CH247561A - Verfahren zur Übertragung telegraphischer Zeichen in Trägerstromtelegraphenanlagen mit veränderlichem Pegel. - Google Patents
Verfahren zur Übertragung telegraphischer Zeichen in Trägerstromtelegraphenanlagen mit veränderlichem Pegel.Info
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Description
Verfahren zur Übertragung telegraphischer Zeichen in Trägerstrorntelegraphenanlagen mit veränderlichem Pegel. Es ist bereits ein Verfahren zur Übertra gung telegraphischer Zeichen bekannt ge worden, bei dem die Erhaltung der mittleren Zeichenlänge mit Hilfe einer Widerstands- kondensatorkombination im Gitterkreis der das Empfangsrelais im Anodenkreis enthal tenden Elek-tro-nenröhre durchgeführt wurde (Fig. <B>1).</B> Dabei #vird an den Widerständen im Gitterk.reis eine Verlagerungsspannung durch den bei den Minimalpegel überschreitenden Pegeln auftretenden Gifterstrom gebildet,
de ren Betrag gleich oder ungefähr gleich der <B>Hälfte</B> der Übersteuerungsspannung, <B>d.</B> h. der auf den Minimalpegel bezogenen Peoeierhö- hung des im Gitterkreis auftretenden Tele- graplienzeichens ist.
Das bekannte Verfahren hat den Nach teil, dass bei geeigneter Bemessung der Wider stände zwar der Anfang eines Zeiehenschrittes unverzerrt wiedergegeben wird, das Ende des Zeichens jedoch infolge zu kleiner Naell- wirkzeit des Regelgliedes im Sinne einer Zeicheuverlängerung verzerrt wird. Werden die Widerstände der Widerstandskondensator- kombination gleich gross gemacht, so ist die Verzerrung des Anlaufschrittes gleich Null.
Für durchlaufenden Text dagegen findet man, dh.ss der eine der Widerstände etwa doppelt so gross gemacht werden muss wie der andere, um verzerrungsfreie Zeichen zu er- halten. Bei einer derartigen Bemessung wird aber wieder der Anlaufschritt verzerrt. Die Ursache für das verschiedene Verhalten in den beiden Betriebszuständen ist der Wider stand, der zu dem Kondensator in Serie geschaltet ist.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Übertragung telegraphischer Zeichen in Trägerstromtelegraphenanlagen mit veränderlichem Pegel, unter Verwendung einer Elektronenröhre, deren Anodenstrom das Empfangsrelais steuert und in deren Gitter kreis durch eine Widerstandskondensator- kombination eine Verlagerungsspannung er zeugt wird, deren Betrag wenigstens an nähernd gleich der Hälfte der Übersteue- rungsspannung ist.
Erfindungsgemäss liegt die Widerstandskondünsatorkombination, an de ren Widerstand die Verlagerungsspannung für den Gitterkreis der genannten Arbeits röhre abgegriffen wird, in einem besonderen, vom Eingang mit einer der Arbeitsspannung gleichen Spannung gespeisten I?egelkreis, wobei durch einen im Verhältnis zum Wider stand der genannten Kombination 'hohen Wi derstand im Gitterkreis der Arbeitsrühre eine Rückwirkung ihres Gitterstromes auf den Regelkreis vermieden -wird.
Einige Ausführungsbeispiele von Schal tungen zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung sollen an Hand der Fi guren 2 bis 4 näher erläutert werden.
In der Fig. 2 sind mit<B>GI</B> und<B>G2</B> von einander unabhängige Generatoren bezeich.- net, die die beiden von-einander unabhängi gen Arbeitsspannungen liefern. Diese Arbeits spannungen können in -einfacher Weise aus der ankommenden Zeichenspannung durch Aufbringen einer zweiten Wichlung auf den (der Einfachheit halber nicht dargestellten) Zwischenübertrager gewonnen werden. Die entstehenden Wechselspannungen können, wie dies üblich ist, mit Tr-ockengleieliric'htern gleichgerichtet werden, so dass die Röhren<B>EI</B> und<B>E2</B> mit Gleichstrom ausgesteuert werden.
Die von Gl gelieferte Arbeitsspannung wirkt auf den Gitterkreis der Arbeitsröhre <B><I>EI,</I></B> in den der Widerstand<B>BI</B> geschaltet ist. Die von dem Generator<B>G2</B> gelieferte Span nung -wirkt über die Widerstandskondensa- to,rkombination B2,<B>C2</B> auf den Regelkreis mit der Röhre<B>E2.</B> Die Röhren<B>EI</B> und<B>E2</B> werden durch eine negative Gittervorspan- nung an dem untern Knick ihrer Kennlinie vorgespannt.
Beim Auftreten ein-er den Mi- nimaIpegel überschreitenden Zeichenspannung in der nicht dargestellten Vorröhrenschaltung entsteht an dem Regelglied B2,<B>C2</B> die Über- steuerungsspa.nnung. Zur Erzeugung der Ver lagerungsspannung, die im Gitterkreis der Röhre<B>EI</B> wirksam werden soll, wird an dem Widerstand B2 die Hälfte der Übersteue- rungsspannung mittels ein-es Abgriffes -4 ab genommen.
Wenn man dafür sorgt, dass der Widerstand Bl gross gegenüber dem Wider- ,stand B2 ist, wird der Gitterstrom in der Röhre<B>EI</B> keine zusätzliche Spannung an dem Widerstand B2 erzeugen. Dies bedeutet, dass eine Rückwirkung der Spannungen im Gitter kreis der Röhre.<B>Ei</B> auf den Gitterkreis der öhre <B>E2</B> nicht stattfindet.
Man erkennt, dass die am Widerstand B2 abgegriffene Spannung, deren Betrag gleich der halben Übersteuerungsspannung ist, un- verzögert im CTitterkreis der Röhre<B>EI</B> zur Wirkung kommen kann. Damit ist bei Ruhe- strombetrieb sowohl beim Anlaufschritt als auch bei durchlaufendem Text die Verlage rungsspannung stets von gleicher Grösse.
Anstatt für die Röhre<B>E2,</B> wie in Fig. 2 gezeigt, eine Triode zu benutzen, kann auch an dieser Schaltungsstelle, wie die, Fig. <B>3</B> zeigt, eine Diode verwendet -werden.
Stehen Röhren zur Verfügung, die neben einer Triode auch noch eine Diodenstrecke enthalten, so lässt sich die Schaltung gemäss Fig. 4, was den Aufwand an Röhren an belangt, noell weiter vereinfachen. Die Schal tung gemäss Fig. 4 unterscheidet sich von der nach Fig. <B>3</B> lediglich dadurch, dass die Triode 'l und die Diode E'2 zu einer Verbund röhre<B>E</B> vereinizt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Übertragung telegraphi scher Zeichen in Trägerstromtelegraphen- anlagen mit veränderlichem Pegel, unter Verwendung einer Elektronenröhre, deren Anodenstrom das Empfangsrelais steuert und in deren Gitterkreis, durch eine Widerstands- kondensatorkombination eine Verlagerungs spannung erzeugt wird, deren Betrag wenig stens annähernd gleich der Hälfte der Über- steuerungsspannung ist, dadurch gekennzeich- n-et,dass die Widerstandskondensatorkombi- nation (M), <B>C2),</B> an deren Wid erstand (B2) die Verlagerungsspannung für den Gitter kreis der genannten Arbeitsröhre<B>(EI)</B> abge griffen wird, in einem besonderen, vom Eingang mit einer der Arbeitsspannung glei chen Spannung gespeisten Regelkreis<B>(E2)</B> liegt, wobei durch ein-en im Verhältnis zum Widerstand (R2) der genannten Kombina tion (B2, C2) hohen Widerstand<B>(B1)</B> im Gitterkreis der Arbeitsröhre<B>(EI)</B> eine Rück wirkung ihres Gitterstromes auf den Regel kreis<B>(E2)</B> vermieden wird. UNTEMNSPRüC-HE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass, die Widerstands- kondensatorkombination (B2,<B>C2)</B> im Strom- kreis einer Diode (E'2, Fig. <B>3)</B> enthalten ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass als Arbeitsröhre eine Triode verwendet wird, die mit der Diode zu einer Verbund röhre<B>(E,</B> Fig. 4) vereinigt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE247561X | 1943-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH247561A true CH247561A (de) | 1947-03-15 |
Family
ID=5935398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH247561D CH247561A (de) | 1943-06-02 | 1944-05-30 | Verfahren zur Übertragung telegraphischer Zeichen in Trägerstromtelegraphenanlagen mit veränderlichem Pegel. |
Country Status (2)
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| BE (1) | BE456979A (de) |
| CH (1) | CH247561A (de) |
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1944
- 1944-05-30 CH CH247561D patent/CH247561A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| BE456979A (de) |
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