungsänderung des Motors ein -Absinken der Motordrehza'hl auf Null und ein Wiederansteigen auf den erf or- derlichen Nennwert unvermeidlich ist. Damit nun bei kleineren Drehzahlen -als der normalen Minimaldrehzahl keine Impulse -nach dem Zählwerk durchgegeben werden können, weil dies zu falschen Rechnungsergebnissen füli- ren müsste, ist für solche Fälle eine selbst tätige Abschaltung des Impulsgebers<B>J</B> vom Schrittschaltwerk vorgesehen.
Zu diesem Zwecke ist auf der Impulsgeberwelle. wi ein Zentrifugals,cha,Iter38aufgesetzt, welchermit bekannten Mitteln den Ruhekontakt<B>37</B> nur so lange geschloSsen- hält, als die Nenndreh zahl an der Welle wi aufrechterhalten wird, der aber die sofortige Absehaltung der Lei tung<B>36</B> nach dem Kolonnen-Schalter bei Dreh- zahlverminderun.Lyen, wie solche anlässlich der Drehrichtungsänderungen an der Motorwelle wm unvermeidlich sind,
veranlasst.
Um die Zählwerke nach Beendigung einer Reclienoperation wieder auf "Null" einstel len zu können, ist die Betätigung der -Druck- tasten<B>N,</B> (für das Zählwerk Z,.) und<B><I>N,</I></B> (für das Zählwerk Z#!) notwendig. Wird die Taste <B>Ni</B> gedrückt, dann *ird einmal das Zählwerk <B>Z,</B> durch Unterbrechung seines Stromkreises an den Kontakten 74a und<B>74b</B> abgeschaltet.
Ferner werden die Elektromagnete 47:1 4710 durch Überbrückung der Kontakte 73a und <B>73b</B> an die Leitung<B>39</B> und ausserdem die Kontakte 69,=69 über die Leitung<B>71</B> an die Leitung<B>35</B> angeschlossen, so dass sie zu folge dieser Parallelschaltung gleichzeitig er regt werden, auch. wenn der Schalter E, in der Stroinunterbrechungsstellung stellt.
Es werden s#omit-,9ämtliclie Ziffernrollen <B>50,</B> 'bis 5011 durch Anlegen an die Friktionsse'heiben 45=45" zur Drehung veranlasst. Mittels des Druckschalters<B>N,</B> wird aber ausserdem über die Kontakte 75a und<B>75b</B> die Magnetspule 81z eingeschaltet, die eine Sperrvorrielitung betätigt.
Die Magn#etspule ist zu diesem Zwecke beispielsweise über einem axial ver schiebbaren Magnetkern angeordnet, der in bekannter Weise mit zehn unter Federdruck stehend-en klinkenartigen Organen, je eines pro Ziffernrolle des Zählwerkes<B>Z"</B> in Wir kungsverbindung steht. Mit jeder Ziffern rolle ist ferner eine Scheibe mit einer Rand vertiefung verbunden. Bei der Einschaltung der Magnetspule 81z in einen Stromkreis legen sich die federnden klinkenartigen Organe an den Rand der ihnen zugeordneten Scheiben an und fallen in die Randvertiefung ein, sobald diese anlässlich. der Drehung der Ziffernrollen in den Wirkungsbereich. der ge nannten Organe kommen.
Beim Einfallen eines Organes in die Randvertiefung einer Scheibe wird aber diese zusammen mit der mit ihr verbundenen Ziffernrolle stillgesetzt. Die Anordnung der Scheiben und der klinken artigen Organe ist so gewählt, dass, -wenn sämtliche Ziffernrollen stillstehen, das Zähl werk Z, auf "INTull" eingestellt ist. Eine ana loge Ausbildung weist aue,11 das Zählwerk Z, auf, dessen Mao,netspule 82z durch die Druckta,ste Nr. eingeschaltet werden kann.
Die Rüv,kführung der klinkenartigen Organe in die Freioabestellung der Scheiben lässt sieh mittels Federn bewerkstelligen, die wirksam werden, sobald die Magnetspulen 81z und 82z stromlos werden.
Während beim beschriebenen Ausfüh rungsbeispiel nach Fig. <B>1</B> die gleichnamigen -Dezimalstellen der beiden Zählwerke Z, und Z, parallel geschaltet und an die parallel ge schalteten, gleichnamigen Kontakte der vier Kontaktsehienengruppen angeschlossen sind, so dass sowohl das eine oder das andere Zähl werk oder beide zusammen beini Weiter rücken der Gleithontakte von rechts nach.
links in Berührung mit den Schienen betätigt werden können, weist die Reclienvorrichtung gemä,ss der zweiten Ausfülirungsfarm nach, Fig. <B>5</B> folgende Schaltungsänderunffen auf:
Im Kolonnensühalter sinidie Koniakte der Gruppen B und<B>D</B> mittels der Leitungen 49b, 49b", an die Elektromagnete 47,471" des Zählwerhes Z, sowie an die Kontakte<B>69,</B> bis 69", des Druch-,schalters <B>N,</B> und die Kon takte der Gruppen<B>A</B> und<B>C</B> des Kolonnen schalters mittels der Leitungen 49a,-49a.,(, an die Elektromagnete, 48,48" des Uhl- werkes <B>Z,</B> sowie an die Kontakte<B>70,702</B> des Druckschalte-rs <B>N,</B> angeschlossen.
Die bei den Zählwerke Z, und Z, dienen somit zur Durchführung von Rechenoperationen, wobei das Einbringen von Zahlenwerten üi das eine oder das midere Zählwerk von der Stellung der Gleitkontakte K,-K. im Kolonnen schalter abhängig ist. Damit aber gleichwohl .eine beliebige Verwendung des einen oder des andern Zählwerkes oder der beiden gleichzeitig möglicht ist, ist ein Schalter<B>G</B> zur Parallelsch & Itung sowohl der beiden Uhl- werke als auch der Kontakte sämtlicher Gruppen des Kolonnensahalters vorgesehen.
Zur Löschung des Rechnungsergebnisses im Zählwerk Z, dient der Drucksehalter <B>N,</B> zu derjenigen im Zählwerk Z, der Druck schalter N" welche durch. Betätigung einer Löschfaste L, bezw L, und der dadurch er folgten Einsclialtung ein-es den genannten Druck,se,'halter betätigenden Elektromagneten <B>83</B> bezw. 84 erfolgt.
Beide Ausführungeformen der Rechen vorrichtung können auch mit Kolonnen- schaltern ausgestattet sein, welche mehr als vier GruppenvonKüntaktschienen aufweisen. Die ZäUlwerke können auch derart ausgebil det sein, dass sie sich zur Aufnahme von Zahlengrössen mit weniger oder mehr als zehn Dezimalstellen eignen.
Das Zählwerk kann auch einen Aufbau aufweisen, -wie ein Einzelteil desselben in Fig. <B>6</B> in eineT Vorderansicht und in Fig. <B>7</B> in einer Draufsicht dargestellt ist, während Fig. <B>8</B> einen Schnitt nach der Linie VIII bis VIII in Fig. <B>7</B> und Fig. <B>9</B> einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. <B>8</B> zeigt.
Ge mäss dieser Ausführungsform sind auf die Zälilwerkswelle w, eine der Zahl der Dezimal stellen entsprechende Anzahl Ziffernrollen<B>81</B> aufgesetzt, welche einen Hohlraum zur Auf nahme einer aus elastischem Material, bei spielsweise Gummi, bestehenden Scheibe<B>82</B> dient. Diese Scheibe<B>82</B> sitzt auf einer zwei teiligen auf die Welle to" aufgesetzten Fiber- Uülse <B>83,</B> derart, dass sie bestrebt ist, die bei den Teile der letzteren an die Welle anzu pressen und dadurch eine Reibungsverbindung zwischen der Ziffernrolle und der Zä2werks- welle herzustellen.
Die Scheibe<B>82</B> ist durch ein-en Zentrierdeckel 84 in Stellung gehalten, der ausserdem für einen völlig runden Lauf der Ziffernrolle sorgt. Die Ziffernrolle<B>81</B> ist mit einem Flansah <B>85</B> versehen, dessen Rand .einen sieh über<B>1/ </B> des, Umfanges erstrecken den Einschnitt<B>86</B> aufweist. Auf dem Rande des ZiffernrollenflanseIies liegt eine Kontakt feder des Arbeitskontaktes<B>59</B> auf, die beim Einfallen ihres Führungsorganes in den Ein schnitt mit dem GegenküntaktzurSchliessung des. genannten Stromkreises übe#r den Elektro magneten der nächst höheren Dezimalstelle in Berührung tritt.
An der Flanschseite der Ziffernrolle<B>81</B> befindet sich än Zahnrad<B>87</B> mit zehn Zähnen, in das, wie in Fig. <B>6</B> und<B>7</B> gezeigt ist, eine Arretierstange <B>88</B> eingescho- be-n ist, die unter der Wirkung einer an einem ortsfesten Anschlag<B>89</B> und einer auf die Stange aufgeschobenen Scheibe<B>90</B> an liegenden Druckfeder<B>91</B> steht. Die Stange 88'sitzt; -an dem Anker<B>92</B> des ElAtrom agne- ten 47.
Wird der Elektromagnet-47 erregt, dann zieht er seinen Anker<B>92</B> an und die Stange, <B>88</B> gibt das Zahnrad<B>87</B> frei. Der jetzt wirk same Druck der elastischen Scheibe<B>82</B> auf die Hülse<B>83</B> genügt zur Erzeugung der Rei bung zwischen der Hülse<B>83</B> und der Zähl- werkswelle, damit die Ziffernrolle, in Dre hung versetzt wird.
Nach der Unterbrechung des Stromkreises über den Elektromagneten gibt dieser seinen Anker<B>92</B> wieder frei und unter dem Drucke der Feder<B>91</B> rückt die Stange in die vor ihrem Ende befindliche Zahnlücke des- Zahnracles <B>87</B> ein, so dass die Ziffernrolle zum Stillstand kommt.
Wie Fig. <B>10</B> in einer Vorderansicht zeigt, kann auch der Impulsgeber dieselbe Ausbil dung erhalten wie die Ziffernrüllen, wobei lediglich der Unterschied zwischen den be treffenden Organen darin besteht, dass das, drehbare Glied 81i des Impulsgebers einen Flainsch <B>851</B> mit einem Einschnitt 86i ver sehen ist, welcher von Organ zu Organ ver schieden ist und beim gezeichneten Ausfüh- ,rungsbeispiel sieh üb#r 2/,
# des Umfanges er streckt und demnach der Noakenscheibe <B>22</B> nach Fig. 2 entspricht.
An Stelle der elastischen Scheibe<B>82</B> kann sowohl bei den Ziffernrollen als auch bei den drelibaren Organen des Impulsgebers ein an deres auf die Hülse<B>83</B> wirkendes elastisches Organ verwendet werden, das, wie Fig. <B>11</B> in einem Schnitt zeigt, aus zwei Blattfedern <B>93</B> gebildet sein kann, die in den Körper<B>81</B> ,eingesetzt sind, welche aber auch durch Druakfedern ersetzt sein könnten.<B>-</B>