CH248920A - Plunger-Kühlungseinrichtung an Hochdruck-Kompressoren. - Google Patents

Plunger-Kühlungseinrichtung an Hochdruck-Kompressoren.

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CH248920A
CH248920A CH248920DA CH248920A CH 248920 A CH248920 A CH 248920A CH 248920D A CH248920D A CH 248920DA CH 248920 A CH248920 A CH 248920A
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CH
Switzerland
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cooling
plunger
stuffing box
cooling device
chamber
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Inventor
Ag Maschinenfabrik Burckhardt
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Burckhardt Ag Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/06Cooling; Heating; Prevention of freezing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B25/00Multi-stage pumps
    • F04B25/02Multi-stage pumps of stepped piston type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Compressor (AREA)

Description


  Plunger-Kühlungseinrichtung an Hochdruck-Kompressoren.    Die Plunger von Hochdruck-Kompresso  ren müssen mit Metallstopfbüchsen abge  dichtet werden, da die bei niederen Drücken  üblichen Kolbenringe eine zu grosse Abnüt  zung aufweisen würden. Infolge der hohen  spezifischen Flächendrücke     entwickelt    sich  in diesen Stopfbüchsen eine beträchtliche  Reibungswärme, deren Abführung durch  eine Plunger-Kühlung vorteilhaft ist, da bei  geringerer     Temperatur    die Schmierfähigkeit  des Öls besser ist.  



  Die häufig angewendete Innenkühlung  des Plungers durch Wasser hat indessen ver  schiedene unangenehme     Eigenschaften.    Der  hoch beanspruchte Plunger wird durch die  Innenbohrung geschwächt; die Zu- und Ab  führung des Kühlwassers durch     Gelenk-          oder    Posaunenrohre ist schwierig abzudich  ten und stellt eine Komplikation der Ma  schine dar, die zu Störungen Anlass geben  kann.

   Vor allem aber entsteht durch die An  wesenheit von Wasser im Innern des     Plan-          gers    die Gefahr von     Korrosionsdauerbrü-          chen,    die weder durch eine Kupferausklei  dung der Bohrung noch durch die Zugabe  von     Korrosionsschutzöl    zum Kühlwasser mit  Sicherheit vermieden werden kann.

   Dabei  ist der erreichte Kühleffekt nur     beschränkt,     da die Kühlbohrung im Innern des Plangers  nur einen sehr kleinen Durchmesser haben  darf, um diesen nicht zu sehr zu schwächen;  infolgedessen ist     die    wärmeabgebende Innen  Läche sehr viel kleiner als die wärmeauf  nehmende Aussenfläche des     Plangers.       Durch die     Verwendung    von Öl an Stelle  von Wasser kann die Gefahr von     Korro-          sionsdauerbrüchen    zwar ausgeschaltet wer  den;

   indessen     wird    der Kühleffekt dadurch  weiter verschlechtert, da die spezifische  Wärme von Öl nur einen Teil derjenigen  von Wasser ausmacht.     Überdies    ist dabei  eine Rückkühlanlage für das Öl und eine  besondere     Umwälzpumpe    notwendig, was  eine zusätzliche Komplikation der Maschine       bedeutet.     



  Um die Nachteile der Innenkühlung zu  vermeiden, hat man auch schon eine Aussen  kühlung des     Plungers    mit Öl ausgeführt. Bei  dieser Art der Kühlung wird an der dem  Kompressionsraum abgekehrten Seite der  Stopfbüchse eine     besondere    Kühlkammer an  geordnet, die vom Kühlöl durchspült wird.

    Da das Kühlöl     unmittelbar    mit der durch  Reibung erwärmten     Oberfläche    des Plangers  in Berührung kommt, lässt sich eine gute       Kühlwirkung    erreichen.     Indessen    wird die  Baulänge der     Stopfbüchse    insbesondere da  durch vergrössert, dass die Kühlkammer an       beiden    Enden mit     besonderen    Abdichtungs  ringen versehen werden mass, um zu grosse       Verluste    an Kühlöl zu vermeiden.

   Trotzdem  lässt sich nicht verhindern, dass bei der     Ilin-          und        Herbewegung    des Plangers     etwas    von  dem Kühlöl durch die Stopfbüchse hindurch  gezogen     wird    und in den     Kompressionsraum     gelangt, wodurch sich der Ölverbrauch des  Kompressors erhöht. Die     notwendige    Um  wälzpumpe     und    der Rückkühler für das      Kühlöl bilden auch bei dieser Anordnung  eine unvermeidliche Beigabe.  



  Diese Nachteile werden erfindungsgemäss  durch eine äussere Kühlung des Plungers  mit Gas beseitigt.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind  zwei     Ausführungsbeispiele        des    Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht. Beim Ausfüh  rungsbeispiel gemäss Fig. 1 ist der Plunger 1  nach hinten durch eine metallische Stopf  büchse 3 von üblicher Bauart abgedichtet;  vor dem Austritt ins Freie ist der Plunger 1  hinter der Stopfbüchse 3 durch eine Vorstopf  büchse 4 von üblicher Bauart noch zusätzlich       abgedichtet,    um Gasverluste nach aussen  auch dann unmöglich zu machen, wenn die  Hauptstopfbüchse 3 nicht vollkommen ab  dichten sollte.

   Zwischen der     Hauptstopf-          bücbse    3 und der Vorstopfbüchse 4 befindet  sich ein als Kühlkammer dienender Raum 5,  durch den mittels der Leitung 6     das    in den  Kompressionsraum 2 von der vorangehenden  Stufe her     eingesaugte    kalte Gas hindurch  geleitet wird. Der kräftige Gasstrom, der  die Aussenseite des Plungers umspült, ergibt  eine vorzügliche Kühlung, da die Wärme  übergangszahl bei der verhältnismässig  grossen Gasdichte hoch ist. Die Anordnung  zeichnet sich daneben durch eine ausser  ordentliche Einfachheit und Betriebssicher  heit aus, da sie     keinerlei        zusätzliche    Organe  erfordert.

   Die     Vergrösserung    der Baulänge  hält sich in mässigen Grenzen, da an den  Enden der Kühlkammer keine zusätzlichen  Abdichtungsringe eingebaut werden müssen,  und der Ölverbrauch der Maschine wird  nicht beeinflusst.  



  Das durch die Kühlkammer 5 hindurch  gesaugte Gasgewicht ist im Verhältnis zu  der abzuführenden     Wärmemenge    sehr gross,  so dasseine merkliche Erwärmung des Gases  und damit eine Verschlechterung des     volu-          metrischen    Wirkungsgrades und eine Er  höhung des Kraftbedarfs nicht eintritt.  



  Statt, wie in Fig. 1 dargestellt, das durch  die Kühlkammer 5 strömende Gas der letz  ten Stufe des     Kompressors    zuzuführen,     kann     man es auch von einer beliebigen andern    Stufe des Kompressors ansaugen lassen. Der  erzielte Kühleffekt bleibt dabei gleich, weil  das durchströmende     Gasgewicht    ebenfalls  gleich bleibt. Die Durchströmquerschnitte  in der Kühlkammer 5 müssen entsprechend       vergrössert    werden, da bei     geringerem    Druck  das durchströmende Gasvolumen grösser ist;  die Vorstopfbüchse 4 wird durch den ge  ringeren Druck stärker entlastet.  



  Um eine gleichmässigere     Gasströmung    in  der Kühlkammer 5 zu erreichen, kann in  der Saugleitung 6 ein Windkessel vorge  sehen werden.    Häufig wird bei Hochdruck-Kompresso  ren der Plunger der letzten Stufe nach hin  ten nicht ins Freie     geführt    und     dort    an  einen Zwischenkreuzkopf angekuppelt, son  dern unmittelbar an dem Kolben einer an  dern Stufe befestigt, um die Baulänge zu  verkürzen. Bei einer solchen Anordnung ge  staltet sich die Gaskühlung wie hier vorge  sehen besonders einfach, weil sie keine Än  derung der     Zylinderbauart    und keine Ver  grösserung der Baulänge nötig macht.  



  In     Fig.    2 ist     ein    Beispiel dieser An  ordnung     schematisch    dargestellt, wobei mit  den gleichen Zahlen wieder die gleichen  Teile bezeichnet sind wie in     Fig.    1.

   Der       Plunger    1     ist    hier     unmittelbar    auf dem Kol  ben 7 einer andern     Kompressorstufe        befe-          stigt,    deren zugehöriger     Kompressionsraum     8 sich unter dem Kolben 7 befindet,     damit     die von den     Kompressionsräumen    2 und 8  her ausgeübten     Kolbenkräfte    entgegengesetzt  gerichtet und möglichst gleich gross sind.

    Über dem Kolben 7 befindet sich ein Kom  munikationsraum 9, in dem     keine    Kompres  sion des Gases     stattfindet.    Das im Kompres  sionsraum 8 angesaugte kalte Gas wird er  findungsgemäss zuerst durch den Kommuni  kationsraum 9 geleitet, wo es den     Plunger    1  umspült und dabei abkühlt.

   Da bei dieser       Anordnung    der     Plunger    nicht     ins    Freie     aus-          tritt,        ist    die     Vorstopfbüchse    4     entbehrlich;     auch eine besondere     Kühlkammer    5     ist.    nicht  mehr nötig, da der     Kommunikationsraum     deren     Funktion    übernimmt.

             Selbstverständlich    kann an Stelle des  einfachen Scheibenkolbens 7 auch ein mehr  fach     abgestufter    Differentialkolben treten,       dessen    verschiedene Absätze verschiedenen  Kompressorstufen dienen; lediglich an der  Oberseite     dieses    Kolbens muss immer ein  nicht arbeitender Kommunikationsraum lie  gen, der die     Funktion    der Kühlkammer zu  übernehmen hat. Das durch den Kommuni  kationsraum geleitete kalte Gas kann dabei  dem     Saugstutzen    einer     beliebigen        Stufe    zuge  führt werden.  



  Bei Kompressoren für sehr hohe Drücke,  sogenannten Hyperkompressoren, kann es       angezeigt    sein,     statt    nur die letzte auch  noch die vorletzte     Stufe    mit metallischer  Stopfbüchse statt mit Kolbenringen abzu  dichten. Es versteht sich ohne weiteres, dass  in einem solchen Falle die Gaskühlung der  Plunger für beide Stufen angewendet wer  den kann. Dabei kann das durch die Kühl  räume der beiden Plunger strömende Gas  von zwei verschiedenen Kompressorstufen  angesogen werden, oder es kann der gleiche  Gasstrom nacheinander durch beide Kühl  räume geleitet werden, bevor er von einer       Kompressorstufe    angesogen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Plunger-Kühlungseinrichtung an Hoch dadurch gekennzeich- net, dass der Plunger in einem Kühlraum hinter der Stopfbüchse von kaltem, von einer Kompressorstufe angesaugtem Gas umspült wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Plunger-Kühlungseinrichtung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlraum zwischen der erwähnten Stopfbüchse und einer Vorstopfbüchse an geordnet ist. 2.
    Plunger-Kühlungseinrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine hinter der Stopfbüchse angeordnete, nicht zur Kompression dienende Zylinder seite als Kühlraum dient. 3. Plunger-Kühlungseinrichtung nach Pa- tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von einer Kompressorstufe angesaugte kalte Gas zur Kühlung mehrerer Plunger durch mehrere Kühlräume geleitet wird.
    4. Plunger-Kühlungseinriehtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das von einer Kompressorstufe angesaugte kalte Gas durch einen nach dem Kühlraum angeordneten Windkessel strömt, um die Strömung im Kühlraum gleichmässiger zu gestalten.
CH248920D 1946-04-09 1946-04-09 Plunger-Kühlungseinrichtung an Hochdruck-Kompressoren. CH248920A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN114320834A (zh) * 2022-01-11 2022-04-12 宝鸡市博磊化工机械有限公司 一种活塞式压缩机高压级平衡腔布置结构

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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