CH248061A - Schraubenzieher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der damit zu betätigenden Schraube. - Google Patents
Schraubenzieher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der damit zu betätigenden Schraube.Info
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Description
Schraubenzieher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der damit zu betätigenden Schraube. Die Erfindung bezieht sich auf einen Schraubenzieher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der damit zu betätigenden Schraube.
Sehr häufig kommt es vor, dass Schrau ben an unzugänglichen Stellen zu lösen oder einzusetzen sind. Als einziges Beispiel genügt der Hinweis auf die komplizierten Appara turen im Telephon- und Telegraphenwesen, wo eine fallengelassene Schraube leicht grö sseres Unheil anrichten kann.
Ein Schrauben zieher, der, ohne besondere Manipulationen zu erfordern, die zu betätigende Schraube zuver lässig festhält, ist für solche Arbeiten un- erlässlich. Es sind Schraubenzieher mit einer Festhaltevorrichtung bekanntgeworden, die den Schraubenkopf nach Art einer Zange fas sen und durch dauernde Ausübung eines Druckes mit der Hand, oder mit einem von Hand separat einzustellenden Feststeller die Schraube in der gewünschten Lage festzuhal ten suchen. Solche Vorrichtungen sind aber verhältnismässig unhandlich und unzuver lässig.
Der Schraubenzieher gemäss der Erfindung vermeidet diese Nachteile. Er ist dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Vorrichtung zur Aufspeicherung einer Kraft eingerichtet ist, die beim Ansetzen des Schraubenziehers an die Schraube selbsttätig wirksam wird, um die Schraube daran festzuhalten. Die beigefügte Zeichnung stellt ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 zeigt den Schraubenzieher im Längsschnitt.
Fig. 2 ist eine teilweise Seitenansicht des selben.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 2. . Fig. 4 zeigt das untere Schraubenzieher ende zusammen mit einer Schraube.
Fig. 5 und 6 zeigen Draufsichten der Schraubenzieherschneide in verschiedenen Gebrauchszuständen.
Der Schraubenzieherkörper 1 ist längs durchbohrt, so, dass sein der Schneide 2 be nachbartes Ende mit einer engen Bohrung 3 und das entgegengesetzte Ende mit einer wei ten Bohrung 4 versehen ist. In der weiten Bohrung 4 ist ein zylindrisches Gleitstück 5 leicht beweglich eingesetzt, dessen beide Enden je einen diametral verlaufenden Längs schlitz 6 bezw. 7 aufweisen.
Im Schlitz 6 ist das eine Ende einer Flachfeder 8 fest verankert, deren anderes Ende in einem Schlitz 18 am hintern Ende des Schraubenzieherkörpers 1 leicht verschieb bar geführt ist. Der Schlitz 18 wird gebildet, indem das der Schneide 2 entgegengesetzte Ende des Schraubenzieherschaftes zu einer Angel 10 verengt wird, die zum Festhalten des Schraubenzieherschaftes in seinem Hand griff 11 dient.
Im Schlitz 7 des Gleitstückes 5 ist das eine Ende eines Halteorganes 9, das in der in der Schraubenzieherachse angeordneten Boh rung 3 geführt ist, fest verankert. Dessen anderes Ende 17 kann beim Verschieben des Gleitstückes 5 über die Schraubenzieher schneide 2 hinaus vorstehen. Das Halteorgan 9 kann die Form eines Rundstäbchens haben, dessen freies Ende schraubenzieherartig ge formt ist; doch wird dasselbe zweckmässig aus dem gleichen Material hergestellt wie die Flachfeder B.
Im Mittelteil des Schraubenzieherkörpers 1 ist ein durch dessen Wandung hindurch gehender Bajonettschiitz 12 eingearbeitet und darüber ist eine Muffe 14 auf dem Schrau- benzieherkörper verschiebbar angeordnet. Diese Muffe 14 ist über einen Kupplungsstift 13 mit dem Gleitstück 5 starr gekuppelt, so dass das letztere alle Bewegungen der Muffe, soweit. es der Bajonettschlitz 12 zulässt, zwangläufig mitmachen muss.
Die Vorrichtung wirkt wie folgt: Die Feder 8 wird in ihrer Arbeitsstellung auf Torsion beansprucht; wenn sie entspannt ist, befindet sich der Kupplungsstift 13 im Teil 16 des Bajonettschlitzes 12. In dieser Stellung nimmt das Ende 17 des Halteorganes 9 die in Fig. 5 dargestellte Lage in bezug auf die Schraubenzieherschneide 2 ein.
Wird nun die ifluffe 14 von unten gesehen nach rechts ge dreht bei einer gleichzeitigen Längsverschie bung derselben bis der Kupplungsstift 13 in den Schlitzteil 15 gelangt, so wird die Feder 8 verdreht und gespannt, wobei der Kupp- lungsstift 13 durch die Federspannung in der beschriebenen Lage im Schlitzteil 15 fest gehalten wird. In dieser Lage steht das Ende 17 des Halteorganes 9 über die Schrauben zieherschneide 2 vor, wobei beide Teile gleich gerichtet sind. Dies ist nun die Arbeitsstel lung, in welcher der Schraubenzieher an eine Schraube angesetzt, d. h. in ihren Schlitz eingesetzt werden kann.
Dabei dringt das Ende 17 zuerst in den Schraubenschlitz ein, wonach bei Aufwendung eines gewissen ge- ringen Agialdruckes das Halteorgan 9 mit dem Gleitstück 5 und der Muffe 14 nach oben verschoben wird, so dass die Schneide 2 nun ebenfalls in den Schraubenschlitz eindringen kann. Mittlerweile hat sich der Kupplungs stift 18 vom Schlitzteil 15 entfernt und der Weg durch den horizontalen Schlitzteil 16 gegen dessen geschlossenes Ende hin ist ihm jetzt-frei, so dass, zufolge der Federspannung. die Muffe 14 und das Gleitstück 5 mit dem Halteorgan zurückspringen und das letztere in die in Fig. 5 dargestellte Lage zu bringen suchen.
Das ihm zur Verfügung stehende Spiel im Schraubenschlitz gestattet jedoch nur eine geringe Verdrehung, so dass die durch die Feder 8 auf das Halteorgan 9 übertra gene Spannung an den Wandungen des Schraubenschlitzes angreift und die Schraube wirksam am Schraubenzieher bezw. an dessen Schneide 2 festhält, wie in Fig. 4 dargestellt.
Die Feder 8 könnte auch eine gewundene Schraubenfeder sein, deren oberes Ende in der Angel 10 fest eingespannt würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI3: Schraubenzieher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der damit zu betätigenden Schraube, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Vorrichtung zur Aufspeicherung einer Kraft eingerichtet ist, die beim An setzen des Schraubenziehers an die Schraube selbsttätig wirksam wird, um die Schraube daran festzuhalten. UNTERANSPRüCHE: 1. Schraubenzieher nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch ein von der genannten Kraft beeinflusstes Halteorgan, welches im Schraubenschlitz angreift und wirksam wird. 2.Schraubenzieher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraft durch das Spannen einer Feder erzeugt und durch einen Agialdruck auf das an der Schraube angreifende Halteorgan ausgelöst wird. 3. Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Feder von Hand gespannt werden und in gespanntem Zustande verharren kann. 4. Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Federkraft durch eine gewundene Schraubenfeder erzeugt wird. 5.Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass: die Federkraft durch einen Torsionsstab erzeugt wird. 6. Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das Halteorgan in einer Bohrung in der Schraubenzieherachse gelagert ist, derart, dass es sich darin drehen und verschieben kann. 7. Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die das Halteorgan be- einflussende Feder in einem im Innern des Schraubenziehers angebrachten Hohlraum untergebracht ist. B.Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass in dem zuletzt genannten Hohlraum ein Gleitstück ange ordnet ist, an dessen einem Ende die Feder und an dessen anderem Ende das Halteorgan befestigt ist. 9. Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6 bis 8, ge kennzeichnet durch eine auf der Aussenseite des Schraubenziehersehaftes verschiebbare Muffe, die über einen fest an ihr angeordne ten Stift mit dem im Hohlraum angeordneten Gleitstück starr gekuppelt ist. 10.Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 6 bis 9, ge kennzeichnet durch einen die Wandung des Schraubenzieherschaftes durchsetzenden Ba jonettschlitz, durch den der die Muffe mit dem Führungsstück verbindende Kupplungs stift hindurchführt. 11. Schraubenzieher nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, 6 und 7, da durch gekennzeichnet, dass das handgriff- seitige Ende des Schraubenzieherschaftes eine Verengerung aufweist, die eine Angel für das Festhalten des Schaftes im Handgriff und innen eine Führung für das freie Ende der Feder bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248061T | 1946-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH248061A true CH248061A (de) | 1947-04-15 |
Family
ID=4466635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH248061D CH248061A (de) | 1946-02-23 | 1946-02-23 | Schraubenzieher mit einer Vorrichtung zum Festhalten der damit zu betätigenden Schraube. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH248061A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2758620A (en) * | 1951-07-23 | 1956-08-14 | Allen Neil | Optional standard or screw-holding screwdriver |
| US3014513A (en) * | 1958-06-23 | 1961-12-26 | Lawrence M Brown | Screw driver with screw holding means |
-
1946
- 1946-02-23 CH CH248061D patent/CH248061A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2758620A (en) * | 1951-07-23 | 1956-08-14 | Allen Neil | Optional standard or screw-holding screwdriver |
| US3014513A (en) * | 1958-06-23 | 1961-12-26 | Lawrence M Brown | Screw driver with screw holding means |
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