CH248224A - Einrichtung zum Verstellen der Greiferauflagen an Bogendruckmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum Verstellen der Greiferauflagen an Bogendruckmaschinen.

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CH248224A
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Brandenberger Heinrich Ing Dr
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Brandenberger Heinrich Ing Dr
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/04Grippers

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  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description


  Einrichtung zum Verstellen der     Greiferauflagen    an     Bogendruckmaschinen.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zum     Verstellen    der Greifer  auflagen an Bogendruckmaschinen.  



  Bei Bogendruckmaschinen handelt es sich  darum, die Papierbogen zu erfassen und wei  ter zu fördern. Hierbei drückt ein     sogenannter     Greifer das Papier auf eine Unterlage. Diese  Unterlagen besitzen normalerweise eine kon  stante Stellung und werden bei Druckzylin  dern als Leisten und bei     Förderketten    als     Nok-          ken    ausgebildet.  



  Bei den Bogendruckmaschinen werden nun  Schwinganlagen benützt, die die Aufgabe ha  ben, das genau ausgerichtete und stillstehende  Papier vom Anlegeapparat zu erfassen und  dem Druckzylinder bei gleicher Geschwindig  keit zu übergeben. Die verschiedenen Papier  stärken bedingen indessen bei der Schwing  anlage, dass die Auflagen der Greifer ver  schieden hoch eingestellt werden können, da  sowohl der Anleger als der Druckzylinder  stets gleiche Lage besitzen. Bisher war ent  weder keine Verstellung der Auflage an der  Schwinganlage vorgesehen oder die Verstell  barkeit wurde dadurch erreicht, dass man die  Auflage als Leiste ausbildete und diese ver  stellbar anordnete.

   Der Nachteil dieser letz  teren Ausbildung liegt einerseits darin, dass  eine     Leiste    ein grosses     Gewicht    besitzt, was  wegen der hin- und hergehenden Bewegung  der Schwinganlage ein grosser Nachteil ist,  und dass anderseits in der Regel die Verstel  lung auf beiden     Maschinenseiten    vorgenom-         men    werden muss, so dass leicht durch eine  schlechte Einstellung ein     ,8chiefstellen    der  Leiste     eintritt,    wodurch die     Schwinganlage     nicht mehr einwandfrei funktioniert     und    sich  ein fehlerhaftes Passen ergibt.  



  Die     eingangs    erwähnten .Schwierigkeiten  werden nun bei der Einrichtung gemäss der  Erfindung dadurch behoben, dass die Greifer  auflagen als auf einer     verschwenkbaren    Achse  verstellbar angeordnete Nocken ausgebildet  sind, deren Auflageflächen als gegenüber der  Schwenkachse exzentrische Zylinderflächen  ausgebildet sind.  



  Dank dieser Ausbildung kann nicht nur  eine korrekte Bogenübergabe, sondern auch  eine Gewichtsverminderung und damit eine  geringere hin- und hergehende Masse erzielt  werden, insbesondere wenn die     Nockenachse     als Hohlwelle ausgebildet wird. Wird die  Schwenkachse selbst     exzentrisch    gelagert, so  kann die Veränderung der Lage der zweck  mässig     neun    bis fünfzehn Auflageflächen, die  je nach der Grösse der Maschine gleichzeitig  zu betätigen sind, durch eine einzige Einstell  bewegung erzielt werden. Hierdurch ist .auch  eine     einseitige    Einstellung ausgeschlossen, so  dass alle diesbezüglichen Fehlerquellen ausge  schaltet sind.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes nebst einer Detailvariante sind  in der     Zeichnung    dargestellt; und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Stirnansicht und      Fix. 2 eine Teildraufsicht der Greifer  auflage.  



       Fig.    3 zeigt einen der Nocken nebst Grei  fer in     Stirnansicht.     



       Fig.    4     zeigt    eine Variante der Lagerung  in     ,Stirnansicht,    und       Fig.    5     einen    der Nocken nebst. Greifer nach  dieser Variante in Stirnansicht.  



  In der Zeichnung ist W die     Greiferwelle          einer    Bogendruckmaschine beliebiger     Breite.     Auf dieser Welle sind Arme 1     versplintet,    in  deren freien Enden die Nockenwelle 2 drehbar  und gegen     Axialverschiebung    gesichert gela  gert     ist.     



  Am einen Aussenarm 1' ragt das Wellen  ende heraus und trägt einen     versplinteten    Ein  stellarm 3, der     einen        Radialschlitz    für den  Durchgang eines Schraubenbolzens 4 hat, der  in den Arm 1' eingeschraubt ist und eine Mut  ter 5 zum Arretieren des Einstellarmes 3       trägt.    Die äussere Randkante des Einstellarmes  trägt eine Skala 3s,     mit    welcher ein seitlich  am Tragarm 1' befestigter     Zeiger    6 zusam  menwirkt. Ein auf der Nockenwelle 2     inner-          seits    des Armes 1'     befestigter    Stellring 7 si  chert dieselbe gegen     Axialverschiebung.     



  Auf der als Hohlwelle ausgebildeten     Nok-          kenwelle    2 sind die Nocken 8 mittels     Klemm-          schrauben    9     unverdrehbar        aufgeklemmt.    Die  mit dem Greifer G     zusammenwirkende    Auf  lagefläche 8a ist eine     Kreiszylinderfläche,     deren     Mittelare    m jedoch nicht     in    der Wellen  axe, sondern daneben liegt, wie aus     F'ig.    3 er  sichtlich, so dass die     Auflagefläche    exzentrisch  zur     Schwenkare    liegt.

   Durch     Verschwenkung     der Nockenwelle. 2 mittels des     Einstellarmes    3       kann    also die     Exzenterlage    der Auflageflä  chen in einfacher Weise geändert     und    jede     ge-          wünschte        Einstellung    genau erzielt werden.

    Die     Verschwenkung    des Einstellarmes wird  hierbei     mittels        eines        in    eine     Radialbohrung     desselben     einzusteckenden    Stiftes     S    (Fix. 1)       bewirkt.    Die Einstellung der Auflagefläche  ist auf 0,01 mm genau durchführbar, indem  0,1     mm    auf der Skala einem Skalenteil ent  spricht     und.        '/,o        Skalenteil    noch geschätzt  oder mittels eines statt des.     Zeigers    an  zubringenden     Nonius    abgelesen werden kann.

      Bei der Variante nach     Fig.    4 und 5 sind  die Nocken 8 mittels der Klemmschraube 9 so  auf der Nockenwelle 2 befestigt, dass die als       greiszylinderfläche    ausgebildete Auflage  fläche 8a     zentrisch    in bezug auf die Nocken  welle liegt. Zur Erzielung der Exzentrizität  der Auflagefläche ist hier die Nockenwelle 2  mittels einer auf ihr drehfest angebrachten       Exzenters.cheibe    10 in den Tragarmen 1     bezw.     1' gelagert, so dass also auf ihr die Auflage  flächen in bezug auf die     Schwenkare    exzen  trisch sind.  



  Wie aus     Fig.    5 ersichtlich, liegt der     Krüm-          mungsmittelpunkt    m der     Auflage    auf der Ver  bindungslinie des Auflageberührungspunktes  p mit dem Schwingungszentrum C des  Schwinghebels, so dass die Auflagefläche bei  ihrer     Schwingbewegung    innerhalb des durch  ihre Bewegungsbahn v     begrenzten    Raumes  bleibt. Es ist dies im Hinblick auf eine  störungsfreie Übergabe des Papiers an den  Druckzylinder, den es hierbei tangieren muss,  erforderlich. Natürlich gilt dies auch für die  Ausführungsform nach     Fig.    1 bis 3.  



  Natürlich können beide Ausbildungen  auch miteinander kombiniert werden.  



  Dank der Ausbildung der Auflagefläche  in Form einer     Kreiszylinderfläche    mit einem  Radius von ungefähr dem     mittleren    Abstand  der Auflagefläche von -der Schwenkachsen  mitte werden zur Erzielung eines richtigen  und genauen     Funktionierens    der Bogenüber  gabe noch folgende beiden Bedingungen er  füllt:  1. Der Raum, den die Auflagefläche bei  der hin- und hergehenden Schwingbewegung  abgrenzt, wird nirgends     überschritten.     



  2. Die Neigung der Auflagefläche wird  nicht geändert, sondern nur parallel zu sich  verschoben, so dass der Greifer das Papier im  mer     richtig    klemmen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Verstellen der Greifer auflagen an Bogendruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Greiferauflagen als auf einer verschwenkbaren Achse verstellbar angeordnete Nocken ausgebildet sind, deren Auflageflächen als gegenüber der Schwenk achse exzentrische Zylinderflächen ausgebil det sind. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die durchgehende Nockenwelle zentrisch gelagert ist, während die Auflageflächen der Nocken gegenüber der Welle exzentrisch ausgebildet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die durchgehende Nockenwelle exzentrisch gelagert ist, während die Auflageflächen der Nocken zentrisch zu dieser Nockenwelle liegen. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine exzentrische Lagerung der durchgehenden Nockenwelle und eine exzentrische Ausbildung der Auf- lagefläche der Nocken in bezug auf die Nok- kenwelle kombiniert sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Einstellung der Nockenwelle auf dieser ein Einstellarm befe stigt ist, der an seiner äussern Randkante eine Skala trägt, welche mit einem am äussersten Tragarm der Nockenwelle befestigten An zeigeorgan zusammenwirkt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Krümmungs- mittelpunkt der Auflagefläche auf der Ver bindungslinie des Auflageberührungspunktes mit der Schwingachse des Schwinghebels ge legen ist, so dass die Auflagefläche bei ihrer Schwingbewegung innerhalb des durch ihre Bewegungsbahn begrenzten Raumes bleibt.
CH248224D 1945-11-26 1945-11-26 Einrichtung zum Verstellen der Greiferauflagen an Bogendruckmaschinen. CH248224A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4155305A (en) * 1976-02-18 1979-05-22 Maschinenfabrik Augsburg-Nurnberg Aktiengesellschaft Bending-resistant gripper carriage for use in offset printing machines, and process for manufacture thereof

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4155305A (en) * 1976-02-18 1979-05-22 Maschinenfabrik Augsburg-Nurnberg Aktiengesellschaft Bending-resistant gripper carriage for use in offset printing machines, and process for manufacture thereof

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