CH247429A - Beständiges Farbstoffpräparat. - Google Patents

Beständiges Farbstoffpräparat.

Info

Publication number
CH247429A
CH247429A CH247429DA CH247429A CH 247429 A CH247429 A CH 247429A CH 247429D A CH247429D A CH 247429DA CH 247429 A CH247429 A CH 247429A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
dye
dye preparation
chromium
steaming
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ag Durand Huguenin
Original Assignee
Durand & Huguenin Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Durand & Huguenin Ag filed Critical Durand & Huguenin Ag
Publication of CH247429A publication Critical patent/CH247429A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0071Process features in the making of dyestuff preparations; Dehydrating agents; Dispersing agents; Dustfree compositions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Beständiges     Farbstoffpräparat.       Gegenstand der Erfindung ist ein bestän  diges     Farbstoffpräparat,    das Chromfarbstoffe  ohne Dämpfvorgang auf Gebilden von     Cellu-          lose,    wie     Textilstoffe,    Papier usw., zu fixie  ren     gestattet.     



  Bekanntlich wurden früher die Chromfarb  stoffe stets durch ein längeres Dämpfen auf  der Faser     fixiert.    Zur vollständigen Bildung  des     Farbstoffchromlackes    war ein Dämpfen  von mindestens 45 Minuten erforderlich. Die  Notwendigkeit dieser langen Dämpfdauer  wurde nach dem Erscheinen rasch fixierbarer  Farbstoffe,     wie    der     Küpenfarbstoffe,    der       Estersalze    von     Leukoküpenfarbstoffen,    der       Naphtholfarbstoffe,    von den Verbrauchern  immer mehr als ein     Nachteil    empfunden, und  das Anwendungsgebiet der Chromfarbstoffe  erlitt infolgedessen starke Einschränkungen.  



  Es gelang jedoch, diesen Nachteil teil  weise zu beheben und die Lackbildung da  durch ganz wesentlich zu beschleunigen, dass  den Druckfarben     Carbonsäureamide,    wie  Harnstoff,     Formamid    oder     Acetamid,    zuge  fügt wurden. (Siehe     Melliand    Textilberichte  1938:     "Über    einige Fortschritte in der An  wendung der Chromfarbstoffe" von G. von  Niederhäusern.)  Es ist ferner auch bekannt, Chromfarb  stoffe mittels     Natriumchromat    in Gegenwart  eines reduzierend wirkenden Produktes durch  ein Dämpfen von 8 Minuten auf     Cellulose-          fasern    zu fixieren.

   (Siehe Anwendungsvor  schriften     Durand     &      Huguenin    AG.,     II.    Teil,  2. Auflage, Seiten 39 und ff.)    Diese verschiedenen Verfahren     stellten     gegenüber der früheren Arbeitsweise mit  langer Dämpfdauer einen wesentlichen tech  nischen Fortschritt dar und erleichterten die  praktische Anwendung der Chromfarbstoffe  in ganz beträchtlichem Masse. Durch ein  Dämpfen von 5 bis 8 Minuten in einem       Continuedämpfer    konnte man nun eine grosse  Anzahl Chromfarbstoffe auf     Cellulosefa:sern     gut fixieren.

   Es war jedoch nicht möglich,  für alle Chromfarbstoffe nach diesem Ver  fahren mit kurzer Dämpfdauer dieselbe gute       Farbausbeute    zu erzielen, wie bei Anwen  dung der früheren Verfahren mit langer  Dämpfdauer. Der Verlust an Farbstoff wurde  aber - wo er auch immer stattfand - an  gesichts der grossen Beschleunigung des Ar  beitsganges, die man mit den neuen Verfah  ren erreichte, und der damit verbundenen Er  sparnisse mit in Kauf genommen.  



  Es wurde nun gefunden, dass gewisse       Farbstoffpräparate,    welche mit Chromfarb  stoffen     'hergestellt    sind, auf     Cellulosefaser,     Papier usw. im Druck ein äusserst rasches       Fixieren,    des Farbstoffes ermöglichen. Zur  vollständigen     Fixierung    dieser     Fa,rbstoffprä-          parate    genügt in vielen Fällen schon ein ein  faches Trocknen und Liegenlassen der     reit          ihnen    bedruckten oder     geklotzten    Ware.

   Wenn  zur Fixierung ein Dämpfen verwendet wird,  so genügt bereits eine kurze Dämpfzeit von  2 Minuten, eine Zeit, die bisher zur vollen       Fixierung    der Chromfarbstoffe nicht aus  reichte.      Die     Farbstoffpräparate,    welche der vor  liegenden     Erfindung    entsprechen,     enthalten     einen Chromfarbstoff, ein lösliches Salz einer  Säure, die sich von     einer    Sauerstoffverbin  dung des Schwefels.

   ableitet und die reduzie  rende Eigenschaften aufweist,     geringe        Mengen     einer aromatischen Verbindung, an der  die reversible Reaktion     Chinon        f->        Hydro-          chinon    ausführbar ist und die sowohl als       Chinon    als auch als     Hydrochinon    vorliegen  kann, sowie gegebenenfalls ein lösliches Salz       einer        aliphatischen        Carbonsäure    und an sich  bekannte Beschleuniger, wie     Carbonsäure-          amide,    und bekannte     Füllmittel,

      wie     Dextrin,     Glaubersalz und dergleichen. Mit solchen       Farbstoffpräparaten    lassen sich     Druckpasten     herstellen, die ein vollständiges     Fixieren    der  Chromfarbstoffe durch ein einfaches Trock  nen (bei 60 ) oder durch Liegenlassen der mit  ihnen bedruckten oder     geklotzten    Stoffe er  möglichen.  



  Zur Herstellung von Druckfarben werden  diese     Farbstoffpräparate    mit heissem Wasser       und    einer Verdickung, nötigenfalls unter Zu  hilfenahme einer organischen Säure     und    in  Gegenwart     eines        Carbonsäureamides    gelöst.  Man gibt der Druckpaste eine Verbindung  zu, die bei hoher Temperatur eine nicht flüch  tige Säure abspaltet, gegebenenfalls       hydroxydiäthylsulfid,    und zuletzt als Chrom  beize eine Chrom abgebende     Verbindung,     z. B. ein     Alkalichromat    (Mono- oder Bi  chromat)     allein.    oder in Verbindung mit  Chromacetat.  



  Die     Farbstoffpräparate,    welche gemäss  vorliegender Erfindung hergestellt werden,  zeichnen sich durch ihre gute Haltbarkeit aus.  Die mit diesen     Farbstoffpräparaten    ange  setzten Druckfarben sind auch haltbar. Die  mit den -letzteren angefertigten Drucke wer  den durch Trocknen oder Liegenlassen von  48 Stunden oder durch ein Dämpfen von  2 Minuten vollständig fixiert.  



  Es waren bisher keine Chromfarbstoff  präparate bekannt, die ein Fixieren des Farb  stoffes im Druck ohne Dämpfen erlaubten.  Wenn die Fixierung durch Liegenlassen erfol-    gen soll, so wird man vorteilhaft die löslichen  Salze einer     aliphatischen        Carbonsäure    aus dem  Präparat weglassen. Wenn gedämpft wer  den muss, so kann man in den meisten Fäl  len das     co,co'-Dihydroxydiäthylsulfid    aus den  Druckpasten weglassen.

   Auch diese Anwen  dungsform der oben beschriebenen Farbstoff  präparate     bedeutet        einen    wichtigen Fortschritt  gegenüber den bisher bekannten Verfahren       zum.    Fixieren der Chromfarbstoffe, da sie  die Erzielung einer     Farbstoffausbeute    ermög  licht, die mit den bisher bekannten Chrom  farbstoffen auch bei dreifacher Dämpfdauer  nicht erzielt werden konnte.  



  Der Wegfall des Dämpfens oder das     Re-          duzieren,des    Dämpfens auf 2 Minuten bedeu  tet für sehr viele Betriebe eine wesentliche       Erleichterung    und Vereinfachung der Arbeit.  



  Ausserdem kann man     mittels    der neuen       Farbstoffpräparate        in    allen Fällen, wo ein  Dämpfen überhaupt nicht möglich ist, z. B.  im Papier-     bezw.    Tapetendruck, gute,     wasch-          und    reibechte Drucke erzielen.  



  Die zur     Herstellung    der Chromfarbstoff  präparate notwendigen Produkte werden wie  folgt näher     erläutert:       Als lösliche Salze von Säuren, die sich  von Sauerstoffverbindungen des Schwefels  ableiten und die reduzierende Eigenschaften  aufweisen, kommen in Betracht Salze der       hydroschwefligen    Säure,     Sulfite,        Hydrosulfite     und andere, wobei je nach dem angewandten  Farbstoff das eine oder das andere vorteil  haft gewählt wird. Als lösliche Salze einer       aliphatischen        Carbonsäure    kommen in Frage:  z.

   B.     Alkalitartrate,        Alkalioxalate,    als aro  matische     Polyoxyverbindungen,    an denen die       Reaktion        Chinon        - < ->        Hydrochinon    ausge  führt werden kann, seien beispielsweise ge  nannt:

       Hydrochinon,        Brenzcatechin,        Resordin,          Pyrogallol,        Phloroglucin,        Oxyhydrochinon.     Als aromatische     Polyoxoverbindung,    die  durch Reduktion in     Hydrochinon    und dann  durch Oxydation wieder in     Chinon    überge  führt werden kann, seien unter anderem auf  gezählt:     a-Naphthochinon,        Anthrachinon,              Chinizarin        usw.    sowie die     Sulfosäure    der  Körper dieser beiden Gruppen.  



  In den     Druckfarben,    verwendet man als  Beize Natrium- oder     Ammoniumchromat.     Auch     Alkalibichromate    können verwendet  werden. In den meisten Fällen ist jedoch  dann die Haltbarkeit der Druckfarbe nur ge  ring. Als säureabspaltende     Verbindungen,          welche    den Druckpasten zugefügt werden,       i    kommen in Betracht: z. B. Salze einer flüch  tigen anorganischen oder organischen Base  mit einer starken anorganischen oder organi  schen Säure, wobei letztere die Farbstoff  chromlackbildung nicht stören darf. Es seien       i    z.

   B. erwähnt:     Ammoniumrhodanid,        Ammo-          niumchlorid,        Ammoniumsulfat,    Ammonium  nitrat.  



  Die Erfindung kann durch folgende Bei  spiele veranschaulicht werden:  
EMI0003.0015     
  
    <I>Beispiel <SEP> 1:</I>
<tb>  Chromocitronin <SEP> (Schultz <SEP> Farbstoff  tabellen, <SEP> 7. <SEP> Auflage, <SEP> Nr. <SEP> 432) <SEP> 46 <SEP> g
<tb>  Wasserfreies <SEP> Natriumthiosulfat <SEP> 30 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> 10 <SEP> g
<tb>  Hydrochinon <SEP> 1,5 <SEP> g
<tb>  Dextrin <SEP> 12,5 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Mit diesem haltbaren     Farbstoffpräparat          wird    folgende Druckfarbe angesetzt:

    
EMI0003.0018     
  
    Farbstoffpräparat <SEP> 6 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  co,co'-Dihydroxydiäthylsulfid <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  Heisses <SEP> Wasser <SEP> 26 <SEP> g
<tb>  Tragantverdickung <SEP> 50 <SEP> g
<tb>  Ammoniumrhodanid <SEP> 1: <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  Natriumchromat <SEP> 1:2 <SEP> 6 <SEP> g
<tb>  Ammoniak <SEP> 1 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Auf Baumwolle oder Zellwolle drucken,  trocknen und 48 Stunden lang bei Raumtem  peratur liegen lassen oder verhängen, dann  spülen, bei 60  C seifen, spülen und trock  nen.  



  Man erhält     ein,    sattes Gelb.  
EMI0003.0020     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2:</I>
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> des
<tb>  Schweiz. <SEP> Patentes <SEP> Nr. <SEP> 211491 <SEP> 30 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> 47 <SEP> g
<tb>  Natriumthiosulfat, <SEP> wasserfrei <SEP> 19 <SEP> g
<tb>  Anthrachinon, <SEP> Pulver <SEP> 4 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Mit diesem haltbaren     Farbstoffpräparat     wird folgende Druckpaste angesetzt:

    
EMI0003.0022     
  
    Farbstoffpräparat <SEP> 10 <SEP> g
<tb>  a,co'-Dihydroxydiäthylsulfid <SEP> 5 <SEP> g,
<tb>  Heisses <SEP> Wasser <SEP> 29,2 <SEP> g
<tb>  Tragantverdickung <SEP> 50 <SEP> g
<tb>  Ammoniumchlorid <SEP> 1:1 <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  Ammoniumchromat <SEP> crist. <SEP> 1,8 <SEP> g
<tb>  Ammoniak <SEP> 1 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Man druckt auf Baumwolle, trocknet, lässt  während 48     Stunden    liegen, spült, seift bei  60  C, spült und trocknet. Man erhält ein  sattes, egales Grün.

    
EMI0003.0024     
  
    <I>Beispiel <SEP> 3:</I>
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Schweiz. <SEP> Patent
<tb>  Nr. <SEP> 123930 <SEP> 50 <SEP> g
<tb>  Kaliumoxalat <SEP> crist. <SEP> 4 <SEP> g
<tb>  Natriumtartrat <SEP> crist. <SEP> 10 <SEP> g
<tb>  Wasserfreies <SEP> Natriumthiosulfat <SEP> 34 <SEP> g
<tb>  a-Naphthochinon <SEP> 2 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Mit diesem     Farbstoffpräparat    stellt man  folgende Druckpaste her:

    
EMI0003.0026     
  
    Farbstoffpräparat <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Heisses <SEP> Wasser <SEP> 30 <SEP> g
<tb>  Tragantverdickung <SEP> 50 <SEP> g
<tb>  Ammoniumrhodanid <SEP> 1:1 <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  Ammoniumchromat <SEP> 1:2 <SEP> 6 <SEP> g
<tb>  Ammoniak <SEP> 1 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Auf Baumwolle oder Viskose drucken,  trocknen, 48 Stunden liegen lassen, spülen,  bei 60  C seifen, spülen und trocknen.

   Man  erhält einen lebhaften     Orangedruck.       
EMI0004.0001     
  
    <I>Beispiel</I>
<tb>  Chromocitronin <SEP> R <SEP> (Schultz <SEP> Farb  stofftabellen, <SEP> 7. <SEP> Auflage, <SEP> Nr. <SEP> 432) <SEP> 46 <SEP> g
<tb>  Wasserfreies <SEP> Natriumthiosulfat <SEP> 30 <SEP> g
<tb>  Resorcin <SEP> 1,5 <SEP> g
<tb>  Dextrin <SEP> 22,5 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Die hier angegebenen Mengen     Resorcin     können auch durch 3 g     Pyrogallolsulfon-          säure    ersetzt werden, wobei die Menge des       Dextrins    auf 21 g reduziert     wird.     



  Dieses     Farbstoffpräparat        wird    nach dem  Druckrezept gedruckt, das in     Beispiel    1 an  gegeben     ist.     



  Die Drucke werden getrocknet, bleiben  48     Stunden    liegen oder werden verhängt.  Dann werden sie gespült, geseift, gespült       und    getrocknet. Man erhält ein sattes Gelb.  
EMI0004.0013     
  
    <I>Beispiel <SEP> 5:</I>
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> des
<tb>  Schweiz. <SEP> Patentes <SEP> Nr. <SEP> 211491 <SEP> <B>37,59</B>
<tb>  Wasserfreies <SEP> Natriumthiosulfat <SEP> <B>38,59</B>
<tb>  Harnstoff <SEP> 15 <SEP> g
<tb>  Anthrachinon <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  Dextrin <SEP> - <SEP> 6 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Mit diesem     Farbstoffpräparat    wird fol  gende Druckfarbe hergestellt:

    
EMI0004.0015     
  
    Farbstoffpräparat <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  co,co'-Dihydroxydiäthylsulfid <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Heisses <SEP> Wasser <SEP> 31,2 <SEP> g
<tb>  Tragantverdickung <SEP> 50 <SEP> g
<tb>  Ammoniumchlorid <SEP> 1: <SEP> 1 <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  Ammoniumchromat <SEP> crist. <SEP> <B>1,89</B>
<tb>  Ammoniak <SEP> 1 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Man druckt auf Baumwolle, trocknet,       lässt    während 48 Stunden liegen, spült, seift  bei 60  C, spült und trocknet.  



  Man erhält ein-sattes, egales Grün. Statt       Ammoniumchlorid    kann ebenfalls 4 g Am  moniumsulfat in der Druckfarbe verwendet  werden.  
EMI0004.0018     
  
    <I>Beispiel <SEP> ö:.</I>
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> D. <SEP> R. <SEP> P. <SEP> 431264 <SEP> 18 <SEP> .g
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> des
<tb>  D. <SEP> R. <SEP> P. <SEP> 275835 <SEP> 12 <SEP> g
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Schweiz. <SEP> Patent
<tb>  Nr.107332 <SEP> 22 <SEP> g <SEP> ;
<tb>  Wasserfreies <SEP> Natriumthiosulfät <SEP> 36 <SEP> g
<tb>  Anthrachinon, <SEP> Pulver <SEP> <U>12 <SEP> g</U>
<tb>  100 <SEP> g       Dieses     Farbstoffprüparat    wird nach der in  Beispiel 3 -gegebenen Druckvorschrift auf  Baumwolle gedruckt. Man trocknet und lässt  48 Stunden liegen.

   Dann wird gespült, ge  seift bei     60     C, gespült und getrocknet. Man  erhält ein tiefes Braun.  
EMI0004.0021     
  
    <I>Beispiel <SEP> 7:</I>
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> D. <SEP> R. <SEP> P. <SEP> 274081 <SEP> 16 <SEP> g
<tb>  Wasserfreies <SEP> Natriumthiosulfat <SEP> 38 <SEP> g
<tb>  Anthrachinon, <SEP> Pulver <SEP> 8 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> <U>3</U>8 <SEP> g
<tb>  100 <SEP> g       Mit diesem     Farbstoffpräparat    wird fol  gende Druckfarbe angesetzt:

    
EMI0004.0023     
  
    Farbstoffpräparat <SEP> 5 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> 3 <SEP> g
<tb>  co,cü'-Dihydroxydiäthylsulfid <SEP> 3 <SEP> <B>g</B> <SEP> Wasser <SEP> 12,2 <SEP> g
<tb>  Tragantverdickung <SEP> 70 <SEP> g
<tb>  Ammoniumsulfat <SEP> 1:2 <SEP> 4 <SEP> g
<tb>  Ammoniumchromat <SEP> crist. <SEP> <B>1,89</B>
<tb>  Ammoniak <SEP> <U>1</U> <SEP> g <SEP> s
<tb>  100 <SEP> g       Man druckt auf Papier, trocknet auf der  Trockentrommel und verhängt während  48 Stunden. Man erhält ein     sattes,    lebhaf  tes, reibechtes Rosa, das ohne Gefahr ab  gewaschen werden kann.

    
EMI0004.0025     
  
    <I>Beispiel <SEP> 8:</I>
<tb>  Farbstoff <SEP> gemäss <SEP> Schweiz. <SEP> Patent
<tb>  Nr: <SEP> 211491 <SEP> 16 <SEP> g
<tb>  Wasserfreies <SEP> Natriumthiosulfat <SEP> 38 <SEP> g
<tb>  Anthrachinon, <SEP> Pulver <SEP> 8 <SEP> g
<tb>  Harnstoff <SEP> <U>38 <SEP> g</U>
<tb>  100 <SEP> g         Man stellt mit diesem     Farbstoffpräparat     eine Druckpaste nach den Angaben des Bei  spiels 7 her, druckt auf Papier, trocknet und  verhängt. Man erhält ein sattes, reibechtes.  waschbares     Grün.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Beständiges Farbstoffpräparat, dadurch gekennzeichnet, dass es neben einem Chrom beizenfarbstoff ein lösliches Salz einer Säure, die sich von einer Sauerstoffverbindung des Schwefels ableitet und reduzierende Eigen schaften aufweist, ferner geringe Mengen einer aromatischen Verbindung, an der die reversible Reaktion Chinon --> Hydro- chinon ausführbar ist und welche sowohl als Chinon als auch als Hydrochinon vorliegen kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Beständiges Farbstoffpräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem ein lösliches Salz einer alipha- tischen Carbonsäure enthält. z. Beständiges Farbstoffpräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem Carbonsäureamide enthält. 3. Beständiges Farbstoffpräparat gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass es ausserdem Füllmittel enthält.
CH247429D 1944-02-17 1944-02-17 Beständiges Farbstoffpräparat. CH247429A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH247429T 1944-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH247429A true CH247429A (de) 1947-03-15

Family

ID=4466215

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH247429D CH247429A (de) 1944-02-17 1944-02-17 Beständiges Farbstoffpräparat.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH247429A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE685124C (de) Verfahren zum Faerben von Faserstoffen
CH531262A (de) Flach-Kollektor
CH247429A (de) Beständiges Farbstoffpräparat.
DE856138C (de) Verfahren zum Bedrucken von Gebilden aus Cellulose, wie Textilstoffen, Papier u. dgl. mit Chromfarbstoffen
DE849986C (de) Verfahren zur Erhoehung des Weissgehaltes von Textilien und anderen Waren
DE2758417A1 (de) Verfahren zum egalen faerben von polyestermaterialien
DE2512520C2 (de) Verfahren zum faerben von cellulosefasern, stickstoffhaltigen fasern, synthetischen fasern und deren mischungen
DE2057400C3 (de) Verfahren zum Färben und Bedrucken von Textilmaterial aus nicht gechlorter Wolle
DE956575C (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von Fasern aus Polyacrylnitrilen
DE2512462C2 (de) Verfahren zum bedrucken oder klotzfaerben von polyester, cellulose-triacetat, cellulose 2 1/2 acetat und deren mischungen
DE659493C (de) Verfahren zum Faerben von tierischen Fasern oder Gemischen tierischer Fasern mit natuerlichen und kuenstlichen Cellulosefasern mit nicht indigoiden Kuepenfarbstoffen
DE1220825B (de) Reduktionsmittel beim Faerben und Bedrucken von Textilgut
DE950545C (de) Verfahren zum Faerben und Bedrucken von synthetischen Materialien
DE964319C (de) Verfahren zum farbigen Ausruesten, insbesondere zum Bedrucken von Fasermaterialien und Faerbepraeparat hierfuer
DE711976C (de) Verfahren zum Faerben von Cellulosefasern mit Kuepenfarbstoffen
AT232468B (de) Verfahren zum Färben und Bedrucken von Fasermaterialien
DE810270C (de) Verfahren zum Faerben und Drucken von Celluloseestern und -aethern
AT201024B (de) Verfahren zum Verküpen von Küpenfarbstoffen
DE530468C (de) Verfahren zum Faerben von Kunstseide aus regenerierter Cellulose
DE622976C (de) Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen auf Cellulosefasern
DE927808C (de) Verfahren zur Erzeugung von Phthalocyaninfarbstoffen auf Textilien
AT219552B (de) Verfahren zum Färben und Bedrucken von Textilien
DE2638221C2 (de) Verfahren zum einbadigen Färben von Mischgeweben aus Cellulose- und Polyamidfasern
DE465971C (de) Verfahren zur Erzeugung von Faerbungen und Drucken mit Kuepenfarbstoffen
CH288384A (de) Beständiges, wasserlösliches Farbstoffpräparat.