Kartothek zum Registrieren von Genu & mitteln. In neuerer Zeit ist man bestrebt, den # 'erkauf von Genussmitteln zu registrieren, um jederzeit einen Überblick über ihren Um- s# tz zu haben. Man hat zu diesem Zweck.
schon kartothekartige Einrichtungen ge schaffen; diese waren aber wenig übersicht lich und gestatteten keinen Jahresabschluss über alle erfassten Genussmittel und auch keine inventarmässige Buchung der die ein zelnen Genussmittel betreffenden Daten.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine diesbezügliche Vervollkommnung, und sie h(-trifft eine Kartothek zum Registrieren von Genussmitteln. die mehrere Kartentypen auf weist, in deren Rubriken der Bezug, der @"erschleiss und der Verkauf mengen- wie wertmässig sowohl des einzelnen Genussmit- tels als auch aller Genussmittel tages-, mo- nats- und jahresmässig registrierbar sind, derart,
dass an Hand dieser Registrierdaten ausser dem Jahresverbrauch jedes einzelnen Üenussmittels auch der alle Genussmittel er fassende Gesamtj ahresverbrauch ersichtlich i:t und da.ss ferner eine inventarmässige Bu chung jedes einzelnen Genuamittels erfolgen kann.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungs- heispiel des Erfindungsgegenstandes eine für den Restaurationsbetrieb gedachte Kartothek.
Die Fig. 1 veranschaulicht einen ersten, die Fig. 2 einen zweiten, die Fi(,. ss einen dritten und clie Fig. 4 einen vierten Kartentyp. Die Fig. 5 zeigt einen Querschnitt zu Fig. 1.
Die einzelnen Kartentypen dier als so genannte Kellerkarte gedachten Kartothek sind auf die bei bekannten Kartotheken vielfach zur Anwendung kommende Weise an einem Trägerteil 1 befestigt, der aus einem halbsteifen Papier besteht, das an einer Metallschiene 3 .festsitzt.
Die Metall schiene 2 hat an ihren Enden drehbare Füh rungsklötzchen 8, mit denen sie in je einer Führung 4 einer Schublade 5 gleitet. Am der Metallschiene 2 gegenüberliegenden Ende des Trägerteils 1 ist. eine durchsich tige Überlappung 1a vorgesehen, die zusam men mit einem Lappen der Metallschiene 2 das Einschieben von Kartenblättern ermög licht. Der Trägerteil 1. die Metallschiene 2., die Führungsklötzchen 8, die Führung 4 und die Schublade 5 stellen für Kartotheken be kannte Mittei dar und bedürfen hier keiner weiteren Erläuterung.
Nach der Fig. 1 ist in einen Trägerteil 1 ein Blatt 6 eines ersten Kartentyps ein geschoben. Dieses Blatt, von dem so viele Exemplare in die Kartothek gebracht wer den, als Genussmittelsorten zum Verkauf stehen, hat als Kopf eine Rubrik 7, in die der Name der Getränkesorte einzutragen ist, auf die sich diese Karte bezieht, etwa "Scha- fiser", "Wermut", "Süssmost" usw.
Darun ter sind von links nach rechts eine Kolonne 8, die den Bezug ("Sendung"), eine Kolonne 9, die den Eingang. datummässig, eine Ko- Tonne 10, die den Lieferanten, und eine Ko lonne 11, die die Menge betrifft, vorgesehen. Weiter schliessen sich an diese Kolonnen eine Kolonne 12, die die Abfüllspesen an gibt, und Kolonnen 13 und 14 an, die sich auf den Verkaufspreis bezw. das Preistotal laut Lieferfaktura beziehen.
Dieser Kartentyp 6 gestattet also, über das Eingangsdatum der Sendung, den Lie feranten, die Abfüllspesen und die Geste hungskosten jeder einzelnen Sorte der Ge- nussmittel Buch zu führen.
Die Fig. 2 betrifft einen zureiten Karten typ 15, der aus einem aus, drei Blättern be stehenden Bündel unter die Überlappung la geschoben ist. Diese Kartenblätter haben in Rubriken nahe dem obern Rand eine Nummernfolgebezeichnung, die Beschriftung "Tageskonsum" und ein Feld zur Eintra gung des Namens. der Genussmittelsorte,, auf die sich die Karte beziehen soll.
In einer Rubrik unter diesen Bezeichnungen sind am. obern Ende senkrechter Kolonnen die Jah resmonate und darunter die Mengeneinhei ten, wie "Liter", vermerkt.
An der linken Vertikalkante der Kartenblätter 15 sind die Tagesziffern, und zwar auf dem ersten Blatt von 1-10, auf dem zweiten Blatt von 11-20 und auf dem dritten Blatt von 21-31 vermerkt, und unter diesen Ziffern sind auf jedem Blatt noch die Angaben "Total".. "Übertrag" und nochmals "Total" vorgesehen.
Diese Kartenblätter 15, von denen, wie beim Kartentyp 6, so viele beschriftet und in Trägerteilen 1 befestigt in die Kartothek gebracht werden, als Genussmittel im Be trieb zum Verkauf stehen, gestatten die Notierung über den Tagesverkauf jedes Ge- nussmittels mengenmässig während eines gan zen Jahres, wobei jeweils nach zehn Tagen der Verbrauch bis zu diesem Tag summiert und die Summe des ersten Blattes auf die "Übertrag"-Rubrik des nächsten Blattes übertragen wird, um zusammen mit dem "Total" des zweiten Monatsdrittels auf das zweite "Total" dieses zweiten Blattes notiert zu werden.
Dieses "Total" bildet den Über- trag auf das dritte Blatt, und dieser L ber- trag wird mit dem Verbrauch im dritten Monatsdrittel in der Rubrik "Total" dieses Blattes zum Monatstotal zusammengezählt. Die Unterteilung in drei Blätter ist hier mit Rücksicht darauf vorgenommen, dass der Kartentyp 15 nicht zu gross wird.
Es könnte auch, wenn weniger oder gar nicht auf die Grössenverhältnisse des Blattes Rücksicht genommen wird. der Kartentyp nur in zwei Blätter unterteilt (also zu fünfzehn bezv=. sechzehn Tagen) oder sogar als einziges Blatt ausgeführt werden.
Der dritte Kartentyp (Fig.3) besteht aus einem einfachen Blatt 16, das links in einer senkrechten Kolonne 17 mit den Monats namen beschriftet ist. An diese Kolonne schliesst sich eine dreiteilige Kolonne 18 an, die eine erste- Gattung der Genussmittel, wie "Weine", betrifft, deren Unterkolonnen sich auf die verkauften Quantitätseinheiten (Liter bezw. Flaschengrösse) beziehen.
Eine weitere dreiteilige Kolonne 19 bezieht sich auf eine andere Genussmittelgattung, wie Spiiz- tuosen, deren Unterkolonnen auf einzelne Sorten und Mengen Bezug haben. Eine eierte, ebenfalls dreiteilige Kolonne 20 betrifft eine weitere Gattung von Genussmitteln. wie alko holfreie Getränke, die in. ihren Unterkolon nen Abarten solcher Getränke anführt. Eine fünfte Kolonne 21 nennt als Getränkegat tung Bier, und eine sechste Kolonne 22 ist eventuell - diversen weiteren Genussmitteln vorbehalten.
In diesen dritten Kartentyp 16 können die Gesamttotale des zweiten Kartentyps 1,5 eingetragen werden, also sämtliche Wein sorten nach Litern oder Flaschengrössen, sämtliche Spirituosen nach Flaschengrössen oder Litern. sämtliche alkoholfreien Ge tränke usw. Diese Verbrauchszahlen können alsdann zu einem Gesamtjahresverbrauch zu sammengezählt werden, wobei dieser Karten typ 16 den Jahresverbrauch der Genussmit- tel artmässig feststellt.
Die Fig.4 veranschaulicht den vierten Kartentyp 23 mit einer Kolonne 24 für den Bestand eines Genussmittels in einzelnen Flaschengrössen (1 /1 Liter oder 1/,. Liter), einer die Monatsnamen enthaltenden Ko lonne 25, einer den Verbrauch (in '/I oder '/., Liter) betreffenden Kolonne 26, eine das Genussmittel angebende Beschriftung 27, und unter dieser Kolonnen, um den Stand, den Wechsel und durch Verlust eingetretene Differenzen notieren zu können.
Mittels der Eintragungen im zweiten Kartentyp 15 und der analogen Eintragun gen von Bestand und Verbrauch eines Ge- nussmittels in den Kolonnen 24 und 26 des vierten Kartentyps 23 kann diesem Karten typ das Verhältnis zwischen Bestand und Verbrauch entnommen werden.
Unter Ver wendung dieser Daten sowie der Daten aus dem ersten Kartentyp 6 kann in der Kolonne 27 unter Berücksichtigung der Verlustquote des G enussmittels eine inventarmässige Bu chung jedes einzelnen Genussmittels vorge nommen -erden, das heisst es kann der Kellergang jedes einzelnen als auch aller in einem Restaurationsbetrieb zum Verkauf >:tehenden Genussmittel verfolgt und auch der Erlös<I>aus</I> diesem benaT. diesen ersehen werden.
Die Rubrizierung in den einzelnen Kartentypen ist nicht starr an die beschrie bene Folge gebunden; sie kann, besonders was die Sorten oder die Gattung der Ge- nussmittel betrifft, den jeweiligen besonderen Verhältnissen angepasst werden.