CH248518A - Spritzwaffe mit Flüssigkeitspatrone. - Google Patents

Spritzwaffe mit Flüssigkeitspatrone.

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CH248518A
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CH
Switzerland
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cartridge
spray gun
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Inventor
Arnolda Roth-Blom Dorothea
Original Assignee
Roth Blom Dorothea Arnolda
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41HARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
    • F41H9/00Equipment for attack or defence by spreading flame, gas or smoke or leurres; Chemical warfare equipment
    • F41H9/10Hand-held or body-worn self-defence devices using repellant gases or chemicals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


      Spritzwaffe    mit     Flüssigkeitspatrone.            Spritzwaffen    zur Abwehr und Kenntlich  machung von     verbrecheizschen    Personen sind  bekannt. Die     Spritzflüssigkeit    ist bei den  selben in einem hierfür bestimmten Behälter  in der Waffe selbst oder in einer Patrone       aufbewahrt.    Der Behälter solcher Waffen  kann aber nur schwer dicht gehalten werden.  Die gebräuchlichen Patronen bestehen aus       Metall    und sind daher zu schwer zu öffnen,  damit sofort genügend Flüssigkeit zum Sprit  zen austreten kann. Diese Nachteile werden  durch die Erfindung behoben.  



  Gegenstand der Erfindung ist     eine        Spritz-          waffe    mit     Flüssigkeitspatrone,    bei der in.  einem von einem Halter mit Schlagvorrich  tung gehaltenen abnehmbaren Kopf mit  wenigstens. einer Düsenöffnung eine die       Spritzflüssigkeit    enthaltende Patrone mit  einer Wandung aus leicht     beschädigbarem     Material eingesetzt ist, die durch die hinter  der Patrone     angeordnete        Schlagvorrichtung     zerstört und deren     Flüssigkeitsinhalt    durch  die Düsenöffnung im Kopf durch einen ver  schiebbaren Kolben ausgespritzt werden  kann.  



  Der     Erfindungsgegenstand    ist auf der  Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt    einen     Längsschnitt    durch die  Spritzwaffe nach der     Erfindung.     



       Fig.    2     ist    eine Draufsicht auf den     A.b-          zugshebel.       Die Spritzwaffe besitzt einen     rohr-          förmigen    Halter 1, der an einem Ende durch  einen     Sehraubzapfen    2 verschlossen ist und  auf dem     entgegengesetzten    Ende aufge  schraubt den hohlen Kopf 3 mit Düsenöff  nung 4 und Hohlraum 5 für die leicht     be-          schädigbare    Patrone 6 trägt. Die eingesetzte  Patrone 6 ist     aus-leicht    zerbrechlichem Glas.

    Zellulose, Kunststoff und dergleichen ange  fertigt und mit einer     geeigneten        Spritzflüs-          sigkeit        gefüllt    und dann dicht     zugeschmolzen.     Sie liegt mit dem einen Ende gegen den Bo  den des Kopfes 3 an, während gegen die Ein  buchtung der Wand am andern Ende ein  harter, scharfkantiger, axial verschiebbarer  Einsatzring 7 gelegt ist, wobei der Durch  messer der Kante demjenigen Ader Einbuch  tung entspricht, welche Kante bei einsetzen  dem Schlage die     Zertrümmerung    der Patronen  wandung bewirkt.

   Der Ring 7 liegt auf  einem gegen die     Hohlraumwandung    abdich  tenden, in diesem verschiebbaren Stopfen     S     auf, der verhindert, dass die     Spritzflüssigkeit     in den Halter     nach    hinten     eindringt.     



  Der Halter 1 ist an seinem dem Kopf 1  zugekehrten Ende mit Gewinde 9 versehen,  das zur festen Verbindung mit dem die Pa  trone 6 tragenden Kopf 3 dient. Der Halter 1  besitzt eine zentrale Bohrung 10, in der ver  schiebbar der Kolben 11 geführt ist. Dieser  ist symmetrisch ausgebildet und. weist an  jedem Ende einen Führungsbund 12 auf.

    Gegen     die    Innenseite des. vom Kopf 1 ab-      gekehrten Bundes 12 stützt sich der Sperr  zahn 13, der durch     eine    Öffnung 14 in die  Bohrung 10 des Halters nach     innen        vorsteht     und gegen den Bund fassen kann.

       Aussen    auf  dem     Halter    1 ist das im     Querschnitt        U-förmig     gestaltete Lager 15     angebracht,    das einer  seits mit dem Drehpunkt 16 als Lager für  den     Sperrzahn    13 und anderseits     mit    dem       Querzapfen    17 als     Drehpunkt    für den Ab  zugsbügel 18 dient. Der Sperrzahn 13 be  sitzt eine Öse 19, mit der er im Lager 15  festgehalten ist, die durch einen flachen  federnden Steg 20 mit dem Kopf 13 ver  bunden ist.

   Am Kopf 13 ist     eine        Rast    21  angebracht,     unter    die der Zahn 18' .des Ab  zugsbügels 18 greift und bei Druck auf des  sen freies Ende den     Sperrzahn        1.3    vom Bund  12 abzieht und dadurch eine     Verschiebung     des Kolbens 11 gegen die Patrone 6     ermög.     licht.  



  Auf .dem Kolben 11     .drückt    in der ge  spannten Lage, die in der     Fig.    1 dargestellt  ist, die Schlagfeder 22. Sie stützt sich im  Halter auf den     axial    in demselben mittels  des Gewindes 23 verstellbaren Ring 24, der  das Einstellen der Schlagstärke des Kolbens  11 ermöglicht. Durch die     mittlere        Öffnung     des Ringes 24 und die Schlagfeder 22 ist der  Bolzen 25 geführt und mit dem Kolben 11  mittels Gewinde 26     verbunden.    Ein Kopf 2 7  des     Bolzens    25 ermöglicht eine Hubbegren  zung .des Kolbens 11 bei dessen Freigabe  durch den Sperrzahn 13.  



  Zur bequemen Handhabung des Halters 1  ist an     seinem,    dem Kopf 3     entgegengesetzten     Ende umklappbar an der Schraube 28 der  Griff 29 befestigt. Bei Nichtgebrauch wird  derselbe .gegen das untere Ende des Halters 1       verschwenkt    und     beansprucht    in dieser Stel  lung keinen Raum, bei Gebrauch dagegen  gegen den Abzugsbügel gedrückt, bis er mit  seinem     Ausschnitt    30 gegen den Halter an  liegt. In gleicher     Weise    kann der Abzugs  bügel 18 gegen den Kopf 3 zur     Raum-          ersparnis        verschwenkt    werden.  



  Mit der beschriebenen     Spritzwaffe    kann  eine Spritzweite von mehr als sechs     Meter     erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spritzwaffe mit Flüssigkeitspatrone, da durch gekennzeichnet, dass in einem von einem Halter mit Schlagvorrichtung gehal tenen abnehmbaren Kopf mit wenigstens einer Düsenöffnung eine die Spritzflüssigkeit enthaltende Patrone mit einer Wandung aus leicht beschädigbarem Material auswechsel bar eingesetzt ist,
    die durch einen Kolben der hinter der Patrone angeordneten Schlag- vorrichtung zerstört und deren Flüssigkeits- inhalt durch die Düsenöffnung im Kopf durch den verschiebbaren Kolben ausgespritzt werden kann. UNTERANSPRITCHE 1.
    Spritzwaffe nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, .dass unter der Patrone ein Ring eingelegt ist, der eine Ringkante aufweist, deren Durchmesser einer Einbuch tung der Wand der Patrone entspricht, die sich an diese Wand anlegt und beim Be tätigen der Waffe die Zerstörung der Pa tronenwand bewirkt. 2.
    Spritzwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Patrone und dem Kolben vier Schlagvorrichtung eine Dichtung angeordnet ist, gegen die der Kolben beim Abschuss unter der Wirkung der Schlagfeder drückt, die Dichtung an die Wand des Kopfes presst und damit ein Eindringen der Spritzflüssig- keit in den hinter der Dichtung liegenden Teil der Spritzwaffe verhindert. 3.
    Spritzwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, .dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben der Schlagvorrichtung sym metrisch mit zwei vorstehenden Führungs- bunden ausgebildet ist, wobei der Sperrzahn der Abzugsvorrichtung in der gespannten Stellung sich gegen den einen Führungsbund des Kolbens legt und ihn in dieser Stellung bis zum Gebrauch sichert.
    4. Spritzwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Halter ein verschwenkbares Griff stück und ein Abzugshaken angebracht ist, welches Griffstück bei Nichtgebrauch der Waffe .gegen das dem Kopf der Waffe ent gegengesetzte Ende umgeschwenkt werden kann.
    5. Spritzwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Halter ein Lager für den Abzugs bügel angebracht ist, in das der Abzugs bügel in der Ruhelage eingeschwenkt und bei Gebrauch der Waffe nach der entgegen gesetzten Richtung zur Betätigung der Waffe bewegt werden kann. 6. Spritzwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Patrone Einschnürun- gen aufweist, die die Zerstörung der Patrone begünstigen. 7.
    Spritzwaffe nach Patentanspruch und 'Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Patrone aus Glas be steht. B. Spritzwaffe nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass .die Wandung der Patrone aus Zellulose besteht. 9. Spritzwaffe nach Patentanspruch und Unterausprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung der Patrone aus Kunst stoff besteht.
CH248518D 1945-06-19 1945-06-19 Spritzwaffe mit Flüssigkeitspatrone. CH248518A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075471B (de) * 1957-04-02 1960-02-11 Zurich Eduard Theodor Schwarzmann (Schweiz) Selbstverteidigungsspritzpistole
US5292067A (en) * 1991-03-01 1994-03-08 Imperial Chemical Industries Plc Apparatus and method for ligament mode electrostatic spraying

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US5292067A (en) * 1991-03-01 1994-03-08 Imperial Chemical Industries Plc Apparatus and method for ligament mode electrostatic spraying
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