CH247030A - Kraftangetriebene Rechenvorrichtung an Bureaumaschinen. - Google Patents

Kraftangetriebene Rechenvorrichtung an Bureaumaschinen.

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CH247030A
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Ag Precisa
Diethelm Eugen
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Ag Precisa
Diethelm Eugen
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Description


      Kraftangetriebene    Rechenvorrichtung an     Bureauntaschinen.       Die Erfindung bezieht sieh auf eine kraft  angetriebene Rechenvorrichtung an     Bureau-          maseliinen    mit zwei ein- und     ausschalfbaren,          willkürliell    auf     "Addi-Hon"    oder auf     "Sub-          trakti,on"    einstellbaren, durch die Ziffern  tasten der Maschine gesteuerten     Zählwerken.     Diese     Rechenvorrielitung    zeichnet sich da  durch aus,

       dass    sie einen     Impulsgeb#er    mit  neun<B>je</B> durch eine Zifferntaste der Maschine       betätigbaren,    drehbaren Gliedern zur Erzeu  gung     j#e    eines     Stromimpulse-s    von der Dauer  im Verhältnis     1:2:3:4:5:6.7:8:9    während  einer vollständigen Umdrehung der die Glie  der tragenden Welle aufweist.

   Sie     hat    ferner  .einen mit dem Impulsgeber verbundenen Ko  lonnenschalter mit mindestens vier     Kontakt-          schienengruppen    mit an die Zählwerke ange  schlossenen Kontakten sowie zwei Schalt  organe zur<U>Ein-</U> und     AusschaItung    der Zähl  werke und zwei Schaltorgane, zur Löschung  der     Zählwerksresultabe.    Das Ganze ist derart  ausgebildet,

       dass    jedes der neun Glieder des  Impulsgebers mit jeder Dezimalstelle minde  stens     ein-es    der beiden     Zählwerke    in Verbin  dung gebracht werden kann und     dass    die     Ein-          und        Aussehaltung    der Vorrichtung selbsttätig  durch die     Bureaumaschine    erfolgt.  



  Zwei     Ausführungsbei3piele    der erfin  dungsgemässen Rechenvorrichtung sind in der  beiliegenden Zeichnung dargestellt. Es zeigt:       Fig.   <B>1</B> das Schaltschema des ersten     Aus-          führi,mgs,beispiel.s,          Fig.    2 einen Teil des Impulsgebers, soweit  dies zum Verständnis der Arbeitsweise des  selben erforderlich ist.         Fig.   <B>3</B> und 4 zeigen einen Teil eines, Zähl  werkes in -einer Seitenansicht     bezw.        Drauf-          Sicht.     



       Fig.   <B>5</B> zeigt das     Schaltsühemades    zweiten       Ausführunzsbeispiels.     



  Die Rechenvorrichtung weist neun Ar  beitskontakte<B>1-9</B> auf, die in 'bekannter  Weise mit den Zahlentasten<B>.,X'</B> bis     "9"    der  nicht gezeichneten Maschine mechanisch der  art verbunden sind,     dass    beim Anschlagen  einer der letzteren der ihr zugeordnete  Arbeitskontakt geschlossen wird. Die     Arbeits-          konfakte   <B>1-9</B> sind<B>je</B> über eine Leitung     1'-9'     mit einer     Elektramagnetspule   <B>11-19</B> eines  Impulsgebers<B>J</B> verbunden, von welchem in       Fig.    2 ein Teil schematisch dargestellt ist.  



  Der Impulsgeber<B>J</B> ist mit neun auf einer  gemeinsamen Welle     wi    angeordneten unter  sieh gleichen     Friktionsscheiben    20 versehen.  Jeder     Friktionsscheibe    ist eine an einem  schwenkbaren, unter dem     Einflusse    einer Zug  feder<B>31</B> stehenden Hebel<B>30</B> drehbar ge  lagerte     Nockensüheibe   <B>21-29</B> zugeordnet.  Jeder     Illebel.   <B>30</B> steht ausserdem in Verbin  dung mit dem Anker     32,ein-es    der genannten  Elektromagneten.

   Die     Nockenscheiben   <B>21-29</B>  unterscheiden sieh voneinander durch die  Länge ihrer Nocken, die im Verhältnis       1:2:3:4:5-6:7:8:9    ausgebildet sind, wobei  zweckmässig als Längeneinheit     '/,(,    des Um  fanges, gewählt ist.

   In der Bewegungsbahn  jedes     Nochens    der     Nockenscheiben   <B>21-29</B> ist  .ein Arbeitskontakt<B>33</B> vorgesehen, welcher       anlässlich    der Drehung der     Nockenscheibe,     nachdem diese durch     EA        rregung    des Elektro-           magneten    zur Herstellung einer Reibungsver  bindung mit der zugehörigen     Friktionsscheibe     gebracht worden ist, durch ihren Nocken ge  schlossen wird. Sämtliche neun Arbeitskon  takte<B>33</B> sind parallel geschaltet und an     ein-en          Kolonnenschalter    angeschlossen.  



  Der     Kolonnensichalter    weist vier     Kontakt-          schienengruppen    zu<B>je</B> vier     Kontaktsehienen          BI--B,   <B><I>C, C,</I></B> und     DD"    von  welchen<B>je</B> die Schienen A,     Bi,        CI,   <B><I>D,</I></B>     usw.     miteinander elektrisch leitend verbunden sind.  Die Schiene     21,    ist über einen Netzschalter 34  mit einer Stromquelle verbunden.

   Die     Se,hie-          nenrefhe,   <B>A2,</B><I>B"<B>C, D,</B></I> ist Über eine, Leitung  <B>35</B> mit den Arbeitskontakten<B>1-9</B> und mit  tels einer Leitung<B>36</B> mit einem Ruhekontakt  <B>37</B> verbunden, der unter dem     Einflusse    einer  auf der     Impulsgeberwelle        wi    angebrachten  -weiteren Scheibe<B>38</B> steht und an die den  neun Arbeitskontakten<B>33</B> gemeinsam-- Lei  tung angeschlossen ist.

   Die     Primärwicklung     eines als Stromquelle für     Zählwerkkontroll-          lampen    dienenden Transformators T ist eben  falls mit der     Schienenreilie        -A2,        B!"   <B>C2, D,</B>  und über eine Leitung<B>39</B> mit der Stromquelle  der Rechenvorrichtung verbunden.

   Der     Kon-          takisolliene   <B>A,</B> ist eine Kontaktreihe mit den  zehn Kontakten     41,41",    der Kontaktschiene,       BI    eine     Kontaktreilie    mit den Kontakten     42,     bis 42,     usw.    zugeordnet, wenn     zelinstellige     Zählwerke vorhanden sind.

   Analoge Kontakt  reihen mit den Kontakten     41a,-41a1",        42a,.     bis     42a",        usw.    finden sich auch in Verbin  dung mit den Kontaktschienen<B><I>A"</I></B><I> B"<B>C,</B></I>     D4-          Die    beiden Zählwerke Z, und Z, besitzen,  auf einer gemeinsamen Welle w. angeordnet,  <B>je</B> zehn     Friktionsscheiben        45,-45,."        bezw.          46,-46,#    auf.

   Vorhanden     sid    ferner<B>je</B>     Zä111-          werk    zehn Elektromagnete, 471 47"     bezw.     48,48", von welchen- diejenigen derselben  Dezimalstelle- parallel geschaltet sind.

   Die  Elektromagnete 47, und 48, sind mittels     einer     Leitung 49, an die ebenfalls parallel ge  schalteten     Kolonnensclialterkontakte    41,     42,.,     43, 44, die Elektromagnete 47, und 482  sind     mittelseiner    Leitung 49, an die parallel       oles,ssha,1t,eten        Kolonnensolialterkantakte    41"  42,     43.,    44,     usw.    angeschlossen.

   Jedem Elek-         tromagneten    47,4710     bezw.    48,--48" -ist  .eine Ziffernrolle     50=50",        bezw.        51=51,o     zugeordnet, die     drelibar    an einem schwenk  bar gelagerten und mit dem Magnetanker<B>52</B>  verbundenen Hebel<B>53</B> sitzt.

   Der Hebel<B>53</B> ist  ausserdem an eine     Zugfeder    54 angeschlossen,  die bestrebt ist, die Ziffernrolle mit den Zif  fern<B>1-0</B> in die in     Fig.   <B>3</B> gezeichnete Ruhe  stellung zu ziehen     bezw.    in dieser zu halten,  in welcher ein an der einen Seite liegendes  Zahnrad<B>55</B>     mit-zehn    Zähnen mit einer Zahn  lücke auf einem bügelförmigen Anschlag<B>56</B>  <U>des</U> Gehäuses<B>57</B> aufliegt.

   Jede     Ziffernrolle          50,50u,        bezw.    trägt ausserdem an  der dem Zahnrad<B>55</B> gegenüberliegenden Seite  einen sich über des     Umfauges        erstiecken-          den    Nocken<B>58,</B> in dessen Bewegungsbahn ein       Arbeitskontakt   <B>59</B> liegt. Sämtlich-- Arbeits  kontakte sind mittels einer gemeinsamen Lei  tung<B>35</B> mit der     Kontaktsehiene    A, verbun  den. Ausserdem ist jeder der vorhandenen  Arbeitskontakte<B>59</B> an die     Elektromagnet-          spule    der nächst 'höheren     Dezimalstelle    an  geschlossen.

      Die Kontakte     41a,-41ai.",        42a=42a,.o,          43a,.-43a,#,        44a,'44a,o    sind in parallel ge  schalteten Kontaktserien angeordnet und     mit-          -tels    Leitungen     61:,-61"#    mit zwei     Kontroll-          lampenserien        62,6210        und        63,-63",    ver  bunden. Jedem Zählwerk ist eine dieser Lam  penserien zugeordnet, deren Lampenzahl der  Zahl der Dezimalstellen entspricht.

   Die     ge-          meinsa,me    Leitung der beiden     KontreIlam-          penserien    ist mit 64     bezeichuM    und an die  Sekundärwicklung des Transformators T als  Stromquelle angeschlossen, die ausserdem  mittels einer Leitung<B>65</B> mit der     Kontakt-          sellienenreihe        A,D4    des Kolonnenschalters  verbunden ist. Die     Kontaktsellienenreihe          A,-D,    des letzteren ist durch eine Leitung  <B>66</B> an die gemeinsame Leitung der Ruhekon  takte<B>33</B> des Impulsgebers<B>J</B> angelegt.  



  Als     Antriebsa        ggregat    für die Rechen  vorrichtung dient ein     Elektromotor        11,    der  an die Netzleitung<B>39</B> und mittels     zweier     Leitungen<B>67</B> und<B>68</B> an einen Umschalter<B>U</B>  angeschlossen ist.

   Mittels     dies-es        Umschalters              U    ist<B>es</B> möglich, an Stelle der beim     gezeichue-          ten    Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>1</B> an die  Leitung<B>35</B>     angekhalteten    Leitung<B>67</B> zum  Zwecke der Änderung der Drehrichtung des  Motors     M    die Leitung<B>68</B> mit der Leitung<B>35</B>  und damit mit der     Kontaktschienenserie,          A2-DI,    zu verbinden.

   Der )Motor     31    treibt  über seine  Welle     tv.    und eine.     Zwischen-          -welle    w gleichzeitig und im gleichen Dreh  sinne die     Impulsgeberwelle        wi    und die     Uhl-          werkswelle    w..  



  Parallel zu den Verbindungsleitungen 49,  bis     49.jo    liegen die Kontakte<B>691</B>     69:to    und       70.,-70,.,        zwe.ier    als     Nullstellungssehalter     für die Zählwerke ausgebildete     Druckschalter     <B>N,</B> und<B>N"</B> welche     anlässlich    der Betätigung  die genannten Kontakte über eine     Leitung.71          bezw.   <B>72</B> mit der Leitung<B>35</B> verbinden.

   Der       Druckschalter   <B>N,</B> weist drei     Kontaktpaare     73a,<B>73b</B>     bezw.    74a,<B>74b</B>     bezw.    75a,<B>75b</B> und  der     Drucksehalter   <B>N.,</B> drei     Kontaktpaare    76a,  <B>76b</B>     bezw.    77a,<B>77b</B>     bezw.    78a,<B>78b</B>     auf.    Der  Kontakt 73a ist über eine Leitung<B>79</B> an die  gemeinsame Leitung der Elektromagnete des       ZäUlwerkes.    Z, und ferner an einen Ausschal  ter<B>E,</B> angeschlossen, der die Herstellung  einer Verbindung mit. dem Kontakt<B>73b</B> er  möglicht.

   Der Kontakt 74a ist über     eine     Leitung<B>80</B> mit den     Elektromagneten    des       Zählwerkes   <B>Z,</B> verbunden, während an den  Kontakt 75a ein Elektromagnet<B>81</B> des Zähl  werkes Z, angeschlossen ist. Der Kontakt  <B>73b</B>     bezw.   <B>74b</B> des     Druckechalters   <B>N,</B> ist mit  den Kontakten 76a     bezw.    77a des Druck  schalters<B>N,</B> und der Kontakt<B>75b</B> mit der  Leitung<B>71</B> verbunden.

   Ein     Elektromagnet82     des Zählwerkes<B>Z,</B> ist mit dem Kontakt 78a  des Druckschalters     N#    verbunden, dessen       Kohtakt   <B>78b</B> mit     der    Leitung<B>72</B> Verbindung  hat, während die, Kontakte<B>76b</B> und<B>77b</B> mit  einander verbunden und an einen Ausschalter  <B>E,</B> sowie an die Netzleitung<B>39,</B> an welche  auch die genannten Elektromagnete<B>81</B> und  <B>82</B>     Anschluss,    haben, angeschlossen sind. Der  Schalter     E,    hat Verbindung mit dem Kon  takt 77a.

      Die     Itechenvorrichtung    arbeitet wie folgt:    Die Inbetriebsetzung erfolgt mittels       Gleitkonta,1,-te   <I>K" K,</I>     und    K, die     wom     Papierwagen der Maschine mittelbar oder  unmittelbar schrittweise von rechts nach links  verschoben werden, wobei.

   bei geschlossenem       Netzsehalter    34 und der gezeichneten Stel  lung des Umschalters<B>U</B> vorerst durch den       Gleitkontakt   <B>K,.</B> die Verbindung zwischen den  beiden     Kontaktsehienenserien        A,-D,        und          A,-D.>    herstellt und damit den Transforma  tor     T    sowie über: Leitung<B>39,</B> Motor     M,    Lei  tung<B>67,</B>     Umsehalter   <B>U,</B> Leitung<B>35,</B> den     Mo,-          tor    einschaltet.

   Es sei angenommen, der Schal  ter<B>E,</B> für das Zählwerk Z, befinde sielt in  der     Stromschliessstellung,    der Schalter<B>E,</B> hin  gegen in der Unterbrechungsstellung. Soll  der Betrag 2456 in das Zählwerk eingebracht  werden, so werden die     Gleitkontakte        schritt--          weise    nach links bewegt, bis die, vierte,     Dezi-          mals,telle    von rechts nach links gezählt zum  Einbringen des höchsten Stellenwertes er  reicht ist, wobei vorerst nacheinander die  Kontrollampen<B>62, 63,</B> dann     62#,   <B>63,</B>     usw.     aufleuchten.

   Die Einschaltung der     der    vierten  Dezimalstelle     zugehörendenKontrollampe62,     durch den     K#,-Gleitkontakt    über die     Koutakt-          schiene   <B>A,</B> und die Leitung 41a, gibt dem  Rechner das Zeichen,     dass    er die Zifferntaste       J"    der     Masehine    betätigen kann, wodurch  der     Arb#eitskoutakt    2 folgenden Stromkreis  schliesst: Netzleitung<B>39,</B> Elektromagnet 12,       L.eitung    2',     irbeitskontakt    2, Leitung<B>35,</B>  Schiene A" Gleitkontakt K, Kontaktschiene  <B>A,</B> Netz.

   Der Elektromagnet 12 schwenkt  den Hebel<B>30</B> der     No#kenscheibe        22    zur Her  stellung     ein-er        Reibangsverbinduug    mit der  zugeordneten     Friktionsscheibe    20,     sc,        dass    sie  in     Drellung    versetzt wird und der Nocken den  Stromkreis schliesst:

   Netz, Kontaktschiene  A, Gleitkontakt K, Kontaktschiene A,  Leitung<B>36,</B>     Rullekontakt   <B>37,</B> Arbeitskontakt  <B>33,</B> der     Nockenscbeibe    22, Leitung<B>66,</B>     Kon-          taktschienenserie        Gleitkontakt        Ks,     Kontakt 41, Leitung 0,     Elektromaguet477,     Leitung<B>79,</B> Schalter<B>E"</B> Kontakte 76a,<B>76b</B>  des     Driickschalters        N",    Leitung<B>39.</B> Der Elek  tromagnet 47, des Zählwerkes Z,.

       ziehtseinen     Anker<B>53</B> an und bringt durch Verschwen-           ken    des Hebels 52 die     Ziffernrolle   <B>50,</B> für die  Dauer des vom Impulsgeber<B>J</B> abgegebenen  Impulses in Reibungsverbindung mit der       Friktionszeheibe    45, so     dass    die     Ziffernrolle     um einen dem getasteten     Ziffernwert        eut-          sprechenden    Winkelbetrag weitergedreht wird.  



  Nach der Betätigung der Zifferntaste     "T'     ist der     Kolonnenstl:Lalter    um eine Stelle weiter  gerückt, der     Gleitkontakt        K"    verbindet den  Impulsgeber<B>J</B> über seinen     41"-Kontakt    mit  dem Elektromagneten     47"    während der Gleit  kontakt K, über den     41a"-Kontakt    die Kon  trollampen     62"    und     63"    einschaltet.

   Durch  Anschlag der Zifferntaste     "4"    wird der  Elektromagnet 14 des Impulsgebers<B>J</B> erregt,  der seine     Nockenselleibe    24 zum Zwecke der  Schliessung eines Stromkreises über den Ar  beitskontakt<B>33,</B> den     Kolonnenselialter    und  den     Elektromagnelen        47"    für die Dauer von       vierWerteinlieitenmit        seinerFriktionsscheibe     20 in Reibungsverbindung bringt.

   Der     Eiek-          tromagnet    478     verhnlasst    seinerseits eine       Weiterdreliung        sein-er    Ziffernrolle<B>50"</B> um  den     entspreellendenWinkelbetrag    von 4X36'.  In analoger Weise werden nacheinander der  Wert     "ä"    in die zweite Dezimalstelle und  der Wert     J"    in die erste Dezimalstelle ein  gebracht, worauf am Zählwerk Z, der Wert  2456 abgelesen werden kann.  



  Durch entsprechende Betätigung der  Schalter<B>E,</B> und<B>E,</B> sowie     des.T-Tmsel-ialters        U     lassen sich positive oder negative Beträge in  das eine oder das andere der beiden     Zäl-ll-          werke    oder aber in beide einbringen, wobei  naturgemäss "Additionen" und "Subtraktio  nen" in dem einen oder dem andern oder in  beiden     ZählwerkennachErfordernis    während  der Durchführung einer     Re(1enoperation     ohne, vorherige Löschung     ein-es    Resultates       durc'hfüllrba,r    sind.

   Massgebend für das Aus  mass des erreichbaren Winkelbetrages beim  Vor- oder     Rückwärtsdrelien        einerZiffernrolle     bei der Einbringung von positiven     bezw.    ne  gativen     Zalilengrössen    ist allein die Dauer des  jeweils getasteten     Strominipulses,    der vom  Impulsgeber ausgeht und in das Zählwerk  .eingebracht wird.

   Dies wird dadurch ermög  licht, indem die Stromimpulse, die Friktions-    Scheiben und     die        Ziffernrollen    derart aufein  ander abgestimmt sind,     dass    ein Stromimpuls  von der Dauer einer Einheit an der Ziffern  rolle eine Winkelverschiebung von<B>36'</B>     ver-          anlasst.    Da die Dauer der Stromimpulse<B>im</B>  Verhältnis     1-.   <B>2:3:-:9</B> gewählt sind, ergeben  sich an den Ziffernrollen     WinkelveTseIiiebun-          gen    im gleichen Verhältnis.  



  Diese Vorgänge bei -der Durchgabe eines  Impulses vom Impulsgeber in das Zählwerk       muss    während einer einzigen vollen Umdre  hung der     Impulsgeberwelle        wi    erfolgen, die  seinerzeit während der Schliessungszeit der       Arbeitskentakte   <B>1-9</B> zur Ausführung kom  men     muss.    Die einzelnen     Nockenscheiben    des  Impulsgebers müssen also stets -wieder in ihre       Ausgangsstellungen    zurückkehren.

   Da die  Schliessungsdauer der Arbeitskontakte<B>1</B>     --9     von kurzer Dauer ist, ist eine 'hohe Drehzahl  an der     Impulsgeberwelle        wi,    wie auch aus  analogen Gründen an der     Zählwerkswelle        W,1     erforderlich, welche aber beim     Un),schalten     von     "Additio.n"    auf "Subtraktion" oder um  gekehrt nicht eingehalten werden kann,

   in  dem durch die     Drellrielitungsänderung    des  Motors ein -Absinken der     Motordrehza'hl    auf  Null und ein Wiederansteigen auf den     erf        or-          derlichen    Nennwert unvermeidlich ist. Damit  nun bei kleineren Drehzahlen -als der normalen  Minimaldrehzahl keine Impulse -nach dem  Zählwerk durchgegeben werden können, weil  dies zu falschen Rechnungsergebnissen     füli-          ren        müsste,    ist für solche Fälle eine selbst  tätige Abschaltung des Impulsgebers<B>J</B> vom       Schrittschaltwerk    vorgesehen.

   Zu diesem  Zwecke ist auf der     Impulsgeberwelle.        wi    ein       Zentrifugals,cha,Iter38aufgesetzt,        welchermit     bekannten Mitteln den Ruhekontakt<B>37</B> nur  so lange     geschloSsen-    hält, als die Nenndreh  zahl an der Welle     wi    aufrechterhalten wird,  der aber die sofortige     Absehaltung    der Lei  tung<B>36</B> nach dem     Kolonnen-Schalter    bei     Dreh-          zahlverminderun.Lyen,    wie solche     anlässlich    der  Drehrichtungsänderungen an der Motorwelle       wm    unvermeidlich sind,

       veranlasst.     



       Um    die Zählwerke nach Beendigung einer       Reclienoperation    wieder auf "Null" einstel  len zu können, ist die Betätigung der -Druck-      tasten<B>N,</B> (für das Zählwerk Z,.) und<B><I>N,</I></B> (für  das Zählwerk     Z#!)    notwendig. Wird die Taste  <B>Ni</B> gedrückt, dann     *ird    einmal das Zählwerk  <B>Z,</B> durch Unterbrechung seines Stromkreises  an     den    Kontakten 74a und<B>74b</B> abgeschaltet.

    Ferner werden die Elektromagnete     47:1    4710  durch Überbrückung der Kontakte 73a und  <B>73b</B> an die Leitung<B>39</B> und ausserdem die  Kontakte     69,=69    über die Leitung<B>71</B> an  die Leitung<B>35</B> angeschlossen, so     dass    sie zu  folge dieser Parallelschaltung gleichzeitig er  regt werden, auch. wenn der Schalter     E,    in  der     Stroinunterbrechungsstellung    stellt.

   Es  werden     s#omit-,9ämtliclie        Ziffernrollen   <B>50,</B> 'bis       5011    durch Anlegen an die     Friktionsse'heiben     45=45" zur Drehung     veranlasst.    Mittels des  Druckschalters<B>N,</B> wird aber ausserdem über  die Kontakte 75a und<B>75b</B> die Magnetspule       81z    eingeschaltet, die eine     Sperrvorrielitung     betätigt.

   Die     Magn#etspule    ist zu diesem  Zwecke beispielsweise über einem axial ver  schiebbaren Magnetkern angeordnet, der in  bekannter Weise mit zehn unter Federdruck       stehend-en    klinkenartigen Organen, je eines  pro Ziffernrolle des Zählwerkes<B>Z"</B> in Wir  kungsverbindung steht. Mit jeder Ziffern  rolle ist ferner eine Scheibe mit einer Rand  vertiefung verbunden. Bei der Einschaltung  der Magnetspule 81z in einen Stromkreis  legen sich die federnden klinkenartigen  Organe an den Rand der ihnen zugeordneten  Scheiben an und fallen in die Randvertiefung  ein, sobald diese     anlässlich.    der Drehung der  Ziffernrollen in den Wirkungsbereich. der ge  nannten Organe kommen.

   Beim Einfallen  eines Organes in die Randvertiefung einer  Scheibe wird aber diese zusammen mit der  mit ihr verbundenen Ziffernrolle stillgesetzt.  Die Anordnung der Scheiben und der klinken  artigen Organe ist so gewählt,     dass,    -wenn  sämtliche Ziffernrollen stillstehen, das Zähl  werk Z, auf     "INTull"    eingestellt ist. Eine ana  loge Ausbildung weist     aue,11    das Zählwerk  Z, auf, dessen     Mao,netspule    82z durch die       Druckta,ste        Nr.    eingeschaltet werden kann.

   Die       Rüv,kführung    der klinkenartigen Organe in  die     Freioabestellung    der Scheiben     lässt    sieh  mittels Federn bewerkstelligen, die wirksam    werden, sobald die Magnetspulen 81z und  82z stromlos werden.  



  Während beim beschriebenen Ausfüh  rungsbeispiel nach     Fig.   <B>1</B> die gleichnamigen  -Dezimalstellen der beiden Zählwerke Z, und  Z, parallel geschaltet und an die parallel ge  schalteten, gleichnamigen Kontakte der vier       Kontaktsehienengruppen    angeschlossen sind,  so     dass    sowohl das eine oder das andere Zähl  werk oder beide zusammen     beini    Weiter  rücken der     Gleithontakte    von rechts nach.

    links in Berührung mit den Schienen betätigt  werden können, weist die     Reclienvorrichtung          gemä,ss    der zweiten     Ausfülirungsfarm    nach,       Fig.   <B>5</B> folgende     Schaltungsänderunffen    auf:

    Im     Kolonnensühalter        sinidie        Koniakte    der  Gruppen B und<B>D</B> mittels der Leitungen  49b,     49b",    an die Elektromagnete     47,471"     des     Zählwerhes    Z, sowie an die Kontakte<B>69,</B>  bis     69",    des     Druch-,schalters   <B>N,</B> und die Kon  takte der Gruppen<B>A</B> und<B>C</B> des Kolonnen  schalters mittels der Leitungen     49a,-49a.,(,     an die Elektromagnete, 48,48" des     Uhl-          werkes   <B>Z,</B> sowie an die Kontakte<B>70,702</B>  des     Druckschalte-rs   <B>N,</B> angeschlossen.

   Die bei  den Zählwerke Z, und Z, dienen somit zur  Durchführung von Rechenoperationen, wobei  das Einbringen von Zahlenwerten     üi    das eine  oder das     midere    Zählwerk von der Stellung  der     Gleitkontakte        K,-K.    im Kolonnen  schalter abhängig ist. Damit aber gleichwohl  .eine beliebige Verwendung des einen oder  des andern Zählwerkes oder der beiden  gleichzeitig     möglicht    ist, ist ein Schalter<B>G</B>  zur     Parallelsch & Itung    sowohl der beiden     Uhl-          werke    als auch der Kontakte sämtlicher  Gruppen des     Kolonnensahalters    vorgesehen.  



  Zur Löschung des Rechnungsergebnisses  im Zählwerk Z, dient der     Drucksehalter   <B>N,</B>  zu derjenigen im Zählwerk Z, der Druck  schalter     N"    welche durch. Betätigung einer       Löschfaste    L,     bezw    L, und der dadurch er  folgten     Einsclialtung        ein-es    den genannten       Druck,se,'halter    betätigenden Elektromagneten  <B>83</B>     bezw.    84 erfolgt.  



  Beide     Ausführungeformen    der Rechen  vorrichtung können auch mit Kolonnen-           schaltern    ausgestattet sein, welche mehr als  vier     GruppenvonKüntaktschienen    aufweisen.  Die     ZäUlwerke    können auch derart ausgebil  det sein,     dass    sie sich zur Aufnahme von  Zahlengrössen mit weniger oder mehr als zehn  Dezimalstellen eignen.  



  Das Zählwerk kann auch einen Aufbau  aufweisen, -wie ein Einzelteil desselben in       Fig.   <B>6</B> in     eineT    Vorderansicht und in     Fig.   <B>7</B>  in einer     Draufsicht    dargestellt ist, während       Fig.   <B>8</B> einen Schnitt nach der Linie     VIII    bis       VIII    in     Fig.   <B>7</B> und     Fig.   <B>9</B> einen Schnitt  nach der Linie     IX-IX    in     Fig.   <B>8</B> zeigt.

   Ge  mäss dieser     Ausführungsform    sind auf die       Zälilwerkswelle    w, eine der Zahl der Dezimal  stellen entsprechende Anzahl Ziffernrollen<B>81</B>  aufgesetzt, welche einen Hohlraum zur Auf  nahme einer aus elastischem Material, bei  spielsweise Gummi, bestehenden Scheibe<B>82</B>  dient. Diese Scheibe<B>82</B> sitzt auf einer zwei  teiligen auf die Welle to" aufgesetzten     Fiber-          Uülse   <B>83,</B> derart,     dass    sie bestrebt ist, die bei  den Teile der letzteren an die Welle anzu  pressen und dadurch eine Reibungsverbindung  zwischen der     Ziffernrolle    und der     Zä2werks-          welle    herzustellen.

   Die Scheibe<B>82</B> ist durch       ein-en        Zentrierdeckel    84 in Stellung gehalten,  der ausserdem für einen völlig runden Lauf  der Ziffernrolle sorgt. Die Ziffernrolle<B>81</B> ist  mit einem     Flansah   <B>85</B> versehen, dessen Rand  .einen sieh über<B>1/ </B> des, Umfanges erstrecken  den Einschnitt<B>86</B> aufweist. Auf dem Rande  des     ZiffernrollenflanseIies    liegt eine Kontakt  feder des Arbeitskontaktes<B>59</B> auf, die beim  Einfallen ihres Führungsorganes in den Ein  schnitt mit dem     GegenküntaktzurSchliessung     des. genannten Stromkreises     übe#r    den Elektro  magneten der nächst höheren     Dezimalstelle     in Berührung tritt.

   An der     Flanschseite    der  Ziffernrolle<B>81</B> befindet sich     än    Zahnrad<B>87</B>  mit zehn Zähnen, in das, wie in     Fig.   <B>6</B> und<B>7</B>  gezeigt ist, eine     Arretierstange   <B>88</B>     eingescho-          be-n    ist, die unter der Wirkung einer an  einem ortsfesten Anschlag<B>89</B> und einer auf  die Stange aufgeschobenen Scheibe<B>90</B> an  liegenden Druckfeder<B>91</B> steht. Die Stange       88'sitzt;    -an dem Anker<B>92</B> des     ElAtrom        agne-          ten    47.

      Wird der     Elektromagnet-47    erregt, dann  zieht er seinen Anker<B>92</B> an und die Stange,  <B>88</B> gibt das Zahnrad<B>87</B> frei. Der jetzt wirk  same Druck der elastischen Scheibe<B>82</B> auf  die Hülse<B>83</B> genügt zur Erzeugung der Rei  bung zwischen der Hülse<B>83</B> und der     Zähl-          werkswelle,    damit die     Ziffernrolle,    in Dre  hung versetzt wird.

   Nach der Unterbrechung  des Stromkreises über den Elektromagneten  gibt dieser seinen Anker<B>92</B> wieder frei und  unter dem Drucke der Feder<B>91</B> rückt die  Stange in die vor ihrem Ende befindliche  Zahnlücke des-     Zahnracles   <B>87</B> ein, so     dass    die       Ziffernrolle    zum Stillstand kommt.  



  Wie     Fig.   <B>10</B> in einer Vorderansicht zeigt,  kann auch der Impulsgeber dieselbe Ausbil  dung erhalten wie die     Ziffernrüllen,    wobei  lediglich der Unterschied zwischen den be  treffenden Organen darin besteht,     dass    das,  drehbare Glied     81i    des Impulsgebers einen       Flainsch   <B>851</B> mit einem Einschnitt     86i    ver  sehen ist, welcher von Organ zu Organ ver  schieden ist und beim gezeichneten     Ausfüh-          ,rungsbeispiel    sieh     üb#r        2/,

  #    des Umfanges er  streckt und demnach der     Noakenscheibe   <B>22</B>  nach     Fig.    2 entspricht.  



  An Stelle der elastischen Scheibe<B>82</B> kann  sowohl bei den Ziffernrollen als auch bei den       drelibaren    Organen des Impulsgebers ein an  deres auf die Hülse<B>83</B> wirkendes elastisches  Organ verwendet werden, das, wie     Fig.   <B>11</B>  in einem Schnitt zeigt, aus zwei Blattfedern  <B>93</B> gebildet sein kann, die in den Körper<B>81</B>  ,eingesetzt sind, welche aber auch durch       Druakfedern    ersetzt sein könnten.<B>-</B>

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH: </B> Kraftangetriebene Rechenvorrichtung an Bureaumaschinen mit zwei ein- und ausschalt baren, willkürlieh auf "Addi-äon" oder auf "Subtraktion" einstellbaren, durch die Zif ferntasten der Maschine gesteuerten Zähll werken, gekennzeichnet durch einen Impuls geber mit neun<B>je</B> durch eine Zifferntaste, der Maschine betätigbaren, drelibaren Gliedern zur Erzeugung<B>je</B> eines Stromimpulei von der es Dauer im Verhältnis 1:2:3:4:5-6:7:8:
    9 währ(#nd'einer vollständigen Umdrelfang der die Glieder tragenden Welle, -ferner gekenn zeichnet durch einen mit dem Impulsgeber verbundenen Kolonnenselialter mit minde stens vier Kontaktsehienengruppen mit an die Zä,'hlw.erl,:
    e angeschlossenen Kontakten sowie gekennzeichnet durch zwei Sehaltorgane zur Ein- und Ausschaltung der Zählwerke sowie zwei Sc'ha,1torgane zur Löschung der Zähl- werksresultate, das Ganze derart, dass jedes der neun Glieder des Impulsgebers- mit jeder Dezimalstelle mindestens eines der beiden Zählwerke in Verbindung gebracht werden kann und dass die Ein- und Ausschaltung der Vorrichtung selbsttätig -durch die Bureau- masehine- erfolgt.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Rechenvarrielitung nach Patentanspruch, gekennzeiehnet durch einen Impulsgeber mit neun auf einer gemeinsamen kraftangetriebe nen Welle (wi) angeordneten Friktionsschei- ben (20) und neun durch<B>je</B> einen mittels eines Arbeitskontaktes<B>(1-9)</B> einsehaltbaren Elektromagneten<B>(11-19)</B> mit den Friktions- scheiben in Reibungsverbindung 'bringbaren Nockenscheiben <B>(21-29),
    </B> deren Nockenlän- gen im Verhältnis 1:2:3:4:5:6-7:8:9 aus gebildet sind und die über<B>je</B> einen Arbeits kontakt einer Reihe von neun parallel ge schalteten Arbeitskontakten<B>(33)</B> einen nach dem Kolonnenschalter führenden Stromkreis schliessen. 2.
    Rechenvorrichtung nach Patenfanspruch und Unteransprueli <B>1,</B> dadurch gehennzeieh- n-et, dass auf der die Friktionsseheiben (20) tragenden Impulsgeberwelle (wi) ein weiteres Organ<B>(38)</B> angeordnet ist, das einen im Stromkreis des Impulsgebers nach dem Kolon nenschalter liegenden Ruhekontakt<B>(37)</B> zur StroinunterbrecItung veranlasst, wenn die Drehzahl der Impulsgeberwelle unter einen bestimmten Minimalwert sinkt.
    <B>3.</B> Rechenvorrielitung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolonnen schalter eine Anzahl Kontaktschienengruppen mit<B>je</B> vier Kontaktschienen aufweist, mit welchen durch von einem bewegten Teil der Maschine gesteuerte, Gleitkontakte (K=K#) in Verbindung bringbar sind und von welchen Kontaktse,Iiienen die eine zum Anschluss der Vorrichtung an eine Stromquelle,
    die zweite in<B>'</B> Verbindung mit der ersten zum Anschluss des Antiriebsaggregates und der Elektro- magnetstromkreise des Impulsgebers an die Stromquelle dient, die dritte zur Durclischal- tung der Impulsleitung des Impulsgebers über eine Kontaktreihe nach den Dezimalstellen des Uhlwerkes und die vierte zur Einschal- tung der Kontrollampen des Uhlwerkes über eine Kontaktreihe dient.
    4. Rechenvorrielltung nach Fatentansspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dass die beiden Zählwerke durch Parallel schaltung der gleichnamigen Dezimalstellen miteinander verbunden werden können und dass jede Dezimalstelle mit den gleichnamigen Kontakten der Kontaktreihen des Kolonnen schalters in Verbindung steht.
    <B>5.</B> Rechenvorrielitung nach Patentanspruch, und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dhss die einzelnen Dezimalstellen des einen Zählwerkes mit den parallel geschalte ten gleichnamigen Kontakten der Kontakt reihen einer Anzahl Gruppen des Kolonnen- sühalters, die einzelnen Dezimalstellen des andern Zählwerkes mit der parallel geschalte ten gleichnamigen Kontaktreilien einer wei teren Anzahl Gruppen des Kolonnenschalters verbunden sind, welch letzigenannte Gruppe von der erstgenannten Gruppe unabhängig ist.
    <B>6.</B> Rechenvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>3</B> und<B>5,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass diese einen 9,ehalter zur gleichzeitigen ParalleIschaltung der beiden Zählwerke und der gleichnamigen, Kontakte der beiden Gruppen des Kolonnenschalters aufweist.
    <B>7.</B> Reelienvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Zählwerk ein Schaltorgan<B><I>(N, N2)</I></B> zur Parallelschal tung der Elektromagnete (47,-47" und 481 bis 48,0 und Anschluss an die Stromquelle beio,eordnet ist zum Zwecke, der gleichzeiti gen Erregung dieser Elektromagnete (47, bis 47", und 48,-48,#) zur Löschung eines Reeli- nungsergebnisses, <B>8.</B> Rechenvorrichtung nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet,
    dass beide Zählwerke auf einer gemeinsamen kraftangetriebenen Weile; (w,) angeordnete, der Zahl der Dezi- ma,Istellen entsprechende Anzahl Friktions- selleiben sowie eine gleiche Anzahl an die Kontakte der Kontaktreihen des Kolonnen schalters angeschlossene Elektromagnete auf weist, die<B>je</B> mit einer schwenk- und drehbar gelagerten Ziffernrolle derart verbunden sind,
    dass die letzteren anlässlich der Erregung der Magnete durch einen Stromimpuls aus dem Im pulsgeber mit den Friktionsstheiben für die Dauer des getasteten Stromimpulses in Reibungsverbindung treten.
    <B>9.</B> Rechenvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>8,</B> dadurch gekennzeich net, dass, jede Ziffernrolle einen Nocken zum Schliessen eines den Stromkreis des Elektro magneten der nächst hö heren Dezimalstelle steuernden Arbeitskontaktes aufweist, wel cher Nocken derart angeordnet und ausgebil det ist, dass <B>jede</B> Ziffernrolle beim Weiter drehen über die neunte Wertstelle hinaus, von ihrer Nullstellung als Ausgangsstellung aus gerechnet, veranlasst,
    dass die Ziffernrolle der nächst höheren Dezimalstelle um den einer Wertstelleneinheit entsprechenden Winkel betrag gedreht wird. <B>10.</B> Reclienvorrichtung nach Patentan- spruah, dadureli gekennzeichnet, dass sowohl die- Einzelglieder des Impulsgebers wie auch die Ziffernrollen des Zählwerkes als auf ein-er gemeinsamen,
    von dem Antriebsaggregat in Umdrehung versetzbaren Impulsgeberwelle bezw. Zählwerkswelle aufschiebbare Körper ausgebildet sind, die ein zusammendrüdk- bares" unter dem Drucke eines Klemmittels stehende,- Organ aufweisen, welche Körper einzeln mit einem Sperrorgan in Wirkungs verbindung treten können, derart, dass sie unter dem Einflusse des Sperrorganes still stehen, nach der Freigabe durch das letztere aber mit der Welle drehen,
    ferner dass jedes Sperrorgan mit -dem Anker eines<B>.</B> Elektro magneten verbunden ist und unter dem Ein- flusse einer liruckfeder steht, die bei Strom- losigkeit das Sperrorgan in der Sperrstellung hält.
    <B>11.</B> Rechenvorrichtung nach Patentan spruch und TTnteranspruch <B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass als Klemmittel für die Einzelglieder und/oder Ziffernrollen Scheiben aus einem elastischen Material vorgesehen sind, welche auf eine zusammendrückbare, auf die Welle aufgeschobene Klemmhülse -wirken. 12.
    Rechenvorrichtung nach Palentan- spruch und Untexanspruch <B>10,</B> dafirch ge kennzeichnet, dass als Klemmittel für die Einzelglieder und/oder Ziffernrollen in deren# Körper eingesetzte Federn vorgesehen sind, die auf eine zusammendrückbare, auf die Welle aufgeschobene Klemmhülse wirken.
    <B>13.</B> Rechenvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch<B>10,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Körper der Einzelglie der und/oder Ziffernrollen einen Flansch auf weisen, welcher mit. Einsehnitten zur Steue rung eines elektrischen Kontaktes versehen ist und diesen zur Schliessung und Öffnung eines elektrischen Stromkreises veranlasst. 14.. Rechenvorrichtung nach Patentan spruch.
    -and Untexansprüchen <B>10</B> und<B>13,</B> da durch gekennzeichü.et, dass die Flanell-- der neun Körper des Impulsgebers Randein schnitte aufweisen, deren Längen im Ver hältnis 1:2:3:4:5:6:7:8-9 ausgebildet sind.
    15. Rechenvorrichtung nach Patentan spruch, und Unterausprüchen <B>10, 13</B> und 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Flansche dei Ziffernrol len des Zählw-erkesi <B>je</B> ein-en über Vio des Umfanges sich erstreckenden- Rand einschnitt aufweisen.
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