CH249143A - Zeichenmaschine. - Google Patents

Zeichenmaschine.

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CH249143A
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Jauch Max
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Jauch Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L13/00Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
    • B43L13/02Draughting machines or drawing devices for keeping parallelism
    • B43L13/04Guides for rulers
    • B43L13/06Guides for rulers with pivoted guide rods

Landscapes

  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


  Zeichenmaschine.    Gegenstand vorliegender Erfindung     ist     eine Zeichenmaschine mit zur Führung des  Zeichenkopfes dienenden Lenkerparallelo  grammen. Es sind verschiedene Zeichen  maschinen bekannt, deren Feststellvorrich  tung für die     Zeichenstähe    jedoch nicht voll  befriedigen.  



  Vorliegende Erfindung ermöglicht, eine       Feststelleinrichtung    zu schaffen, welche die  Zeichenstäbe auch bei Belastung der äusser  sten Enden derselben sicher festhält und  trotzdem beim Drehen des Griffknopfes  leicht     auslösbar    ist.  



  In der     beiliegenden    Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 eine Ansicht von oben,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       II-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 den Zeichenkopf von unten ge  sehen,       Fig.    4 einen     Schnitt    nach der Linie       IV-IV    der     Fig.    3,

         Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie       V-V    der     Fig.    1 und       Fig.    6 eine Einzelheit.  



  Die     dargestellte    Zeichenmaschine besitzt  einen Zeichenkopf 1, welcher um einen  Drehzapfen 2 schwenkbar     ist.    Der Dreh  zapfen 2 sitzt auf einem Endglied 3 der       LenkerparallelogTamme    4, 5. Das andere  Endglied 6 der     Lenkerpaxallelogramme    ist  auf einem Bock 7 befestigt, welcher in be  kannter Weise am     Zeichentisch    8 festge-    klammert werden kann. Am     Endglied    6     ist     ein Ansatz 9 vorgesehen, in welchem eine  Schraube 10 eingeschraubt ist, die sich auf  den Klemmbock 7 abstützt.

   Durch Verstel  len der Schraube 10 können die Lenker  parallelogramme 4, 5 in der Höhe so ein  gestellt werden, dass die Zeichenstäbe 11, 12  auf ihrer ganzen Länge immer satt auf der  Zeichenfläche aufliegen. Die Zeichenstäbe  11, 12 sind mit einer Scheibe 13 lösbar ver  bunden.     Letztere        ist    auf der Achse 14 des  Drehknopfes 15 lose drehbar gelagert. An  der Scheibe 14 liegt eine zweite     Scheibe    16  an, welche fest mit der Achse 14 verbunden  ist.

   Die Scheibe 13     ist    am Umfang mit       Rasten    17 versehen, in welche die Rolle 18  einer     Feststelleinrichtung    19 einzugreifen  bestimmt     ist.    Die Rolle 18 ist an einer ver  hältnismässig starken     Blattfeder    20 drehbar  gelagert, welch     letztere    auf dem Träger 21  des Zeichenkopfes befestigt     ist.    Die Scheibe  16 besitzt am Umfang Einkerbungen 21,  deren Tiefe derjenigen der     Rasten    17 ent  spricht. Jeder Rast 17 ist eine Einkerbung  21 zugeordnet. Jede Einkerbung besitzt zwei  Schrägflächen 22, 23, an welchen die Rolle  18 auflaufen kann.

   An der Scheibe 13 ist  ein Stift 24 befestigt, welcher     in    einen  Schlitz 25 der Scheibe 16 ragt. Ein an der  Scheibe 16 schwenkbar gelagerter Hebel 26  wird durch eine Feder 27 an den Stift 24  angedrückt. Auf der Achse 14 des Griff  knopfes 15 ist noch ein     kalottenförmiger     Kopf 28 befestigt, der auf die Zeichenfläche      aufzuliegen kommt.

   Am     Pndglied    3 ist ein       Gewindebolzen    30 befestigt, welcher durch       einen    Schlitz 31 des Trägers 21 hindurch  tritt und eine Mutter 32     trägt..Ferner    ist  am Träger 21 eine Skala     33    vorgesehen,  welche über einem Teilstrich 34 des     End=          gliedes    3 verstellbar ist. Im Träger 21 ist       überdies    ein Fenster 36 angeordnet, in wel  chem     eine        durchsichtige    Scheibe 37 liegt.

    Auf der Unterseite der letzteren ist ein       Teilstrich    38 angeordnet, welcher die     Ein-          stellung    der Zeichenstäbe 11, 12 mittels  einer auf der Scheibe 13 angebrachten Skala  erkennen lässt.  



  Auf dem Klemmbock 7     ist    ein Arm 40       befestigt,    der einen Lagerbolzen 41 trägt.  Auf letzterem     ist    ein     Griff    42 drehbar, der  mit einer Trommel 43 zur Aufnahme eines  Zugorganes     44    versehen ist. Das Zugorgan  44 dient in bekannter eise zum Halten  des Zeichenkopfes 1 bei schräg gestelltem  Zeichenbrett. In das Zugorgan 44 kann min  destens eine Zugfeder 45 eingebaut sein.  Auf dem Bolzen 41 sitzt eine gezahnte  Scheibe 46, die in eine entsprechende     Zah-          nung    der Trommel 43 eingreift. Eine Feder  47 sichert den Eingriff dieser beiden     Zah-          nungen.     



  Die Arbeitsweise ist folgende:  Zur Verdrehung der Zeichenstäbe 11, 12  wird in üblicher Weise der Griffknopf 15  gedreht. Dabei erfolgt vorerst nur das Ver  drehen der Scheibe 16, wobei je nach Dreh  richtung die Schrägfläche 22 oder 23 auf  der Rolle 18 aufläuft und     letztere    samt der  Feder 20 nach aussen drückt, und zwar so  weit,     his    die Rolle auf dem äussern Umfang  der Scheibe 1.6 aufliegt. In diesem Moment  kann auch die Scheibe 13 sich drehen, da  die Rolle 18 die Nut 1.7 vollständig ver  lassen hat.

   Der Bolzen 24 ist bestrebt, stets  die Lage an der schmalsten Stelle des Hebels  26     einzunehmen,    d. h. die Scheibe 13 eilt der  Scheibe 16 sofort nach, so dass die Rasten 17  und     Einkerbungen    21     wieder    übereinander  liegen. Da das Ausklinken der Rolle 18 aus  ihrer Rast 17 durch Schrägflächen der  Scheibe 16     bewerkstelligt    wird, kann die    Feder 20     verhältnismässig    sehr stark bemes  sen sein, so dass die Scheibe 13 und mit ihr  die     Zeichenstäbe    11, 12 selbst bei Belastung  ihrer äussersten Enden sicher gehalten wer  den. Trotzdem ist das Ausklinken der Fest  stelleinrichtung 18 sehr leicht mit dem Dreh  knopf 15     auszuführen.     



  Beim Zeichnen von perspektivischen Fi  guren hat es sich als zweckmässig erwiesen,  die Basis der Zeichenstäbe 11, 12 den am  häufigsten vorkommenden Schräglagen an  passen zu können. Dies     wird    dadurch er  reicht, dass der Zeichenkopf am Endglied 3  schwenkbar gelagert ist. Durch Lösen der  Mutter 32 kann der Zeichenkopf um den  Drehzapfen 2 innert     gewisser    Grenzen in  eine solche Lage eingestellt werden     (strich-          punktierte    Linien), dass z. B. der Zeichen  stab 11 in die meistgebräuchliche Schräg  lage einstellbar ist. Wie     Fig.    5 zeigt, liegt  der     Teilstrich    38 auf der Scheibe 13 auf.

    Eine     Fehlablesung    der Winkelskala infolge       Parallaxe    ist dadurch verunmöglicht. Je  nach der     Schrägstellung    des Zeichentisches 8       i,        st    der Zug im Zugorgan 44 zu verändern.  Durch Drehen des Griffes 42     wickelt    sich  z. B. das Zugorgan 44 auf der     Tiommel    43  auf und erzeugt einen grösseren Zug auf den       Zeichenkopf    1. Zufolge der     ineinandergrei-          fenden        Zahnungen    des Griffes 42 und der  Scheibe 46 wird ersterer in jeder Lage selbst  tätig fixiert.

   Drückt man den Knopf nach  unten, so erfolgt ein Ausklinken der beiden  Zahnungen     und    daher ein Freilassen des  Zugorganes 44. Es kann daher bei Verstel  lung der Schräglage des     Zeichenbrettes    8  der Zug im Zugorgan 44 sofort und mit  Leichtigkeit durch Drehen oder Drücken des  Knopfes 42 verändert werden. Das zweite  Endglied 6 der Lenkerparallelogramme ist  derart mit dem Tragblock 7 verbunden, dass  die Verbindungslinie der Lenkerdrehpunkte       schräg    zur untern Begrenzungslinie des Trag  bockes, also auch zur     obern        Zeichenbrett-          kante    verläuft.

   Dadurch kann eine grössere  Fläche des Zeichenbrettes als bisher mit den  Zeichenstäben 11, 12     bestrichen    werden. Die  Lager in den     Lenkerparallelogrammen    sind.      vorzugsweise aus einem     $artgewebe    herge  stellt, das trotz     Presssitz        einen    leichten Lauf       gewährleistet    und trotzdem das     Abrutschen     des Zeichenkopfes bei kleiner Neigung des  Zeichenbrettes     verhindert.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeichenmaschine mit zur Führung des Zeichenkopfes dienenden Lenkerparallelo grammen, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Drehachse des Griffknopfes zwei Schei ben gelagert sind, von denen die eine, am Umfang mit Rasten versehene, die Zeichen stäbe tragende Scheibe lose auf der Dreh achse sitzt, während die zweite, am Umfang mit Einkerbungen versehene Scheibe fest mit der Drehachse verbunden ist, wobei jeder Rast eine Einkerbung zugeordnet ist. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Zeichenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss jede Einker bung (21) zwei schräge Auflaufflächen (22, 23) aufweist, mittels deren Hilfe die Fest stelleinrichtung (19) für den Griffknopf (15) ausser Wirkung gesetzt werden kann. 2. Zeichenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass Mittel (24-27) vorgesehen sind, um die Drehlagen der beiden Scheiben (13, 16) in bezug aufeinander zu sichern, die jedoch ein Verdrehen der einen' Scheibe (16) gegen über der andern um einen bestimmten Dreh winkel ermöglichen. 3.
    Zeichenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeichen kopf um einen in einem Endglied (3) der Lenkerparallelogramme sitzenden Zapfen (2) schwenkbar und in jeder möglichen Schwenk lage feststellbar ist. 4. Zeichenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der Trag- platte (21) des Zeichenkopfes ein Fenster (36) vorgesehen ist, durch welches minde stens ein Teil der auf der einen Drehscheibe (13) angebrachten Winkelskala ablesbar ist. 5.
    Zeichenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Unter seite des Zeichenkopfes ein auf-der Zeichen fläche aufzuliegen bestimmter kalottenför- miger Kopf (28) angeordnet ist. 6.
    Zeichenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Endglied (6) der Parallelogrämme derart auf einem am Zeichenbrett aaszuklemmenden Tragbock (7) angeordnet ist, dass die Verbindungslinie der auf diesem Endglied vorhandenen Len kerdrehachsen schräg in bezug auf eine Begrenzungslinie des Tragbockes verläuft, die dazu bestimmt ist, parallel zu einer Zei- chenbrettkante angeordnet zu werden. 7.
    Zeichenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeich net, dass im genannten Endglied (6) eine Stellschraube (10) gelagert und auf den Tragbock abgestützt ist, zum Zwecke, die Parallelogrammstäbe so einstellen zu können, dass die Zeichenstäbe auf ihrer ganzen Länge statt auf der Zeichenfläche aufliegen. B. Zeichenmaschine nach Patentanspruch, mit einer Zugeinrichtung zum Halten des Zeichenkopfes bei schrägstehendem Zeichen- brett, dadurch gekennzeichnet, dass das Zug argan (44) am einen Ende an einer Trommel (43) befestigt ist und mittels eines Hand griffes.
    (42) auf letztere aufgewickelt werden kann, wobei Mittel vorgesehen sind, um die Trommel in jeder Lage selbsttätig zu sichern. 9. Zeichenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-8, wie in der Zeich nung dargestellt.
CH249143D 1946-03-20 1946-03-20 Zeichenmaschine. CH249143A (de)

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