CH247031A - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

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CH247031A
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Orla Podenphant Holger
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Orla Podenphant Holger
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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/06Keyboards with one set of keys for each denomination

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Description


      Rechenmaschine.       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine       Rechenmaschine    mit einem Zählwerk und  einer für jedes Zählrad des Zählwerkes an  geordneten Tastenreihe, deren     Tasten    der  Reihe nach mit den Zahlen von 1 bis 9 be  zeichnet     sind,    und bei welcher     Maschine    das  zur betreffenden     Tastenreihe-    gehörende  Zählrad durch das vollständige Herabdrücken  einer     Taste    um eine dem Zahlzeichen der  Taste     entsprechende    Anzahl von Ziffern ge  dreht     wird.     



  Derartige Rechenmaschinen sind für Ad  dieren und Multiplizieren     unmittelbar    ver  wendbar, können aber auch unter Anwen  dung besonderer Verfahren für     Subtrahieren     und Dividieren zur Anwendung gelangen.  Die Voraussetzung,     ein    richtiges Rechnungs  ergebnis zu erlangen, ist in jedem Falle, dass  die benutzten     Tasten    stets vollständig herab  gedrückt werden und dass     eine    Anzahl von  Tasten, die z. B. beim Multiplizieren so und  so oft herabgedrückt werden müssen, bevor  andere Tasten herabgedrückt werden, auch  tatsächlich so oft wie     bestimmt    herabgedrückt  werden.  



  Bei den bereits bekannten     Ieehenmaschi-          nen    der erwähnten Art ist die Person, welche  die Maschine     bedient,    nicht     imstande    zu kon  trollieren, wie viele Male nacheinander sie bis  zu     einem    gegebenen     Zeitpunkt    jede einzelne  von einer     bestimmten    Anzahl gleichzeitig be  tätigter Tasten herabgedrückt hat,     was    er  wünscht wäre.

   Dagegen sind von derartigen  Maschinen her Vorrichtungen bekannt, mit-         tels    deren man     imstande    ist zu kontrollieren,  ob die Tastenvollständig     herabgedrücktwaren,     indem     beispielsweise    eine sehr komplizierte       Vorrichtung    die ganze Tastatur verriegelt,  wenn auch nur eine einzige Taste während  des Rechnens nicht     vollständig    herabgedrückt  wurde.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt, eine  solche Bauart     einer        Rechenmaschine    anzu  geben, dass eine Bontrolle ausgeführter Vor  gänge erreicht wird, und zwar nicht allein  des     Herabdrückens    der Tasten bis zur Boden  stellung, sondern auch um zu     prüfen,        wie    oft  die Tasten einer Zahlengruppe     bis    zu einem  gegebenen Zeitpunkt herabgedrückt wurden.

    Die vorstehenden Vorteile werden erfindungs  gemäss dadurch erreicht, dass     die    Rechen  maschine mit einem     gontrollregistrierwerk     versehen ist, das aus     einer    Reihe gleichachsig       angeordneter    Zählräder     besteht,    die je mit       einer    Tastenreihe so in Verbindung stehen,  dass jedes derselben nur um eine Ziffer weiter  drehen     kann,    wenn das     entsprechende    Zähl  rad des Zählwerkes bei einmaligem Herab  drücken einer Taste     um    eine willkürliche An  zahl von Ziffern gedreht     wird,

      sowie durch  eine solche     Verbindung        zwischen    Tasten,  Zählwerk und     gontrollregistrierwerk,    dass  die Zählräder des letzteren unter     Herabdrük-          ken    der     Tasten    erst dann um     .eine    Ziffer  weiterdrehen, wenn die     betreffenden        Tasten     so weit herabgedrückt sind, dass das entspre  chende Zählrad des Zählwerkes um die an den       entsprechenden    Tasten angegebene Anzahl      von Ziffern gedreht ist,

   wobei das     Kontroll-          registrierwerk    mit     Mitteln        versehen.    ist, um  jedes Zählrad für sich in die Nullstellung       zurückzuführen.    .  



  Die Rechenmaschine kann ferner     mit    Mit  teln versehen sein, durch welche das     Kontroll,-          registrierwerk    nach Wunsch ausser     bezw.    in       Tätigkeit        gesetzt    werden kann.  



  Ein     Ausführungsbeispiel    des Erfindungs  gegenstandes ist     im    nachstehenden     unter    Be  zugnahme auf die     Zeichnung    näher beschrie  ben, welche     schematisch    im     Schnitt    den die  vorliegende     Erfindung    betreffenden     Teil        einer          Rechenmaschine    veranschaulicht.  



  In der     Zeichnung    sind 1, 2, 3, 4, 5     Tasten,     die zu     einer    Reihe von     insgesamt        neun    Tasten  gehören. Die Tastenbestehen aus     senkrechten     Hebeln, die mit Knöpfen versehen sind, wel  che senkrecht verschiebbar im Gehäuse 6 der  Rechenmaschine geführt sind, welches Ge  häuse unten durch eine Bodenplatte 7 ge  schlossen ist. Die Knöpfe sind mit den Zahlen  1, 2, 3 usw. bis 9 bezeichnet.  



       ,rede    Taste ist     mit        einem    Winkelhebel 8  verbunden, der um einen festen Zapfen 9  drehbar ist. Der Übersichtlichkeit halber     ist     in der     Zeichnung    durch voll     ausgezogene    Li  nien nur der mit der Taste 1     verbundene     Winkelhebel 8 und durch Punktlinien der  mit der Taste 5 verbundene Winkelhebel 8  gezeigt.

   In den     senkrechten    Hebeln der Ta  sten     sind        Aussparungen    10 vorgesehen, die so       um    Zapfen am     äussersten    Ende der waag  rechten Arme der Winkelhebel greifen, dass  die Winkelhebel um ihre Zapfen 9 gedreht  werden, wenn die Tasten herabgedrückt       werden.     



  Bei Herabdrücken der     Tasten    betätigen  die     senkrechten    Arme der     gedrehten:    Winkel  hebel zwei Hebel 11 und 12 zur Verschie  bung nach rechts. Diese beiden Hebel 11 und  12, die derart gelagert sind, dass sie sich nur       in    ihrer     Längsrichtung    verschieben     lassen,     sind mit Zapfen 13     bezw.    14 versehen, welche  die senkrechten Arme der Winkelhebel wäh  rend ihrer Bewegung nach rechts treffen. Die  Hebel 11 und 12 werden von nicht gezeigten    Federn in der durch die Pfeile 15     und    16  angegebenen     Richtung    betätigt.  



  Wie     aus    der     Zeichnung    ersichtlich, sind  die Zapfen 18 in     Richtung    nach links in  ständig zunehmender     Entfernung    von den  Drehzapfen 9 der Winkelhebel angeordnet,  weshalb der Hebel 11 bei Herabdrücken der  verschiedenen     Tasten    um     verschiedene    Län  gen nach rechts verschoben wird,     und    zwar  um die     kleinste    Strecke bei Herabdrücken der  Taste 1 und um, die     grösste    bei Herabdrücken  der mit der Zahl 9 bezeichneten Taste.

   Der  Hebel 11 dreht durch seine Bewegung ein  Zählrad im Zählwerk, das im     gezeigten        Aus-          führungsbeispiel    der     Rechenmaschine    links  von der     Taste    .angeordnet ist, welche die Zahl  9 trägt, und sich daher in dem Teil der Ma  schine befindet, der in der     Zeichnung    nicht  gezeigt ist. Dieses Zählwerk gibt unmittelbar       das    Ergebnis bei Addieren, Subtrahieren und       Multiplizieren        an.     



  Am Hebel 12     sind    die Zapfen 14     in.    ver  schiedenen Abständen von den senkrechten       Armen.    der Winkelhebel 8     angeordnet,        wenn     dieselben sich in der Ruhelage befinden. Der  Hebel 12     wird    daher erst     während    des letzten  Teils der     Abwärtsbewegung    der Tasten nach  rechts geführt.

   Im nicht gezeigten     Teil    der  Rechenmaschine ist der Hebel 12 mit .einer  Vorrichtung verbunden, die das     betreffende     Zählrad im Zählwerk verriegelt, wenn letzte  res gerade um     soviel        Ziffern    vorgedreht ist,  wie die Zahl an der herabgedrückten Taste  angibt. Diese     Verriegelung    soll     gewährleisten,     dass das Zählrad nicht bei einem schnellen  Herabdrücken der     Taste    infolge der Träg  heit und mehr Ziffern gedreht wird als durch  die     Tastenzahl    angegeben.  



  Der vorstehend     beschriebene    Teil der Re  chenmaschine ist allgemein bekannt,     und    jeder  Fachmann ist mit den in der     Zeichnung    und  Beschreibung hier fortgelassenen Einzel  heiten vertraut. Der bisher beschriebene Teil  der Maschine weist keine     Vorrichtung    auf,  um das vollständige Herabdrücken der Tasten  oder     wie    oft :     nacheinander    eine     bestimmte     Tastengruppe bis zu einem gegebenen Augen  blick     herabgedrückt        wurde    zu kontrollieren.

        Die Rechenmaschine ist mit einem     Kon-          trollregistrierwerk    versehen, das im wesentli  chen     aus    einem     einzigen    Zählrad 17 für jede       Tastenreihe        besteht.    Sämtliche     Zählräder    kön  nen sich um eine gemeinsame Welle 18 drehen  und versuchen, sich     mittels    nicht gezeigter  Federn in die durch den Pfeil 19 angegebene       Richtung    zu drehen.

   Die Ziffern der Zähl  räder sind durch eine Scheibe 20 sichtbar,       und        unter        Einwirkung    der erwähnten Feder  werden die     Zählräder    sich so weit zu drehen  suchen, dass die Ziffern 0 durch die Scheibe  sichtbar ist, wobei die     Bewegung    des Rades  über diese Stellung hinaus von einem An  schlag begrenzt wird. Das Zählrad 17 kann  übrigens mittels eines mit dem Zählrad fest  verbundenen Sperrades 21 mit zehn Zähnen  festgehalten werden, welches Sperrad mit  einer um einen Zapfen 23 drehbaren, gegebe  nenfalls     federbetätigten    Sperrklinke 22 zu  sammenarbeitet.

   Durch einen Druck auf einen  an einer Blattfeder 24 befestigten Druck  knopf 25 lässt     sieh    das Zählrad so     freimachen,     dass es sich     unter        Einwirkung    der nicht ge  zeigten Feder in die     Nullstellung    zurück  dreht, d. h. die Ziffer 0     durch    die Scheibe 20       zergt.     



  Unter dem Sperrad 21 ist ein in seiner       Längsrichtung        verschiebbarer        Schlitten    27  angeordnet, der von Zapfen 28 und 29 ge  steuert     wird,    die in im Schlitten vorgesehene  Schlitze eingreifen.

   Der Schlitten wird in  Richtung des Pfeils 30 von einer nicht     ge-          zeigten    Feder betätigt.     In    einer     Führung    im       Schlitten    ist     rechtwinklig    zur     Längsrichtung     desselben ein senkrecht verschiebbarer Sperr  körper 31 angeordnet, der durch Verschie  bung     aufwärts    aus der in der     Zeichnung    an  gegebenen Stellung in Eingriff mit den  Zähnen am Sperrad 21 gebracht werden kann.

    Die untere     gante    des Sperrkörpers 31     weist          einen    schräg     gerichteten    Teil 34 und     einen     annähernd waagrechten Teil 35 auf. Der  schräg gerichtete Teil 34 stützt gegen einen  Zapfen 32 an einem gekröpften Teil 33 des  Hebels 12.

   Wird dieser Hebel nach rechts  geführt, wird er daher zunächst den Sperr  körper 31 zum Eingriff mit- den Zähnen am    Sperrad 21 heben, wonach die Fläche 36 am  Hebel 12 das Ende des     Schlittens    27 trifft  und letzteren so weit nach rechts     führt,        rlass     das Sperrad 21 gerade um     einen        einzigen.          Zahn        fortgeschaltet        wird,    wodurch das Zähl  rad 17 also um     eine    Ziffer gedreht wird.

   Der  Sperrkörper 31 kann in     bekannter        Weise    von  einer weichen Feder abwärts in der gezeigten       Stellung    gehalten werden.  



  Nachstehend seien einige Beispiele der       Wirkungsweise        und        Bedeutung    des     Kontroll-          registrierwerkes    angeführt:  Als ein     Teil    einer grösseren Multiplika  tion mag beispielsweise die     Teilrechnung     247 X 5 vorkommen. Mit drei Fingern     auf    den  Tasten 2, 4 und 7 in drei     nacheinanderlie-          genden    Tastenreihen werden diese Tasten  gleichzeitig insgesamt fünfmal herabgedrückt.

    Um zu erreichen, dass .das Zählwerk das rich  tige Ergebnis zeigt, muss man sicher sein,  dass alle     drei    Tasten jedesmal bis zum Boden  herabgedrückt     sind,        und    dass die Tasten  gruppe insgesamt fünfmal herabgedrückt  wurde.

   Beides     lässt    sich .durch     Beobachtung     des     gontrollregistrierwerkes    kontrollieren,  dessen     drei    entsprechende Zählräder nach  dem ersten Herabdrücken sämtlich 1, nach  dem zweiten Herabdrücken 2 usw.

   zeigen       müssen.    Zeigen alle drei Zählräder nach der       Multiplikation    5, so     ist    unter der     Voraus-          setzung,    dass jedesmal die gleichen den Multi  plikanden     darstellenden    Tasten gedrückt wur  den, die     Multiplikation    fehlerlos durchge  führt,     und    eine     Umrechnung    ist daher über  flüssig.

   Zeigen alle Zählräder 4, hat man es  unterlassen, die Tasten einmal     herabzudrük-          ken,    und wenn eines der Zählräder 4 zeigt,       während    die     übrigen    5 zeigen, bedeutet dies,  dass eine der Tasten während des Vorganges  nicht vollständig herabgedrückt worden ist.  Soll man die Zahl 247     mit    534 multiplizieren,  werden die     Finger    wie     vorstehend    erklärt auf  die Tasten 2, 4 und 7 angebracht; die fünf  mal herabgedrückt werden.

   Das     Kontroll-          registrierwerk    zeigt     nun    555; mittels 2 der  Druckknöpfe 25 werden aber die beiden am  meisten nach     recht,-,    stehenden Fünf gelöscht.  Die drei Finger, die auf den     Tasten    2, 4 und 7      angebracht waren, werden um     eine    Tasten  reihe nach rechts versetzt, so dass sie immer  noch auf den Tasten 2, 4 und 7 ruhen.

   Diese       Tasten    werden nun dreimal nacheinander  herabgedrückt, wonach das     Kontrollregistrier-          werk    5333 zeigt.     Mittels    der Druckknöpfe 25  werden     nunmehr    die beiden am     meisten    nach  rechts stehenden Drei gelöscht, wonach die  drei     Finger    auf den Tasten wie oben be  schrieben noch     eine    Tastenreihe nach rechts  zu neuen Tasten 2, 4 und 7 versetzt werden,  die nun viermal nacheinander herabgedrückt  werden.

   Das Zählwerk     der    Rechenmaschine  zeigt nunmehr     in    gewöhnlicher Weise un  mittelbar das     Ergebnis    der Rechnung,     näm.     lieh die Zahl 131898, während das     Ko-ntroll-          registrierwerk    die Zahl 53444 zeigt. Wie  früher werden     hiervon    die beiden am meisten  nach     rechts    stehenden Ziffern gelöscht, und  die übriggebliebene Zahl 534 dient dann als  Kontrolle, dass man     tatsächlich    fehlerlos mit  dieser Zahl     multipliziert    hat, und dass die  Tasten bei jedem Vorgang auch wirklich bis  auf den Boden herabgedrückt wurden.

   In  das vom Zählwerk gezeigte     Ergebnis    kann  sich somit kein Fehler eingeschlichen     haben,     auch     wieder    sofern man bei jedem Drücken  die gleichen, dem Multiplikanden     entsprechen-          den        Tasten    benützt hat.

       Aus    dem Vorstehen  den wird es leicht ersichtlich sein, dass man  bei jeder Löschung von Ziffern am     Kontroll-          registrierwerk    - der am meisten nach rechts  stehenden Ziffern -     eine    Anzahl löscht, die  um eins     kleiner    ist als die Anzahl von Ziffern  in der Zahl, mit der man     multipliziert    hat.  



  An einer Rechenmaschine der vorerwähn  ten Art kann     eine    einfache Division so aus  geführt werden, dass man die den Divisor an  gebenden Tasten so oft herabdrückt, dass das  Zählwerk der Maschine den Dividenden oder  die niedrigere Zahl zeigt, die bei Addieren mit  Divisor eine höhere Zahl als den     Dividenden     ergeben würde. Das Ergebnis wird dann als  die Anzahl von     Herabdrückungen    der be  treffenden Tasten erhalten, während ein  etwaiger Rest sich als der Unterschied zwi  schen dem Dividenden     und    der Angabe des  Zählwerkes ergibt.

      Das folgende Rechenbeispiel dient zur  Verdeutlichung der Anwendung und Bedeu  tung     des        gontrollregistrierwerkes    bei Divi  sion: die Zahl 80370 soll durch 235     dividiert     werden.  



  Man wählt drei     Tastenreihen    ganz links  auf der     Rechenmaschine    und bringt -die Fin  ger auf die Tasten 2, 3 und 5 in drei     neben-          einanderliegenden        Tastenreihen    (2 am weite  sten nach links) an. Die Tasten werden gleich  zeitig herabgedrückt, wobei man     das    Zähl  werk beobachtet. Nach     dreimaligem    Herab  drücken zeigt das Zählwerk 705 (3X235),  und das     Kontrollregistrierwerk    zeigt 333.

    Mittels 2 der Druckknöpfe 25 werden nun die  beiden aussen rechts stehenden Drei gelöscht,  und die drei auf den Tasten 2, 3 und 5     ruhen-          den    Finger werden     um    eine Tastenreihe nach  rechts so     versetzt,    dass sie     immer    noch auf  Tasten 2, 3 und 5     ruhen.    Diese Tasten wer  den nun gleichzeitig viermal     herabgedrückt,          wodurch    das Zählwerk 7990 (799) zeigt, und  man stellt das Herabdrücken ein,     weil    es     un-          mittelbar    ersichtlich     ist,

      dass das Zählwerk  nach einem weiteren Herabdrücken eine Zahl  angeben würde, die grösser wäre als die vier  ersten     Ziffern    des     Dividenden.    Das     Kontröll-          registrierwerk    zeigt     nun    3444. Mittels der  Druckknöpfe 25 werden     nun    die beiden aussen       rechts        stehenden    Vier gelöscht, wonach     das,          Kontrollregistrierwerk    34 zeigt.

   Die drei     auf     den Tasten 2, 3 und 5 ruhenden     Finger    wer  den nun wieder     um    eine     Tastenreihe    nach  rechts versetzt, und die neuen Tasten werden  zweimal herabgedrückt, wonach man sieht,  dass, das Zählwerk     nun    den     Dividenden     80370 angibt.     Dies    zeigt, dass die     Division     aufgegangen ist. Das     Kontrollregistrierwerk     zeigt nun 34222.

   Die beiden letzten Zwei  werden wie     vorstellend        erklärt    gelöscht, wo  nach das     Kontrollregistrierwerk        das.    Ergebnis  der Rechnung 342 zeigt. Bei dieser Rechnung  hat das     Kontrollregistrierwerk        zunächst    kon  trolliert wie oft die Tasten bei jeder Teil  rechnung herabgedrückt     wurden,    indem es  nach jeder Teilrechnung das Erscheinen drei  gleich grosser Ziffern zeigt, und     schliesslich     gibt das     Kontrollregistrierwerk        unmittelbar         das     Ergebnis    der Rechnung an,

   während das  Zählwerk als weitere Kontrolle den Dividen  den zeigt.  



  An bereits bekannten Maschinen der er  wähnten     Art,    jedoch ohne     Kontrollregistrier-          werk,    können auch     Divisionen    ausgeführt  werden, wobei die     Rechnung    dann aber be  deutend umständlicher ist.  



  Das     gontrollregistrierwerk    hat im grossen  und ganzen     keine        Bedeutung        beim    Addieren  und Subtrahieren und ist daher zweckmässig  so eingerichtet, dass es bei     Ausführung    dieser       Rechnungsarten    entkuppelt werden kann. Die       Entkupplung    des     gontrollregistrierwerkes     kann     beispielsweise,    wie     in    der     Zeichnung    an  gedeutet, mittels eines     um        einen    Zapfen 37  drehbaren Hebels 39 erfolgen.

   Wird der er  wähnte Hebel nach rechts gedreht, trifft er  eine Nase 38 am     Schlitten    27 und führt die  sen Schlitten so weit nach rechts, dass er nicht  mehr mit dem Hebel 12 in Berührung kom  men noch von demselben bewegt werden     kann.     Die Hin- und     Herdrehung    des Hebels 39  kann mittels     eines    zweckmässig angeordneten  Griffes erfolgen, der z. B. vor der Reihe von  Druckknöpfen 25 angeordnet     sein    kann.     Ein     Hebel 39 muss natürlich für jedes Zählrad  vorhanden sein, und sämtliche Hebel werden  gleichzeitig     mittels    des gemeinsamen Bedie  nungsgriffes bewegt.  



  Zählwerk und     Kontrollregistrierwerk    an       einer        Rechenmaschine    gemäss der Erfindung  brauchen nicht so in Bezug auf die Tasten  reihen angeordnet zu sein wie     gezeigt    und be  schrieben. Ihre Lage     kann    z. B. umgetauscht  sein, oder aber sie können beide am gleichen  Ende der     Tastenreihen    angeordnet sein, ohne  dass die Bauart aus diesem Grunde ausserhalb  des Rahmens der Erfindung liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rechenmaschine mit einem Zählwerk und einer für jedes Zählrad des Zählwerkes ange ordneten Tastenreihe, deren Tasten in Reihen folge mit den Zahlen von 1 bis 9 bezeichnet sind, bei welcher Maschine beim vollen Herab drücken einer Taste das zur betreffenden Tastenreihe gehörende Zählrad um eine dem Zahlzeichen der Taste entsprechende Anzahl von Ziffern gedreht wird, gekennzeichnet durch ein Kontrollregistrierwerk, das aus einer Reihe gleichachsig angeordneter Zähl räder besteht,
    die mit je einer Tastenreihe so verbunden sind, dass jedes derselben nur um eine einzige Ziffer weiterdrehen kann, wenn das entsprechende Zählrad des Zählwerkes um eine willkürliche Anzahl von Ziffern durch eine einzige Tastenherabdrückung weiter geschaltet wird sowie durch eine solche Ver- bindung zwischen Tasten, Zählwerk und gontrollregistrierwerk,
    dass die Zählräder im letzteren während des Herabdrückens der Tasten erst dann um eine Ziffer weiter geschaltet werden, wenn die betreffenden Ta sten so weit heruntergedrückt sind, dass die betreffenden Zählräder des Zählwerkes um die auf den entsprechenden Tasten angegebene Anzahl von Ziffern gedreht sind, wobei das Kontrollregistrierwerk mit Mitteln versehen ist, um jedes Zählrad für sich in die Null stellung zurückzuführen.
    UNTERANSPRUCH: Rechenmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel, durch welche das Kontrollregistrierwerk nach Wunsch ausser bezw. in Funktion gesetzt werden kann.
CH247031D 1945-08-27 1945-08-27 Rechenmaschine. CH247031A (de)

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CH247031T 1945-08-27

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