CH247938A - Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen. - Google Patents
Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen.Info
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Description
Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen. Es sind versehiedene Giftstoffe bekannt, die in irgendeiner Flüssigkeit gelost oder aufgeschlämmt zum Spritzen von Pflanzen zwecks Bekämpfung von Schädlingen verwendet werden. Es hat sich gezeigt, dass einige besonders wirksame Kontaktgifte mit Vorteil zur Bekämpfung von gewissen Insekten verwendet werden können, aber gleichzeitig haben sie sich unwirksam gegen über a. ndern Gliedertieren erwiesen, z. B. gegenüber Tetranychidae und Insekten, die von einer Wachsschicht umhüllt sind. Versuche haben nun zu der bisher nicht nachgewiesenen Erkenntnis geführt, dass eine Mischung eines Zellulosederivates mit mindestens einem als Eontaktgiftstoff wirkenden Halogenderivat eines Kohlenwasserstof- fes ein sehr wirksames Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen darstellt, wel ches gegenüber allen Arten von Insekten wirksam ist, selbst wenn diese neben einer Chitinbekleidung auch nooh eine Wachsschicht tragen, wie z. B. Aleurodidae und Schizoneura la. nigera. Worauf diese Wirkung beruht, ist nicht mit Sicherheit zu sagen, aber vermutlich werden die Chitin-und Wachsschichten der Insekten durch Einwirkung der erwähnten Mischung für die Mole küle des Giftstoffes, durchdringlich gemacht. Ein zweiter, sehr bemerkenswerter Vorteil einer solchen Mischung besteht darin, daB sie sowohl längere Zeit haltbar als auch mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar ist. Man kann somit fabrikmäBig eine Flüssigkeit von starker Konzentration herstellen, welche darnach durch den Verbraucher selbst in genügendem Grad zwecks Herstellung eines Spritzmittels verdünnt werden kann. Man kann die erwähnte Mischung ohne Zusatz anderer Giftstoffe verwenden, indem ein Halogenderivat, wie Trichloräthylen selbst, ein wirksames Kontaktgift für gewisse Insekten ist. Zur allgemeinen Verwendung sollte jedoeh ein weiterer besonders wirksamer Giftstoff, insbesondere ein weiterer Kontaktgiftstoff, zugesetzt werden. Beispiel: Zur Herstellung einer Spritzflüssigkeit löst man in 4200 g Wasser 165 g Methylzellulose auf. Hierzu werden 800 g Trichlor- äthylen und 100 g eines andern Kontakt- giftstoffes, z. B. Derris oder Rotenon, zugesetzt. Die so hergestellte Suspension ist vollkommen stabil und kann mit Wasser in irgendeinem Verhältnis gemischt werden. PATENTANSPRUCH 1 : Mittel zur Bekämpfung von Pflanzen- schädlingen, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Zellulosederivat und mindestens ein als Kontaktgiftstoff wirkendes Halogenderivat eines Kohlenwasserstoffes enthält. UNTERANSPRÜCHE : 1. Mittel nach Patentanspruch I, in Form einer Spritzflüssigkeit, dadurch gekennzeich- **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen.Es sind versehiedene Giftstoffe bekannt, die in irgendeiner Flüssigkeit gelost oder aufgeschlämmt zum Spritzen von Pflanzen zwecks Bekämpfung von Schädlingen verwendet werden. Es hat sich gezeigt, dass einige besonders wirksame Kontaktgifte mit Vorteil zur Bekämpfung von gewissen Insekten verwendet werden können, aber gleichzeitig haben sie sich unwirksam gegen über a. ndern Gliedertieren erwiesen, z. B. gegenüber Tetranychidae und Insekten, die von einer Wachsschicht umhüllt sind.Versuche haben nun zu der bisher nicht nachgewiesenen Erkenntnis geführt, dass eine Mischung eines Zellulosederivates mit mindestens einem als Eontaktgiftstoff wirkenden Halogenderivat eines Kohlenwasserstof- fes ein sehr wirksames Mittel zur Bekämpfung von Pflanzenschädlingen darstellt, wel ches gegenüber allen Arten von Insekten wirksam ist, selbst wenn diese neben einer Chitinbekleidung auch nooh eine Wachsschicht tragen, wie z. B. Aleurodidae und Schizoneura la. nigera.Worauf diese Wirkung beruht, ist nicht mit Sicherheit zu sagen, aber vermutlich werden die Chitin-und Wachsschichten der Insekten durch Einwirkung der erwähnten Mischung für die Mole küle des Giftstoffes, durchdringlich gemacht.Ein zweiter, sehr bemerkenswerter Vorteil einer solchen Mischung besteht darin, daB sie sowohl längere Zeit haltbar als auch mit Wasser in jedem Verhältnis mischbar ist.Man kann somit fabrikmäBig eine Flüssigkeit von starker Konzentration herstellen, welche darnach durch den Verbraucher selbst in genügendem Grad zwecks Herstellung eines Spritzmittels verdünnt werden kann.Man kann die erwähnte Mischung ohne Zusatz anderer Giftstoffe verwenden, indem ein Halogenderivat, wie Trichloräthylen selbst, ein wirksames Kontaktgift für gewisse Insekten ist. Zur allgemeinen Verwendung sollte jedoeh ein weiterer besonders wirksamer Giftstoff, insbesondere ein weiterer Kontaktgiftstoff, zugesetzt werden.Beispiel: Zur Herstellung einer Spritzflüssigkeit löst man in 4200 g Wasser 165 g Methylzellulose auf. Hierzu werden 800 g Trichlor- äthylen und 100 g eines andern Kontakt- giftstoffes, z. B. Derris oder Rotenon, zugesetzt. Die so hergestellte Suspension ist vollkommen stabil und kann mit Wasser in irgendeinem Verhältnis gemischt werden.PATENTANSPRUCH 1 : Mittel zur Bekämpfung von Pflanzen- schädlingen, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Zellulosederivat und mindestens ein als Kontaktgiftstoff wirkendes Halogenderivat eines Kohlenwasserstoffes enthält.UNTERANSPRÜCHE : 1. Mittel nach Patentanspruch I, in Form einer Spritzflüssigkeit, dadurch gekennzeich- net, dass es als Zellulosederivat Methylzellu- lose enthält.2. Mittel nach Patentanspruch I, in Form einer Spritzflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, da. B es als Halogenderivat Trichlor- äthylen enthält.3. Mittel nach Patentanspruch I, in Form einer Spritzflüssigkeit, da-durah gekennzeich- net, dass es als Ealogenderivat Tetrachlor- kohlenstoff enthält.4. Mittel nach Patentanspruch I, in Form einer Spritzflüssigkeit, dadurch gekennzeich- net, dass es ausserdem nooh mindestens einen ändern Eontaktgiftstoff enthält.5. Mittel nach Patentanspruch I, in Form einer Spritzflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass es etwa 3% Zellulosederivat, 79% Wasser, 16% BMogenderrvat und 2% min- destens eines andern Eontaktgiftstoffes enthält.6. Spritzflüssigkeit nach Patentanspruch I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Zellulosederivat und als Halogenderivat Triohloräthylen enthält.I'ATENTANSPRUCH II : Verfahren zur Herstellung eines Mittels nach Patentanspruch I, in Form einer Spritzflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst eine Lösung oder Suspension des Zel lulosederiva. tes in Wasser herstellt, darnach die Halogenderivate und zusätzliche Kon taktgiftstoffe zusetzt und schliesslich zur ge wünschten Konzentration mit Wasser ver dünnt.
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