CH248267A - Vorrichtung zum Spannen von Bindedraht an einem Gegenstand. - Google Patents

Vorrichtung zum Spannen von Bindedraht an einem Gegenstand.

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CH248267A
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wire
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Gubser Anton
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Gubser Anton
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G11/00Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes
    • F16G11/12Connections or attachments, e.g. turnbuckles, adapted for straining of cables, ropes, or wire

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum Spannen von Bindedraht an einem Gegenstand.    Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung  zum Spannen von Bindedraht an einem Ge  genstand, wobei der Bindedraht aus- einem  in der     Mitte    zu einer Schleife zusammengebo  genen     Drahtstück    gebildet ist, das am Gegen  stand zu einem Ring geformt worden ist,  worauf die beiden Drahtschenkel durch die  Schleife hindurchgezogen worden sind. Es  sind Spannvorrichtungen bekannt, welche  zwecks Benützung mit dem vordern Ende  auf die Drahtschleife des Bindedrahtes auf  zusetzen sind. Um den Bindedraht einwand  frei so straff als möglich anziehen zu können,  damit er in der Folge nicht locker wird,     muss@     ein Zugausgleich in den beiden Drahtenden  stattfinden können.  



  Zu diesem Zweck besitzt die erfindungs  gemässe Spannvorrichtung einen vordern  Schaftteil, der an seinem nach vorn konisch  verjüngten Kopf zwei einander diametral ge  genüberstehende Längsnuten zur Aufnahme  der beiden Drahtenden besitzt und an einem  hintern Schaftteil längsverstellbar ist, an  welchem ein zweiarmiger Spannhebel be  grenzt     verschwenkbar    ist, dessen zwei Arme  je eine Klemmstelle für ein Drahtende be  sitzen.  



  Dies gestattet einerseits auch bei kleiner  Drahtschleife des Bindedrahtes ein sicheres       Aufsetzen    der     Spannvorrichtung    auf die  Drahtschleife, indem dem Vorderschaft an  den in seinen Längsnuten gespreizten Draht  enden     entsprechende    Führung gegeben ist,  während anderseits infolge der begrenzten         Verschwenkbarkeit    des     Spannhebels    ein Zug  ausgleich in den     Drahtenden    möglich ist, so  dass beide Drahtenden     gleichmässig    angezogen  werden; dies     gibt    sodann die Möglichkeit, bei  entsprechender Wahl der Länge des Binde  drahtes, diesen noch zusätzlich um den Binde  gegenstand herum zu schlingen.

    



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt die Spannvorrichtung im Ge  brauch in einem     Axialschnitt    durch den  Schaft,       Fig.    2 ist eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 ein Querschnitt nach der Linie       III-III    der     Fig.    1.  



       Fig.    4 und 5 zeigen zwei Phasen im Her  stellungsvorgang der Verbindung.  



       Fig.    6 zeigt schaubildlich die entspre  chende fertige Verbindung und       Fig.    7 die gleiche Verbindungsart in  anderer Anwendung.  



  Die gezeichnete Spannvorrichtung besitzt  einen     zylindrischen    Schaft aus zwei     teleskop-          artig        ineinandergeschobenen    Teilen 1 und 2.  Der hintere Schaftteil 2 trägt eine Spann  schraube 3 als Anschlag für den     vordern          Schaftteil    1, welcher einen Längsschlitz 4  für den Durchgang eines quer zum Schaft  angeordneten, am Schaftteil 2 festsitzenden  Bolzens 5 hat, auf dessen Enden der auf dem  Schaft quer zu ihm     angeordnete        zweiarmige     Spannhebel 6 gelagert ist.

   Der Spannhebel 6  besitzt eine längliche     Ausnehmung    7, welche      ein begrenztes     Verschwenken    des Spannhebels  6 am Schaft um den Bolzen 5 gestattet. An  beiden Armen des Hebels 6 ist eine     Bohrung     8     vorgesehen,    der eine Klemmschraube 9 zu  geordnet ist. Der vordere Schaftteil 1     ist    an  seinem freien Ende konisch verjüngt und im  Bereich dieser Verjüngung mit zwei einander  diametral     gegenüberstehenden    Längsnuten 10  versehen.  



  Der zu verwendende     Binde,draht    wird von  einem geeignete Stärke besitzenden Liefer  draht in ausreichender Länge abgeschnitten.  Dieses Drahtstück wird im Sinne der     Fig.    4  in der Mitte zu einer     Schleife    zusammen  gebogen, was z. B. mit Hilfe einer Lehre ge  schehen kann. Das so entstandene Drahtform  stück wird alsdann in der Weise zu einem  Ring gestaltet, dass man die     beiden        Enden     11 der     aneinanderliegenden    Drahtschenkel  durch die an der Biegestelle 12     des    Draht  formstückes gebildete Schleife hindurchzieht.

    Dies     wird    je nach Umständen unmittelbar  auf dem Gegenstand oder gegebenenfalls auf  einer geeigneten Unterlage vorgenommen,  hauptsächlich dann, wenn der Draht von er  heblicher Stärke ist, andernfalls diese Ring  bildung auch mit der blossen Hand erfolgen  kann. Gemäss     Fig.    5 ist das     Drahtformstück     entsprechend seinem Verwendungszweck zu  einem viereckigen Ring 13 gestaltet worden,  indem es z.

   B. gemäss     Fig.    6 zur     Umbindung     des Stabes 14 dienen soll, welcher auf der  Rückseite (wie in     Fig.    2     angedeutet)    einen  Längsspalt als Anfang eines Bruches auf  weist;

   es ist klar, dass das     Drahtformstück     am einfachsten     unmittelbar    auf dem Stab 14  selbst zu einem viereckigen Ring gestaltet       wird.    In der Folge     werden    bei auf dem Stab  14 aufsitzendem Ring 13 und auf denselben  aufgesetzter Spannvorrichtung die Draht  enden 11 gespreizt, in     die    zur Führung der  Drahtenden dienenden Längsnuten 10 des  vordern, auf die Schleife 12     drückenden          Schaftteils    1 eingelegt, in die Bohrungen 8  des Spannhebels 6 eingeführt und an diesem  mittels der Klemmschrauben 9 festgeklemmt.

    Alsdann wird die Spannschraube 3 in dem  Sinne gedreht, dass der hintere Schaftteil 2    axial auswärts auf dem     Schaftteil    1 ver  schoben wird, der sich auf Drahtring 13       bezw.    auf dem Stab 14 abstützt. Der Bolzen  5 des     Spannhebels    6 macht diese Verschiebe  bewegung mit,     wobei    mittels des Spann  hebels 6 die Drahtenden 11 angezogen und  dadurch der Drahtring 18 am Stab 14 eng  gezogen wird, so dass er sich mehr und mehr  an diesen anschmiegt und schliesslich satt auf  ihm aufsitzt;

   zufolge der     Verschwenkbarkeit     des an den beiden Drahtenden 11 angreifen  den Spannhebels 6 wird die     Zugwirkung    in  den beiden, anfänglich meist ungleich ange  zogenen Drahtschenkeln ausgeglichen. Nach  dem so der Drahtring 13 in der erforderlichen  Weise auf dem Stab 14 zusammengezogen  worden ist, werden durch entsprechendes Kip  pen des Schaftes 1, 2 an der ihm auf dem  Stab 14 gegebenen Stützstelle die     beiden          Drahtenden    11 an der Drahtschleife 12 unter       weiterem    Ziehen zurückgebogen.

   Nachher  werden die Drahtenden 11 am Spannhebel 6  freigemacht, so dass die Spannvorrichtung  weggenommen werden kann, worauf die  Drahtenden 11 auf Länge     abgeschnitten    wer  den, so dass sie im     Sinne    der     Fig.    6, z. B.  mittels eines Hammers, am     Stab    14 noch  etwas einwärts getrieben werden können  zwecks Bildung von     in    sich geschlossenen       Endösen,    wodurch ein entsprechend guter  Schluss des Drahtringes erreicht wird.

   Durch  die am konisch verjüngten freien Ende     des          vordern    -Schaftteils 1 der Spannvorrichtung  vorgesehenen Längsnuten 10 zur Aufnahme  der gespreizten Drahtenden 11 ist den Draht  enden 11 eine Führung gegeben, welche ihr  Anziehen begünstigt.  



  Gemäss     Fig.    7 dient der im beschriebenen  Sinne hergestellte Drahtring 13 zur festen  Verbindung eines Gummischlauches 15 mit  einem metallenen Rohrstück 16. Über das  freie Ende dieses Rohrstückes 16 ist     ein     zweiter Gummischlauch zu     schieben,    der in  ähnlicher Weise wie der     Gummischlauch    15  mittels eines Drahtringes am Rohrstück 16  festzulegen ist, das somit zur Verbindung  von zwei Gummischläuchen zu einer Leitung  dient.      Die     Beispiele    zur     praktischen        Anwendung     von Bindedraht im Sinne der Erfindung  liessen sich selbstverständlich     beliebig    ver  mehren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Spannen von Binde draht an einem Gegenstand, wobei der Binde draht aus einem in der Mitte zu einer Schleife zusammengebogenen Drahtstück besteht, das am Gegenstand zu einem Ring geformt wor den ist, worauf die beiden Drahtenden durch die Schleife hindurchgezogen worden sind, gekennzeichnet durch einen vordern Schaft teil, der an seinem nach vorn konisch ver jüngten Kopf zwei einander diametral gegen überstehende Längsnuten zur Aufnahme der beiden Drahtenden besitzt und an einem hin- tern Schaftteil längsverstellbar ist, an wel chem ein zweiarmiger Spannhebel begrenzt verschwenkbar ist,
    dessen zwei Arme je eine Klemmstelle für ein Drahtende besitzen. UNTERANSPRÜCHE 1. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der vordere und der hintere Schaftteil teleskopartig inein- andergeschoben sind und mittels einer Spann schraube axial auseinanderbewegt werden können. 2. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zweiarmige Spannhebel zur Aufnahme der beiden Draht enden bestimmte Bohrungen sowie denselben zugeordnete Klemmorgane zur Festlegung der Drahtenden am Hebel besitzt.
CH248267D 1943-01-30 1943-01-30 Vorrichtung zum Spannen von Bindedraht an einem Gegenstand. CH248267A (de)

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