CH247906A - Kühleinrichtung an einem Triebfahrzeug mit im Drehgestell angeordneter Brennkraftmaschine. - Google Patents

Kühleinrichtung an einem Triebfahrzeug mit im Drehgestell angeordneter Brennkraftmaschine.

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CH247906A
CH247906A CH247906DA CH247906A CH 247906 A CH247906 A CH 247906A CH 247906D A CH247906D A CH 247906DA CH 247906 A CH247906 A CH 247906A
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CH
Switzerland
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bogie
cooling device
fan
air
cooler
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Schw Lokomotiv
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Schweizerische Lokomotiv
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C5/00Locomotives or motor railcars with IC engines or gas turbines
    • B61C5/02Arrangement or disposition of intakes and apparatus for supplying, circulating, and filtering air for combustion and engine-cooling purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description


      Kühleinrichtung    an einem Triebfahrzeug mit im Drehgestell  angeordneter Brennkraftmaschine.    Bei     Triebfahrzeugen    mit     Verbrennungs-          motoren,    spielt die Anordnung der Wasser  und     Ölkühler    eine wichtige     Rolle.     



  Anfänglich (Ganz, Budapest) wurden :die  vom natürlichen     Luftzug    gekühlten Radia  toren. in     Serien        geschaltet    auf dem Dache     des     Fahrzeuges angeordnet. Dies bedingte eine  grosse Kühlfläche sowie umständliche     Ver-          bindungs-    oder Zirkulationsleitungen zwi  schen den einzelnen Kühlern. Eine solche In  stallation war     relativ    schwer und funktio  nierte bei hoher Aussentemperatur unbefrie  digend. Auch erhöhten die auf dem Dache  aufgestellten Radiatoren den     Luftwiderstand     bei rascher     Fahrt    erheblich.  



       Die    Disposition der Kühler und der dazu  gehörigen Ventilatoren an den beiden Stirn  flächen des Fahrzeuges befriedigt ebenfalls  nicht, da der rückwärtige Kühler vom Fahr  wind nicht bestrichen wird und sich zudem  in einem     luftverdünnten    Raum befindet;

   der  die     Luftzirkulation    durch den Kühler noch  zusätzlich     verschlechtert.    In neuerer     Zeit          wurden    die Kühler mit den zugehörigen Ven  tilatoren unter<B>dein</B> Fussboden des     Wagen-          kantens    angeordnet     (Deutschland).    Der An  trieb der     Ventilatoren    geht in diesem Falle  über eine Cardanwelle vom Drehgestell aus,  was einen unerwünscht komplizierten An  triebsmechanismus .ergibt;

   zudem arbeiten in       diesem    Falle die     Ventilatoren    im Wirbel  wind des Fahrzeuges und nahe dem Erdbo  den, was die     Verschmutzung    der Kühler-    anlege infolge Staubentwicklung beschleu  nigt. In bezug auf gute     Frischluftzufuhr    in  beiden     Fahrtrichtungen,    ist die Anordnung  der Kühler in den Kastenseitenwänden vor  teilhaft     (Dieseltriebfahrzeuge,    Gasturbinen  lokomotive SBB). Dabei können die Ventila  toren     direkt    innerhalb der Kühler oder z. B.  in einem gegen das Kastendach     führenden.     Luftkanal angeordnet sein.  



  Dieser Anordnung     haftet    aber bei Trieb  fahrzeugen., bei denen die     Brennkraftma-          schine    den Ventilator antreibt und im Dreh  gestell gelagert ist, der     Übelstand    einer kom  plizierten     Kraftübertragung    zum Ventilator  an, wobei namentlich der Ölverbrauch durch  den     Antriebsmechanismus    in Rechnung zu  stellen ist.  



       Diesen    Übelständen     wird    durch die neu  artige Anordnung nach der Erfindung be  gegnet, indem der Ventilator am Drehgestell  fest angeordnet ist, während der     Luftmantel     mindestens     teilweise    mit dem Kühler und dem  Wagenkasten fest verbunden ist.

   Es kann  auch bei einem     zweiteiligen    Luftmantel der  den     Ventilator    umgreifende Teil des Luft  mantels am Drehgestell fest angeordnet und  luftdicht, aber beweglich     mit    dem am Wa  genkalten festen Teil des     Luftführungsman-          telss    verbunden sein; besonders vorteilhaft  wird die Ebene der     Trennungsstelle    der bei  den Teile :des     Kühlluftführungskanals    in  eine durch den Drehzapfen gehende senk  rechte Ebene verlegt.

        In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes     verein-          faeht    dargestellt, und zwar zeigt:  Fig. 1 die Ventilatoranordnung im Längs  schnitt durch das Drehgestell,  Fig. 2 die Kühler- und Ventilatoranord  nung im Grundriss im Schnitt nach Linie  II-II der Fig. 1.  



  Der Kühler 1     ist    in der einen Seitenwand  2 des Fahrzeugkastens eingebaut, wie Fig. 2  im Grundriss erkennen lässt. Der Motor 3 mit  dem daran angeordneten Ventilator 4 ist auf  dem Drehgestellrahmen 6 befestigt. Der Ven  tilator wird vom Motor aus über .den Riemen  7 angetrieben. Der     Ventilator    4 saugt die von  aussen in den     Kühler    1 eintretende Luft in  der     Richtung    der     Pfeile    8 durch den     Kühl-          luftführungskanal    10, 11. Der eine Teil 10       dieses    Führungsmantels ist mit dem Kühler 1  und dem Wagenkasten 2\, der andere, 11, mit  dem Drehgestellrahmen 6 und dem Motor 3  fest verbunden.

   Diese beiden Teile 10, 11  können nicht fest     miteinander    verbunden  werden,     mit        Rücksicht    darauf, dass das Dreh  gestell 6 mit -dem Wagenkasten     mittels    des  Drehzapfens 13 beweglich verbunden ist.  Diese Beweglichkeit kann nicht nur im Sinne  einer Drehbewegung  um eine senkrechte       Achse,        ,sondern    auch im Sinne einer seitlichen  Verschiebbarkeit des Drehgestelles gegen  über dem     Wagenkasten    vorgesehen     sein.     



  Zur -Luftdichten Verbindung der beiden  Teile 10, 11 des Luftführungsmantels ist eine  bewegliche Verbindung 14 vorgesehen.     Dreht     sieh das     Drehgestell    relativ zum Wagen  kalten in die im Grundriss Fig. 2 in .Strich  punkt     angedeutete    Lage, so     ,gibt    diese Ver  bindung 14     nach.    Es liegt im     Interesse    einer       möglichst        geringen        Beanspruchung    dieser  Verbindung, die Luftführungsmäntel 10, 11  so anzuordnen und die     Trennungsstelle    der  selben so vorzusehen,

   dass an der Trennung     -          stelle        die    beiden Teile 10, 11     möglichst    ge  ringe     Bewegungen        relativ        zueinander    aus  führen. Dies ist dann der Fall, wenn, wie in  der     Zeichnung    gezeigt, die Ebene der Tren  nungsstelle in eine durch den Drehzapfen  gehende     senkrechte    Ebene verlegt     wird.    In    diesem Falle     kann    ein aus Leder     hergestellter     Stulpen zur     Überbrückung    der Trennstelle  vollauf genügen.  



  Neben der Beseitigung der eingangs er  wähnten Nachteile bekannter     Anordnungen     kann die     angesaugte    Luft zur Erzeugung  eines leichten     Überdruckes.    im     Raum    15 in  nerhalb der Motorhaube benützt     werden.,    wo  durch Eindringen von Staub in den Motor  verhindert wird.  



  Dies ist     besonders    für Tropenfahrzeuge  von Wichtigkeit.  



  Der Luftführungsmantel 10 kann vorteil  haft zur     Querversteifung    des     ,Wagenkastens     herangezogen werden.  



  Wenn der     Wagenkasten    gegenüber dem  Drehgestellrahmen nicht seitenverschieblich  und auch nicht um eine     horizontale    Achse       schwenkbar    ist     (unnachgiebige    seitliche       Gleit-    oder     Rollstützen    zwischen Wagen  kasten und Drehgestellrahmen), so kann bei  Anordnung des Ventilators senkrecht über  dem Drehzapfen der den     Ventilator    umgrei  fende Teil des Luftführungsmantels statt mit  dem Drehgestell mit dem Wagenkasten starr  verbunden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kühleinrichtung an einem Triebfahrzeug mit im Drehgestell angeordneter Brennkraft maschine und im Wagenkasten eingebautem Kühler, bei der zur Führung der Luft vom Kühler zum Ventilator ein Luftführungs mantel vorgesehen ist, dadurch gekennzeich net, dass der Ventilator am Drehgestell fest angeordnet ist, während der Luftmantel min destens teilweise mit dem Kühler (1) und dem Wagenkasten (2) fest verbunden ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Kühleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Venti- lator (4) umgreifende, Teil des Luftführungs- mantells (11) am Drehgestell fest angeordnet und mit dem am Wagenkasten festen Teil (10) des Luftführungsmantels luftdicht, aber beweglich verbunden ist.
    2. Kühleinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Trennungsstelle (14) der Luft- führungomäntel (10, 11) in einer durch den Drehzapfen (13) gehenden senkrechten Ebene liegt.
    3. Kühleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem gasten fest verbundene Teil (10) des Luft- führunbsmantels zur Querversteifung des Kastens herangezogen ist. 4. Kühleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilator (4) senkrecht über dem Drehzapfen (13) an geordnet ist.
CH247906D 1945-03-03 1945-03-03 Kühleinrichtung an einem Triebfahrzeug mit im Drehgestell angeordneter Brennkraftmaschine. CH247906A (de)

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