CH248541A - Verfahren und Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Nebenuhren mittels von einer Mutteruhr gesteuerter Wechselstromimpulse. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Nebenuhren mittels von einer Mutteruhr gesteuerter Wechselstromimpulse.

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CH248541A
CH248541A CH248541DA CH248541A CH 248541 A CH248541 A CH 248541A CH 248541D A CH248541D A CH 248541DA CH 248541 A CH248541 A CH 248541A
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Zellweger Ag Apparate-Un Uster
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Zellweger Uster Ag
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/08Secondary clocks actuated intermittently

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  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description


      Verfahren    und     Einrichtung    zur Steuerung von     elektrischen    Nebenuhren     mittels    von       einer    Mutteruhr gesteuerter     Wecbselstromimpulse.            Uhrenanlagen    mit von einer Mutteruhr  mit     Hilfe    von Impulsen gesteuerten elektri  schen Nebenuhren haben den Vorteil, dass sie  sehr geringer Wartung bedürfen. Es können  ferner     Nebenuhren    in fast     unbeschränkter     Zahl an die gleiche Mutteruhr angeschlossen  werden und ihre Ganggenauigkeit ist unab  hängig voneinander genau die gleiche wie die  der Mutteruhr.

   Diese Uhren benötigen meist  zur Übertragung der     Steuerimpulse    ein be  sonderes Leitungsnetz. was die Verwendung  derartiger     Uhrenanlagen    aus wirtschaftlichen       Gründen    nur auf grössere, verhältnismässig  eng     beieinanderliegende    Gebäudekomplexe,  wie Fabrikanlagen, öffentliche oder private.       Verwaltungsgebäude,    Schulen, dicht bebaute       Städte        us.w.,    beschränkte. Aus diesen     Gründen     wurde versucht, die schon bestehenden Stark  stromnetze zur Übertragung der Steuerimpulse  zu verwenden.

   Zu dieser Übertragung über  die     praktisch    vorkommenden Starkstrom  netze ist aber eine     relativ    hohe     Steuerleistung     erforderlich. Dies ist leicht verständlich,  wenn man bedenkt, dass vor allem die     Ohm-          sehen    und     kapazitiven    Belastungen der Stark  stromnetze, wie z. B. Lampen, Boiler, Koch  herde, Heizöfen und Kondensatoren aller Art.,  den     weitaus        grössten    Teil der Steuerleistung  aufbrauchen.  



  Die vorliegende Erfindung ermöglicht eine  wesentliche Verminderung der benötigten  Steuerleistung und betrifft ein Verfahren  zur Steuerung von elektrischen Nebenuhren    mittels von einer Mutteruhr gesteuerter       Wechselstromimpulse,    die über die zur Ver  teilung der elektrischen Energie dienenden  Starkstromnetze übertragen werden, welches  Verfahren sich dadurch     auszeichnet,    dass  jeder Steuerimpuls am Empfangsort gleich  gerichtet, während einer     vorbestimmten    Zeit  dauer gespeichert und anschliessend in im  Vergleich zur     Speicherzeitdauer    kürzerer  Zeit zur Betätigung einer den Antrieb der  Uhr bildenden     Schaltvorrichtung    abgegeben  wird.  



  Die Erfindung umfasst auch eine     Einrieh-          tung    zur Durchführung des erfindungsgemä  ssen Verfahrens, die mindestens eine Emp  fangseinrichtung mit einer Speichervorrich  tung und einer den Antrieb einer Nebenuhr  bildenden Schaltvorrichtung     besitzt.,    wobei  die     Erregerwicklung    der Schaltvorrichtung  über eine Glimmlampe an die Speichervor  richtung angeschlossen ist.  



  An Hand der Zeichnung wird     ein    Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung näher     erläutert.     Darin bedeutet 1 eine Mutteruhr. Sie schliesst  in regelmässigen Zeitabständen den Kontakt  2 während einer vorbestimmten Zeitdauer  und ermöglicht damit, dass der ihr zugeord  nete Wechselstromgenerator 8, dessen Fre  quenz von der Frequenz des Starkstromnetzes  verschieden ist, einen Steuerimpuls über den  Transformator 4, die     Spulen    5, 6, die Kon  densatoren 7, 8 und den geschlossenen Schal  ter 9 auf die - Starkstromleitung 10     geben         kann.

   Die Spule 5 mit dem Kondensator 7  und die Spule 6 mit dem Kondensator 8 bil  den     zusammen    mit der     Streuinduktivität    des       Transformators    4 je ein auf die Frequenz  der Steuerimpulse abgestimmtes Filter und  bilden -so die     sendeseitige        Frequenzweiche    zur       Trennung    der Steuereinrichtung von der  Spannung des     Starkstromnetzes.    In den  Sendepausen ist die Primärseite des Trans  formators 4 durch den Kontakt 11 über  brückt.

   Dadurch     wird    die Starkstromleitung  10 für die Steuerfrequenz bis auf den     Ver-          lustwiderstand    der Filter 5, 7 und 6, 8 kurz  geschlossen. Da dieser     Verlustwiderstand    bis  zu einem     bestimmten    Masse beliebig klein  gehalten werden kann, können damit     even-          tuell        auf    der     Übertragungsleitung    10 auftre  tende     Störimpulse    mindestens.

   so weit     unter-          drückt    werden, dass durch diese die an die       Leitung    10     angeschlossenen    Empfangseinrich  tungen nicht störend beeinflusst werden (siehe  auch     Schweizer        Patentschrift    Nr. 247108).  



  Die Mutteruhr 1 kann an     irgend    einer  passenden Stelle des Starkstromnetzes, z.     B.     in einem     Unterwerk,    aufgestellt sein. Es ist  für das Wesen der Erfindung gleichgültig,  wie die     Übertragungsleitung    10 ausgebildet  ist.

   Es kann, wie in der     Zeichnung    darge  stellt, die     Sendeeinrichtung    an das gleiche  Niederspannungsnetz     angeschlossen    sein wie  die     Empfangseinrichtungen.    Es können aber  auch zwischen Sender     und    Empfangsein  richtungen noch ein     Mittelspanuungs-    und  eventuell noch ein Hochspannungsnetz ange  ordnet und die     Sendeeinrichtung    durch ge  eignete     Schaltmittel    direkt an das     Mittel-          oder    Hochspannungsnetz angekuppelt sein.  



  Der Kondensator 12 und die Spule 13  sind als auf die Steuerfrequenzen     abgestimm-          ter        Serieresonanzkreis    ausgebildet und bilden  auf der Empfangsseite die     F'requenzweiche     zur Trennung der     Steuerimpulse    von der       Netzspannung.    Der Kondensator 12 ist span  nungsmässig     entsprechend    der im Netz 10  herrschenden     Starkstromspannung    zu dimen  sionieren, um     unliebsame        Störungen    der an  geschlossenen     Empfangseinrichtung    zu ver  meiden.

   Die Empfangseinrichtung besitzt    ferner einen den Antrieb der Uhr bildenden  Schaltmagneten 14 und einen als Speicher  vorrichtung dienenden Kondensator 15. Die  Erregerspule 16 des     Schrittschaltmagneten    14  ist über die Glimmlampe 17 an den Speicher  kondensator 15 angeschlossen. Ein über das       Starkstromnetz    10 ankommender Steuer  impuls     wird    durch das Filter 12, 13 aus  gesiebt. Die an der Filterspule 13 entste  hende Resonanzspannung wird durch den       Gleichrichter    18 gleichgerichtet und lädt den  Kondensator 15.

   Sobald die Spannung am  Kondensator 15 die     Zündspannung    der  Glimmlampe 17 erreicht hat, entlädt sich der  selbe über die Glimmlampe 17 und die Er  regerspule 16 des     Schrittschaltmagneten    14  in im Vergleich zur     Ladezeitdauer    kürzerer  Zeit. Durch die     relativ    lange Speicherzeit  und die anschliessend kurze Entladungszeit  erhält man eine erhebliche Leistungsverstär  kung. Der     Schrittschaltmagnet    14 zieht sei  nen Anker 19 an und schaltet mit Hilfe der  Klinke 20 das Klinkenrad 21 um einen       Schritt    weiter.

   Das Klinkenrad 21 treibt über  die Zahnräder 22, 23 den Minutenzeiger 24  und über die Zahnräder 25, 26,     \?7    und 28  den     Stundenzeiger    29 der Nebenuhr an. Das       Klinkenrad    21 wird durch die Feder 30 arre  tiert, wenn der Anker 19 unter der Wirkung  der Feder 31     wieder    in die durch den An  schlag 32 festgelegte Ruhelage zurückfällt.  Die Übersetzung 22, 23     ist    so zu wählen, dass,  wenn die     Mutteruhr    1 die Steuerimpulse bei  spielsweise jede     Minute    gibt, der Minuten  zeiger 24 pro Schritt das Klinkenrades 21  um einen     Minutenteilstrich    im Uhrzeiger  sinn verdreht wird.

   Die Steuerimpulse kön  nen auch alle halbe Minuten oder in irgend  einem andern passenden Zeitintervall gegeben  werden.  



  Die Erfindung     ist    selbstverständlich nicht  abhängig von der in der     Zeichnung    darge  stellten     Ausführungsform    des Ankers 19, der  Klinke 20 und des Klinkenrades 21. Diese  Teile können ohne weiteres durch irgendeine  andere geeignete Ausführung des Antriebes  der Zeiger 24     und    29 mit Hilfe des     SchaIt-          magneten    14 ersetzt werden.

        Erst durch die vorangehende Speicherung  der Steuerleistung an Stelle der direkten Be  tätigung des     Schaltmagneten    nach jedem       Tmpuls    wird es ermöglicht, mit     verhä.ltnis-          mässig    kleiner Steuerleistung auszukommen.  Die Einsparung an Steuerleistung wird noch  wesentlich erhöht, wenn man die Glimm  lampe 17 kurz nach dem Ansprechen der  selben mit Hilfe des Kontaktes: 33     überbrückt.     Dann kann die gesamte gespeicherte Energie  des     Kondensators    15 ausgenützt werden. Die  jeweilige Schliessung des Kontaktes 33 kann  durch einen Hilfsanker des     Schrittschalt-          magneten    14 vorgenommen werden.

   Wegen  der     Speicherung    müssen die     Steuerimpulse     von der Mutteruhr entsprechend der Speicher  zeit früher gesendet werden als bei direkter  Steuerung. Da infolge der verschiedenen  Belastungsverhältnisse des Starkstromnetzes  die Spannung der ankommenden Steuer  impulse nicht an jedem Ort gleich ist, so  können     zwischen    den einzelnen Orten Diffe  renzen in der Ansprechzeit des Schaltmagne  ten 14 auftreten. Denn je höher die an das       Filter    12, 13 angelegte Spannung ist, desto  schneller ist bei gleichbleibender Reso  nanzüberhöhung der Speicherkondensator 15  auf die Zündspannung der Glimmlampe 17  aufgeladen.

   So kann es vorkommen, dass der       Schaltmagnet    14 im     günstigsten    Fall schon  kurz nach Beginn des Steuerimpulses und im  ungünstigsten Fall erst     nacheinermaximalen     Speicherzeit anspricht. Ein einfaches Mittel  zum Ausgleich dieser Differenzen in der An  sprechzeit besteht z. B. darin, dass man die  eisenhaltige Filterspule     13    hoch     sättib    . Bei  steigender Signalspannung steigen in diesem  Falle die     Spulenverluste    stark an und senken  damit die     Spulengüte    und die Resonanzüber  höhung des Filters 12, 13.

   Dadurch hat man  es praktisch in der Hand, eine genügend  ausgeglichene Ansprechzeit zu erhalten und    dadurch zu verhindern, dass durch den glei  chen Steuerimpuls mehr als eine Betätigung  des     Schaltmagneten    14 bewirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Steuerung von elektri- .sehen Nebenuhren mittels von einer Mutter uhr gesteuerter Wechselstromimpulse, die über die zur Verteilung der elektrischen Energie dienenden Starkstromnetze übertra gen werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steuerimpuls am Empfangsort gleich gerichtet, während einer vorbestimmten Zeit dauer gespeichert und anschliessend in im Verhältnis zur Speicherzeitdauer kürzerer Zeit zur Betätigung einer den Antrieb der Uhr bildenden Schaltvorrichtung abgegeben wird.
    II. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch mindestens eine Empfangs einrichtung mit einer Speichervorrichtung und einer den Antrieb einer Nebenuhr bil denden Schaltvorrichtung, wobei die Erreger wicklung der Schaltvorrichtung über eine Glimmlampe an die Speichervorrichtung an geschlossen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Abgabe der gespeicherten Energie der Steuerimpulse durch eine Glimmlampe gesteuert wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glimmlampe nach dem Zünden über brückt wird.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Schaltvor richtung als Schrittschaltmagnet ausgebil det ist.
CH248541D 1946-01-24 1946-01-24 Verfahren und Einrichtung zur Steuerung von elektrischen Nebenuhren mittels von einer Mutteruhr gesteuerter Wechselstromimpulse. CH248541A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970753C (de) * 1951-04-11 1958-10-23 Siemens Ag Einrichtung zur Zeitprogrammsteuerung von Wechselstromwiderstandsschweissmaschinen unter Verwendung von Schrittschaltwerken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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